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Papst in Türkei nach Völkermord-Äußerung als „Papagei“ verhöhnt 14. April 2015

Filed under: Islamische Schandtaten,Stopp Islamisierung — Knecht Christi @ 18:44

Der türkische Ministerpräsident Davutoglu kritisiert den Papst wegen dessen Armenien-Äußerung – und die regierungstreuen Zeitungen legen giftig nach.

 

 

Es gibt also doch Pressefreiheit in der Türkei – jedenfalls, wenn es nicht gegen das Erdogan-Regime geht, sondern gegen den Papst in Rom.

 

 

 

Das war passiert: Franziskus hatte die Gräueltaten an den Armeniern im Osmanischen Reich vor 100 Jahren in einer Messe am Sonntag als „ersten Völkermord im 20. Jahrhundert” bezeichnet. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu warf dem Papst daraufhin vor, „Rassismus in Europa zu befördern“. Die Worte des Pontifex seien „unglücklich gewählt, falsch und widersinnig”, kritisierte Davutoglu in Istanbul. Hintergrund: Die Türkei lehnt es als Rechtsnachfolgerin des Osmanischen Reichs ab, von Genozid zu sprechen.

 

 

Seit Jahren protestieren Armenier – wie hier 2014 vor der türkischen Botschaft in Athen – für die Anerkennung des Genozids mit seinen bis zu 1,5 Millionen Opfern

Seit Jahren protestieren Armenier – wie hier 2014 vor der türkischen Botschaft in Athen – für die Anerkennung des Genozids mit seinen bis zu 1,5 Millionen Opfern.

 

 

 

 

„Kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten“

 

Die regierungstreue Zeitung „Takvim” schreibt, der Papst habe mit der armenischen Lobby kooperiert, deren „Lügen” wiederholt und sich wie ein „Papagei” benommen. Die ebenfalls regierungsnahe Zeitung „Star“ wettert auf der Titelseite gegen Franziskus: „Kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten“. Das Außenministerium in Ankara teilte mit, man hätte sich gewünscht, dass der Pontifex für alle Opfer des Ersten Weltkriegs gebetet hätte, „ohne zu unterscheiden, ob sie Christen, Muslime oder Juden waren“. Die türkische Regierung bestellte nach der Messe den Vatikan-Botschafter ins Außenministerium in Ankara ein. Kurz darauf beorderte das Ministerium auch den türkischen Botschafter beim Vatikan zu Konsultationen nach Ankara zurück.

 

 

 

 

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Türkei: Regierung droht dem Vatikan

 

Papst Franziskus: Türkei bestellt Vatikan-Botschafter ein

 

Türkei holt Botschafter aus dem Vatikan zurück

 

 

 

 

Dagegen hatte der armenische Präsident Sersch Sargsjan die Äußerungen des Papstes als „starkes Signal” an die internationale Gemeinschaft gelobt, dass ein Völkermord, der nicht verurteilt werde, eine „Gefahr für die ganze Menschheit” darstelle. Den Gräueltaten waren nach armenischen Angaben 1,5 Millionen Menschen zum Opfer gefallen. Die Türkei geht von deutlich weniger Toten aus. Armenier gedenken der Massaker an ihrem Volk vor 100 Jahren am 24. April.

 

 

Barack Hussein Obama still refuses to recognize the Armenian Genocide because he is best friends with Erdogan of Turkey

 

 

 

 

Papst Franziskus: „Wir können nicht schweigen“!

 

Das Oberhaupt von 1,2 Milliarden Katholiken antwortete mit einem Bibelzitat auf die scharfen Vorwürfe des Erdogan-Regimes. In seiner ersten Morgenpredigt nach Ostern im vatikanischen Gästehaus Santa Marta zitierte er die Apostel Petrus und Johannes: „Wir können nicht schweigen über das, was wir gehört und gesehen haben“. Die Botschaft der Kirche sei auch heute eine „Botschaft für den Weg der Aufrichtigkeit, den Weg des christlichen Muts”, sagte er. Man kann das Mut, Direktheit, Redefreiheit nennen – keine Angst haben, die Dinge beim Namen zu nennen“.

