kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Islam ein Teil Deutschlands? 30. April 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:59

Sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,

Ihre Aussage, dass der Islam zu Deutschland gehöre, hat mich zutiefst getroffen.

Für Sie wäre es ein Leichtes gewesen, sich der Definition von Bundespräsident Gauck anzuschließen: „Die Muslime, also die Menschen, gehören zu Deutschland, soweit sie sich im Rahmen des Grundgesetzes integrieren“.  Stattdessen haben Sie mit Ihrer Aussage die als Antichrist zu verstehende Religion/Weltanschauung (1.Johannes 4,2-3; 2.Johannes 7) auf die gleiche Ebene gestellt wie das Christentum und Judentum. So fördern Sie eine beschleunigte Islamisierung Deutschlands und damit auch den beschleunigten Untergang der christlichen Werte. Der Angriff auf unser bisheriges Wertesystem (v. a. durch die Schwächung des Christentums, das 68-er Gedankengut, den Genderismus) wird durch Ihre Islamaussage noch zusätzlich verstärkt.

 

 

 

 

 

Die Mehrheit unseres Volkes ist zwar gegen eine Islamisierung, wagt es aber schon nicht mehr, sich unbefangen zu äußern aufgrund der Gewaltandrohung durch eine  islamische Minderheit. Damit haben wir bereits eine Situation vergleichbar zum 3. Reich. Weiterhin: Die hierzulande so geläufige Unterscheidung zwischen Islam und  Islamismus  klingt klug, hilfreich,  ist aber eine folgenschwere Täuschung, ein populäres westliches Wunschdenken. Beide – Islam und Islamismus -haben die gleiche Quelle, nämlich den Koran mit seinen vielen Suren, die zur Gewaltanwendung auffordern einschließlich den Hadithen. Außerdem muss das Naskhprinzip genannt werden, wodurch die friedlichen Suren aufgehoben sind.

 

 

 

Wenn letztere dennoch proklamiert werden dürfen, dann nur, solange sich der Islam in der Minderheit befindet, d.h. als Täuschungsmanöver und Eroberungshilfe. Wo aber der Islam die Herrschaft hat, zeigte er nicht nur in der Vergangenheit, sondern offenbart auch heute und täglich sein wahres, aggressives Gesicht: keine demokratische Freiheiten, keine Trennung von Staat und Religion, stattdessen Intoleranz, Terrorismus  u.v.m.  Saudi Arabien z.B.  bekämpft  m.W.  den  I S  (als „islamistischen“ Staat), gleichzeitig verurteilte es  einen Bürger zu 1000 Stockschlägen (die er nicht überleben kann), weil er demokratische Rechte in Anspruch nehmen wollte.

 

 

Ich habe aus Ihrem Munde nicht gehört, dass z.B. der sunnitische Musterstaat Saudi Arabien oder der schiitische Musterstaat Iran  islamistisch wären.  Demzufolge ist auch dieser Islam ein Teil Deutschlands. Wie sehr Sie den Islam als friedlich betrachten, willkommen heißen, aufwerten, zeigt sich auch daran,  dass Sie mit Vertretern des Islam Arm in Arm  marschierten. Aber: „Die Unterscheidung von Islam und Islamismus, der mit Gewalt den Islam durchzusetzen versucht, hilft nicht, weil der Islam in seinem Kern politisch und unvereinbar mit der grundgesetzlichen Verfassung in ihrem Kern ist“ (Prof. Schachtschneider, 14.02.2011). Der türkische Präsident  Recep Erdogan lehnt von seiner Warte aus die vom Westen gemachte Unterscheidung deshalb ab, weil der Islam dadurch verwässert werde und seine Durchschlagskraft verliere! (CM, April 2015).

 

 

 

 

 

Darum: Nicht der Islam ist vom Islamismus zu unterscheiden, sondern der Islam von unserer jahrhundertealten, auf christlich-jüdischen Wurzeln basierenden Wertegemeinschaft. Dies zu vertauschen beschleunigt unseren kulturellen Untergang, der bereits im Gange ist. Es gibt keinen gemäßigten Islam, sondern nur gemäßigte, liberale (statt radikale, fundamentalistische, orthodoxe) Moslems. Muslime haben wir als Menschen zu respektieren, wertzuschätzen. Gleichwohl dürfen wir nicht die Augen verschließen vor der Tatsache, dass der Islam/Islamismus unserer abendländischen Kultur widerspricht. Warum dennoch so viele offizielle Vertreter unserer Gesellschaft einschließlich unserer Meinungsmacher – im Gegensatz zur Mehrheit der Bürger – den Islam in verhängnisvoller Weise willkommen heißen, würde eine extra Erörterung erforderlich machen.

