kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Europa, die Muslimbruderschaft und die Christen im Nahen Osten 31. Mai 2015

Filed under: Christenverfolgung,Moslembrüder — Knecht Christi @ 00:18

Barack Hussein Obama gets another Muslim terrorist released from prison in Egypt and deported back to the U.S.

 

 

 

Europa, die Muslimbruderschaft und die Christen im Nahen Osten

 

War die europäische Politik bisher schon gegenüber den Christenverfolgungen indifferent, so wird dieses Problem durch die Duldung bzw. Akzeptanz der Muslimbruderschaft als politischer Akteur noch verschärft.

 

 

 

 

Wien (kath.net) Dass die Christen im Nahen Osten zu den großen Verlierern des „Arabischen Frühlings“ gehören, ist mittlerweile ein Gemeinplatz: In Ägypten kam 2012 die Muslimbruderschaft an die Macht und verstärkte den Druck auf die koptische Minderheit. In Syrien wurde ein Großteil der Christen, die unter Präsident Assad den Schutz des autoritären Staates genossen hatten, im Zuge des Bürgerkriegs vertrieben. Libyen, wo die Lage auch schon unter Muammar Gaddafi schwierig war, versinkt inzwischen immer mehr in Chaos und Krieg. Im Irak hatte die Christenverfolgungen bereits unmittelbar nach der US-Intervention 2003 begonnen und Tausende in die Flucht getrieben: Die Organisation Open Doors spricht mittlerweile von der größten Christenverfolgung der Geschichte, wobei in islamischen bzw. islamistisch regierten Länder der stärkste Druck auf Christen ausgeübt wird.

 

 

 

 Die Muslimbruderschaft, die zwischen 2012 und 2013 Ägypten regierte, hat sich dabei als einer der wichtigsten Akteure herauskristallisiert. Nach dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Morsi im Sommer 2013 und dem Verbot der Muslimbruderschaft als „terroristische Organisation“ schien sich die Lage zunächst zu entspannen. Die Muslimbruderschaft reorganisierte sich nach ihrem Verbot allerdings rasch im Untergrund, zahlreiche wichtige Funktionäre flohen ins Ausland, vor allem in die Türkei und nach Europa. In Ägypten selbst wurden die alten Kader großteils durch junge, radikalere Aktivisten ersetzt. Seither haben sich die terroristischen Aktivitäten radikaler Islamisten in Kairo und anderen Siedlungszentren deutlich verstärkt. Das Liberal Democracy Institute of Egypt (EGLDI) hat allein im ersten Halbjahr 2014 mehr als 70 versuchte und durchgeführte Bombenanschläge mit 18 Todesopfern und 123 Verletzten sowie zahlreiche Übergriffe und tätliche Angriffe dokumentiert . Neben den Sicherheitskräften zählen auch koptische Christen zu den bevorzugten Opfern derartiger Angriffe.

 

 

 

 Trotz des Drucks auf einheimische Christen und moderate Muslime durch die Muslimbruderschaft ist die europäische Haltung gegenüber den Islamisten bisher erstaunlich indifferent. In mehreren europäischen Ländern ist die Muslimbruderschaft seit vielen Jahren aktiv und nützt hier jene demokratischen und rechtsstaatlichen Freiheiten, die sie selbst ihren Gegnern nicht zugestehen würde. Die Heuchelei, die Kritiker der Muslimbruderschaft vorwerfen, zeigt sich dabei auch gerade in Bezug auf die christlichen Minderheiten in der arabischen Welt: Während die Führer der Muslimbruderschaft öffentlich ihre Toleranz beteuern, haben gerade unter ihrer Herrschaft die Übergriffe auf Christen deutlich zugenommen. Inzwischen sind die Muslimbrüder auch europaweit vernetzt und betreiben aktiven Lobbyismus in den wichtigsten europäischen Hauptstädten. Dabei geht es ebenso um die gezielte Beeinflussung der europäischen Außenpolitik gegenüber der arabischen Welt wie um die Einflussnahme auf die islamischen Minderheiten in Europa.

 

 

 

 

 Die europäische Politik, die mit beiden Problembereichen bisweilen überfordert scheint, hat sich bisher gegenüber den Gesprächsangeboten der Muslimbrüder kooperationsbereit und offen gezeigt. Es zeigt sich aber immer deutlicher, dass die Islamisten nicht nur die Integration von Zuwanderern in Europa erschweren sondern auch die außenpolitische Handlungsfähigkeit gegenüber der islamischen Welt spürbar beeinträchtigen. War die europäische Politik schon in der Vergangenheit gegenüber den Christenverfolgungen indifferent, so wird dieses Problem durch die Duldung bzw. Akzeptanz der Muslimbruderschaft als politischer Akteur noch verschärft. Eine EU, die die Verfolgung von Christen ignoriert und Islamisten als seriöse Ansprechpartner behandelt, wird auf Dauer ihr Legitimitätsdefizit weiter verstärken.

