kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Im Islam gibt es keine Gewalt“!?! 12. April 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 11:39

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In Zeiten von Pegida, terroristischen Attentaten des IS und wachsendem Misstrauen gegenüber dem Islam ist es Zeit, sich einmal nicht mit einem Islamwissenschaftler zu unterhalten, sondern mit einem Imam.

 

 

 

Der Lahrer Imam – und damit das religiös-politische Oberhaupt der türkisch-islamischen DiTiB-Gemeinde – ist Salim Üzülmez. Erst seit knapp einem halben Jahr ist er in Lahr und in Deutschland.

BZ-Redakteurin Dorothee Soboll hat ihm in der Friedrichstraße 55 einen Besuch abgestattet.
Nach einer herzlichen Begrüßung sitzen wir zu Dritt unterhalb der Gebetsnische auf weichen Sitzkissen auf dem Teppichboden in der Moschee im ersten Stock des Hauses. Neben dem Imam Salim Üzülmez hat Tugay Kara Platz genommen, der stellvertretende Vorsitzende der DiTiB-Gemeinde in Lahr. Er übersetzt die Fragen und Antworten, da Üzülmez nach knapp sechs Monaten noch nicht so gut Deutsch kann. Dass der Imam die Sprache lernt, wird aber schon bei der ersten Frage nach seinem Alter deutlich. Bevor Kara übersetzen kann, antwortet Üzülmez auf Deutsch, nicht ohne Stolz: „Ich bin 39 Jahre alt“. Ein fragender Blick zu Kara, der zustimmend nickt. Das ist ein durchschnittliches Alter für einen Imam, wie Üzülmez erklärt.

 

 

 

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BZ: Herr Üzülmez, gehört der Islam zu Deutschland?
Üzülmez: „Ja, selbstverständlich. Nach so langer Zeit überrascht uns diese Frage. Wir sehen das nicht als Muslime so, sondern als Bürger“.

KoG: Der Islam in seiner jetzigen radikalisierten Form gehört weder zu Deutschland noch auf Erden. Die weitere Antwort erscheint geglättet, vorbereitet und auswendig gelernt. Sie sollen Muslime als Bürger dieses Landes hervorheben. Wir hätten da auch keine Schwierigkeiten damit, wenn hier nicht Bürger muslimsichen Glaubens vorhanden wären, die ihr eigenens Rechtssystem mitbringen und abseits des deutschen Rechtssystems ihr eigenes Rechtssüppchen kochen wollen mittels sog. Friedensrichtern, die in Familienfragen ihre rechtliche Frauenunterdrückungsprüche weiterhin ausgiebig als Recht verkaufen. Jeglicher Islam, der durch die Scharia grundiert wird, gehört nicht in diese Welt.

 

 

 

 

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BZ: Haben Sie Angst vor Strömungen wie Pegida?
Üzülmez: „Zuerst hatten wir Angst. Aber seit Bundeskanzlerin Angela Merkel gesagt hat, dass sie gegen Pegida ist, haben wir keine Angst mehr. Hier in Lahr spüren wir davon nichts. Es ist auch beruhigend, dass mehr Deutsche gegen diese Bewegung sind als dafür“.

 

 

KoG: Die Antwort verwundert schon sehr. Ob Merkel hier irgendetwas sagt, oder in China ein Sack Reis umfällt, ist für Pegida-Teilnehmer marginal. Die meisten Menschen wissen, dass sie durch die Politik nicht mehr vertreten werden. Die Wahlbeteiligung schrumpft jährlich zusehends. Die etablierten Parteien verlieren an Zuspruch. Gerade die Einwanderungs- und EU-Politik stößt zunehmend auf Widerstand. Und auch die Äußerungen Wulffs und Merkels, dass der Islam zu Deutschland gehöre, stößt auf weitreichende Kritik. DEN Islam gibt es nicht. und DER Islam gehört auch nicht zu Deutschland. Nicht einmal der Islam türkischer Prägung. Denn welchen Islam die Türkei vertritt, scheint mehr als bekannt zu sein. Dieser Islam ist hier unerwünscht. Offensichtlich scheint es religiöse Christen auch nicht sonderlich in die Türkei zu ziehen, wo Kirchen noch immer diskriminiert werden.

 

 

 

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BZ: Können Sie die Angst mancher Deutscher vor dem Islam, vor den Muslimen, nachvollziehen?
Üzülmez: „Die Leute, die den Islam kennen, sollten auch keine Angst haben. Man sollte den Islam nicht mit Terroristen zusammenbringen“. Terroristen, das Wort klingt auf Türkisch fast wie im Deutschen, nur das „r“ rollt. Und man kommt in der heutigen Zeit offensichtlich nicht um den Begriff herum, wenn man über den Islam spricht – auch wenn gemäßigte Muslime das gar nicht wollen.

 

 

KoG: Wie niedlich. Vor dem Islam sollten wir keine Angst haben. Islam = Terrorismus. Diese Formel scheint heute mehr denn je aufzugehen. Ob gemäßigten Muslimen das nun recht ist oder nicht. Gerade die gemäßigten Muslime gehen nicht auf die Straße, wenn Terroristen ihr Unwesen treiben. Sie bleiben schön zuhause und wehren sich nicht, hinterfragen ihre Religion nicht, warum gerade in ihrer eigenen Religion dieser Terrorismus aufblüht wie ein Dornen und Minenfeld. Genau diese 90 % friedliche Muslime sind es, die wie dieser Imam standhaft verweigern, dass der Islam nichts mit Terrorismus zu tun habe. Genau das ist es, was uns immer wieder so negativ aufstößt.

Wer den Koran gelesen hat, weiß, was drinsteht und wenn wir den terroristischen Inhalt mit den Taten des Mohammed und denen der Terroisten vergleichen, dass dürfen wir die Formel sogar erweitern: Islam = Mohammed = Terrorismus.

