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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

IGFM: „Barbarei darf nicht hingenommen werden“! 18. April 2015

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 23:34

Die Staatsdoktrin und die schockierenden Verbrechen des Islamischen Staates (IS) auf den Territorien von Irak, Syrien, Libyen und Ägypten sind keineswegs einzigartig.

Der ideologische Unterbau mehrerer Länder unterscheidet sich vom IS nur graduell. Andere islamische Staaten wie der Iran, Saudi-Arabien oder Pakistan haben mit Berufung auf das islamische Recht schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen zu Gesetzen erhoben. Ein Beispiel: Die iranische Regierung hat bei der Reform des Strafrechtes darauf bestanden, dass Auspeitschungen und Amputationen Teil des geltenden Rechts bleiben – und außerdem ausdrücklich die Steinigung für Ehebruch und sogar die Kreuzigung für den sogenannten Kampf gegen Gott. Die Abkehr vom Islam kann ebenfalls mit dem Tod bestraft werden. Ehemalige Muslime wie die Pastoren Saeed Abedini oder Behnam Irani  sind nur deshalb noch am Leben, weil der internationale Druck auf die Islamische Republik Iran stark genug ist.

 

 

 

Die Scharia, das islamische Rechtssystem, wie es in islamischen Staaten von den Regierungen verstanden und praktiziert wird, ist zutiefst menschenrechtsfeindlich. Der Iran, aber auch andere islamische Diktaturen, haben völkerrechtlich bindende Menschenrechtsverträge ratifiziert. Die iranische Regierung brüstet sich mit diesen Abkommen. Teheran macht aber –inzwischen seit Jahrzehnten – nicht die geringsten Anstalten, diese Verträge auch nur ansatzweise einzuhalten.

 

Die Regierungen im Iran, in Pakistan oder Saudi-Arabien versuchen nach außen die Illusion aufrecht zu erhalten, ihre Staaten seien mit den Grundsätzen der Vereinten Nationen kompatibel. Die Ideologien dieser Regierungen sind jedoch im Kern dieselben wie die des Islamischen Staates“ – weniger expansiv, weniger konsequent und ohne spektakuläre Inszenierung, aber mit identischer Grundlage und erschreckend ähnlichen Folgen. Ohne grundlegende Systemänderungen werden im Iran, Saudi-Arabien, in Pakistan und ähnlichen Staaten niemals die Rechte von Frauen, religiösen
Minderheiten oder Religionslosen geachtet. Reformen“ an einzelnen Gesetzen sind reine Augenwischerei. Die Diskriminierung von Frauen und Minderheiten ist nicht einfach ein bedauerliches Relikt, das quasi aus Versehen“ bis heute überdauert hat, sondern ein fester Bestandteil des klassischen islamischen Rechts.

 

 

 

 

Der Mainstream-Islam von der Al-Azhar Universität in Kairo bis nach Pakistan ist fundamentalistisch. Solange Regierungen den bisherigen, traditionellen Ansichten den Status von Gesetzen einräumen, ist die Verwirklichung der Menschenrechte in diesen Staaten praktisch ausgeschlossen. Das gilt auch für den schiitischen Staatsislam, wie die iranische Regierung ihn durchsetzt. Die Modernisierung islamischer Rechtsgrundsätze und eine Trennung von Staat und Religion sind dringend notwendig. Vertreter der iranischen Regierung haben in der Vergangenheit erklärt, dass Auspeitschungen im Einklang mit den Menschenrechten stünden, da es sich um islamische Strafen“ handele. Wer dieser Dialektik nicht widerspricht und sich weismachen lässt, dass Auspeitschungen nicht gegen das UN-
Folterverbot verstoßen, der will sich für dumm verkaufen lassen.

 

 

 

Peitschenhiebe, Amputationen und die Todesstrafe für Meinungsdelikte sind Teil des islamischen Rechtes, das völkerrechtlich bindende Menschenrechtsverträge bricht. Barbarei darf nicht hingenommen werden, nur weil sie religiös begründet wird. Letztlich geht es darum, was einen höheren Wert hat: Die Würde des Menschen oder die Achtung bestimmter religiöser Traditionen. Der Blick auf das islamische Recht ist oft weichgespült. Ein noch viel größeres Problem als die islamischen Strafen“ sind das islamische Familien- und Prozessrecht. Beide schließen eine Gleichberechtigung von Mann und Frau und von Muslimen und Nichtmuslimen kategorisch aus. Die Zeugenaussagen von Frauen oder Nichtmuslimen haben nach der Scharia nur den halben Wert der
Aussagen von muslimischen Männern – wenn sie überhaupt zugelassen sind.

