kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Rahilas Flucht aus der Gewalt der Boko-Haram-Terroristen 17. April 2015

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 23:42

Nigeria im Tal des Todesschattens

 

 

Sprich das muslimische Glaubensbekenntnis, oder wir werden dich schlachten wie ein Tier„.

 

Die 37-jährige Christin Rahila Moses wusste, dass dies keine leere Drohung war. Sie war in eines der Camps von Boko Haram entführt worden. Umgeben von mehreren hundert schwerbewaffneten Männern, Frauen und Kindern dachte sie an ihr Zuhause. Würde sie ihre drei Kinder je wieder sehen?

Wie sollte sie auf diese Morddrohung reagieren?

 

 

 

 

 

 

 

Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal … Du bist bei mir, Herr„!

 

 

Rahila war nahe einer Stadt im Nordosten Nigerias unterwegs, als eine Straßenblockade von Boko Haram ihren Bus zum Halten zwang. Alle Fahrgäste erstarrten. Rahila war die einzige Christin im Bus und betete laut zu Jesus um Hilfe, auch dann noch, als sie aussteigen musste. Die Islamisten verspotteten sie und verschleppten sie in eines ihrer Lager im Sambisa Forest. Man machte ihr klar, dass sie von nun an Allah dienen müsse. In den folgenden 14 Tagen sollte Rahila mehr als einmal verheiratet werden und sich öffentlich zum Islam bekennen. Sie weigerte sich zunächst, beugte sich dann aber der Gewalt. Als ihr neuer ‚Mann‘ für mehrere Tage das Lager verließ, eröffnete Rahila einer der Nebenfrauen, dass sie ihre Kinder ins Lager holen möchte. Zu ihrem Erstaunen zeigte die Frau Verständnis und besprach sich mit dem Mann, der Rahila daraufhin zum Waldrand brachte. Während ihrer mehrtägigen Flucht litt sie unter einer schweren Lebensmittelvergiftung. Schließlich gelangte sie in ein Flüchtlingslager, wo Mitarbeiter von Open Doors ihre medizinische Versorgung organisierten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Tausende Mädchen und Frauen noch immer in Gefangenschaft

 

Inzwischen ist Rahila wieder bei ihren Kindern – Gott sei Dank. Doch Tausende von Kindern und Frauen befinden sich versklavt, geschunden und schikaniert von Boko Haram im „Tal des Todesschattens“, wie David es im 23. Psalm formuliert. Vor wenigen Tagen wurden in der Stadt Bama die Leichen von mehr als 550 Mädchen und Frauen gefunden, außerdem zahlreiche ermordete Männer. Ob die vor einem Jahr entführten Mädchen aus Chibok darunter sind, ließ sich bislang nicht feststellen. Die leidgeplagten Eltern sowie die Christen im Norden Nigerias setzen ihre Hoffnung schon lange nicht mehr auf Regierung und Militär. (Siehe Meldung vom 3. April 2015)  Inmitten all der Schrecken suchen sie Trost bei Jesus. „Der Herr ist mein Hirte. Dein Stecken und Stab trösten mich. Ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar“.

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Es ist immer wieder erschütternd, wenn wir ein Einzelschicksal vor Augen geführt bekommen. In vielen Artikeln und Berichten bilden Zahlen von entführten oder getöteten Menschen das Hauptaugenmerk für die Leserschaft. Dabei erfahren sie viel Theoretisches und Abstraktes, was bereits an sich schon furchtbar genug ist. Der Nachteil dieser doch dann an der Oberfläche bleibenden Berichte ist die Möglichkeit der Autoren, die Ideologiie, die Ursache des Verhaltens der Terroristen ist, zu verschleiern, schönzureden und reinzuwaschen, erst recht dann, wenn es um den Islam geht. Die hiesigen Islam-Vertreter stehen dann im Chor auf und verkünden dann mit dem Brustton innerer Überzeugung, dass ein solches Verhalten nichts mit dem Islam zu tun habe und der Islam eine Religion des Friedens sei und der Islam zweckentfremdet und missbraucht worden sei.

 

 

 

Ganz anders, wenn ein Bericht wie dieser von einem Einzelschicksal erzählt. Dann kann die Leserschaft, so auch wir, hautnah miterleben, was entführte Frauen praktisch und real für Schicksale zu ertragen haben. Die Aufforderung, das islamische Glaubensbekenntnis, die Schahada,  zu sprechen in Verbindung mit der brutalen Tötungsabsicht, ist ein Akt geistiger Vergewaltigung, ein Akt einer kaum überbietbaren Menschenrechtsverletzung, aber eben eine wirksame Strategie der Islamisierung.