 

Herr Üzülmez: Umgekehrt: Gerade wer den Islam kennt, sollte mehr als Angst vor ihm haben.  Die Äußerung „Man sollte den Islam nicht mit Terroristen zusammenbringen“ ist absurd. Die Terroristen bringen den Islam zurecht mit sich zusammen. Nur viele Muslime sehen das nicht gern, weil ihr Religonsimage angeknaxt wird. Aber die Realitäten sehen anders aus. Und Terroristen entstehen nicht aus dem Himmelblau des Kosmos, sondern aus handfester koranischer Lehre, die in Madrassen und anderen Koranschulen der Taliban und anderen gelehrt wird. Die Terroristen sind doch nur die Spitze des islamischen Eisbergs. Die Universitäten, die Islamschulen und die Radikalmoscheen sind es doch, die dies Terroristen erst gebären.

Und die Interviewerin hat nichts besseres zu tun, als den Wortklang des Wortes Terrorismus mit dem des Türkischen zu vergleichen. Das Nichtumhinkommen hat wohl damit zu tun, dass der Terrorismus im Islam gerade seine Blütezeit erlebt.

 

 

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Es tut weh, dass alle Muslime als Terroristen dastehen„!
Salim Üzülmez, Imam

 

 

BZ: Terroristen berufen sich auf den Koran.
Üzülmez: „Die Terroristen verstehen den Koran falsch und instrumentalisieren ihn. Das sind ungebildete Menschen. Man muss den Koran im Ganzen lesen und verstehen. Der Inhalt im Kontext rechtfertigt nicht den Terrorismus“. Bei den deutschen Fragen legt der Imam die Stirn in Falten. So, als würde er versuchen, die deutschen Sätze zu verstehen. Er antwortet ruhig, wählt seine Worte bedacht. Trotzdem bleiben kleine Missverständnisse zwischendurch nicht aus, die beide Seiten aber schnell klären.

 

 

KoG: Die alte Leier, den Koran falsch zu verstehen und ihn zu instrumentalisieren und zu missbrauchen. Ungebildete Menschen usw. Taqiyya reinsten Wassers. Der Koran beschreibt, wie Beute zu machen und zu verteilen ist. Der Koran beschreibt die Welteroberung als Ziel. Was ist daran misszuverstehen?  Der Hass auf Ungläubige trieft frömlich aus fast jeder Koranseite, und zwar massiv. Mohammed Atta war kein ungebildeter Mensch. Bin Laden war kein ungebildeter Mensch. Der IS-Chef ist kein ungebildeter Mensch. Also, diese Lügen sollte mittlerweile jeder halbwegs intelligente Mensch durchschaut haben.

 

 

 

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In einem Spiegelartikel 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/abu-bakr-al-baghdadi-das-leben-des-is-anfuehrers-a-1019227.html heißt es:

Nach dem Schulabschluss bewirbt sich Baghdadi um einen Studienplatz in Bagdad. Er will laut Dokumenten der Hochschulverwaltung Rechtswissenschaften studieren, sein Zweit- und Drittwunsch sind Sprachen und Erziehungswissenschaften. Doch dafür ist sein Abitur nicht gut genug. Deshalb schreibt er sich schließlich an der Universität für Islamisches Recht in Bagdad ein – zunächst in der Abteilung für Rechtsprechung, später wechselt er in die Koranwissenschaft.

 

 

 

1999 macht Baghdadi seinen Magister, in seiner Abschlussarbeit beschäftigt er sich mit Koranrezitationen. Anschließend beginnt er, zu promovieren.

Diese Herr, Herr Üzülmez, ist also ein ganz Ungebildeter, hat den Koran nicht verstanden, obwohl er ihn studiert hat und darüber promoviert hat und zählt bei Ihnen zu den Ungebildeten. Wir fragen uns, was an der Universität für Islamisches Recht in Bagdad wohl gelehrt wurde, wenn solche Schlächter dabei herauskommen, Herr Uzülmez?

 

 

 

 

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BZ: Es wird angenommen, dass einige junge Menschen aus Deutschland rekrutiert werden, nach Syrien fliegen und dort die Ausbildung zum Dschihadisten machen.

Üzülmez: „Das hat mit unseren Vereinen und den Moscheen nichts zu tun. Die jungen Leute sehen das im Internet und finden es vielleicht toll. Jugendliche sind leicht zu überzeugen, sie entscheiden schnell. Sie können vielleicht den Islam nicht verstehen, das könnte eines der Probleme sein. Der Koran hat über 600 Seiten und ungefähr 6000 Verse. Wenn ich ein paar Seiten aufmache, dann steht da vielleicht ein, zwei Mal Dschihad. Die restlichen Worte handeln von Liebe und Frieden, vom Zusammenleben. Leider werden nur die wenigen Worte herausgepickt. Dschihad bedeutet nicht das, was oft übersetzt wird“.

 

 

KoG: Ob im Koran ein- oder zweimal das Wort Dschihad auftaucht oder x-mal, ist nicht von Interesse. Es ist auch nicht von Interesse, dass mit dem großen Dschihad die Selbsterziehung eines jeden individuellen Muslims gemeint ist. Es ist von Interesse, dass der sog. kleine Dschihad sich zunehmend gesellschaftpolitisch-militärisch im islamischen Machtbereich  und terroristisch in allen Ländern zum großen Dschihad entwickelt. Das ist von Ungläubigen und Kuffar wie uns von Interesse. Wir haben etwas dagegen, dass Christen, Juden und andere Menschen anderen oder keines Glaubens von Muslimen überall auf Erden diskriminiert, gemobbt und herabgesetzt werden im Machtbereich des Islams. Ja, wir haben sogar etwas dagegen, dass Muslime der moderaten Art den terroristischen Schlächtern zum Opfer fallen. Leider sind diese Schreckenstaten der Terroristen zutiefst islamisch und koranisch und genau das wird auch vom Koran so vorgeschrieben: Schrecken in die Herzen der Ungläubigen (zu denen auch Muslime gehören) tragen. Das ist sie Devise des Koran.  Und der Islam in der Türkei hat nicht mal eben so einen Genozid am armenischen Volk verübt? Der türkische Islam lässt noch immer keine christliche Ausbildung in der Türkei zu. Der türkische Islam hat nicht auf Nordzypern 520 Kirchen der Zerstörung preisgegeben?