 

 

 

Männer hingegen haben ein Recht“ auf sexuellen Gehorsam, ein Züchtigungs-Recht“ und können ihre Frauen ohne Unterhalt verstoßen, während sich Frauen nur extrem schwer scheiden lassen können. Dieses haarsträubende Unrecht ist in den Islamischen Republiken kein Ausrutscher. Es sind
grundsätzliche Fehler im Betriebssystem. Terror ist nur Spitze des Eisbergs Die westliche Welt hat versagt – islamistische Ideologien müssen konsequent bekämpft werden Bonn (14. März 2015) – Die Ursachen, die islamistische Terror-Armeen wie die des IS erst möglich gemacht haben, sind nach Auffassung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) mehr und mehr aus dem Fokus geraten. Das völlige Versagen von Regierungen im eigenen Land, z.B. im Irak und in Nigeria, und die falsche Toleranz gegenüber islamistischem Gedankengut hätten den Weg des Islamischen Staates“ und von Boko Haram geebnet. Good governance“ und die Bereitschaft zur Konfrontation mit den Verfechtern von Scharia-Systemen seien unverzichtbar, erklärt die IGFM. Sie ruft dazu auf, den Kampf gegen islamistischen Terror nicht auf halbherzige und isolierte Einzelmaßnahmen zu beschränken.

 

 

 

 

 

 

Der Islamische Staat“ sei extrem in seiner Konsequenz, die Scharia anzuwenden und außergewöhnlich in der Art, sich medial zu inszenieren. Trotzdem ist er nach Auffassung der IGFM nur Ädie Spitze des Eisbergs“ eines seit Jahrzehnten kontinuierlich erstarkenden Islamismus. Von Nordafrika bis Pakistan und Indonesien gewinnt ein fundamentalistischer Islam an Einfluss. Rechte und Freiheiten von Frauen, Minderheiten und Andersdenkenden würden immer weiter zurückgedrängt, so Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM. Konfrontation auf diplomatischer Ebene nicht scheuen Diese Entwicklung und ihre Ursachen sind nach Auffassung der IGFM in Europa mit großer Gleichgültigkeit hingenommen worden. Auch frühe Symptome in Deutschland, wie der sogenannte Kalif von Köln“ und die Zunahme von Hasspredigern und intolerantem Gedankengut in manchen europäischen Moscheegemeinden seien wenig beachtet worden.

 

 

 

Es sei höchste Zeit, zum einen den offensichtlichen Krisen wirkungsvoll zu begegnen und gleichzeitig die Ursachen anzugehen. Wenn die Ursachen weiter unbeachtet blieben, würden die Folgen noch katastrophaler.

 

 

 

Die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten üben sich nach Ansicht der IGFM in zu großer diplomatischer Zurückhaltung. Korruption, Kleptokratie und Klientelismus in Nigeria seien neben den Zuwendungen islamistischer Geldgeber wichtige Wegbereiter für Boko Haram gewesen. Ebenso sei die offene Diskriminierung von Sunniten durch die schiitisch geprägte irakische Regierung und die starke finanzielle Unterstützung von sunnitischen Extremisten durch Saudi-Arabien für den Aufstieg des Islamischen Staates“ entscheidend mitverantwortlich. Europa müsse aktiv auf die betreffenden Regierungen einwirken, auch wenn diese dies als Einmischung“ oder westliche Bevormundung“ diffamieren würden. Die IGFM fordert, dass Entwicklungszusammenarbeit und andere finanzielle Hilfen strikt an deutlich messbare Fortschritte bei den Menschenrechten gekoppelt werden.