Ist diese Art der Missiionierung islamisch?

http://derprophet.info/inhalt/anhang17-htm/  

 

 

 

9;5: Tötet jene, welche den Islam nicht annehmen:

Sure 9, Vers 5: Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so laßt sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig. Ibn Kathir bemerkte in seinem Kommentar, dass dieser Vers als der „Schwertvers“ bekannt sei, welcher alle anderen Verse, die mit Abkommen und Verträgen zwischen Muslimen und Ungläubigen zu tun hatten abrogiere.

 

 

 

 

Somit ist diese Art der Missionierung durchaus islamisch.

 

Im Artikelbericht über Rahila heißt es:

In den folgenden 14 Tagen sollte Rahila mehr als einmal verheiratet werden und sich öffentlich zum Islam bekennen. Sie weigerte sich zunächst, beugte sich dann aber der Gewalt.

Mehr als einmal verheiratet, heißt nichts anderes als mehrfache Vergewaltigung.

Ist das islamisch?

Ja, Kriegsbeute, zumal weiblich, darf vergewaltigt werden. 

http://derprophet.info/inhalt/vergewaltigung-und-raub-in-der-muslimischen-welt/

 

 

 

Nichts davon ist überraschend wenn man dem bekannten islamischen Prediger Abu Ishak al-Huwaini zuhört:

„Wir sind in der Zeit des jihad; jihad für Allah ist ein Vergnügen, ein wahres Vergnügen, Mohammeds Gefolgschaft war es gewohnt sich darin zu messen. Der Grund warum wir zurzeit arm sind ist weil wir den jihad verlassen haben. Wenn wir wenigstens einmal im Jahr einen jihad Überfall unternehmen, oder wenn möglich zwei oder drei mal, dann würden viele Menschen auf der Welt muslime werden. Wenn einer unsere dawa verhindert oder sich in den Weg stellt, dann müssen wir sie töten oder gefangen nehmen und ihr Eigentum konfiszieren ihre Frauen und Kinder.

 

 

 

Solche Schlachten werden die Taschen der mujahedin füllen die mit 3 oder 4 Sklaven, 3 oder 4 Frauen und 3 oder 4 Kindern nach Hause zurückkehren können. Das kann ein profitables Geschäft sein, wenn du jeden Kopf mit 300 oder 400 Dirhan multiplizierst. Es kann auch eine finanzielle Absicherung des Jihadisten sein, wenn er in Geldnöte gerät kann er immer einen dieser Sklaven verkaufen. Niemand kann so viel Geld durch Arbeit zusammen bringen, nicht einmal wenn ein muslim in den Westen geht um dort zu arbeiten oder Handel zu treiben. In Zeiten der Not ist das eine gute Ressource für den Profit“.

 

 

Huwaini machte diese skandalösen Aussagen vor ca. 18 Jahren. Aber weil sie erst vor kurzem öffentlich angeprangert wurden, wurde er in der letzten Woche von „Hikma TV” eingeladen, um seine Position zu „klar zu stellen“.

 

 

Huwaini sagte, daß die ungläubigen Gefangenen, also die „Kriegsbeute”, unter den islamischen Kämpfern ( Jihadisten) verteilt und zum „Sklavenmarkt (gebracht werden sollen) wo die Sklavenmädchen und Konkubinen verkauft werden,” Er benannte die Letzteren mit der entmenschlichenden Bezeichnung aus dem Koran – ma malakat aymanukum – „was deine rechte Hand besitzt”, in diesem Zusammenhang Sex Sklavinnen:
„Du gehst zum Markt und kaufst sie und sie wird so etwas wie deine gesetzliche Frau, allerdings ohne Vertrag, Wächter/Vormund oder ähnlichen Dingen – und dies unter der Zustimmung der ulema (Geistlichkeit)“.

 

Ende des Zitatartikelausschnitts.

 

 

 

 

Wurde dieser Gelehrte nach der Sendung verhaftet und ins Gefängnis gesteckt?

Mitnichten! Denn, was Mohammed gemacht hat, dürfen auch Terroristen machen, weil diese ja dem Mohammed direkt nachgeahmt haben. Mohammed ist nun einmal das Vorbild eines vollkommenen Muslimen.

Damit macht dieser islamische Gelehrte deutlich, dass durch den Dschihad und durch das Sklaventum der Islam missionarisch tätig sein darf, weil dann dadurch viel mehr Menschen zu Muslimen würden. 