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Der Autor hat völlig Recht. Wir verlinken http://www.mik.nrw.de/uploads/media/Muslimbruderschaft.pdf

 

 

Dort heißt es zum Schluss:

Bei aller Differenzierung hinsichtlich der verschiedenen Denkrichtungen innerhalb der MB ist der

Großteil des dort vertretenen ideologischen Gedank

enguts unvereinbar mit den im Grundgesetz der

Bundesrepublik Deutschland verankerten Prinzipien der

Demokratie, des Rechtsstaates und einer auf der

Menschenwürde basierenden politischen Ordnung. Der

absolute Wahrheitsanspruch, den die MB erhebt

und den sie auf die Erkenntnis der göttlichen Wahrheit gründet, steht im Widerspruch zu grundlegenden

demokratischen Prinzipien wie dem Meinungspluralismus und der Volkssouveränität. Die von der MB

angestrebte Ordnung weist deutliche Züge eines diktatorischen beziehungsweise totalitären

Herrschaftssystems auf, das die Selbstbestimmung des Volkes ablehnt sowie die Prinzipien von Freiheit und Gleichheit der Menschen in Frage stellt.

 

 

 

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Selbst die NRW-Regierung des Jahres 2006 war und ist wohl noch immer bekannt, dass die Muslimbruderschaft eben nicht mit den Prinzipien des freiheitlich-demokratischen Rechtssstaats vereinbar ist und trotzdem wird lediglich beobachtet und nicht gehandelt. Dies vergrößert die Aktivitäten dieser demokratiefeindlichen Gruppe. Wir erinnern uns noch gut, wie der damalige Außenminister Westerwelle die Absetzung Mursis wie folgtbedauerte: http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-07/aegypten-sturz-mursi-Reaktionen

 

Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat den Sturz Mursis als schweren Rückschlag für die Demokratie in dem Land bezeichnet. „Es ist dringlich, dass Ägypten schnellstmöglich zur verfassungsmäßigen Ordnung zurückkehrt“, forderte er am Rande eines Besuchs in Athen. Er sei zutiefst besorgt über die Entwicklung. „Eine solche Aussetzung der demokratischen Ordnung ist keine nachhaltige Lösung der großen Probleme, vor denen Ägypten steht“, warnte Westerwelle. Es bestehe die ernsthafte Gefahr, dass die Demokratisierung Ägyptens schweren Schaden nehme. Dies hätte Konsequenzen für die ganze Region.

 

Ende des zitierten Artikelteils.

 

 

 

Welche Demokratisierung in Ägpyten unter Mursi? Ein Mursi als Muslimbruder steht immer für Diktatur des Islams und somit einem jeden Ende einer jeglichen Demokratie. Er hätte die zarten demokratischen Ansätze in Ägpyten erst recht in eine Diktatur umgewandelt. Der Westen, allen voran die USA, hat sich erdreistet, islamischen Staaten eine Lektion in Sachen Demokratie zu verpassen, was natürlich ins Gegenteil umgeschlagen ist. Im Irak, in Syrien und in Libyen war es insbesondere der Westen, der durch seine militärische Präsenz oder seine „militärische Ausbildung von vermeintlichen moderaten Assad-Kritikern“, die sich zu Terroristen gemausert haben, der diese Regionen erst so richtig ins Chaos und die Welt in eine weitere Katastrophe gestürzt hat.

Jetzt kämpft dort offensichtlich jeder gegen jeden und der IS konnte sich so richtig finden, gründen und seine Macht ausbauen. Nebenbei hat es sich im Nachhinein als Katastrophe herausgestellt, dass in diese schon immer politisch riskanten Gebieten Waffenlieferungen erfolgten, die diesen Konfliktherd jetzt neben dem Ukraine- und neuerdings auch dem  Chinakonflikt, der sich im südchinesischen Meer abzeichnet, in einen weiteren Weltkrieg manövrieren werden. Hinter allem steckt offensichtlich die hegemonistische Einflussnahme der USA. Sowohl im Nahen Osten, in Afghanistan, in Syrien, Irak, in der Ukraine, in Libyen, im Südchinesischen Meer hat wieder einmal die USA hiere weltpolizeilichen Finger drin. 

