kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ein menschlicher Engel in China 19. Mai 2015

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 21:39

Chinesisches-Ehepaar-nimmt-seit-42-Jahren-Waisenkinder-auf
Chinesisches Ehepaar nimmt seit Jahrzehnten behinderte und ausgesetzte Kinder an

 

 

Hong Kong: Seit 42 Jahren zieht Kong Zhenlan, eine Katholikin in der nordchinesischen Provinz Shanxi Kinder groß, ihre eigenen und seit vielen Jahre behinderte und andere ausgesetzte Kinder, die niemand haben will.

 

 

Kong Zhenlan und ihr Mann leben in Jiuji im Kreis Qi der bezirksfreien Stadt Jinzhong. Eine besonders verschmutzte Region, wo die Behindertenrate bei Neugeborenen sechsmal höher ist als im Landesdurchschnitt. Kinder mit Mißbildungen werden besonders häufig ausgesetzt. Der staatliche Zwang zur Ein-Kind-Familie tut das seinige dazu.

Ihr Einsatz erinnert an einen anderen Katholiken, den Vietnamesen Tong Phuoc Phuc, der 2001 ein Gelübde ablegte (siehe den Bericht Ein Gelübde und mehr als 70 vor der Abtreibung gerettete Kinder). Begonnen hat das Ehepaar sein Werk der Nächstenliebe, als beide 24 waren. Inzwischen sind sie 66 Jahre alt. Elf ihrer Kinder sind inzwischen selbständig und haben eigene Familien gegründet. Sie unterstützen heute ihre Adoptiveltern bei ihrer Aufgabe. „Wir verdanken ihnen alles“, sagt einer von ihnen. „Ohne sie hätten wir wahrscheinlich kein Leben gehabt, mit Sicherheit nicht ein so schönes“.

 

 

 

 

 

 

Katholisch geprägte Ortschaft – Kinder auf der Straße aufgelesen

 

Die Eheleute wurden geboren, als in China die Kommunisten die Macht an sich rissen. Vor der kommunistischen Revolution im Jahr 1949 hatte die Adoption von Waisenkindern im mehrheitlich katholischen Ort Juji eine lange Tradition, die von der Pfarrei gefördert wurde. In den Jahrzehnten nach der Revolution, in denen die Religion schwer unterdrückt wurde, blockierte das neue Regime auch die leiblichen Werke der Barmherzigkeit.

Kong Zhenlan und Fan Bucheng, ein Kleinbauer des Ortes, heirateten 1973 und haben vier eigene Kinder. 1977 adoptierten sie das erste behinderte Kind. „Damals nahm die Zahl ausgesetzter Kinder zu, aber es gab keine Waisenhäuser, um sie aufzunehmen. Die medizinische Versorgung war schlecht und die Gesundheit der Kleinen sehr schwach. Gründe, weshalb die Kindersterblichkeitsrate anstieg“, erzählt Kong Zhenlan. Die Kinder fand das Ehepaar im wahrsten Sinn des Wortes auf der Straße. Man hatte sie im besseren Fall in der Nähe einer Kirche oder eines Krankenhauses ausgesetzt. Im schlechteren irgendwo auf der Straße. Das Ehepaar sichert ihnen ein menschenwürdiges Leben.

 

 

 

 

Der älteste Sohn wurde Priester

 

Das Vorbild der Eheleute hat ihre Kinder tief geprägt. Ein leiblicher Sohn, Anthony Fan Changliang, wurde Priester.

 

Father Anthony erzählt, daß er als Jugendlicher für eine Zeit den Glauben verloren hatte. „Meine Mutter aber sagte mir immer wieder: ‚Die Armen lieben, heißt Jesus lieben. Jedes dieser Kinder ist dein jüngerer Bruder, ein kleiner Jesus. Wenn wir uns unserer kleinen Brüder annehmen, nehmen wir uns Christi an. Das bewegte mich und führte mich zum Glauben zurück. Erst als ich schon im Seminar studierte, verstand ich diese Worte aber in ihrer ganzen Tragweite und habe seither das Werk meiner Mutter auch zu meinem gemacht“. Wenn man ihn heute fragt, wie viele biologische und wie viele adoptierte Geschwister er hat, antwortet er: „Wir sind alles Geschwister, ohne Unterschied. Es ist ein Segen, daß meine Mutter diese Kinder lieben kann mit einer Liebe, die aus dem Glauben kommt“.