Nun ist das ein heutiger Gelehrter, der den Koran möglicherweise falsch verstanden hat. Schauen wir, wie Mohammed selbst in dieser Frage vorgegangen ist. Lesen wir:

http://derprophet.info/inhalt/anhang24-htm/

 

 

Was hat denn Vergewaltigung mit diesen religiösen Konflikten zu tun? Unglücklicherweise alles. Das von der Al-Azhar Universität – der am meisten respektierten Autorität innerhalb des sunnitischen Islam – gebilligte islamrechtliche Manual ’Umdat al-Salik setzt folgendes fest: “Wenn ein Kind oder eine Frau gefangen genommen werden, so befinden sie sich kraft ihrer Gefangennahme unverzüglich im Sklavenstatus und die vorgängige Ehe der Frau wird aufgelöst“.

 

 

 

 

Warum?

Damit sie „frei“ sind, die Nebenfrauen ihrer Besitzer zu werden. Der Koran erlaubt muslimischen Männern Geschlechtsverkehr mit ihren Frauen und ihren Sklavenmädchen zu haben: “Verboten sind für euch … verheiratete Frauen außer denen welche ihr als Sklavinnen besitzt“ (Sure 4, Vers 23 und 24).

 

 

Nach einem erfolgreichen Feldzug teilte Mohammed seinen Getreuen mit: “Gehet hin und nehmet euch etwelche Sklavenmädchen.“ Er nahm auch eines für sich. Nach der berüchtigten Abschlachtung des jüdischen Stammes der Qurayzah tat er dies erneut. Laut seines frühesten Biographen Ibn Ishaq “ging Mohammed auf den Markt von Medina (welcher übrigens heute noch an derselben Stelle zu finden ist) und ließ dort Gräben schaufeln. Dann befahl er, daß die Männer der Banu Quraiza in Gruppen zu den Gräben geführt wurden und schlug ihnen darin den Kopf ab.“ Nachdem er auf diese Weise “insgesamt 600 oder 700, manche schätzten die Zahl auf 800 oder 900“ getötet hatte, nahm der Prophet eine der Frauen (Rayhana bint Amr), welche er eben in den Witwenstatus befördert hatte als eine weitere Nebenfrau.

 

 

Damit ist die Sache koranisch und mohammedanisch und damit auch islamisch-terroristisch mehr als klar. Die Welt will Tatsachen einfach nicht verstehen. Mit einer Sturheit, einer ignoranten Ablehnung dieser einfachen Tatsachen, wird Offensichtliches in der Welt nicht wahrgenommen, weil dieses Verhalten so absurd ist, dass es keiner Religion zugetraut wird, auch wenn sie es legitimiert.

 

Wann endlich wachen unsere Medien, unsere Regierungen, die Welt auf?

 

 

 

Somit ist das, was die Terroristen mit der bedauernswerten Rahila getan haben zutiefst mohammedanisch. Sie haben sich sogar noch islamischer verhalten, denn sie haben Rahila sofort mit mehreren Männern nacheinander „verheiratet“. Zeitehen sind erlaubt im Islam und werden noch heute praktiziert, vornehmlich im schiitischen Islam. Rahila ist aus Not und aus Angst (insbesondere aus Sorge um ihre Kinder) zum Islam übergetreten, um nicht abgeschlachtet zu werden. Verständlich.

Wir sollten sie nicht verurteilen. Wären wir alle mutiger gewesen?

Nicht jeder ist als Märtyrer geboren.

 

 

 

Diese Frau berichtet grausame Szenen aus ihrer Zeit der Entführung und der Sklaverei, denn nichts anderes war es.  Was ist es anderes als legales Vergewaltigungsopfer als „Nebenfrau“ zu sein, wenn eine junge Frau ohne ihre Zustimmung oder durch ihre erpresste Zustimmung“ zwangsverheiratet wurde.

 

 

 

In dem Eingangsartikel heißt es zu Recht:

Doch Tausende von Kindern und Frauen befinden sich versklavt, geschunden und schikaniert von Boko Haram im „Tal des Todesschattens“, wie David es im 23. Psalm formuliert. Vor wenigen Tagen wurden in der Stadt Bama die Leichen von mehr als 550 Mädchen und Frauen gefunden, außerdem zahlreiche ermordete Männer. Ob die vor einem Jahr entführten Mädchen aus Chibok darunter sind, ließ sich bislang nicht feststellen.