 

 

In dieser Situation hat Ägypten das einzig richtige gemacht. 

Während die Salafisten hier in Europa eher plump und provokativ-islamistisch auftreten, überzeugen Muslimbrüder, die von ihrer Denkweise her Salafisten im Nadelstreifenanzug sind, durch eher politisch- staatsmännisches Auftreten und fechten hier einen rechtlichen Zugang nach dem anderen aus. Wir denken da unwillkürlich an das Wort: „Dank eurer demokratischen Gesetze werden wir euch überwältigen, dank eurer religiösen Gesetze werden wir euch beherrschen.“

Das Wirken der Muslimbruderschaft hier in Deutschland: http://www.welt.de/politik/article1474736/Muslimbrueder-zerstoeren-Deutschland-von-innen.html

 

Das ist diese Muslimbruderschaftorganisation, die sich in Deutschland bester Reputation erfreut und Herr Westerwelle so traurig war, dass der Muslimbruder Mursi gestürzt wurde.

 

 

Dieses 1999 von einem Imam aus Izmir überlieferte Wort wird so Stück für Stück Realität. Und hier ist dann auch der DITIB nicht zu trauen, deren Führer, Herr Erdogan, der mit seinem Zitat in die gleiche Kerbe schlägt ideologisch auch ein Muslimbruder ist und letztlich alles daran setzt, die Türkei zu reislamisieren und zu den Muslimbrüdern ein inniges offensichtlich menschlich-islamisches Vertrauen aufgebaut hat. Keiner war mehr getroffen als Mursi abgesetzt worden war, als Herr Erdogan über den Verlust seines Bruders im Geiste.

 

 

Es wird sich in Europa rächen, dass sowohl den Muslimbrüdern als auch den Salafisten hier seit Jahrzehnten soviel Raum gegeben worden ist, sich hier in Deutschland und in Europa so exorbitant entfalten zu dürfen. Es wird sich rächen, dass eine kritische Islamdebatte noch immer nicht in Regierungs- und Bevölkerungskreise gelangt ist. Es wird sich rächen, dass insbesondere dem radikalen Islam hier der rote Teppich ausgerollt worden ist. Mit einer feigen und unter dem Deckmantel der Toleranz autretenden Nachgiebigkeit wurde hier politisch agiert seit Jahren ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Die Selbstaufgabe hier in Europa, die bereits heute suizidale Züge trägt,  geht offenischtlich soweit, dass selbst der radikale Islam hier seinen festen Platz finden und sich in Parallelgesellschaften etablieren konnte. Soweit hätte es nie kommen dürfen. Jede scharianische Paralleljustiz hätte im Grunde im Keim erstickt werden müssen, was jedoch durch Feigheit, Arroganz und Ignoranz, durch ideologisch-gutmenschliche Scheuklappen der Politik bewusst verhindert wurde und noch immer wird.

 

 

 

 

 

gellerannen

 

Wir stimmen dem Autor des Artikels vollinhaltlich zu.

Der DREIEINE GOTT möge uns beistehen. Aber das Beten hat Europa offensichtlich verlernt, die vormals innigen Bande zu JESUS wurden zumindest gelockert, wenn nicht gekappt durch die Wertevernichtung des Christentums und die Abwendung von JESUS hat offensichtlich strukturelle Ausmaße angenommen. Die frommen Großmütter sterben aus. Die Volksfrömmigkeit ist in ihren Grundfesten erschüttert und Europa treibt von einer Krise in die nächste. Besinnung, Buße und das Eingestehen des eigenen Versagens tut not. Durch den Islam wird Europa wieder religiöser, aber leider steht hier JESUS nicht mehr im Mittelpunkt, sondern der Kriegs- und Feldherr Mohammed, der keine Gnade mit Ungläubigen kannte und sein Gott ebenfalls nicht. Diese Politreligion trifft auf ein seniles, kaum mehr wehrhaftes Europa.

 

3 Responses to “Europa, die Muslimbruderschaft und die Christen im Nahen Osten”

  1. ld Says:

    http://iboesterreich.at/?p=1390

    ..die reconquista hat begonnen ..

  2. te'oma Says:

    Gegen Ungerechtigkeit zu beten, ist gut, doch führen in manchen Fällen nicht die falschen Handlungen eines Volkes Gottes Gericht herbei, sondern sie sind bereits ein Zeichen dafür, dass Gott diese Nation richtet!


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