 

 

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Die Europäische Union ermahnte die Türkei und Armenien, ihr unterbrochenes Versöhnungswerk fortzusetzen. Beide Staaten hatten 2009 vereinbart, ihre Grenzen zu öffnen und diplomatische Beziehungen aufzunehmen. Umgesetzt wurde die Vereinbarung jedoch nicht.

Das Europaparlament will der Massaker am Mittwoch gedenken.

{Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/voelkermord/armenien-debatte-erdogan-regime-attackiert-den-papst-40526854.bild.html}

 

 

 

Schon der Besuch von Papst Franziskus (78) Ende November 2014 in Ankara offenbarte Meinungsverschiedenheiten mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan (61)

Schon der Besuch von Papst Franziskus (78) Ende November 2014 in Ankara offenbarte Meinungsverschiedenheiten mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan (61).

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Hass schüren sagt ein Vertreter der Türkei, in dem der Islam Staatsreligion ist und Herr Erdogan dem Muslimbruder Mursi nachtrauert. Das Hass-gegen-Ungläubige-schüren ist ein großer, ein zu großer  Bestandteil des heiligen Buches der Muslime,  Koran genannt. Aus der Türkei kommen nur Allgemeinplätze der pauschalen Abwehr. Bis heute hat die Türkei als Nachfolger des Osmanischen Reiches nicht die geringsten Anstrengungen unternommen, diesen Genozid aufzuarbeiten. „Religiöse Ämter sind nicht der Ort, mit haltlosen Vorwürfen Feindschaft und Hass zu schüren“. Solche Äußerungen vermissen wir, wenn Imame in Moscheen oder religiöse Regierungsmitglieder Apostasie- und Blasphemiegesetze einführen und danach richten lassen. Solche Äußerungen vermissen wir, wenn der IS-Chef wieder einmal Massaker anordnet oder andere Islamgelehrte Fatwen von seltener Dummheit verkünden.

 

 

 

Wahrheit kann eben schmerzlich sein. Anstatt historische Aufarbeitung zu betreiben, ist es ja einfacher, diplomatische Scherbenhaufen zu hinterlassen. Der Papst habe die  Türkei tief enttäuscht, wie geschrieben mit der Benennung der Wahrheit. Wahrheit ist immer der Grundpfeiler für Frieden, Verständigung und Dialog. Wer die Wahrheit nicht ertragen kann, scheint eher derjenige zu sein, der genau diesen Frieden, diese Verständigung und diesne Dialog nicht will, weil letzterer dann nämlich auf Augenhöhe stattfinden würde. Hier wieder die typisch muslimische Grundhaltung: Immer Schuldlosigkeit vor sich hertragen,  Wahrheiten als Kritik und damit als verboten ansehen. Selbstkritik am Eigenverhalten gegenüber den religiösen Minderheiten in der Türkei, Selbstkritik an der Zypernbesetzung sind kein Thema und die Vertreibung des Christentums aus Nordzypern ebenfalls nicht.

 

 

Es ist das Verdienst des Papstes, hier endlich einmal Klartext gesprochen zu haben. Die Enttäuschung über die Türkei scheint eher größer zu sein, denn sie wird nicht erwachsen. Sie steckt immer noch im unhinterfragbaren und unantastbaren Schmollwinkel islamischen Elitedenkens fest.  Mit welchem Recht überhaupt? Die Anerkennung historischer Fakten ist eben schwer ertragbar, weil damit der Islam sein künstlich aufgebautes Friedens-Image verliert.  Der Papst sagt dies nicht ohne Grund. Denn nach der Öffnung der vatikanischen Archive hat der Autor Michael Hesemann sich mit diesem Völkermord eingehend beschäftigt:

Michael Hesemann

 Völkermord an den Armeniern

Geheime Akten aus dem Vatikan belegen türkischen Völkermord

Quelle

“Am 24. April 1915 begann der Völkermord an den Armeniern. Mit einer Razzia startete der unfassbare Leidensweg der wohl ältesten christlichen Nation. Nach Einschätzung moderner Historiker fielen dem Armenozid rund 1,5 Millionen Menschen zum Opfer. Unter dem Vorwand einer angeblichen Verschwörung der Armenier gegen das Osmanische Reich setzte die Regierung der Jungtürken mit ungeheurer Grausamkeit ihre »Vision« eines rein muslimischen Staates in die Tat um. Der gegenwärtige türkische Staat leugnet diesen Genozid bis zum heutigen Tag, spricht allenfalls von einem »bedauerlichen Massaker«. Doch die Dokumentation der Ereignisse, erstmals unter Verwendung bislang unveröffentlichter Quellen aus dem päpstlichen Geheimarchiv, belegt auf erschütternde Weise diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

 

 

2008 erhielt Michael Hesemann erstmals die Erlaubnis, im Vatikanischen Geheimarchiv zu forschen. »Dabei stieß ich auf ein Dokument, das mich tief bewegte«, sagt Michael Hesemann dem mysteries-Magazin. »Es war ein glühender Appell des damaligen Erzbischofs von Köln, Kardinal von Hartmann, an den damaligen Reichskanzler, weitere Ausschreitungen gegen die Armenier beim türkischen Verbündeten zu verhindern.« Die Verfolgung der Armenier im Jahr 1915 würde an Grausamkeit den Christenverfolgungen der ersten christlichen Jahrhunderte nicht nachstehen. Er sprach von »himmelschreienden Gräueln«. Bei seinen weiteren Recherchen hatte Michael Hesemann Zugriff auf 2.000 Seiten teilweise unter Verschluss liegender Dokumente. Diese widerlegen zweifelsfrei die türkische Lüge, es habe keinen Völkermord gegeben“.

Erschienen im Herbig-Verlag, 352 Seiten, ISBN 978-3-7766-2755-8, EUR 25,00.

 

 

 

Michael Hesemann ist ein deutscher Historiker, Autor, Dokumentarfilmer und Fachjournalist für parawissenschaftliche, zeit- und kirchengeschichtliche Themen und somit durchaus befähigt, solche Ergebnisse in angemessener und fundierter Form zu veröffentlichen.

 

 

 

Wäre der Papst hier unehrlich, würde er sich selbst diskreditieren und wäre höchst unglaubwürdig. Wer solche Infos in seiner historischen „Schatzkammer“ beherbergt, kann nicht umhin, die Wahrheit zu verkünden. Er hat dies ohne Hass, ohne Feindseligkeit und recht nüchtern und sachlich getan. Wahrheit darf und kann aber nicht Rücksicht nehmen auf relgiiöse Empfindlichkeiten, die überdies noch das millionenfache Blut-Unrecht völlig unberechtigt negieren.

 

 

Gegen historische Fakten kann selbst die Türkische Regierung schlecht ankommen. Aber bei Eroberung Roms durch die Terroristen islamischer Art, die dies ja bereits mehrfach angedroht haben,  wird als erstes das Vatikanarchiv in Brand gesetzt und zerstört. Wir können nur empfehlen alle Dokumente zu digitalisieren und so der Nachwelt zu erhalten.

 

 

Der DREIEINE GOTT möge endlich den islamischen Führern gedankliche Selbstreinigung des Gewissens und der Schuld eingeben. Wir wissen, dass die heutige Türkei nicht schuld ist am Massaker des armenischen Volkes. Warum also dann dieser faktenresistente Stolz?

 

3 Responses to “Papst in Türkei nach Völkermord-Äußerung als „Papagei“ verhöhnt”

  1. Klotho Says:

    Deutsche Politiker sind teilweise die erbärmlich feigsten Mensche, vor dem Gottesaltar des Geldes werfen sie sich in den Staub und verkaufen für ein paar Dollars die gesamte Bevölkerung, es wird Zeit solchen Menschen nicht mehr die Wahlstimme zu geben.


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