 

Dieses grausame Morden, Entführen, Vergewaltigen und Zwangsverheiraten hat kein Ende und nimmt kein Ende, weil nicht nur die nigerianische Regierung, sondern auch die Welt in Schockstarre verweilt und hofft, dass es die Menschen nicht trifft, über die sie politisch zu entscheiden haben. Die Gründe hat dafür hat uns der islamische „Gelehrte“, die nicht einmal radikal ist, genannt: Missionierung und Ausbreitung des Islams durch Verbrechen und Schrecken in die Herzen der Ungläubigen werfen. Diese Verbrechen sind von Allah genehmigt.

 

 

Der Kampf gegen den islamischen Terror ist nur die notwendigste Maßnahme nach außen hin. Sie kann die berechtigte Angst vor dem Islam nicht nehmen. Diese Angst wird vom Islam selbst erzeugt. Indem die Rechtsschulen, die Mehrheit der Muslime diesem Terror aus ihren eigenen Glaubensreihen nicht rigoroser Einhalt gebieten, machen sich die Mehrheit der Muslime und die Rechtsschulen durch Untätigkeit und Lethargie mitschuldig an diesen Opfern und haben sich auch mitschuldig gemacht an Rahila. Der Kamp aber gegen jene islamischen Dogmen, dieser geistige und geistliche Kampf muss endlich weltöffentlich eingeleitet werden ohne Rücksicht auf Repressalien des Islams gegen die Kritiker. Solange wir dies aus Angst vor islamischem Terrorismus vermeiden, solange wird sich an den Dogmen dieser Politireligion nichts ändern.

 

 

Wir wissen nicht, was an diesem Propheten „heilig“ sein soll. Was ist an diesem Mann so vorbildlich, dass Muslime von diesem Herrn noch heute so beeindruckt sind? Würden sie Gleiches machen wie Mohammed, Raubüberfälle auf Feinde, Kriege führen, Kriegsgefangene töten, Vergewaltigen und Frauen zur Vergewaltigung freigeben, Kinderheirat? Das sollten sich Muslime fragen. Wenn sie jedoch Gleiches wie Mohammed begehen würden, wären sie Verbrecher und würden hier verurteilt.

 

Was ist daran so schwer zu verstehen?

 

Wir bitten die Leserschaft eindringlich, für all die von den Terroristen entführten Frauen und Mädchen, seien sie Christen und einer anderen Religion zugehörig,  zu beten. Wir schließen uns somit den Gebetsanliegen von open doors vollinhaltich an.

 

9 Responses to “Rahilas Flucht aus der Gewalt der Boko-Haram-Terroristen”

  1. Als Reaktion auf diesen Bericht rufe ich hiemit zum wiederholtenMale gegen dieMord KriegsVersklavungs+Unterdrückungs ideologie desIslam die mit1Mörder+ Kinderschänder ausderWüste kam zum „Heiligen“Kreuzzug auf gegen die Muslkackemörderschweinehorden die im Orient +Afrika ständig Christen verschleppen versklaven bergewalt8gen und ermorden.die Hohlkopfpolitiker der gon derMuslkacke unterwanderten Schariaparteien linksrotgŕün sind entweder zu blöd um zu kspieren was sie da unterstützen+ Europa mit ihrerUnterstützung für diese Ideologie einen grossen Schafen zufügen.kiltirell umd such andets.wenn die islamidierumh nicht sofort gestoppt wirdhanem wir in lämgdtens 15-25jahren in Europa dieselben Zustànde wie derzeit in Sfrika und im orient.der isl gehöt in Ruropa eihrnzlivh gensuso wie in Angola verboten.vorreiter derIdlamisietung sind die türkischen kebabfressermuslkackehorden des Erdolf Erdogan Erdoschwein der derzeit tobt weil man ihm den Massenmord an den Armeniern vorwirft+von ihm fordert dies zuzugeben.kassierhat er ja auch das Erdoschwein von der Eu! ca900Millionen Euro!!!solche Zustände wieimOrient undAfrika wollen+ brauchen wir hier inEuropa wir nicht!!!Der isllam war nie friedlich istes nicht und wird es inse8ner derzeit8gen Form nie sein.v9n der Usa ist bzgl.Islamisierungsstopp nicht viel zu erwarten.Amerika+Nato sind durch ihte falschePolitik in Lybien etc.schuld daran dass sich der isTerorstaat ünerhaupt so weitwie bisher ausdehnenKonnte!
    die islamisierung muss mit allen Mitteln gestoppt werden!!!i.d wenn es sein muss mitWaffengewalt
    .