In Minderheit befindlich mag der türkische Islam sich noch zivilisiert verhalten. Ist er in der Mehrheit, ist nichts mehr zivilisiert.

Lüge!

 

 

 

 

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BZ: Wie meinen Sie das?
Üzülmez: „Es ist ein Kampf, aber das bedeutet nicht, dass man mit einer Kalaschnikow kämpfen muss. Der Kampf um Bildung ist beispielsweise auch ,Dschihad’. Unser Prophet Mohammed hat von einem kleinen und einem großen Dschihad gesprochen. Der große Dschihad meint, dass wir gegen unsere eigenen schlechten Gefühle kämpfen müssen. Gegen das, was Sünde ist, das Schlechte in uns“. Es wird immer deutlicher, dass manche Begriffe schwer zu übersetzen sind. Das liegt zum einen an der sprachlichen Barriere, zum anderen an der Bedeutung für die jeweilige Religion. So ist Dschihad offensichtlich nicht der „Gotteskrieg“, wie es so oft hierzulande heißt.

 

 

KoG: Liebe Frau Soboll, der Islam agiert immer aus verschiedenen Positionen heraus und wählt dann die, die dem Islam am meisten nützt. In Machtposition werden andere Religionsgemeinschaften diskriminiert und unterdrückt. Diese haben nie diegleichen Rechte wie die Staatsreligion „Islam“. Das wäre doch wenigstens mal eine Frage wert gewesen, oder? Ansonsten: Wie oben ausgeführt. Es gelingt bei so unbedarften Interviewerinnen tatsächlich noch mit diesen Antworten Eindruck zu hinterlassen. Diese Dame hätte sich vorher einmal ein wenig mehr schlau machen sollen. Dann wäre sie nicht auf diese einfachen Taqiyya-Antworten, die an jeder Ecke zu hören sind, hereingefallen. Sie hätte nachhaken sollen. Aber das ist offenbar von unseren Mainstreammedien nicht gewollt. Es soll offenbar die Mär von der Friedlichkeit des Islams – egal wie die Fakten aussehen – aufrechterhalten bleiben.

 

 

 

 

 

 

 

 

BZ: Zu sagen, dass jetzt alle Muslime werden müssten, ist also nicht der Dschihad im Sinne Mohammeds?
Üzülmez: „Nein, das ist nicht der Weg unseres Propheten. Im Islam gibt es keine Gewalt, wir dürfen keinen zu etwas zwingen“. Kopfbedeckung und Umhang trägt Üzülmez nur für das Foto. Er sitzt im schwarzen Anzug da und sieht aus wie ein Geschäftsmann. Auf einmal, mitten im Gespräch, fragt Salim Üzülmez, ob ich ein schlechtes Gefühl gehabt hätte, bei ihnen vorbeizukommen. Auch Kara scheint die Frage zu überraschen.

 

 

KoG: Die Apostasiegesetze sagen doch alles. Und das Verhalten von religiösen Muslimen, deren Familienangehörigen den Islam verlassen, zeigt doch ganz deutlich, wie Islam gestrickt ist. Ehrenmorde sind da nur die Spitze des Eisbergs. Bestenfalls wird der oder die Abtrünnige aus der Familie ausgestoßen. Herr Üzülmez, lassen Sie das Lügen sein und Frau Soboll sollte sich einmal angewöhnen, sich besser vorbereitet in ein solches Gespräch zu begeben, es sei denn, sie will nichts anderes hören und der Chefredakteur will nichts anderes veröffentlichen. Der Koran weist ausdrücklich die Todesstrafe auf Apostasie an. IS und Mohammed selbst haben Juden und Christen durch Erpressung und Schrecken in die Konversion getrieben. Hier die Friedenstaube zu geben, ist mehr als zynisch. „Tritt über oder stirb“ oder bestenfalls „Zahle, wenn Du nicht übertreten willst“, sind  probate Mittel der Terroristen und so auch die des Propheten. Wir wissen, dass Imame über die Abrogation nicht so gern reden.

Aber was soll´s!

 

 

 

 

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BZ: Nein, ich hatte gar kein schlechtes Gefühl dabei. Wie kommen Sie darauf?

Üzülmez: „Es gibt Leute, die kommen ängstlich hierher, erwarten Menschen mit Maschinengewehren. Die Vorurteile, Muslime seien alles Verbrecher – es tut uns leid, so etwas zu hören. Dass alle Muslime als Terroristen dastehen, das tut weh. Weltweit gibt es immer Leute, die das so sehen möchten. Im Islam steht der Mensch im Vordergrund, nicht die Religion. Es ist auch nicht richtig, dass einer, der etwas über den Islam sagt, für alle Muslime redet. Aber man denkt das. Wenn zum Beispiel der Hassprediger aus Berlin in der Zeitung steht“. Größtenteils hält sich der Imam im Gespräch nach außen hin emotional zurück. Bei dieser Frage ändert sich das. Salim Üzülmez und auch Tugay Kara sehen traurig aus, enttäuscht. Die Vorurteile gegenüber ihrer Religion gehen ihnen sichtlich nahe. Es bleibt die Frage, wo der Ausgangspunkt des Konfliktes liegt, wie es so weit kommen konnte.

 

 

KoG: Her Üzülmez. Es tut weh, dass sich 90 % friedlicher Muslime es nicht schaffen, den Radikalismus in den eigenen Reihen unter Kontrolle zu bringen. Es ist genau die Sache der Mehrheit, die Minderheit zu regelmentieren. Bei der Koranvorlage ist es allerdings sehr schwer, Terroristen, die laut Al Azhar-Uni nicht aus der Ummah ausgeschlossen werden dürfen, weil sie gläubig sind,  zu mäßigen, ist natürlich unangenehm, macht Arbeit und ist offensichtlich ein hoffnungsloses Unterfangen bei der Indoktrination, die der Koran leistet.