 

 

 

Auch bei wirtschaftlicher Zusammenarbeit müssten Fortschritte bei den Menschenrechten als Prüfstein eingeführt werden. Insbesondere Saudi-Arabien fördere in großem Maßstab Salafisten und ihr menschenrechtsfeindliches Gedankengut. Die Risiken und Nebenwirkungen von ‚Business as usual‘ dürfen nicht weiter ausgeklammert werden“, so IGFM-Vorstandssprecher Lessenthin. Bei Völkermord dürfe sogar für Deutschland militärische Gewalt kein Tabu sein. Auschwitz wurde nicht von Diplomaten befreit“, erläuterte Lessenthin. In Krisenfällen, wie z.B. beim Schutz der Kurdengebiete, der Jesiden und assyrischen Christen im Irak müssten alle Optionen offen diskutiert werden. Vorbeugen ist in jedem Fall besser.

 

 

 

Das bedeutet vor allem konsequentes Einfordern von ‚good governance‘ und ein Ende unserer Angst vor Konflikten mit islamistischen Regierungen“.

Nach: info@igfm.de, http://www.menschenrechte.de – von Martin Lessenthin

 

3 Responses to “IGFM: „Barbarei darf nicht hingenommen werden“!”

  1. Ibrahim Says:

    Werdet wach! Wie lange schläft der Westen noch?

    19.04.2015 – 20:36 UHR
    HOME › POLITIK › AUSLAND › ISIS-TERRORISTEN ›
    NEUES ISIS-VIDEO SOLL TÖTUNG VON ENTFÜHRTEN CHRISTEN IN LIBYEN ZEIGEN

    NEUES VIDEO

    ISIS richtet Christen hin
    VergrößernBereits im Februar hatten Anhänger des IS in Libyen mindestens 21 koptische Christen aus Ägypten enthauptet, die zuvor ebenfalls entführt worden waren
    Bereits im Februar hatten Anhänger des IS in Libyen mindestens 21 koptische Christen aus Ägypten enthauptet, die zuvor ebenfalls entführt worden waren

    19.04.2015 – 13:34 Uhr
    Grausames Massaker mitten in der Wüste: Die Terror-Miliz ISIS hat in Libyen offenbar entführte Christen aus Äthiopien getötet.
    Das legt ein ISIS-Video nahe, das am Sonntag auf den üblicherweise von Extremisten genutzten Internetseiten veröffentlicht wurde. Das Video ist ein Dokument des Grauens.
    Gezeigt wird in dem halbstündigen Video die Ermordung von rund 30 Menschen in Libyen, bei denen es sich vermutlich um äthiopische Christen handeln soll. Zu sehen ist, wie zwei getrennte Gruppen Menschen von vermummten Kämpfern vorgeführt werden.
    VergrößernDie 29 Minuten lange Aufnahme trägt das offizielle Logo von Al-Furkan, dem Medienarm von ISIS
    Die 29 Minuten lange Aufnahme trägt das offizielle Logo von Al-Furkan, dem Medienarm von ISIS
    Die Äthiopier sind schwarz gekleidet. Die Menschen werden in einer längeren Reihe von ihren vermummten Mördern durch ein Wüstengebiet im Süden Libyens geführt, dem Gebiet, das ISIS als ihre „Provinz Fezzan“ bezeichnet. Sie müssen sich hinknien.
    Per Texteinblendung in englischer Sprache werden sie als Angehörige der „feindlichen äthiopischen Kirche“ präsentiert. Alle werden dann mit Kopfschüssen ermordet.
    VergrößernIn dem Video sind zwei Gruppen von Menschen zu sehen, die jeweils von ISIS-Verbündeten im Osten und Süden des Landes gefangen gehalten wurden
    In dem Video sind zwei Gruppen von Menschen zu sehen, die jeweils von ISIS-Verbündeten im Osten und Süden des Landes gefangen gehalten wurden
    Die Hinrichtung der zweiten Gruppe erinnert stark an die Ermordung der 21 koptischen Christen aus Ägypten vom Februar. Auch hier tragen die Opfer orangefarbene Overalls. Sie werden von ihren Henkern an den Strand in Cyrenaica (ISIS-Provinz „Barqa“) geführt. Auch sie müssen sich hinknien und werden am Ende von Vermummten geköpft. Zwischendurch hält ein nicht vermummter Propagandist lange Reden in arabischer Sprache.
    Die Aufnahme trägt das offizielle Logo von Al-Furkan, dem Medienarm von ISIS. Wie viele Menschen tatsächlich getötet wurden und um wen es sich genau handelt, ist bisher unklar.
    VergrößernIn dem Video hält ein Extremist hält zunächst eine lange Rede, bevor Bilder zeigen, wie die Gefangenen im Süden erschossen und die im Osten an einem Strand geköpft werden
    In dem Video hält der saudische Prediger Sheich Anas al-Nashwan (Nummer 3 auf der Most-wanted List von Saudi-Arabien) zunächst eine lange Rede, bevor Bilder zeigen, wie die Gefangenen im Süden erschossen und die im Osten an einem Strand geköpft werden
    Nachdem der libysche ISIS-Ableger Mitte Februar das Video der Enthauptung von 21 koptischen Christen am Strand nahe der Hauptstadt Tripolis veröffentlicht hatte, bombardierte Ägypten mehrere Lager und ISIS-Stellungen in Libyen, um Vergeltung für die Morde zu nehmen.
    In Libyen herrschen seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi im Herbst 2011 Chaos und Gewalt. Verschiedene rivalisierende Milizen kämpfen um die Kontrolle der größeren Städte und Ölvorkommen, während zwei Parlamente und Regierungen die Macht für sich beanspruchen.

