kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Opfer der IS-Terrormiliz auf dem Evangelischen Kirchentag in Stuttgart 29. Mai 2015

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 21:17

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Wann: 4. – 6. Juni 2015 – Wo: Am Stand der GfbV auf dem Markt der Möglichkeiten / Neckar Park, Talstr. /Ecke Mercedesstraße, 70372 Stuttgart
Standplatz : Zelthalle 8, Stand ZH8-E08

 

 

 

Überlebende Opfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) werden auf dem Evangelischen Kirchentag in Stuttgart über das erschütternde Schicksal ihrer Volksgruppen im Irak und Syrien berichten. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Repräsentanten der von den Extremisten besonders stark verfolgten kurdischen Yeziden eingeladen, auf dem „Markt der Möglichkeiten“ über ihre äußerst bedrohliche Lage zu informieren. Mit einer kurzfristig angekündigten Menschenrechtsaktion wird die GfbV auf die Situation der ebenfalls bedrohten christlichen Assyrer/Aramäer/Chaldäer aus den Ländern des Nahen Ostens aufmerksam machen.

 

 

 

 

 

 

Über die Not der Yeziden im nordirakischen Sindschar, dem Hauptsiedlungsgebiet dieser jahrtausendealten Religionsgemeinschaft, wird nur noch wenig berichtet. Viele Yeziden sind äußerst verzweifelt und fühlen sich von der Welt im Stich gelassen, berichtet der GfbV-Nahostreferent Kamal Sido. Anfang August 2014 drangen IS-Extremisten in die Sindschar-Region ein und ermordeten dort seitdem mindestens 5.000 Yeziden, entführten mehr als 7.000 und halten tausende Familien als Geiseln in ihren Dörfern fest.

 

 

 

 

 

Etwa 430.000 Menschen mussten fliehen. In noch freien Gebieten geht die Angst um, denn aus überrollten Siedlungen gibt es schreckliche Berichte: Wenn sich gefangene Männer weigerten, zum Islam zu konvertieren, wurden sie ermordet. Wenn Frauen ihren Glauben nicht aufgeben wollten, wurden sie schwer misshandelt und oft von mehreren Männern vergewaltigt. Konvertierte sind auf Sklavenmärkten rund 1.000 US-Dollar wert, wurden verkauft und zwangsverheiratet, auch wenn sie erst 14 Jahre alt waren. Nicht-Konvertierte bringen auf dem Sklavenmarkt nicht mehr als 25 US-Dollar.

 

 

 

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„100 Jahre nach dem Völkermord an den Armeniern und Assyrern/Aramäern im Osmanischen Reich, dem bis zu zwei Millionen Menschen zum Opfer fielen, sind Christen und nicht-sunnitische Minderheiten im Nahen Osten wieder in großer Gefahr. Sie brauchen unbedingt unseren Schutz und Beistand“, sagt Sido. Christliche Assyrer/Chaldäer/Aramäer, Armenier und Kopten sowie Schiiten, Ismailiten und auch muslimische Kurden und Yeziden im Irak, in Syrien und Libyen laufen um ihr Leben. Zehntausende wurden getötet oder verletzt, Tausende Frauen und Kinder in die Sklaverei verschleppt. Mindestens vier Millionen Menschen mussten ihre Siedlungsgebiete auf der Flucht vor dem vorrückenden IS verlassen.

 

 

 

 

 

Kontakt: GfbV-Nahostreferent Kamal Sido Tel. 0173 67 33 980.
GfbV-Aktionsreferent Daniel Matt Tel. 0151 5616 04 02.

 

8 Responses to “Opfer der IS-Terrormiliz auf dem Evangelischen Kirchentag in Stuttgart”

  1. Ebalus Says:

    http://www.voltairenet.org/article187670.html (Katar ruft zum Völkermord gegen Alawiten auf)

  2. wolfsattacke Says:

    Schreibt bitte nicht immer wieder „Terrormiliz“, denn es handelt sich nicht um eine Terroristische Vereinigung, wie man sie m.E. bei Al Kaida vorfindet, sondern um regelrechte islamistische Kampfeinheiten, welche im Sinne Mohammeds agieren.
    Nur weil sich der Zentralrat der Muslime an der Bezeichnung „Islamisten “ stört, gibt es für normal denkende Menschen keinen Grund dem nachzugeben. Der Zentralrat der Muslime stört sich lediglich an dem Begriff Islamisten für den IS, da sie in ihren eigenen Reihen Islamisten haben, welche das Vorgehen des IS hinter vorgehaltener Hand befürworten, denn das ist schließlich der Islam, den Mohammed anstrebte.

  3. Auch wenn ihre Haltung aggressive ist, Somalier sind trotz allem Menschen. Ich glaube nicht, dass Somali so ist wie Newspeak, in der nur noch Propaganda auszudrücken möglich war.


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