Die 90 % Muslime halten sich bei den Mekka-Versen auf, die allerdings mit wachsender militärischer Stärke des Porpheten immer mehr in den Hintergrund traten.

 

Das ist genau das, warum der Islam seinen Ruf zunehmend einbüßt. Kein ernstzunehmender Islamkritiker sagt, dass alle Muslime Verbrecher seien. Das ist reine Taktik des Imam, sich und seine Religionsgemeinschaft wieder in die Rolle des bequemen  Opferstatus zu begeben. Die Sünde der Muslimmehrheit ist ihr Nichtstun und ihre Faktenresistenz zu erkennen, dass der Islam sehr wohl viel, und zwar alles mit dem islamischen Terrorismus zu tun hat.  Kein Mensch vermutet, dass Muslime in jeder Moschee Kalschnikows bunkern, auch wenn  Mohammed selbst von seinem Moscheezelt aus Kriege und Raubzüge geplant hatte.

 

 

 

 

BZ: Steht im Koran, dass man den Propheten nicht abbilden darf?
Üzülmez: „Nein, so einen Vers gibt es nicht im Koran. Unsere Religion ist ja auch nicht nur von der Schrift abhängig. Was unser Prophet verstanden und weitergeleitet hat, so üben wir unsere Religion aus. Man hat den Propheten noch nie abgebildet, also machen wir das heute auch nicht“.

 

 

KoG: Herr Üzülmez sollte uns einmal erklären, wie er zu den Untaten Mohammeds, zu seinen Raubzügen, zur Beuteverteilung, zu seinen Frauen, zur Kinderehe, zur Polygamie und zu Mord und Totschlag wie dem Köpfen von wehrlosen jüdischen Kriegsgefangenen  durch den Propheten steht. Da ist dann die Frage nach der Abbildung des Propheten, der wie Gott seinerzeit nicht abgebildet werden durfte, eher marginal.

 

 

 

 

 

BZ: Karikaturen des Propheten sind auch Abbildungen. Haben die Karikaturen von den Zeichnern von Charlie Hebdo Sie auch persönlich verletzt?
Üzülmez: „Auch wenn Picasso das gemalt hätte, wären wir dagegen. Karikaturen sind ja noch erniedrigender. Das hat uns sehr verletzt. Wir sind auch dagegen, dass Propheten anderer Religionen gezeichnet werden. Man lacht über Karikaturen, das verletzt uns. Wie sich der Papst gegen religiöse Karikaturen gestellt hat, so sind wir auch dagegen“.

 

 

KoG: Karikaturen sind nicht erniedrigend. Sie drücken überspitzt Wahrheiten aus, deren Beantwortung für Muslime zunehmend schwieriger wird, je mehr die Person des Propheten und das Gottesbild des Koran bekannt und einer Hinterfragung ausgesetzt werden. Die Karikatur, die Mohammed mit einer Bombe im Turban zeigt, wäre Anlass gewesen zu fragen, ob der Prophet, hätte er diese Bombe seinerzeit zur Verfügung gehabt hätte, in Medina nicht benutzt hätte? Denn das Schwert, welches ja auch gleichzeitig das Logo des Islams ist, hat er jedenfalls kräftig geschwungen. Er selbst hat das Blut von diesem Schwert abgewischt. Es war seinen Mitstreitern zuweilen eine Ehre das Blut vom Schwert des Propheten abwischen zu dürfen.

 

 

 

BZ: Karikaturisten sagen, dass sie das nicht machen, um jemanden zu beleidigen, sondern um eine bestimmte Situation überspitzt darzustellen, darauf aufmerksam zu machen. Was sagen Sie dazu?
Üzülmez: „Aber die Zeichner von Charlie Hebdo sind ja etwas weitergegangen. Sie haben die Karikaturen einer hässlichen arabischen Figur gemalt, mit schwarzem Bart und Gewehr. Man hat das nicht gut gemeint. Wir sind nicht gegen alle Karikaturen. Nur dann, wenn sie andere Menschen, Religionen oder unsere Werte verletzen“.

 Immer wieder spricht der Imam von anderen Religionen, es geht ihm nicht nur um den Islam und die muslimischen Werte. Er schaut über den Tellerrand,weiß um seine Verantwortung als Vorbeter und Gelehrter. So kommt er auch der Aufforderung der Bundeskanzlerin nach, die nach dem jüngsten Attentat in Paris die Imame in die Pflicht nimmt. Üzülmez spricht bei den Freitagsgebeten, bei denen sich die meisten Leute in der Moschee versammeln, über aktuelle Themen und natürlich auch über den Terrorismus, übersetzt Kara.

 

 

 

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Wie naiv:

Seit wann beschützt der Islam andere Religionen? In seinem Machtbereich jedenfalls hält er andere Religionen rechtlich klein. Juden sind in vielen islamischen Ländern kaum noch zugegen. Und der Hass auf Juden wird im Arabischen TV-Sendungen durchaus gepflegt. Wie naiv ist eine Interviewerin, die solches Grundwissen nicht mit in ein Interview hineinnimmt? In Minderheit befindlich kann der Imam keinen anderen Weg gehen, als alle Religionen“ zu „beschützen“, da er ansonsten unglaubwürdig ist. Kritikverbot – und um ein solches handelt es sich beim Verbot von Karikaturen – muss dann, wenn es in Gesetze gegossen werden müsste, für alle Religionen gelten.