  2. Hofnarr Says:

    Nun ja, ob beten allein nützt?! Ich zweifle daran…

    Mit lieben Grüssen

    Eine Christin, die aus der Kirche ausgetreten ist, eben gerade, weil Beten jedenfalls zu wenig ist

    • Bazillus Says:

      Werter Hofnarr,

      nun, dieser Blog nennt sich christlich. Und Gebet ist immer eine und die erste Notwendigkeit, die selbst Jesus uns ans Herz gelegt hat. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten der Hilfe, die dieser blog des öfteren bereits angesprochen hat.

      https://www.opendoors.de/aktiv-werden/
      http://www.kirche-in-not.de/wie-sie-helfen
      http://www.csi-int.org/ch-de/projekte/

      Vielleicht ist für Sie da ja etwas dabei. Selbstverständlich kann nur die politische Großwetterlage entscheidende Änderungen herbeiführen. Aber jeder Einzelne ist gerufen, aktiv zu werden. Aber alle christlichen Organisationen bitten nicht nur um Spenden, sondern auch um Gebet. Sie haben es richtig erkannt: Beten ist viel, aber zu wenig. In der Ludgeri-Kirche in Münster hängt ein Kreuz mit Korpus. Durch einen Bombenangriff im 2. WK hat dieser Korpus seine Arme verloren. Kleiner Text dazu: Die LUDGERI-KIRCHE wurde um 1180 im Stil der Romanik erbaut. Der markante Vierungsturm weist zwei romanische Geschosse auf, nach 1383 aufgestockt um zwei gotische Etagen. Die Nachkriegs-Verglasung der Fenster im gotischen Hochchor stammt von Vincenz Pieper: Bekannt ist das „Kreuz ohne Arme“ mit der Balkenaufschrift: „Ich habe keine anderen Hände als die euren.“

      Ich denke, das meinen Sie, wenn Sie sagen, dass Beten zu wenig sei. Beten und arbeiten. Sie sind dann der Typ der aktiven Hilfe. Das ist auch Gebet. Gebet ist vielfältig.

      • Hofnarr Says:

        Vielen Dank, Bazillus, Deine Antwort ist durchaus lesens- und sehenswert! Ja, es ist wahr, ich bin erst gerade aus der Kirche (ich war evangelisch-reformiert) ausgetreten und doch immer noch Christ (habe aber keine Lust mehr, in irgendeine Kirche einzutreten) und bete vermutlich immer noch (oder hoffe ich nu stillschweigend bis in die Unendlichkeit?!). Ja, es ist richtig, ich bin der Typ der aktiven Hilfe und trage noch da Verantwortung, wo andere sich einfach bloss zum Selbstschutz verkrümeln…

        Ja, wenn ich könnte, würde ich hingehen und den Abubakar Shekau, den Boko Haram-Chef mit eigener Hand in Nigeria aus dem Verkehr ziehen und wenn’s nur wäre, um ihn dem internationalen Strafgerichtshof zu übersenden und die ausgeschriebenen 7 Millionen USD in den USA abzuholen… Dieser Schwerstverbrecher gehört abgeurteilt durch die richtigen Gerichts-Häuser und seine Schlächter und Vergewaltiger mit ihm!

        Wenn der nämlich weg wäre, könnten alle seine zur Boko Haram-Miliz gezwungenen Kämpfer nach hause gehen, Männer wie Frauen und Kinder, was sie durchaus tun würden, wenn sie denn könnten, aber sie können eben nicht, solange der noch da ist… ob’s nun im Koran geschrieben steht oder nicht!

        Aber das selbe gilt auch für den Chef der IS in Irak und Syrien… Die Leute sind Schwerstverbrecher, nur das und begehen schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit, welcher Glaubensrichtung auch immer!

      • Hofnarr Says:

        …und dann der guten Ordnung halber noch etwas: Mein Vater war Armenier, gebürtiger Iraner, demnach ebenso ein Christ, verheiratet mit einer Schweizerin, daher war ich evangelisch-reformiert. Aber auch mein Urgrossvater väterlicherseits verbrannte einstmals im Jahre1915 in einer von Moslems angezündeten Kirche eben gerade jenes Genozids wegen, die die Türken an den Armeniern ausführten. Aber Jesiden sind nicht Christen und auch nicht Nachfahren der Armenier, wenngleich dennoch gleich bedauernswert wie jene einstigen Armenier in der Türkei oder die Kopten in Aegypten usw.

