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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

90% der Eritreer, die in die Schweiz flüchten, sind Christen! 6. Mai 2015

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 19:17

«90% der Gesuchsteller aus Eritrea sind Christen», sagt Léa Wertheimer, Sprecherin vom Staatssekretariat für Migration (SEM) zur Zeitung «Schweiz am Sonntag».

 

 

Die Bevölkerung Eritreas teilt sich zu fast gleichen Teilen in Muslime und Christen auf. Doch die christlichen Gläubigen seien in der Regel besser ausgebildet und weltweit stärker vernetzt, sagt Wertheimer. «Wegen ihrer grossen Diaspora haben sie auch mehr Geld für eine Migration zur Verfügung». Allerdings sei auch der Druck grösser nicht nur ins Nachbarland Sudan zu fliehen, sondern weiterzureisen, da eine Integration im islamischen Sudan schwierig sei.

 

Über eine Million Eritreer haben in den vergangenen Jahren das Land verlassen.

Sie verlassen aus unterschiedlichen Gründen ihr Land.

 

 

 

 

 

Die Wirtschaft liegt im autoritären Staat darnieder, junge Frauen und Männer müssen auf unbestimmte Zeit Militärdienst leisten, freie Meinungsäusserungen sind nicht erlaubt, und es gibt keine Religionsfreiheit. 2001 verbot Staatschef Isayas Afewerki mit Ausnahme der orthodoxen, katholischen und lutherischen Kirchen sowie des sunnitischen Islams sämtliche anderen Religions-Gemeinschaften.

 

Er selber ist orthodoxer Christ. Mit eiserner Hand hält sich Afewerki an der Macht. Zur Überwachung dienen ihm auch die Kirchen. Mit Folgen. In einem Bericht zur Religionsfreiheit von Christen hält die Deutsche Bischofskonferenz fest: Gläubige anerkannter und nicht registrierter Gemeinschaften werden überwacht, inhaftiert und gefoltert. «Die generelle Kontrolle und Gängelung der Bürger durch staatliche Einrichtungen, und mithin der Angehörigen von Religionsgemeinschaften, betrifft inzwischen alle Lebensbereiche», sagt Theodor Rathgeber, Studien-Autor und Menschenrechtsexperte von der Uni Kassel.

 

 

 

 

 

Auch das christliche Hilfswerk Open Doors, das die Lage von Christen in 70 Ländern beobachtet, ist besorgt. Im Weltverfolgungsindex ist Eritrea in einem Jahr vom 12. auf den 9. Platz vorgerückt. «Vor allem das Vorgehen gegen evangelikale Christen ist massiv», sagt Patrick Schäfer von Open Doors. Die Organisation schätzt, dass derzeit mehr als 1000 Christen wegen ihres Glaubens inhaftiert sind. Von einer systematischen Diskriminierung von Christen geht das SEM allerdings nicht aus.

{Quelle: http://www.solothurnerzeitung.ch/schweiz/90-prozent-der-eritreer-die-in-die-schweiz-fluechten-sind-christen-129101644}

 

One Response to “90% der Eritreer, die in die Schweiz flüchten, sind Christen!”

  1. ich Says:

    Ja es gibt auch Echte Flüchtlinge dennen zu helfen eine Ehre ist, und nicht nur islamistische Scheinasylanten.


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