 

 

Wir aber sehen Kariakuren als Akt der Meinungsfreiheit an, der hier auch für Religionen gilt. Wer Negatives an Religionen durch Kariakturen überzeichnet darstellt, hat jedes Recht der Welt dazu. Religionen sind nicht frei von Kritik und dürfen es auch nicht sein. Wer Religions- oder Ideologiekritik nicht ertragen kann, zeigt, dass er elitär und meinungsdiktatorisch denkt und handelt. Von Religionen  wird erwartet, dass sie keinen Anlass und somit kein Thema für Karikaturen bieten. Dann können wir diesen Karikaturen auch gelassen entgegensehen. Der Islam bietet jede Menge Anlass karikiert zu werden, je mehr menschenrechtswidriges Verhalten er an den Tag legt.

 

 

 

 

BZ: Was tun Sie für ein gutes Bild des Islam in Lahr?
Üzülmez: „Wir sind ein aktiver Verein, beim Stadtfest dabei, bei der Chrysanthema. Wir bieten für Schüler und Kleingruppen Moschee-Führungen an und veranstalten einmal pro Jahr einen Tag der offenen Tür. Wir sind immer im Dialog, immer dabei und suchen jede neue Lücke.“

KoG: Dialog ist immer gut und kommt immer gut hier an. Dazu wollen wir uns nicht näher äußern. Gute Nachbarschaft sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

 

 

 

BZ: Eine solche Lücke ist die neue Moschee, die das alte Gebäude ersetzen soll. Wie erleben Sie die Vorurteile aus der Lahrer Bevölkerung gegenüber der neuen Moschee?

Üzülmez: „Das ist normal. Wenn wir eine Brücke bauen würden, würde es auch Befürworter und Gegner geben. Natürlich ist das bei einer Moschee anders, weil es um Religion geht.“

KoG: Klar, wenn es um Religion geht, ist immer alles anders. Frau Soboll hätte einmal fragen sollen, warum so viele Moscheen hier in Deutschland den Namen von Menschen- und Christenschlächtern tragen.

 

 

 

BZ: Wie ist der Stand?
Üzülmez: „Von unserer Seite ist alles gemacht worden, es ist nur noch ein kleines Stück.“

KoG: Kein Kommentar.

 

 

 

BZ: Gibt es in der Türkei auch so viel Bürokratie, so viel Papierkram?

Üzülmez: „Das gibt es in der Türkei beim Bau einer neuen Moschee oder Kirche auch, aber da ist nur sehr selten jemand dagegen. Alle Gläubigen wollen den Bau. Die Moschee ist Teil des Glaubens und notwendig für die Freitagsgebete und unsere Gemeinschaft“.

 

 

KoG: Hier vermittelt dieser Imam-Pinoccio den Eindruck, als ob es völlig normal sei, in der Türkei Kirchen zu bauen. Also billiger geht es nicht mehr. Und dass alle Muslime in der Türkei den Bau von Kirchen wollen, halten wir für ein Gerücht aus 1001 Nacht.

http://www.blu-news.org/2015/01/08/istanbuler-kirchen-neubau-mogelpackung/

 

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Dort heißt es u .a.:

Dies wäre somit der erste Neubau eines christlichen Gotteshauses seit der Gründung der Türkischen Republik im Jahre 1923.

 

Getürktes Versprechen

 

Die gefeierte Freudenbotschaft zeigt sich jedoch bei näherer Betrachtung als Mogelpackung und demonstriert einmal mehr den Umgang der türkischen Regierung mit seinen christlichen Minderheiten. Der von der syrisch-orthodoxen Gemeinde geplante Neubau einer Kirche im Istanbuler Stadtteil war bereits vor drei Jahren genehmigt worden, so der ORF. Ebenfalls wurde das Grundstück schon damals von der Stadt zugewiesen. Jedoch konnte bis heute der Grundstein nicht gelegt werden, da die türkischen Behörden reihenweise Einsprüche erhoben. Zuletzt kam ein Einwand der Naturschutzbehörde, die das Fällen von Bäumen bemängelte.

Indes ist der Bau einer riesigen 30.000 Quadratmeter großen Moschee auf Istanbuls höchstem Berg, die zeitgleich mit der Kirche genehmigt wurde, fast abgeschlossen, so die Zeitung Taraf. Der Neubau der Kirche jedoch ist über das Planungsstadium nicht hinaus gekommen, denn die türkischen Behörden haben gefordert, den Bau von den geplanten 900 Quadratmetern auf die Hälfte zu verkleinern.

 

 

 

 

 

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Grundstück vormals ein römisch-katholischer Friedhof

 

Als Farce ist jedoch die Tatsache zu werten, dass es sich bei dem von der Stadt zur Verfügung gestellten Grundstück für den Kirchenbau keineswegs um städtischen Boden handelt, sondern um einen römisch-katholischen Friedhof. Das Grundstück, so der ORF weiter, das der Kirche im Jahr 1868 von einem Gemeindemitglied vermacht worden war, wurde 1950 vom Staat eingezogen und in städtischen Besitz überführt; der Friedhof blieb seither geschlossen.

Die katholische Kirche hatte im Zuge der türkischen Reformen 2001 gehofft, den Friedhof wieder zurückzubekommen. Stattdessen wurde er 2012 zynischer Weise der syrisch-orthodoxen Gemeinde für ihre Kirche angeboten. Die katholische Gemeinde legte anwaltlichen Protest ein, doch der verhallte ebenso ungehört wie eine Protesterklärung syrisch-orthodoxer Intellektueller.

 

 

 

 

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Jahrzehntelange Schikane durch den türkischen Staat

Ab Mitte des 19. bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die meisten Christen aus dem Gebiet der heutigen Türkei vertrieben oder getötet. Die Vertreibung und teilweise Massenermordung von Minderheitsgruppen erfolgte in einzelnen Schritten. 1915 bis 1917 wurden bis zu 1,5 Millionen armenische Christen im Osmanischen Reich ermordet. Nach 1922 lebten weniger als 100.000 von ihnen in der Türke. Ebenso war ab 1915 die Volksgruppe der Aramäer von einem Völkermord betroffen, ein ähnliches Schicksal traf die Pontosgriechen.

