kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Gedanken zu Ostern 18. April 2015

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 23:57

Das Volk, das im Finstern saß, hat ein großes Licht gesehen; und denen, die saßen am Ort im Schatten des Todes, ist ein Licht aufgegangen„.

(Matthäus 4:16)

 

 

Auch wenn unsere Welt, als Gottes wunderbare Schöpfung, ihre sehr erfreulichen und beglückenden Seiten hat, ist sie, als gefallene Schöpfung trotzdem eine Welt der Vergänglichkeit, in welcher der Tod regiert. Das Ende, Tod, Sterben, Zerfall als letztes Ziel von allem, das einen Anfang hat. Das wurde mir wieder bewusst, als ich am Gründonnerstag in 3Sat eine Sendung sah, die sich mit dem Sterben befasste. Die Sendung war qualitativ und von ihren sachlichen Aussagen her nicht zu beanstanden.

 

 

Gezeigt wurden Menschen in Hospizen, denen die letzten Tage ihres Lebens so angenehm wie möglich gemacht werden sollen, es ging um Sterbehilfe und selbstmörderische Todessehnsucht und darum auf welche Weise, bei den unterschiedlichsten Unglücksfällen der Tod eintritt. Es wurde auch dargelegt, dass wir alle sterben müssen und der Tod unausweichlich ist, weil uns dies durch die Zellstruktur und das Zellenwachstum, bereits so einprogrammiert ist.

 

 

 

Und dann kam die „wissenschaftliche“ Erklärung wonach der Tod eine „evolutionäre Notwendigkeit“ ist, um kommenden, weiter entwickelten Generationen, das Leben zu ermöglichen. Man könnte hier tatsächlich in Anfechtung und Zweifel kommen, wenn es nicht der Geist Gottes wäre, der uns hier bewahrt und an das Wort Gottes erinnert, durch das wir die eigentlichen Ursachen erkennen.

 

Eigentlich müsste der Mensch nicht sterben. „Aber an dem Tage, da du von ihm – dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen isst – musst du sterben“, lesen wir in 1. Mose 2, 16 ff. und dass der Tod der Sünde Sold ist. Das Wissen um die eigene Vergänglichkeit beunruhigt den natürlichen Menschen sein Leben lang, auch wenn es ihm nicht immer unmittelbar bewusst wird. Aber er verspürt immer eine heimliche Unruhe und Unsicherheit.

 

 

 

 

Ruhe, inneren Frieden und Gewissheit kann nur der Glaube an unseren Herrn, Heiland und Erlöser Jesus Christus bewirken, der uns von der Macht des Todes befreit hat, die infolge des Sündenfalles in die Welt gekommen ist. Der Tod ist und bleibt der Feind Gottes und damit auch unser Feind. Er ist niemals ein Freund oder Erlöser, wie es manchmal gesagt wird. Dass er oft als solcher empfunden wird. zeigt nur wie tief wir in die Todeswelt verstrickt sind.

 

 

Jesus hat durch seinen Tod und seine Auferstehung den Tod besiegt, die Folgen der Sünde überwunden und für uns das ewige Leben und die Auferstehung in seine Herrlichkeit bewirkt. Das ist die Frohe Botschaft von Ostern, die völlig neue Perspektiven eröffnet. Tod und Vergänglichkeit haben nicht mehr das letzte Wort. Unfassbar, unbegreiflich, aber wahr!

 

 

 

Das hält und stärkt uns und dem vertrauen wir mehr als aller philosophischen und menschlichen Weisheit, die uns etwas anderes weismachen will. Wir rechnen nicht mehr damit, dass die Dinge so sein müssten, wie sie unserer menschlichen Logik entsprechen, sondern dass sie auch hier radikal und unvorstellbar anders sind. Leider wird dies den Todeskandidaten in Hospizen, den Lebensmüden und „Sterbehilfebedürftigen“, die sich hier letztmals gegen Gott auflehnen – in dem sie nicht nach Gott fragen, sondern das tun, was sie für richtig halten – nicht gesagt. Aber vielleicht ist es da auch schon zu spät. Deshalb wollen wir die Menschen rechtzeitig mit unserem Auferstehungsglauben bekannt machen.

JÖRGEN BAUER

 

 

 

2 Responses to “Gedanken zu Ostern”

  1. Ibrahim Says:

    BETEN WIR FÜR DIE ERMORDETEN ÄTHIOPISCHEN CHRISTEN!

    Angebliche Gräueltaten in Libyen
    Zeigt IS-Video Mord an Christen?
    Stand: 19.04.2015 14:45 Uhr

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    Vieles deutet darauf hin, dass die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Libyen erneut Dutzende Christen ermordet hat. Ein offenbar von ihr veröffentlichtes Video zeigt unter anderem Enthauptungen. Die Opfer werden als feindliche „Anbeter der Kreuzes“ bezeichnet.

    Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat in Libyen offenbar entführte Christen aus Äthiopien getötet. Das legt ein IS-Video nahe, das auf den von den Extremisten gewöhnlich genutzten Internetseiten veröffentlicht wurde. Die 29 Minuten lange Aufnahme trägt das Logo der IS-Medienorganisation Al-Furkan. Wie viele Menschen mutmaßlich getötet wurden und wer sie sind, ist unklar. Die Echtheit des Videos ist aber noch nicht gesichert.

    In dem Video sind zwei Gruppen zu sehen, die von IS-Verbündeten an verschiedenen Orten gefangen gehalten wurden. Ein Vermummter hält zunächst eine lange Rede auf Englisch „an die Nation des Kreuzes“, womit er Christen meint. „Unsere Schlacht ist eine Schlacht zwischen Glaube und Gotteslästerung“, sagt er. Christen müssten entweder zum Islam konvertieren oder die für sie vorgesehene Kopfsteuer bezahlen.