    Quelle: http://www.bild.de

  2. Ibrahim Says:

    Die Äthiopisch-orthodoxe Kirche! Die Christen in Äthiopien! EINE INFORMATION!

    http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84thiopisch-Orthodoxe_Tewahedo-Kirche

  3. Ibrahim Says:

    EUROPA DIE SCHLAFMÜTZEN! WIE LANGE SCHLAFT IHR NOCH?

    Angebliche Gräueltaten in Libyen
    Zeigt IS-Video Mord an Christen?
    Stand: 19.04.2015 14:45 Uhr

    Icon facebook Icon Twitter Icon Google+ Icon Briefumschlag Icon Drucker
    Vieles deutet darauf hin, dass die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Libyen erneut Dutzende Christen ermordet hat. Ein offenbar von ihr veröffentlichtes Video zeigt unter anderem Enthauptungen. Die Opfer werden als feindliche „Anbeter der Kreuzes“ bezeichnet.

    Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat in Libyen offenbar entführte Christen aus Äthiopien getötet. Das legt ein IS-Video nahe, das auf den von den Extremisten gewöhnlich genutzten Internetseiten veröffentlicht wurde. Die 29 Minuten lange Aufnahme trägt das Logo der IS-Medienorganisation Al-Furkan. Wie viele Menschen mutmaßlich getötet wurden und wer sie sind, ist unklar. Die Echtheit des Videos ist aber noch nicht gesichert.

    In dem Video sind zwei Gruppen zu sehen, die von IS-Verbündeten an verschiedenen Orten gefangen gehalten wurden. Ein Vermummter hält zunächst eine lange Rede auf Englisch „an die Nation des Kreuzes“, womit er Christen meint. „Unsere Schlacht ist eine Schlacht zwischen Glaube und Gotteslästerung“, sagt er. Christen müssten entweder zum Islam konvertieren oder die für sie vorgesehene Kopfsteuer bezahlen.

    Eine Gruppe erschossen, die andere Gruppe enthauptet

    Anschließend zeigt das Video, wie Gefangenen der einen Gruppe erschossen und die der anderen Gruppe an einem Strand geköpft werden. Diese Sequenz hat den Titel „Die Anbeter des Kreuzes, die zur feindlichen äthiopischen Kirche gehören“.

    Schon im Februar hatten IS-Anhänger in Libyen mindestens 21 entführte koptische Christen aus Ägypten enthauptet. Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi ordnete daraufhin Luftangriffe auf IS-Ziele in Libyen an.

    Zudem veröffentlichte die Terrormiliz schon mehrere Videos mit der Enthauptung westlicher Geiseln, die sich immer als echt herausstellten. Dazu kommen immer wieder Berichte über Gräueltaten an verschleppten Andersgläubigen in eroberten Gebieten, wie etwa den Jesiden.

    Quelle: http://www.tagesschau.de


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