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Auch „deutsche“ ISIS-Mitglieder foltern Geiseln in syrischen Gefängnissen 17. April 2015

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 23:31

Auch „deutsche“ Mitglieder der Terrormiliz ISIS sollen in Syrien Gefangene brutal misshandelt und gefoltert haben.

 

 

 

 

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, hat der Generalbundesanwalt Ermittlungen eingeleitet. Nach Recherchen der Zeitung sowie von NDR und WDR stützen sich die Ermittlungen auf die Aussagen eines 27-jährigen Deutschen. Er habe bis vergangenen Juni selbst in verschiedenen Gefängnissen von ISIS gesessen. Dann sei er unter bisher ungeklärten Umständen freigekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Häftlinge müssen orangene Overalls tragen wie in Guantanamo

 

Der Deutsche habe ausgesagt, dass er in seiner fast einjährigen Haft viele der später hingerichteten Geiseln kennengelernt habe. Eine Exekution einer Geisel habe er selbst beobachten müssen; sie sei erschossen worden. Wie im US-Gefangenenlager Guantanamo müssten die Häftlinge orangefarbene Overalls tragen und würden mit dem sogenannten Waterboarding gequält. Auch komme es immer wieder zu Scheinhinrichtungen. Dem berüchtigten Henker „Dschihadi John“ sei er ebenfalls begegnet. Britische Behörden wollen ihn inzwischen als den in Kuwait geborenen Informatiker Mohammed Emwazi identifiziert haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

„Deutsche“ nicht nur Wächter, sondern auch Folterer!

 

Deutsche Islamisten seien nicht nur als Wächter, sondern auch als Folterer in den ISIS-Gefängnissen aktiv, sagte der Deutsche. Bei einem von ihnen handele es sich nach den bisherigen Ermittlungen der Bundesanwaltschaft um einen Islamisten aus Nordrhein-Westfalen, berichteten die Medien. Der zum Islam konvertierte frühere Pizzabote sei im Sommer 2013 nach Syrien gegangen und später bei einem Selbstmordanschlag gestorben. Die Bundesanwaltschaft lehne unter Verweis auf laufende Ermittlungen eine Stellungnahme ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ISIS-Kämpfer aus Deutschland mit geringem Bildungsgrad

 

Die meisten radikalen Islamisten aus Deutschland, die sich dschihadistischen Gruppen in Syrien angeschlossen haben, verfügen nach Erkenntnissen des Bundesamtes für Verfassungsschutz nur über einen geringen Bildungsgrad. Einer Analyse von Ende 2014 zufolge hat nur jeder vierte der Betreffenden einen Schulabschluss. Für die Analyse wertete das Bundesamt laut Zeitung Daten der Länderpolizeien und Verfassungsschutzbehörden über 378 Islamisten aus, die Deutschland seit Mitte 2012 Richtung Syrien verließen. Demnach waren 89% Männer. Die Jüngsten waren bei der Ausreise 15, der Älteste 64 Jahre alt. Jeder Dritte der Islamisten stammt aus der Gruppe der 21- bis 25-Jährigen. 20% waren arbeitslos gemeldet.

{Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2015/04/15/deutsche-mitglieder-isis-syrien-foltern_n_7072834.html}

 

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