 

 

Ab 1922 bis 1923 wurden zirka 1.250.000 griechisch-orthodoxe Christen im Zuge der griechischen Niederlage im griechisch-türkischen Krieg und gemäß dem anschließend vereinbarten Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei nach Griechenland vertrieben. Wie blu-News berichtete, jährte sich dieses Jahr zum 50-zigsten Mal das vor allem gegen Griechen gerichtet Pogrom von Istanbul, wo Tausende griechisch-orthodoxe Christen das Land verlassen mussten. Von 110.000 Griechen im Jahr 1923 waren zehn Jahre nach dem Pogrom nur noch 48.000 geblieben.

 

 

Über die vergangenen Jahrzehnte hinweg kam es ständig zu Enteignung durch den türkischen Staat. Von einer vernichtenden Sondersteuer der 40er Jahre über die Enteignungen von Kirchenbesitz nach 1936 und dem Einzug des Eigentums vertriebener Griechen in den 50-er und 60-er Jahren bis hin zur, wie blu-News berichtete, Verstaatlichung von Ländereien des syrisch-orthodoxen Klosters Mor Gabriel und anderer Aramäer in der Südosttürkei seit den 90-er Jahren.

Menschenrechtsorganisationen beurteilen die Behandlung und Situation der türkischen Christen negativ. Das perfide gebrochene Versprechen bezüglich des Kirchenbau ist wohl ein weiterer trauriger Beweis für die Intoleranz der islamischen Regierung der Türkei gegenüber anderer Religionen. Bislang hat Ministerpräsident Davutoglu laut der Zeitung „Taraf“ lediglich verkündet, sich um die Angelegenheit „zu kümmern“. Ein konkretes Versprechen für den Kirchenbau gab er nicht ab. (DB)

 

ZUR PERSON: SALIM ÜZÜLMEZ

Der aktuelle Lahrer Imam Salim Üzülmez ist 39 Jahre alt. Er wurde in der westtürkischen Stadt Kütahya geboren. Seinen ersten Arbeitstag als Imam hatte Üzülmez vor etwa zehn Jahren in Konya, der flächenmäßig größten Provinz des Landes. Nach eineinhalb Jahren Aufenthalt in Rize am Schwarzen Meer war er zuletzt Mufti in der kleinen Provinz Tunceli. Ein Mufti ist ein islamischer Rechtsgelehrter und laut Üzülmez das Oberhaupt der Imame einer Provinz. Im Oktober 2014 wurde er nach Lahr versetzt. Üzülmez untersteht – wie alle Imame, die ins Ausland entsendet werden – als Quasi-Diplomat den Attachés für religiöse Dienste der türkischen Generalkonsulate.  

 

5 Responses to “„Im Islam gibt es keine Gewalt“!?!”

  1. Tommy Rasmussen Says:

    „Es soll offenbar die Mär von der Friedlichkeit des Islams – egal wie die Fakten aussehen – aufrechterhalten bleiben“
    .
    Fakten?:
    .
    11.04.2015 – Vier Millionen tote Moslems seit 1990: Wer verübt Terror?
    http://einarschlereth.blogspot.de/2015/04/vier-millionen-tote-moslems-seit-1990.html
    .
    „Wer verübt Terror?“:
    .
    Mehrzahl der Terrorakte vom GEHEIMDIENSTE organisiert
    http://homment.com/flagfalse
    .
    „Der Zweite Weltkrieg muß so gesteuert werden, daß das Nazitum zerstört wird um einen souveränen Staat Israel in Palästina einrichten zu können … Der Dritte Weltkrieg muß so gelenkt werden, daß sich der Islam und der politische Zionismus (Israel) GEGENSEITIG vernichten“
    Albert Pike, 1809 – 1891
    http://www.endzeitbotschaft.de/2011/02/was-sagte-albert-pike.html

    http://matolosani.files.wordpress.com/2010/08/albert-pikes-wk-vorhersage.pdf
    http://www.luebeck-kunterbunt.de/TOP100/Pike.htm
    http://www.threeworldwars.com/overview.htm

  2. Bazillus Says:

    Unvollständige Chronologie
    Werter Tommy Rasmussen.
    Des Öfteren waren hier wohl die Verbrechen der USA, GB und Frankreich Thema. Aber Sie sollten schon auch die Fakten der Kriege des Islams ab Mohammed nicht außer Acht lassen. Der Völkermord an den Armeniern spielt da auch wohl eine große Rolle. Ich möchte nicht wissen, wie viel Menschen bis heute durch islamische Regeln zu Tode gekommen sind, nicht nur bei Kriegen. Es geht hier nicht darum, irgendwelche Politiken zu kritisieren. Ich weiß, dass die Ideologien des 3. Reiches, des Kommunismus und des Sozialismus Millionen von Toten gebracht hat. Aber so wie wir die Toten zu bedauern haben, die durch das Christentum getötet wurden, so haben wir auch die Toten zu bedauern, die durch den Islam umgekommen sind. Ich finde, dass es einfach noch mieser ist, Menschen im Namen Gottes oder im religiösen Kontext Menschen zu quälen, diskriminieren oder zu töten, weil diese sich immer so friedlich geben. Sie ziehen alle Religionen, die im Grunde nur Gutes für die Menschen bringen sollten, in den Dreck. Das Christentum hat es verstanden, damit aufzuhören, weil es erkennen musste, dass Jesus anderes gelehrt hat. Im Islam aber sieht die Lehre eben anders aus, und zwar gegenteilig. Im Übrigen ist der Islam ebenfalls eine Religionsideologie, die mit politischen Gesellschafsstrukuren arbeitet.

    Eine grobe Übersicht des mohammedanistischen Terrors gegen den Rest der Welt von 632 bis 1933 n. Chr. veröffentlicht, die offenbar auf Bat Ye’or zurückgeht und in keinem Archiv des Counterjihad fehlen sollte (2).