        Deshalb: Auch Boko Haram tötet, schändet und vergewaltigt fortlaufend auch Moslems, nicht bloss Christen und IS ebenso. Und dann wären da noch die deutschen Christen, die einstmals die Juden ausmerzen wollten (und heute wohl die Moslems!). Das alles aber sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wer auch immer sie ausführt und ich denke, wir sollten nicht einfach gegen eine einzige Menschengruppe oder eine einzelne Religion hetzen. Wir sollten jedem Opfer von Verbrechen gegen die Menschlichkeit Hilfe zukommen lassen, wann auch immer sie solcher Hilfe bedürfen.

        Jene Blogs zur aktiven Hilfe, die Du, Bazillus mir nahelegst, sind deshalb durchaus sehr gut, wenngleich ich mich noch detaillierter einlesen müsste, um mich dort engagieren zu können.

  3. Bazillus Says:

    Werter Hofnarr,
    danke für die Antworten. Es ist völlig richtig, dass jedes Opfer, ob Christ, jeside, Armenier, Muslim oder Bahai oder glaubenslos, wert ist, zumindest verbal und auch durch Tat verteidigt zu werden. Wir jedoch leben in der heutigen Zeit. Und heute ist als Religion einfach nur der radikale Islam, ja in einigen Fällen zunehmend auch der Hinduismus in Indien aggressiv gegenüber anderen Menschen, u. a. auch gegen Christen.
    Ich denke, dass sowohl Herr Shekau als auch der IS-Chef sofort ersetzt werden würden, slebst wenn sie aus dem Verkehr gezogen werden würden. Die radikale Islam-Geiteshaltung ist es, die immer wieder neue Hydraköpfe an die Spitze von muslimischen Verbrecherorganisationen heranzüchtet. Ähnlich wie bei der Mafia, deren Bosheitsrepertoire ja auch unerschöpflich ist. Da ist der BÖSE sehr erfinderisch.

    Islamkritik ist keine Hetze, sondern das Erkennen und die Veröffentlichung von Fakten des Verbrechens, die ihre Ursache stets sich in den Dogmen dieser Religion selbst finden.lassen. Islamhetze richtet sich gegen Muslime, was falsch wäre.

    Genau diese Dogmen arbeiten und richten sich seit 1400 Jahren gegen Menschen anderen Glaubens und der anderen islamischen Konfession. Während die Verbrechen des Christentums gegen Jesu Willen und Lehre erfolgten, geschehen die islamischen Verbrechen mit Legitimierung von Mohammad und seinem Gott. Den Opfern, die von beiden Seiten getötet wurden, hilft es heute leider nicht mehr. Aber heute in dieser Zeit muss die Geisteshaltung an den Pranger gestellt werden, die heute dafür sorgt, dass es Boko Haram und Co., aber auch die Schariagesetze, die in einigen islamischen Staaten angewandt werden, überhaupt gibt. Das ist seriöse Islamkritik, die leider von den Mainstreammedien und der Politik und den Kirchen eben nicht geleistet wird. Denn dann wären Blogs wie dieser völlig überflüssig, wenn sie geleistet würden.

    Aber letztlich ist ja auch die Weigerung der Türkei den armenischen Tod als Genozid anzuerkennen islamisches Gedankengut, welches jegliche Schuld grundsätzlich von sich weist. Da steht die Türkei in bester Tradition mit Islamregeln, die das Verbrechen, soweit sie für ihren Gott und für den Propheten begangen wurden und werden, also dem Islam insgesamt nützen, legitimieren. Traurig, aber wahr. Ich persönlich halte den Islam für eine Feindbildreligion reinsten Wassers. Das ist die Crux: Die Einteilung der Welt durch den Islamgott in Muslime als der besten Gemeinschaft und den Nichtmuslimen als Ungläubigen, die die schlechtesten Geschöpfe auf Gottes Erden darstellen. Diese Einteilung dieses Janusgottes, der selbst gut und böse handelt, bringt somit auch das Böse hervor.

    .

    • Hofnarr Says:

      @Bazillus, nein, ich denke, Shekau und der IS-Chef würden nicht ersetzt mit anderen Despoten, da beide davon ausgehen, dass sie niemals zu ersetzen sind. Hitler wurde auch nicht ersetzt! Die Grausamkeiten, die sie an den Tag legen und in Auftrag gebe, sind derart abgrundtief brutal, dass jeder Mitgeher und jedenfalls die Zwangsrekrutierten Nigerias sofort abspringen und froh wären, jedenfalls nicht von einstigen Dorfbewohnern als Boko Haram-Mitglieder erkannt zu werden.