 

 

 

 

 

         In Deutschland haben die gemäßigten Muslime die zunehmende Bedeutung des Salafismus (Islamismus) nicht verhindert. Durch ihre Passivität machen sie sich selbst für uns zum Feind.  Der Salafismus ist zuerst ein islamisches Problem und muss primär von dem Moslems gelöst werden. Unsere staatlichen und gesetzgeberischen Organe sollen die Verhinderung der Radikalisierung dabei wirksam unterstützen. Soll unsere abendländische Kultur, Identität doch noch erhalten bleiben, dann muss die Integration in das Grundgesetz (einschließlich der Verhinderung der Radikalisierung)  gelingen. Wenn die gemäßigten Moslems die radikalen nicht besiegen, werden sie von ihnen besiegt.

 

 

 

 

Die vielen Kriege der vergangenen Jahrzehnte weltweit mit ihren unsäglichen Opfern lehren uns, dass sie immer durch die Radikalen verursacht wurden. Und  die radikalen Moslems haben weltweit immer mehr an Einfluss gewonnen. Mit Mahnwachen und dgl. gewinnen die gemäßigten Moslems die Sympathie fast aller deutschen Parteien, nicht jedoch den Sieg über die Radikalen (die sogenannten Islamisten), sondern werden sich ihnen zu gegebener Zeit unterordnen (müssen). Nachdem der Islam ein Teil Deutschlands sei, hat die CDU auch keinerlei Grund mehr, sich für ein Verbot der Suren einzusetzen, die  grundgesetzwidrig sind. Im Gegenteil: Der Koran darf erst recht ungehindert und sogar an Universitäten gelehrt werden (initiiert durch Ihre Vertraute, Frau Schavon).

 

 

 

 

         Professor Schachtschneider  weist in seinem Artikel „ Verfassungswidrigkeit islamischer Religionsausübung in Deutschland“ (14.02.2011) dies nach und resümiert auch im Bezug auf die Religionsfreiheit:  „Der Islam ist mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung unvereinbar“. Sie haben m. W. gesagt, dass wir uns in Deutschland an die Moscheen gewöhnen müssen und unterstützen damit indirekt die enorme Zunahme von Moscheebauten. Gemäß islamischem  Verständnis dokumentiert jedes Minarett Allahs Herrschaftsübernahme. Moscheen sind Zentren außerparlamentarischer islamischer Politik, wie die häufigen Unruhen nach den „Freitagsgebeten“ weltweit zeigen.

 

 

 

 

Weil der Islam die Welt erobern will und keine Toleranz kennt, muss sich die abendländische Kultur  ihm unterwerfen.  Durch Ihre Islam-Willkommenskultur wird dies noch beschleunigt. Dabei verdanken wir die diversen Errungenschaften unseres Lebens UNSERER  Kultur und nicht einer arabischen.

 

 

Auch bahnt sich bei uns schon jetzt das Mitläufer-Prinzip des 3. Reiches  für den Ernstfall einer Islamherrschaft an. Massenkonvertierungen einerseits und massive Christenverfolgungen  andererseits gehören dann auch zu diesem Scenario. Ich habe den Eindruck, dass Sie mit der bestätigten Wulff-Aussage glauben, leichter regieren zu können. Und durch Ihren Linksruck scheinen Sie  zu hoffen, sich Macht,  Mehrheit und Popularität sichern zu können, statt sich gegen die verhängnisvolle Ausbreitung des Islam zu wehren.

Wo bleibt da das Bekenntnis zur Wahrheit, zum Evangelium (Johannes 14,6)?

 

 

 

 

 

Aufgrund Ihrer wulffbezogenen Aussage  mit ihren vermeintlichen Vorteilen zahlen  Sie einen schrecklich hohen Preis: Durch Ihren Einfluss wird eine entsprechend größere Zahl von Deutschen sich dem so aufgewerteten Islam statt Jesus zuwenden und dadurch das Erlösungswerk Jesu ablehnen und ewig verlorengehen (Ein  Verlust von Wohlstand ist im Vergleich dazu absolut bedeutungslos – Lukas 16,19-25). Die sich anbahnende, schreckliche Situation kann nur verhindert werden, wenn ausreichend hingegebene Christen im Gebet „in den Riss treten“ für unser Volk und (das Abend-)Land (2.Chr 7,14).

 

 

Ist  für Sie erkennbar, dass mich Ihre Bestätigung der Wulff-Aussage bis ins Mark trifft?

 

 

 

 

 
Jahrzehntelang habe ich die CDU gewählt. Solange die (qualitative) Mehrheit  der CDU Ihre jetzige Meinung vertritt, ist die CDU  für alle, die so oder ähnlich denken wie ich, nicht mehr wählbar.
Als Christ werde ich weiterhin für Sie und alle politisch Verantwortlichen beten.

 

Mit sehr besorgten Grüßen  verbleibt

(Dr. Hans Baur)

 

One Response to “Islam ein Teil Deutschlands?”

  1. te'oma Says:

    Ein Teil Deutschland auf jeden Fall, aber über wiegend kein positiver.

    http://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Ingolstadt-Feiern-ohne-Fluechtlinge;art599,3047699


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