{Weiterlesen: http://www.katholisches.info/2015/05/12/ehepaar-nimmt-seit-jahrzehnten-ausgesetzte-kinder-auf-einer-wurde-priester/}

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Nach all den Schilderungen der ewigen Grausamkeiten, nach all den ewigen Diskussionen um das richtige oder das falsche Gottesbild oder über halbtheologische Themen, über richtige Bibelworte  dieser Bericht. Als der Autor diesen Bericht las, brach er in Tränen aus, und zwar heftig. Mit einem Male wurde ihm gewusst, was ihm an einem wahren Christen fehlt.

 

 

Es gibt sie noch, die Alltagsheiligen, die besonderen Menschen, die es fertig bringen, JESUS durch ihr Tun und Handeln ganz und gar mit ihrem Leben, ihrem Glauben, ihrer Liebe in ihrer Totalität DIE Ehre zuteil werden zu lassen, die ER unbedingt verdient.

 

 

Eine Frau in China arbeitet in einer letztlich christenfeindlichen politischen Umgebung als Christin still und unermüdlich für Findelkinder, die niemand haben will, insbesondere solche mit Behinderung. Sie hat es sich zu ihrer Lebensaufgabe gemacht. Ihr Mann, ebenfalls ein echter Held, unterstützt sie dabei. Sie ist keine Theologin, aber eine Katechetin des Herzens und der Tat, letztlich so wie CHRISTUS selbst. SEINE LEHRE gipfelte letztlich auch im Tun und macht sie so glaubwürdig. Diese Frau ist schon auf Erden eine Heilige GOTTES, aber ohne Wunderkräfte wie unserer HERR JESUS CHRISTUS ausgestattet. Sie besitzt nur eines: Ein liebendes, aber sehr tatkräftiges Herz, welches über eine Herzensbildung verfügt, die ihresgleichen sucht. Sie hat die Lehre JESUS so verinnerlicht, dass sie wohl auch im Alter nicht mehr anders kann. Sie missioniert nicht durch Predigt, durch schöne wohlgesetzte Worte, sondern nur durch Tat.

 

 

An einer Kurzkatechese hat uns und die Leserschaft hier deren Sohn teilhaben lassen:

„Die Armen lieben, heißt Jesus lieben. Jedes dieser Kinder ist dein jüngerer Bruder, ein kleiner Jesus. Wenn wir uns unserer kleinen Brüder annehmen, nehmen wir uns Christi an“.

 

 

 

Kann es eine wirksamere, eine heilsamere, eine echtere und eine jesusverbundenere Katechese geben? Nicht viele Worte, sondern dieses eine Wort im treulichen und kraftvollen Tun, sei es noch so schwerlich und anstrengend, über nunmehr 42 Jahre.  Diese Tätigkeit kann sie nur aus der glaubenden Liebe ihres Herzens schaffen gegen alle Verfolgung und Widrigkeiten des menschlichen Lebens. GOTT hat sie und ihren Mann und ihre Dauerfamilie wohl in besonderer Weise geschützt mitten in China.

 

Und ihre  Tat der Liebe reißt auch andere mit. Nachbarn, die mit Geld-, Nahrungsmittel- und Sachspenden mithelfen, dass dieses Ehepaar die Liebe GOTTES weitergeben kann. Die angenommenen Kinder des Paares werden ebenfalls von dieser Liebe angesteckt.

 

 

 

 

Mit JESUS ist wohl alles möglich!

 

Liebe Leserinnen und Leser, lesen Sie diesen Bericht ruhig noch einmal durch und vielleicht ist ein solcher Bericht eine Inspiration, dass wir unser Leben in CHRISTUS wenigstens ein wenig besser gestalten. Es braucht nicht viele Bibelworte, die richtige Einstellung des glaubenden Herzens zu bekommen. Diese einfache Frau kann uns ein echtes Vorbild sein.

 

 

GOTT beschütze diese Frau, deren ständige sich verändernde Familie und deren Kinder und der HEILIGE GEIST erleuchte unser Herz für die Liebe JESU und unser HERR JESUS CHRISTUS gebe uns die Kraft, die Welt ein wenig besser zu machen mit unser kleinen Kraft, die den Frieden schaffen sollte.

 

One Response to “Ein menschlicher Engel in China”

  1. Ich Says:

    Gott segne sie.


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