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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

USA, 1. Waffenlieferant: Wie geht die Welt außerhalb von Europa mit der Flüchtlingskrise um? 10. September 2015

Filed under: Stopp Islamisierung — Knecht Christi @ 21:50

Deutschland ist das Ziel vieler Flüchtlinge, die derzeit aus Syrien nach Europa kommen.

Doch wie ist die Lage in anderen Regionen der Welt?

Wie gehen Regierungen außerhalb von Europa mit den Flüchtlingsströmen um?

 

 

 

 

 

 

 

Es war eine Entscheidung mit großer Tragweite: Als Deutschland vor zwei Wochen beschloss, syrische Flüchtlinge nicht mehr in ihre Ankunftsländer zurückzuschicken, schien sich die Meldung wie ein Lauffeuer zu verbreiten. Seitdem reisen jeden Tag Tausende Syrer nach Deutschland. Gerade deshalb ist die Entscheidung alles andere als unstrittig: Während die einen die grenzenlosen Hilfsbereitschaft loben, kritisieren die anderen, Berlin setzte damit Gesetze außer Kraft.

Solche Kritik lässt sich jedoch nur schwer nachvollziehen, blickt man über Europa hinaus auf andere Teile der Welt. Denn dort zeigt sich immer wieder ein klares Bild: Staaten, die sich vehement dagegen wehren, Flüchtlinge überhaupt aufzunehmen. Wir stellen beispielhaft drei Regionen vor, die mehr leisten könnten – und erklären, warum sie es nicht tun:

 

 

 

 

 

 

 

Golfstaaten

 

Öl und Gas haben sie reich gemacht – doch von der Not in den Nachbarländern wollen die Golfstaaten nichts wissen. Nur 661 Flüchtlinge hat Saudi-Arabien laut den aktuellsten UN-Angaben vom Dezember 2014 aufgenommen, 221 sind es in Katar, 1.652 in Kuwait. „Man kommt offiziell nicht rein. Man kommt etwa nach Saudi Arabien nur, wenn sie ein Pilger oder beruflich dort sind – aber gegen Flüchtlinge wehren sich die Golfstaaten strikt“, sagte Günter Meyer vom Geographischen Institut der Universität Mainz dem Online-Radio „Detektor.FM“.

Das Motiv der Golfstaaten: Die autoritären Regime fürchten sich vor sozialen Unruhen und Überfremdung. 30% der Einwohner in Saudi-Arabien sind Ausländer, in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind es sogar mehr als 85%. Sie alle benötigen jedoch einen Bürgen und sind nur als Gastarbeiter im Land geduldet – und nicht etwa unbefristet, wie das bei Flüchtlingen der Fall wäre. Zwar sind in den vergangenen Jahren viele Syrer mit Arbeits-, Touristen- oder Pilgervisa in die Golfstaaten gekommen und manche von ihnen auch illegal untergetaut. Doch inzwischen schauen die Behörden schon bei der Einreise deutlich genauer hin – die Angst vor Reformforderungen und mangelnder Kontrolle dominiert das ganze System.

 

 

 

 

 

 

USA

 

1.500 – diese winzige Zahl an syrischen Flüchtlingen haben die USA seit 2011 aufgenommen. So viele Menschen kommen derzeit an einem halben Tag in München an. Politische Kommentatoren kritisieren, die Zahl sei ein schlechter Witz für ein Land, das in den vergangenen Jahren mit Bomben und Soldaten im Nahen Osten fleißig mitgemischt habe. Auch bis Ende 2016 wollen die USA lediglich 8.000 Syrer aufnehmen. Josh Earnest, der Sprecher von Präsident Barack Obama, ließ verlauten: „Europa hat die Kapazität, dieses Problem selber zu lösen.“ Das bestätigt auch der jüngste vorsichtige Versuch Hilfe anzubieten: Man fühle sich natürlich „verpflichtet“, mehr Syrer aufzunehmen, sagte Kerry nach einem Treffen im Kongress. Auch die jährliche Gesamtquote der USA soll um 5.000 auf 75.000 Flüchtlinge ansteigen. Dabei betonte er allerdings, dass dies nur eine der diskutierten Möglichkeiten sei.

