kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Zensur durch Bestrafung durch den Arbeitgeber 18. August 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 11:18

ÖBB-Rundschreiben: Entlassung bei asylkritischen Kommentaren

In einem internen Rundmail werden ÖBB-Führungskräfte angewiesen, ihre Mitarbeiter auf „richtiges Verhalten in Social-Media-Kanälen“ hinzuweisen und im Falle der Nichtbeachtung auch gleich Konsequenzen bis hin zur Entlassung zu ziehen.
 

 

 

 

Spätestens seit dem geschmacklosen Internet-Kommentar eines jungen Lehrlings aus Wels ist bekannt, welches Verhältnis sich heimische Unternehmen oftmals gegenüber ihren Arbeitnehmern anmaßen: das einer modernen Leibeigenschaft. So fragwürdig manche Postings in sozialen Netzwerken auch sind, spiegeln sie doch die private Meinung der Angestellten wieder. Dies wollen Arbeitgeber aber nicht durchgehen lassen und so installieren nun auch die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) – mit knapp 40.000 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber Österreichs – in einem internen Rundschreiben eine Art interne Firmenjustiz.

 

 

 

In der Managementinfo 27/2015, die Unzensuriert.at vorliegt, heißt es einleitend:

Aktuell ist die Flüchtlingsthematik in den soziaen Netzwerken ein oft diskutiertes und polarisierendes Thema. Leider sind auch immer wieder Hassparolen und diskriminierende Postings zu lesen, bei denen fallweise auch ÖBB-MitarbeiterInnen als AutorInnen erkennbar sind. Da Soziale Medien wie etwa Facebook öffentlich sind, schädigt das unser Unternehmen. Daher will und kann der ÖBB-Konzern solche Postings nicht tolerieren.

 

 

Chefetage spielt sich als neuer Rechtsstaat auf

 

Auf einer knappen A4-Seite werden leitende Angestellte dazu angehalten, ihre Mitarbeiter punkto soziale Medien zu schulen. Doch nicht nur etwas mehr Sensibilität wird von den Bediensteten gefordert, sondern gleich auch mit Konsequenzen bei Verstößen gedroht. So werden künftig auch Kommentare, die in der Freizeit der Arbeitnehmer getätigt wurden, geahndet. Problematisch ist hierbei vor allem, dass sich viele Mitarbeiter mit dem Konzern in Verbindung bringen lassen, weil sie ihren Arbeitgeber im öffentlich ersichtlichen Profil angegeben haben und so Futter für selbsternannte Kommentarjäger bieten.

 

 

 

ÖBB entscheiden über strafrechtliche Relevanz

 

Sollten Kommentare strafrechtlich Relevantes wie etwa Verhetzung beinhalten, droht die Chefetage sogar mit Entlassungen. Interessant ist dabei aber vor allem, dass sich die Firmenleitung anmaßt, über ihre Mitarbeiter Recht zu sprechen. Für gewöhnlich wurde in Österreich bisher immer vor einem ordentlichen Gericht entschieden, ob ein fragwürdiger Inhalt nun tatsächlich strafrechtlich Relevantes beinhaltet und nicht von der Chefetage eines Unternehmens.

{Quelle: http://www.unzensuriert.at/content/0018464-OeBB-Rundschreiben-Entlassung-bei-asylkritischen-Kommentaren}

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Nun maßen sich auch Arbeitgeber an, ihre Angestellten an die Nazi-Zensur-Kette der PC zu legen mit Sanktionen bis hin zum Berufsexitus. Wie weit sind die Eliteträger bereits gesunken. Nicht dass wir Hassmails gegen Flüchtlinge guthießen. Aber Privatmeinung ist Privatmeinung und hat als solche zu gelten. Hass sollte natürlich keine Rolle spielen. Aber maßen sich diese Chefsesseleliten an, zu beurteilen, welche Erfahrungen ein Kommentator möglicherweise mit Flüchtlingen gemacht hat oder hat der Kommentator etwa folgende Links gelesen?

 

 

 

Möglicherweise existieren solche Listen auch in Österreich. Beim Lesen dieses Materials kann einem schon einmal der Kamm schwillen.

 

 

 

Es ist selbstverständlich jedem Kommentator zu empfehlen, keine Hasskommentare zu produzieren. Das gebietet der zivilisatorische Anstand und Hasskommentare gegen Flüchtlinge treffen auch diejenigen, die echte Kriegstraumata verarbeiten müssen. Allein aus diesem Grunde sollten Hasskommentare  nicht unter asylkritische Artikel gesetzt werden. Aber selbst Pseudoflüchtlinge haben solche Kommentare nicht verdient. Die wahren Schuldigen an dieser Situation sind in keinem Fall  Flüchtlinge jeglicher Couleur, sondern diejenigen, die diesen Menschen falsche Hoffnungen machen, die nach uneingeschränkter Einwanderung rufen, unter anderem auch diejenigen, die jetzt ihr eigenes Strafjustizsystem einführen, die Arbeitgeber,  und jegliche Asylkritik als unchristlich  und als menschenfeindlich darstellen. Die echten Verursacher dieser Problematik sitzen fett durch den Steuerzahler alimentiert in Politgremien und in den  Lobbyetagen der Sozialindustrie im
 weitesten Sinne. Sie alle werden vom Staat bezahlt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Darum können wir es nicht verstehen, warum Hasskommentare pauschal gegen Flüchtlinge gezeichnet werden. Diejenigen, die hier kriminelle Aktivitäten an den Tag legen, sollten ebenfalls nicht mit Hasskommentaren bedacht werden. Jeder Mord, jede Vergewaltigung, die durch ausländische Mitbürger begangen wurden, gehen auf Kosten der jahrzehntelangen verfehlten Einwanderungs- und Asylpolitik des Staates bis hin zur Familiennachzugsregularien. Also sind in jedem Fall die politischen Entscheidungsträger für diese Misere verantwortlich.

 

 

Das alles darf aber nicht dazu führen, dass nunmehr ein Rechtsstaat im Staate gebildet wird. Wir haben schon ein islamisches Parallelsystem. Da brauchen die Arbeitgeber nicht noch ein Drittes aufmachen.

 

 

 

Im Übrigen sind für Kommentarjäger-Spitzel und -Denuntianten ordentliche Gerichte zuständig, insbesondere die Strafjustiz und in diesem Fall sogar die Arbeitsgerichte. Und wenn die Kündigung aus diesem Grunde ausgesprochen wird, wird dieser Mensch wohl nicht in das Sozialnetz fallen, sondern da auch noch Repressionen erwarten dürfen.

Die Menschen werden jetzt nicht mehr nur von vom Staat und anderen Eliten für das, was sie für die Wahrheit halten, verfolgt, sondern nun auch noch von den eigenen Arbeitgebern. Ein perfekt ausgeklügeltes Spitzelsystem der PC, wenn das Schule macht.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s