      Brutalität dieser Art war nicht immer in der Welt, auch nicht unter Moslems im Allgemeinen. Schaue ich mir die Gesetzgebungen in der Natur ab, unter Tieren beispielsweise, gibt es zwar furchterregende Raubtiere, aber das Gesetz der Arterhaltung geht jedenfalls allem anderen vor, so oder so. Und es ist jedenfalls so, dass bei Ueberpopulation in jeder Tierart auch die Stärkeren die Schwächeren umbringen oder ohne Weiteres Hungers sterben lassen anstatt dafür zu sorgen, dass alle Schwachen ebenso zu ihrem Futter kommen.

      Im Moment ist ja das auch in Europa aus lauter Angst leider gegeben, dass wir Menschen im Mittelmeer und anderswo zu Tausenden sterben lassen, nur um nicht in Europa eine Ueberpopulation/Uebervölkerung von Menschen versorgen zu müssen oder letztlich selber Hungers zu sterben.

      Dies sind Natur-Gesetzgebungen, die jedenfalls irrational ablaufen, sofern man ihnen nicht mit menschlicher Vernunft, Liebe und Verständnis entgegen tritt!

      Ich arbeite seit meiner Jugend täglich mit grossen und kleineren Tiergruppen (ich bin unter anderem dipl. Bäuerin) und sehe da täglich die normalen Verhaltensabläufe unter Tieren, auch in Kombination unterschiedlicher Tierarten. Das Gebiet der Verhaltensforschung interessiert mich sehr. Es gibt unter ihnen die unterschiedlichsten Individuen und deshalb auch die unterschiedlichsten Auswüchse unter Tieren, ausgesprochen besonnene Leittiere, dann schwächere und unselbstständige Kreaturen, aber notabene zuweilen auch ausgesprochene Brutalos, die die ganze Herde verunsichern und verrückt machen usw.

      Mich interessieren aber seit frühester Jugend auch ethnologische Themen sehr, weshalb ich immer und immer wieder mit meinen Eltern und später auch allein einstmals auf ethnologischen Reisen in ganz Afrika zu den unterschiedlichen Ethnien und ihren unterschiedlichen Religionen reiste. Notabene war ich in Begleitung von versierten Ethnologen schon mit 15 Jahren bei den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im einstigen Dahomey/heutigen Benin, später in Niger und bei den Buschmännern in Botswana und dem südlichen Afrika, dann bei den Berbern auf Kameltour in Marokko und habe heute hier in der Schweiz aus beruflichen Gründen unter anderem auch täglich mit Leuten aus Ghana (Christen) zu tun, ebenso wie mit kosovarischen Moslems, Türken und anderen andersgläubigen Bevölkerungsgruppen. Aber auch die Indigen der ganzen Welt interessieren mich sehr.

      Aufgrund dieser Lebens-Erfahrungen mit zahlreichen Ethnien sowohl vor Ort wie auch hier in der Schweiz muss ich sagen, dass auch in Nigeria, dem Nachbarland Benins und des Niger, bei Wegfall des Boko Haram-Chefs der ruhige Alltag nach und nach wieder einkehren wird und der war eben schon vor 40 Jahren so, dass alle Religionen, die im Laufe der Jahrhunderte von aussen dazu Gekommenen (Christentum und Islam) und die vorhandenen Naturreligionen (Ahnenkult) sowohl in Dörfern und Städten ganz allgemein wie auch innerhalb der Familien innerhalb der unterschiedlichen Bevölkrungsgruppen durchaus friedlich bunt gemischt waren ohne sich untereinander weh zu tun, aber die ölgeschwängerten Reichen und durch Korruption stark Gewordenen in Nigeria müssen nun eben den Bitterarmen endlich auch was vom Kuchen abgeben, sonst kann dies Gewalt-Chaos nicht enden, ganz so, wie es einstmals auch in Südafrika erst friedlicher wurde, als die Apartheid abgeschafft war, ein langer, langer Weg in den Frieden fürwahr, jene Apartheid, die ich auf meiner ersten Reise nach Südafrika nach meinem Aufenthalt bei den Buschmännern Botswanas durchaus noch miterlebte, bei meiner letzten Südafrika-Reise 2003 aber nun völlig anders dort erleben durfte.