    _____
    632: Tod Mohammeds. Der Islam hat zu Mohammeds Lebzeiten durch Angriffskriege weite Teile der Arabischen Halbinsel unterjocht und verwüstet. Auch nach Mohammeds Tod wird der „Djihad“ fortgesetzt und verwandelte den gesamten Mittelmeerraum für über 1300 in einen Schauplatz permanenter Kriege.
    635: Ein muslimisches Heer erobert Damaskus, die Hauptstadt des byzantinisch-christlichen Königreichs Syrien. Stadt und Land werden ausgeraubt und niedergebrannt, die Einwohner getötet oder versklavt. Sofort beginnt die Zwangsislamisierung. Das bedeutet: Nichtmuslime müssen eine Kopfsteuer zahlen und sind praktisch aller Rechte und Schutzes beraubt. Nur wer kollaboriert (konvertiert) wird verschont.
    636: Schlacht von Kadesia. Eroberung Mesopotamiens samt der sassanidischen Hauptstadt Ktesiphon. Sofort nach dem Gewaltsieg beginnen ausgedehnte Plünderungen. Khalif Umar ließ bei der Eroberung als Maßnahme der Zwangsislamisierung die große Bibliothek von Madâin (vergleichbar der Bibliothek zu Alexandria) verbrennen, und auch später noch suchte der mohammedanische Fanatismus alle antiken Schriften zu vernichten, wo er ihrer nur habhaft wurde.
    637: Ein muslimisches Heer erobert das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Jerusalem.
 Sofort beginnt die Zwangsislamisierung. Kirchen und Synagogen werden ausgeraubt oder geschleift, männliche Einwohner getötet, Frauen und Kinder vergewaltigt und versklavt. Priester werden zum Teil gekreuzigt.
    640: Eroberung und Brandschatzung Kairos. Fast die gesamte männliche Einwohnerschaft wird niedergemetzelt, Frauen und Kinder vergewaltigt und versklavt. Die antike Bibliothek von Kairo geht in Flammen auf. Die Zwangsislamisierung beginnt umgehend.
    642: Entscheidungsschlacht bei Hamadan (Ekbetana) gegen das Sassanidenreich. Große Teile des heutigen Iran fallen in die Hand der muslimischen Eroberer. Das prachtvolle Ekbetana, die vermutlich älteste Stadt der Welt, wird fast vollständig zerstört. Unwiederbringliche Kunst- und Kulturschätze gehen verloren. Sofort beginnen ausgedehnte Strafaktionen, Plünderungen, Versklavungen und Zwangsislamisierung, die erst um das Jahr 900 abgeschlossen sind.
    642: Ein muslimisches Heer erobert und zerstört das christlich-byzantinische Alexandria, die Hauptstadt des christlichen Ägyptens. Stadt und Land geraten unter den Furor der Eroberer. Schon in den ersten Monaten werden Hunderttausende Christen ermordet, Millionen versklavt. In einem beispiellosen Feuersturm vernichten die Eroberer nicht nur die ältesten christlichen Zeugnisse sondern auch alles, was das antike Rom und Ägypten errichteten. Die Bibliothek von Alexandria, Juwel der antiken Welt (restauriert nach dem versehentlichen Brand während der römischen Expansion) wird nun systematisch und gewollt vernichtet. Mehr als 4000 Jahre geschriebener Geschichte, früher Wissenschaft und Poesie gehen in Flammen auf.
    645: Ein muslimisches Heer erobert das christliche Barka in Nordafrika (Libyen). Sie vernichten die uralte griechisch-römische Stadt vollständig. Die Einwohner gehen geschlossen in die Sklaverei.
    650: Die letzten Gebiete des Königreichs Armenien werden überrannt, geplündert und zwangsislamisiert.
    652: Ein Angriff moslemischer Piraten (Corsaren) auf die Insel Sizilien wird zurückgeschlagen. Die Küstendörfer aber liegen in Ruinen. Viele Einwohner sind tot oder wurden versklavt.
    667: Weitere Angriffe moslemischer Piraten (Corsaren) auf die Insel Sizilien sind an der Tagesordnung, werden aber zurückgeschlagen. Küstendörfer und Kirchen müssen mehr und mehr befestigt werden. Trotzdem werden immer wieder Einwohner verschleppt.
    674: Ein muslimischer Angriff auf Konstantinopel (Hauptstadt des christlichen byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers) wird abgewehrt. Auf dem Rückzug des islamischen Heeres werden die Ländereien östlich des Bosporus dem Erdboden gleichgemacht, die Einwohner in die Sklaverei verschleppt.
    700: Die italienische Insel Pantelleria wird von Moslem erobert und die Einwohnerschaft versklavt. Die Insel entwickelt sich zu einem moslemischen Piratennest.
    708: Sizilien wird kurzfristig von Muslimen erobert kann jedoch unter schwersten Verlusten und Verwüstungen entsetzt werden.
    708: Der muslimische Feldzug zur Eroberung des christlichen Nordafrikas erreicht die Atlantikküste.
Auf seinem Vormarsch wurden sämtliche Städte und Siedlungen Nordafrikas geplündert und niedergebrannt. Mehr als 50% aller Einwohner Nordafrikas sind am Ende des Feldzuges tot. Millionen werden vergewaltigt, gefoltert und versklavt
.
    710: mit der Eroberung der letzten christlichen Stadt Nordafrikas ist das gesamte ehemals christliche Nordafrika islamisiert. Fast alle der 400 christlichen Bistümer in Nordafrika gehen unter. Nordafrika war eine einstmals blühende christliche Welt, die bedeutende Theologen des christlichen Altertums hervorgebracht hat.
    711: Muslimische Heere überschreiten die Meerenge von Gibraltar und fallen in Europa ein. Beginn der Eroberung der iberischen Halbinsel (heute Spanien und Portugal). Sofort beginnt die grundlegende Zwangsislamisierung der eroberten Gebiete. Die Kopfsteuern sind höher und die Leibstrafen härter als sonstwo unter dem eisernen Stiefel des Islam.