    Eine Gruppe erschossen, die andere Gruppe enthauptet

    Anschließend zeigt das Video, wie Gefangenen der einen Gruppe erschossen und die der anderen Gruppe an einem Strand geköpft werden. Diese Sequenz hat den Titel „Die Anbeter des Kreuzes, die zur feindlichen äthiopischen Kirche gehören“.

    Schon im Februar hatten IS-Anhänger in Libyen mindestens 21 entführte koptische Christen aus Ägypten enthauptet. Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi ordnete daraufhin Luftangriffe auf IS-Ziele in Libyen an.

    Zudem veröffentlichte die Terrormiliz schon mehrere Videos mit der Enthauptung westlicher Geiseln, die sich immer als echt herausstellten. Dazu kommen immer wieder Berichte über Gräueltaten an verschleppten Andersgläubigen in eroberten Gebieten, wie etwa den Jesiden.

    Quelle: http://www.tagesschau.de

  2. Ibrahim Says:

    Wie lange noch schaut der Westen zu? Wie lange noch?

    19.04.2015 – 20:36 UHR
    HOME › POLITIK › AUSLAND › ISIS-TERRORISTEN ›
    NEUES ISIS-VIDEO SOLL TÖTUNG VON ENTFÜHRTEN CHRISTEN IN LIBYEN ZEIGEN

    NEUES VIDEO
    |
    ISIS richtet Christen hin
    VergrößernBereits im Februar hatten Anhänger des IS in Libyen mindestens 21 koptische Christen aus Ägypten enthauptet, die zuvor ebenfalls entführt worden waren
    Bereits im Februar hatten Anhänger des IS in Libyen mindestens 21 koptische Christen aus Ägypten enthauptet, die zuvor ebenfalls entführt worden waren

    19.04.2015 – 13:34 Uhr
    Grausames Massaker mitten in der Wüste: Die Terror-Miliz ISIS hat in Libyen offenbar entführte Christen aus Äthiopien getötet.
    Das legt ein ISIS-Video nahe, das am Sonntag auf den üblicherweise von Extremisten genutzten Internetseiten veröffentlicht wurde. Das Video ist ein Dokument des Grauens.
    Gezeigt wird in dem halbstündigen Video die Ermordung von rund 30 Menschen in Libyen, bei denen es sich vermutlich um äthiopische Christen handeln soll. Zu sehen ist, wie zwei getrennte Gruppen Menschen von vermummten Kämpfern vorgeführt werden.
    VergrößernDie 29 Minuten lange Aufnahme trägt das offizielle Logo von Al-Furkan, dem Medienarm von ISIS
    Die 29 Minuten lange Aufnahme trägt das offizielle Logo von Al-Furkan, dem Medienarm von ISIS
    Die Äthiopier sind schwarz gekleidet. Die Menschen werden in einer längeren Reihe von ihren vermummten Mördern durch ein Wüstengebiet im Süden Libyens geführt, dem Gebiet, das ISIS als ihre „Provinz Fezzan“ bezeichnet. Sie müssen sich hinknien.
    Per Texteinblendung in englischer Sprache werden sie als Angehörige der „feindlichen äthiopischen Kirche“ präsentiert. Alle werden dann mit Kopfschüssen ermordet.
    VergrößernIn dem Video sind zwei Gruppen von Menschen zu sehen, die jeweils von ISIS-Verbündeten im Osten und Süden des Landes gefangen gehalten wurden
    In dem Video sind zwei Gruppen von Menschen zu sehen, die jeweils von ISIS-Verbündeten im Osten und Süden des Landes gefangen gehalten wurden
    Die Hinrichtung der zweiten Gruppe erinnert stark an die Ermordung der 21 koptischen Christen aus Ägypten vom Februar. Auch hier tragen die Opfer orangefarbene Overalls. Sie werden von ihren Henkern an den Strand in Cyrenaica (ISIS-Provinz „Barqa“) geführt. Auch sie müssen sich hinknien und werden am Ende von Vermummten geköpft. Zwischendurch hält ein nicht vermummter Propagandist lange Reden in arabischer Sprache.
    Die Aufnahme trägt das offizielle Logo von Al-Furkan, dem Medienarm von ISIS. Wie viele Menschen tatsächlich getötet wurden und um wen es sich genau handelt, ist bisher unklar.
    VergrößernIn dem Video hält ein Extremist hält zunächst eine lange Rede, bevor Bilder zeigen, wie die Gefangenen im Süden erschossen und die im Osten an einem Strand geköpft werden
    In dem Video hält der saudische Prediger Sheich Anas al-Nashwan (Nummer 3 auf der Most-wanted List von Saudi-Arabien) zunächst eine lange Rede, bevor Bilder zeigen, wie die Gefangenen im Süden erschossen und die im Osten an einem Strand geköpft werden
    Nachdem der libysche ISIS-Ableger Mitte Februar das Video der Enthauptung von 21 koptischen Christen am Strand nahe der Hauptstadt Tripolis veröffentlicht hatte, bombardierte Ägypten mehrere Lager und ISIS-Stellungen in Libyen, um Vergeltung für die Morde zu nehmen.
    In Libyen herrschen seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi im Herbst 2011 Chaos und Gewalt. Verschiedene rivalisierende Milizen kämpfen um die Kontrolle der größeren Städte und Ölvorkommen, während zwei Parlamente und Regierungen die Macht für sich beanspruchen.

    Quelle: http://www.bild.de


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