kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Patriarch Mor Ignatious Aphrem II: „Unser Blut ist billiger als Öl“! 19. Mai 2015

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:59

Syrisch-aramäischer Kirchentag in Warburg

 

 

 

Es freut uns, dass sich hier in Deutschland nunmehr auch die syrisch-orthodoxe Kirche etabliert hat und einen Kirchentag abhält.

Sie war wie die koptische Kirch auch, nach dem arabischen Winter Angriffen der Islamisten ausgeliefert und sie ist es noch immer.

 

 

Der Westen erkennt in dem Schutz des Christentums in jeglicher Form in Irak und Syrien keinerlei Wichtigkeit. Insofern ist es gut und richtig, dass mit der syrisch-orthodoxen Kirchen eine zusätzliche Mahnerin auftritt, die der Politik hier in Deutschland und Europa in der Frage der Christenverfolgung etwas mehr Dampf macht, als es wietgehend unbeteiligte Kirchen wie die Evangelische oder katholische Kirche es vermögen. Außer Herrn Kauder interessiert es doch keinen Politiker wie es Christen und anderen in islamischen Ländern verfolgten Nichtmuslimen geht.

 

Weiterhin werden Waffen an Saudi Arabien und Katar geliefert, obwohl bekannt ist, dass gerade diese Staaten die geistigen Föderer des islamischen Terrorgedankens mit geistlichen und finanziellen Mitteln sind. Christen sind somit lediglich für unsere Politiker der Kollateralschaden von diversen Machtspielen und Kämpfen nicht nur in Syrien, sondern auch im Irak. Wir wünschen der syrisch-orthodoxen Kirche  und somit unseren Glaubensgeschwistern viel Esprit und Erfolg, die Politik für die Verbrechen an den Christen und anderen Menschen in Syrien zu interessieren und zur Aktivität zu bewegen. Dazu bedarf es Ausdauer, Mut und Bekenntnis. Wir wünschen unseren Glaubensgeschwistern nicht nur hier in Deutschland und Österreich Gottes Segen und Beistand in der wichtigen Arbeit des Kampfes gegen Christen- und Menschenverfolgung.

 

 

 

Unser Blut ist billiger als Öl

 

Auf dem 1. Syrisch-Orthodoxen Kirchentag im westfälischen Warburg warnt Patriarch Mor Ignatius Aphrem II. vor dem Versagen des Westens im Angesicht des Terrors.

 

 

 

Warburg (kath.net): Es waren gleich zwei Ereignisse, die unüberhörbar verkündeten, dass die Syrisch-Orthodoxe Kirche in der Mitte der Gesellschaft und im Herzen Deutschlands angekommen ist. Seit 1848 finden in Deutschland „Kirchentage“ statt, die zunächst von katholischen, dann auch von evangelischen Gläubigen veranstaltet werden. Seit 2003 gibt es sogar „ökumenische Kirchentage“, bislang zwei an der Zahl. Doch seit 2015 wird das Spektrum um eine neue Komponente erweitert, als im ostwestfälischen Städtchen Warburg der erste syrisch-orthodoxe Kirchentag abgehalten wurde.

 

Das zeugt, zuallererst einmal, von einem gesunden Selbstbewusstsein der etwa 100.000 Gläubigen dieser altorientalischen Kirche, deren Zahl durch den Bürgerkrieg in Syrien, den IS-Terror im Nordirak und die Diskriminierung der Christen in der Türkei ständig zunimmt. Sie wollen dazugehören, sie wollen angehört werden. Und das ist auch gut und richtig so.

 

 

Doch dabei beließen sie es nicht. Denn der Höhepunkt des ersten syrisch-orthodoxen Kirchentages der deutschen Geschichte war ein nicht minder historisches Ereignis: Der erste Deutschlandbesuch des neuen syrisch-orthodoxen Patriarchen, Seiner Heiligkeit Moran Mor Ignatius Aphrem II., der zuvor in Frankfurt und Gießen von seiner versprengten Herde euphorisch begrüßt wurde.

{Weiterlesen: http://www.kath.net/news/50598}

 

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