      Derart immenses Unrecht, wo auch immer, eben auch gegenüber Frauen und Kindern im Islam oder zwischen reich und arm in ganzen Ländern oder zwischen schwarz und weiss usw. wird zwar wie ein Eitergeschwür zuerst immer weiter zunehmen, jedoch irgendwann auffallen und abfliessen und schliesslich sofort enden, wenn echte Alternativen gegeben sind und die wären in Nigeria durchaus gegeben, wenn Shekau oder jener IS-Anführer in Syrien fällt.

      Es ist eben nicht wahr: Nach Osama Bin Laden kam kein anderer, auch wenn es scheint, dass die heutigen Islamisten noch brutaler wurden als die einstigen! Sowohl Shekau wie jener IS-Chef haben nicht das Kaliber des äusserst intelligenten und gebildeten, von der USA auch massiv geförderten Kriegs-Strategen Osama Bin Laden, der von der USA selbst gegen Russland in Afghanistan eingesetzt wurde und erst zum Terroristen wurde, als auch diese im schweres Unrecht taten!

      Osama Bin Ladens Geschichte war eine völlig andere als diejenige der heutigen Boko Haram- oder IS-Anführer. Und die heutigen Auswüchse der heutigen Terror-Islamisten der Islam-Auslegung sind tatsächlich wirklich armseelige Versuche, ihm nachzueifern. Wer nur mittels massivster Gewalt und Autorität Milizen und „Anhänger“ und letztlich auch Selbstmord-Attentäter bei Frauen und Kindern rekrutiert, wie dies in Nigeria geschieht, verliert seine Mitglieder sofort nach dem Ausscheiden aus der Gruppe, als würde man ein brutales, Unruhe verbreitendes Tier aus der der Herde entfernen und dem Metzger zuführen. Da es sich dabei charakterlich nicht um ein wirkliches, anerkanntes Leittier oder eine tatsächliche Führungspersönlichkeit handelte, auch wenn sie dies gerne durchgesetzt hätten, wird aber kein Kampf um die tatsächliche Führungsposition unter den Verbleibenden anfallen, sondern ganz einfach wieder Ruhe einkehren, weil’s so in den Naturgesetzen nicht vorgesehen ist…

      Dies sind die Lehren normalster Verhaltensforschung und auch normalster Ethnologie in Afrika, aber auch andernorts. Ob dies letztlich auch mit göttlicher Weisheit und tiefster göttlicher Liebe uns Menschen gegenüber zu tun hat ist möglich…

      Ja, all die vielen Flüchtlinge, sie werden zurückkehren in ihre zerstörten Dörfer und Städte, sobald es ruhig geworden ist und ihr einstiges Leben fortführen, sofern sie überlebten. Aber nach Europa geflüchtete Verwandte werden ihnen die nötigen Finanzen zukommen lassen, um alles wieder aufzubauen, es ist halt so!Sonst haen sie keinerlei Chance ohne Startkapital…

      Aber Tatsache ist, wir hier in Europa brauchen doch bereitwillige Krankenschwestern in Spitälern und Altersheimen und Hilfsarbeiter aller Art im Hintergrunde, um hier in Europa überhaupt existieren zu können in unserem Ueberfluss!!! Auch wir in der Landwirtschaft und in der Primär-Produktion in der landwirtschaftsverwandten Wirtschaft weltweit hätten doch heute gar keine Chancen mehr, ohne der Migranten, die uns helfen und arbeiten für uns, mit was auch immer. Solche aber könnten auch Asylanten sein, wenn wir sie zu gefreuten Mitarbeitern ausbilden und sie auch wirklich unter menschlichen Bedingungen arbeiten und leben lassen.

      Es ist wahrlich kein Schaden, wenn wir uns endlich dazu bequemen, auch sie alle als Menschen in Details kennenzulernen, ihre Andersartigkeit zu respektieren und sie als Menschen, so wie sie sind, auch zu achten und zu schätzen. Mein Gott, warum nur seid Ihr alle derart arrogant und überheblich dem Fremden gegenüber?! Auch Ihr tut täglich Unrecht damit!!! Wir aber, ob nun Christ oder Moslem oder Andersgläubiger oder Atheist, haben kein Recht, Unrecht zu tun und damit auch nicht, unterlassene Hilfeleistung im weitesten Sinne zu tätigen…

      Mörder sind nicht nur jene Auftraggeber und Schlächter der Boko Haram und der IS, nein, nein, auch jene, die nicht verhindert haben, dass Menschen auf ihrer Flucht vor eben jenen im Mittelmeer oder anderswo elendiglich zu Tode kamen, obwohl sie hätten helfen können.


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