Tausende Kilometer entfernt, umgeben von riesigen Ozeanen, fallen solche Worte leichter als in direkter Nachbarschaft zu Syrien. Tatsächlich beschäftigen sich die USA mehr mit illegalen Einwanderern aus Mexiko im Süden. Vor allem aber prägen das Land weiterhin die traumatischen Erinnerungen vom 11. September 2001: Abgeordnete und Regierung fürchten, dass sich unter die Flüchtlinge potenzielle Terroristen von Al-Kaida oder dem Islamischen Staat (IS) mischen könnten. Der republikanische Abgeordnete Peter King betonte: „Wir brauchen eine sehr, sehr sorgfältige Sicherheitsüberprüfung.“ Ein Asylverfahren kann in den USA deshalb zwei Jahre und länger dauern – sofern es überhaupt dazu kommt. Denn auch wenn gerade macht das Land der unbegrenzten Hoffnung wieder einmal nur eines: sich abschotten.

 

 

 

 

Australien

 

Seit mehr als einem Jahr beteiligt sich Australien an den Luftangriffen gegen den IS, doch beim Thema Flüchtlinge hielt sich die Regierung in Canberra bisher zurück. Stattdessen fällt das Land dadurch auf, dass es Flüchtlingsboot vor seiner Küste systematisch abfängt, die Menschen zurückschickt (etwa nach Vietnam oder Indonesien) oder in Aufnahmelager in dem Inselstaat Nauru und in Papua-Neuguinea bringt. Offiziell begründet die Regierung von Tony Abbott ihre „Operation Sovereign Borders“ seit 2013 damit, Bootsflüchtlinge vor dem Ertrinken retten zu wollen. Doch Beobachter werfen Australien vor, sich nur um den eigenen Lebensstandard zu sorgen – und dafür sogar internationales Recht zu brechen. Zwar kündigte die Regierung nun an, zusätzlich zu den bisher 13.750 Flüchtlingen 12.000 weitere aufzunehmen. An ihrer radikalen Asylpolitik wird dies jedoch kaum etwas ändern.

 

 

 

 

Nicht jedes Ziel ist für Flüchtlinge erreichbar

 

Die geringe Bereitschaft in den Golfstaaten, den USA und Australien steht in keinem Verhältnis zur schieren Menge an syrischen Flüchtlingen. Mehr als vier Millionen leben laut UN im Ausland, zwei Millionen davon allein in der Türkei, eine Million im Libanon. Und diese Länder haben nur 75 Millionen beziehungsweise fünf Millionen Einwohner – und nicht 320 Millionen wie die USA. Dennoch sind die vier Millionen nicht der größte Teil der syrischen Flüchtlinge. Die meisten von ihnen suchen noch immer eine neues Zuhause im eigenen Land; rund 7,6 Million sind derzeit als Binnenflüchtlinge unterwegs.

 

Experten überrascht eine solche Verteilung nicht. Denn wie Migrationsforscher Jochen Oltmer von der Universität Osnabrück im Gespräch mit unserem Portal erklärte, ist Geld der entscheidende Faktor für die Wahl der Flüchtlingsziele. Und der kann schnell zur unüberwindbaren Hürde werden. Schon für Schlepperrouten nach Europa zahlen viele Flüchtlinge fünfstellige Beträge – und opfern damit ihr letztes Geld oder leihen es sich sogar von Verwandten. Eine längere Route nach Übersee liegt damit fernab ihrer finanziellen Möglichkeiten.

 

Zwar gibt es auch positive Beispiele, etwa aus Südamerika. Dort hat Brasilien bisher 2.000 Syrier aufgenommen. Gerade kündigten noch weitere Staaten Aufnahmeprogramme an, Venezuela möchte 20.000 Asylbewerbern eine Heimat geben. Doch Europa wird schon wegen seiner geografischen Nähe zu Krisenherden im Nahen Osten auch in Zukunft den Löwenanteil an Flüchtlingen schultern müssen.

{Quelle: http://www.gmx.at/magazine/politik/fluechtlingskrise-in-europa/welt-ausserhalb-europa-fluechtlingskrise-30906494}

 

3 Responses to “USA, 1. Waffenlieferant: Wie geht die Welt außerhalb von Europa mit der Flüchtlingskrise um?”

  1. teoma Says:

    Die uns Regierenden, wissen natürlich auch, das in Deutschland bald die Luft brennt. Mit hoher Wahrscheinlichlichkeit, ist genau dieser Zustand gewünscht, um dann bei Unruhen Ermächtigungsgesetze
    zu erlassen, die dann nichts anderes sind als Kriegsrecht, um eine Diktatur aufzurichten. Europa und
    auch die USA, sind eigentlich zahlungsunfähig, sprich Insolvenz.. Eine kapitalistische Gesellschaft,
    welche auf dem Zinseszinssystem beruht, muß zwangsläufig in ihren Schulden ersticken.

