kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Schüsse auf kath. Schule in Pakistan 18. April 2015

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 22:02

Heute Morgen eröffneten drei bewaffnete Männer das Feuer auf die katholische “San Francis High School” im Stadtviertel Bahar in Lahore.

 

 

Dies teilt die Ortkirche mit. Ein Schüler und zwei Wachmänner wurden verletzt und werden im Krankenhaus behandelt. Die Tatmotive sind bisher unklar, Ermittlungen wurden auf den Weg gebracht. Unterdessen wurde die “San Francis High School” und die angrenzende “St Mary High School” geschlossen. „Dieser erneute Übergriff zeigt, Dass sich die Situation der Christen in Pakistan zuspitzt“, so der christliche Anwalt Sardar Mushtaq Gill.
 

 

 

 

 

Die “St Francis High School” wurde 1842 von der katholischen Kirche gegründet und war damals die erste katholische Schule in Lahore. Die Pakistanische Regierung verstaatlichte die Schule 1972.
 Von den insgesamt 17 katholischen Schulen in Lahore gab die Regierung unter 2004 Pervez Musharraf insgesamt 16 an die katholische Kirche zurück. Die San Francis High School befindet sich weiterhin in staatlicher Trägerschaft, weil ein Streit um das Grundstück nicht gelöst werden konnte, dessen Besitz die katholische Kirche nicht dokumentieren kann. Die Einrichtung war Gegenstand eines Rechtsstreits, in dessen Rahmen auch mit der Demolierung des Instituts gedroht wurde.

{Quelle: http://www.fides.org/de/news/35952-ASIEN_PAKISTAN_Schuesse_auf_katholische_Schule_drei_Verletzte#.VTKtUdr9nIV}

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Offensichtlich hat Christenabschlachten und Angriffe gegen Christen, zu denen auch Katholiken zählen, langsam Tradition in Pakistan. Haben wir kürzlich noch von dem Schicksal des 14-jährigen Christen erfahren, 

https://koptisch.wordpress.com/2015/04/17/14-jahriger-christ-von-moslems-angezundet-und-erliegt-seinen-verletzungen/#more-69803     

, trifft es jetzt wieder christliche Kinder und Jugendliche, aber auch das Wachpersonal. Traurig, dass eine Schule von Wachmännern gesichert werden muss. Nun darf auch im Rahmen von Rechtsstreitigkeiten mit Demolierung des Institituts gedroht werden.

 

Ob es da auch ein Strafverfahren gegen die Parteien gegeben hat, die solche Bedrohungen ausgestoßen haben?

Wird gegen sie denn jetzt ermittelt?

 

Aber es sind ja nur ein paar Menschen verletzt worden und dazu noch Christen. Und die sind ja eh Kuffar, die nicht schützenswert sind. Das Ziel haben die Angreifer jedenfalls erreicht. Die Schließung von Schulen, weil sie in christlicher Trägerschaft unterrichteten.

 

 

 

Die Situtation für Christen spitzt sich in Pakistan zu. Christen machen in Pakistan nur zwei Prozent der 182 Millionen Einwohner aus, immerhin mehr als in der Türkei. Aber diese Nullpolitik des Staatsislams wird sich auch noch in Pakistan einstellen. Soweit wir uns erinnern können, ist Pakistan ein islamisches Land. Und in islamischen Ländern haben es Christen doch immer gut, oder? Auch Juden sind dort gern gesehen. Wollen wir einmal in Erfahrung bringen, wie es den Juden in Pakistan ergeht:

http://haolam.de/Israel-Nahost/2010-11/artikel_3564.html

 

 

 

Der Artikel auf haOlam ist kurz. Darum stellen wir ihn hier ein:

Zehn pakistanische Juden sind vor wenigen Wochen in einer geheim gehaltenen Aktion nach Israel eingewandert. Dem israelischen Regierungsbüro und der Jewish Agency zufolge war es eine komplizierte Operation, die Juden aus Pakistan zu schmuggeln. Von den 2500 Juden, die bis vor 80 Jahren noch in Pakistan lebten, befinden sich nach der jüngsten Einwanderung noch zehn Juden in Pakistan, die Israel in nächster Zeit ebenso ins Heilige Land zu schmuggeln versucht.

 

Der Artikel stammt aus dem Jahre 2010. Ob die letzten Juden nunmehr Pakistan verlassen haben?

Vor 80 Jahren leben in Pakistan also noch 2500 Juden. Offensichtlich waren Juden dort noch nie gut gelitten.

 

 

Wen es interessiert, wie es den Christen in Pakistan ergeht, kann es bei open doors erfahren:

https://www.opendoors.de/verfolgung/laenderprofile/pakistan/

 

 

 

Nur ein kurzer Ausschnitt aus dem Länderprofil: Pakistans Christen stehen im Kreuzfeuer militanter islamischer Organisationen und aufgebrachten Mobs, die regelmäßig gewalttätig gegen Christen vorgehen. Auf der anderen Seite führt eine Kultur der beständigen Islamisierung zu einer Isolierung der Christen vom Rest der Bevölkerung. Sind Christen finanziell in der Lage, das Land zu verlassen, so nutzen viele diese Möglichkeit. Einige Beobachter sprechen auch von einer „Talibanisierung“ der pakistanischen Gesellschaft.

Ende des Ausschnitts

 

 

 

 

Dass bei einer solchen Entwicklung des urislamischen Schreckensklimas solche Aktionen  wie Schüsse auf Wachpersonal und Schülern offensichtlich oder das Verbrennen christlicher Schüler durch islamischen Mob an der Tagesordnung sind, scheint klar und verständlich zu sein. Reichere Christen fliehen aus dem Land. Wir können es bestens verstehen. Auch hier bleiben die Proteste von Christen der westlichen Welt, wo Christen noch relativ frei sind, aus. Das wird sich rächen. Wir hier bekommen im Grunde auch kaum etwas von dem Schicksal der Christen in Pakistan mit.

 

 

Wir fragen uns: Ist nicht genau diese Talibanisierung Pakistans nicht der normale Islam? Ist der Islam nicht gleichzusetzen eben mit jener Talibanisierung, die wie der Terror aus dem Herzen des Korans kommt?  Taliban soll übersetzt heißen: Koranschüler. Wenn das stimmen sollte, wissen wir ja, welchem Buch wie diese Talibanisierung zu verdanken haben.

Und damit sind doch im Grunde alle strittigen Fragen über den Islam beantwortet,

oder etwa nicht?

 

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