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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Spanischer Friseur plante Enthauptung 19. April 2015

Filed under: Islamischer Terror,Stopp Islamisierung — Knecht Christi @ 23:00

Antonio-Saez-Martinez

Festnahme des Konvertiten führt zu Islamistenzelle und Terrorplänen

 

 

In seinem täglichen Umfeld war Antonio Sáez Martínez, 40, sehr beliebt. „Er war immer freundlich und hatte ein Lächeln für jedermann übrig“, sagte ein Nachbar, der seit zehn Jahren im selben Wohnblock in der Calle Plini el Vell im katalanischen Städtchen Sabadell unweit von Barcelona lebt, dem katalanischen Radio. Ende vergangener Woche wurde der nette Nachbar, der mit einer Marokkanerin verheiratet ist, im Rahmen einer Großrazzia zusammen mit zehn weiteren mutmaßlichen Islamisten festgenommen. Wie sich herausstellte, war Antonio das Oberhaupt einer Terrorzelle namens „Islamische Bruderschaft“. Diese rekrutierte junge Männer, um sie in den Dschihad nach Syrien und in den Irak zu schicken.

 

 

 

 

 

 

Aber die Madrider Staatsanwaltschaft fand noch mehr heraus. Die Terrorzelle, deren jüngstes Mitglied erst siebzehn Jahre alt war, wollte ein Opfer in einen orangefarbenen Anzug stecken und nach dem Vorbild des Islamischer Staats (IS) vor laufender Kamera enthaupten. Die katalanische Polizei glaubt auch, dass die Zelle zusammen mit einem bekannten Rechtsextremen einen Anschlag auf eine jüdische Buchhandlung in Barcelona plante und eine Filialleiterin einer katalanischen Bank entführen wollte, um Lösegeld zu erpressen. Die sichergestellten Waffen, darunter eine Handgranate, sowie Fotos vom katalanischen Parlament, weiteren öffentlichen Gebäuden sowie Einkaufszentren und Hotels sind für den Madrider Untersuchungsrichter Santiago Pedraz ein Beweis, dass die von Antonio angeführte Zelle auch Attentate in Spanien durchführen wollte.

 

 

 

Seine Nachbarn und Freunde fragen sich freilich, wie sie sich in dem Mann, der früher einfach nur Toni genannt wurde und der mittellosen Kunden die Haare kostenlos schnitt, so täuschen konnten. Er sei ein guter Mensch, hieß es bei seinen muslimischen Glaubensbrüdern in der Yumu’ah-Moschee im katalanischen Arbeiterstädtchen Terrassa. „Wer hätte je geahnt, dass Antonio in so eine Sache verwickelt ist“, klagte Amin Baghar, Vorsitzender der dortigen interkulturellen muslimischen Vereinigung.

 

Die Eheschließung mit seiner marokkanischen Frau war offenbar einer der Auslöser für Antonios Übertritt zum Islam.

 

Wie schnell Toni, der sich fortan Aalí nannte, radikal wurde, lässt ein Eintrag nur drei Monate nach seinem Übertritt erahnen: „Alles, was nach arabisch riecht, wird von der Gesellschaft abgelehnt. Ich bin sicher, dass Märtyrer nicht zu Märtyrern werden, weil sie es wollen, sondern weil sie die Unterdrückung der Muslime weltweit sehen. Ich werde mich in den Dienst des weltweiten Dschihad stellen, sobald ich dazu Gelegenheit habe.“ Eine Randnotiz in seinem Koran macht deutlich, wozu er am Ende fähig gewesen wäre: „Wir müssen ohne Gnade und mit extremer Gewalt gegen die Feinde vorgehen, um sie so richtig einzuschüchtern, schließlich haben wir auch unsere Dosis an Terror abbekommen“.

 

 

 

 

Katalonien macht Spaniens Sicherheitskräften – neben den nordafrikanischen Enklaven Ceuta und Melilla – schon lange Sorgen, denn hier fanden die meisten Festnahmen in den letzten Monaten statt. Ende März wurde im Küstenort Badalona ein marokkanisches Ehepaar festgenommen, das seine beiden erst 16 Jahre alten Zwillingssöhne als Dschihadisten nach Syrien schicken wollte. Sie sollten Rache nehmen für den Tod eines ihrer Brüder, der letztes Jahr bei Kämpfen in Syrien ums Leben gekommen war.

 

 

Doch der Nachschub an selbst ernannten Kämpfern dürfte kaum ins Stocken geraten. Allein in Katalonien stehen 50 Moscheen unter Beobachtung, seit Jahresbeginn wurden 40 potenzielle Gotteskrieger in Spanien verhaftet, jeder dritte war in Katalonien angesiedelt. Trotz verschärfter Kontrollen an den Grenzen und Flughäfen geht das spanische Innenministerium davon aus, dass sich etwa 100 Glaubenskrieger aus Spanien dem Dschihad in Syrien und dem Irak angeschlossen haben. Bei der letzten Polizeiaktion stammten die meisten Festgenommenen aus Terrassa.

 

In unterprivilegierten Vierteln haben sich in den vergangenen Jahren viele Zuwanderer aus Nordafrika angesiedelt, viele davon sind arbeitslos – für Experten ein optimaler Nährboden für Radikalisierung. „Die Leute fühlen sich wurzellos, es gibt keine Integration, diese Viertel sind reine Gettos“ sagte Rachid Ali, ein marokkanischer Aktivist und Journalist, der Zeitung „El Mundo“. „Wenn man da jemand 3000 Euro anbietet, damit er in Syrien kämpft, überlegt er sich das vielleicht nicht zweimal“.

{Quelle: http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article139563655/Spanischer-Friseur-plante-Enthauptung.html}

 

One Response to “Spanischer Friseur plante Enthauptung”

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Sagt doch richtiges Deutsch, ein Barbier oder auch Hals- Haar- Beschneider! Denn einen Frisör konnte sich kein Deutscher leisten, ein Hartzer heute auch nicht! Glück, Auf, meine Heimat!


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