    http://www.wissensmanufaktur.net/giralgeldschoepfung

    Das Volk würde die Finanzelite ,bei einem wirtschaftlichen Zusammenbruch in Deutschland auslöschen,
    mitsamt der politischen Kaste. Dies kann nur durch eine Diktatur verhindert werden, welche die Finanzelite
    schützt. Hierzu sind Krieg ein gutes Mittel, oder falls dies nicht möglich ist. ( Putin ist eben nicht doof)
    wird die bewährte Art der US Kriegsführung eingesetzt , nämlich NGOs und eine Invasion, aus von Gewalt
    und Dummheit geprägten Gewaltkulturen. ( dummköpfe mit religiösen Sendungsbewußtsein und geringer
    Inteliegenz aus eine Gewaltkultur kommend ,sind leicht zu Explosion zu bringen ) Offensichtlich glauben
    unsere Regenten durch die US Militär und Spionagebasis Ramstein und im Umkreis stationierte 70000
    US Soldaten gut geschützt zu sein. Jedenfalls scheint der wirtschaftliche Zusammenbruch nahe zu sein,
    ansonsten, macht solch eine geisteskranke Flutung mit Sozialhilfeanwärtern, keinen Sinne. Ein Zufall kann
    inzwischen zu hundert Prozent ausgeschlossen werden. hier liegt eine generalstabsmäßige Planung vor.
    Das sieht man schon an der Gleichschaltung der Medien zum Wirtschaftsflüchtlingsproblem. Inzwischen
    haben schon viele Mainstreammedien, ihre Kommentarfunktion zu diesem Thema stark eingeschränkt.
    Russland und China wissen mit Sicherheit auch, was hier in Europa wieder US amerikanisch gespielt
    wird, auch hier wird bei Bürgerkrieg in Deutschland und Europa eine Reaktion erfolgen.

    • Andre Says:

      also die Flüchtlinge Syriens/Iraks/Afghanistans machen bis dato ca. 0,5% (angenommen 400.000 Stand Sept.) der Gesamtbevölkerung aus – auch nicht gerade wenig, zumal ja nochmehr dazukommen werden. Das wird aber bald drastisch gedrosselt werden, schon weil die Rest-EU sich sperrt. Das wir die Schmerzgrenze erreicht haben sehen mittlerweile auch immer mehr Politiker u. Medienmenschen ein, insbesondere in Bayern, aber auch Berlin. Wird nicht heute o. morgen völlig zu stoppen sein, aber es wird nicht die nächsten Jahre in diesem Ausmaß regelmäßig so weitergehen, da mach ich mir jetzt nicht zuu große Sorgen. Von gezielter Deutschen-Eliminierung per „Migrationswaffe“ mögen manche Pseudostrategen aus Übersee, grünlinke Spinner u. islamische Fundis vielleicht träumen, aber es wird niemals umfassende Realität werden. Wahrscheinlich kommt bald ein Krieg in Syrien/Nahost u. ich glaube, das wird vieles radikal verändern, insbesondere auch für die islamische Glaubenswelt. Das könnte die Türkei, Saudi-Arabien u. Iran eventuell „knicken“, und damit die wichtigsten islamischen Taktgeber -Inschallah?! Also erstmal keine Panik auf der Titanik – Gott lässt uns schon nicht völlig absaufen, soo ein „Arschloch“ ist ja Deutschland nun auch nicht, auch wenns im Moment ziemlich chaotisch-düster aussieht. Wir wissen nie, was morgen kommt, alles kann sich fundamental ändern – wir Christen haben ohnehin maximal den körperlichen Tod zu befürchten, aber der kommt irgendwann so o. so. Ob Autounfall, Gehirntumor, Krebs o. Kopf ab durch den „netten Islamisten“ von nebenan – unterm Strich kommts aufs Gleiche raus, oder?
      Ein „Unfall-Risiko“ mehr sozusagen, statistisch noch kaum auffällig. Und wenns auffällig wird, also bedeutend mehr als die täglichen „Einzelfälle“, wird auch was geschehen, verlass dich drauf!..

  2. teoma Says:

    Die Flüchtlingpropaganda in allen Medien, kann man schon gar nicht mehr hören als denkender
    Mensch. Da machen alle mit, die staatlich gut versorgt werden, inklusive der Landeskirchen.
    Eben hörte ich im Namenschristenfunk ERF, teile eines Interview, welches mit einem schwarzen Flüchtling
    in Frankreich geführt wurde, er demonstrierte für einen Aufenthaltstitel, mit der Begründung, das Schwarze
    in der französischen Armee dienen würden. Aus dieser Gegebenheit leitet er ab, das Schwarze nun auch
    grundsätzlich ein Recht haben in Frankreich zu leben. Solche Propagandainterviews, dienen natürlich
    nur dazu ,die Gehirne der Bürger zu waschen.


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