    711: Qutaiba ibn Muslim beginnt im Auftrag der arabischen Umayyaden Herrscher von Chorasan aus die Unterwerfung von Transoxanien. Er erobertn die bedeutenden Städte Samarkand und Buchara welche restlos geplündert und beinahe entvölkert werden. Die Überlebenden enden in der Sklaverei oder werden zwangsislamisiert. Auch Choresmien und das Ferghanatal werden unterworfen.
    712: Islamische Eroberer erreichen die Grenzen Chinas und Indiens. Hinter ihnen (so zeitgenössische Chronisten) stehen sämtliche eroberten Gebiete in Flammen Bald unternehmen die Araber auch erste Vorstöße nach Sindh. Ströme von Sklaven gelangen auf die Märkte des nahen Ostens.
    712: Die muslimische Eroberung und Zwangsislamisierung Südspaniens ist annähernd abgeschlossen.
 Die nordafrikanischen Sklavenmärkte bersten über von europäischen Sklaven.
    713: Die Muslime erobern und plündern Barcelona, überschreiten die Pyrenäen und fallen sengend und raubend in das Gebiet des heutigen Südfrankreichs ein. Rund neunzig Jahre nach Mohammeds Tod und rund 380 Jahre vor dem Beginn der christlichen Kreuzzüge stehen muslimische Heere (nicht etwa muslimische Missionare!) im christlichen Reich der Franken (heute: Frankreich).
    717: Ein weiterer muslimischer Angriff auf Konstantinopel (Hauptstadt des christlichen byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers) wird abgewehrt. Auf dem Rückzug des islamischen Heeres werden die Ländereien östlich des Bosporus dem Erdboden gleichgemacht, die Einwohner in die Sklaverei verschleppt.
    720: Die Muslime fallen in Südfrankreich ein, erobern Narbonne und belagern Toulouse. Der Feldzug dient weniger der Zwangsislamisierung als dem Raub und der Beschaffung von Sklaven
.
    720: Erneuter Landungsversuch moslemischer Truppen auf Sizilien bei dem es zu ausgedehnten Gefechten und Verwüstungen kommt.
    723: Abwehrschlacht fränkischer Truppen bei Tours und Poitiers (heute: Frankreich) Sieg des fränkischen Heeres über ein muslimisches Heer. Die Muslime werden hinter die Pyrenäen zurückgeworfen, behalten aber weite Teile der iberischen Halbinsel (heute Spanien und Portugal) in ihrem Besitz.
    731: Plündernd brechen islamische Heere in Südfrankreich durch. Von Dijon bis Sens nahe der Loire, sowie Langres und Luxeuil fällt ihnen faktisch ganz Frankreich südlich der Loire in die Hände.
    732: Die Plünderung des reichen Klosterstadt Tours scheiterte durch die Niederlage in der Schlacht von Tours und Poitiers. Trotzdem verwüsteten und plündern die moslemischen Invasoren das Umland. Auf dem Rückzug können sie tausende Gefangene in die Sklaverei führen.
    735: Muslime greifen erneut Südfrankreich mit starken Heeren an. Zwar gelingt es ihnen nicht die angestrebten Städte und Länder zu erobern, doch alle Einwohner die ihnen in die Hände fallen werden versklavt, Frauen und Kinder zudem vergewaltigt.
    751: In der Schlacht am Talas besiegt ein muslimisches Araberheer erstmalig ein chinesisches Heer.
    810: Islamische Truppen besetzen Korsika und benutzen es von nun an als Basis für Angriffe auf die Südküste Frankreichs
.
    831: Moslemische Truppen erobern und brandschatzen die sizilianische Stadt Palermo.
    832: Muslimische Einheiten überfallen und plündern Marseille, wobei große Mengen Sklaven und Waren erbeutet werden.
    835: Von Sizilien setzten die Muslime auf das Festland über und verwüsteten Kalabrien
    838: Islamische Truppen überfallen erneut Südfrankreich und das Rhonetal, um zu plündern
.
    840: Tarent und Bari fallen in die Hände moslemischer Invasoren. Beide Städte werden aufs schwerste geplündert und gebrandschatzt. Tausende geraten in Sklaverei.
    840–847: Das unter fränkischem Schutz stehende Benevent wird von islamischen Angreifern besetzt.
    841: Brindisi fällt nach heftigen Kämpfen in die Hände moslemischer Invasoren.
    841: Capua wird nach kurzer Belagerung vollständig zerstört und geplündert.
    843: Moslemische Truppen erobern und brandschatzen die sizilianische Stadt Messina
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    843: Arabische Eroberungsversuche auf Rom scheitern.
 Die Stadt und das Umland werden geplündert bzw. gebrandschatzt, die Bevölkerung sofern gefangen versklavt.
    848: Im August wird die Stadt Ragusa auf Sizilien von den Arabern geplündert und zerstört, trotz der Tatsache (laut Ibn al-Athir), dass die Bewohner mit den Arabern Frieden geschlossen und ihnen die Stadt überlassen hatten.
    848: Muslimische Einheiten überfallen und plündern Marseille, das Umland wird schwer verwüstet. Geiseln und Sklaven werden genommen.
    851–852: Das kurzfristig befreite Benvent wird erneut von den Muslimen besetzt.
 Die Besatzer richten ein Blutbad unter der Bevölkerung an.
    856: Arabische Invasoren attackierten und zerstörten die Kathedrale von Canossa in Apulien. Die Stadt wird geplündert und Sklaven genommen.
    859: Muslimische Truppen überfallen und plündern erneut in Südfrankreich.
    868: Die Araber erobern die Stadt Ragusa auf Sizilien endgültig.
    870: Die Araber erobern die Insel Malta und zerstören dort die fast 700 Jahre ungebrochen existierende christliche Kultur.
    878: Moslemische Truppen erobern und brandschatzen die sizilianische Stadt Syrakus.
    880: Muslimische Truppen erobern und plündern Nizza
.
    882: Muslimische Invasoren errichten an der Mündung des Garigliano zwischen Neapel und Rom, eine Basis von dem sie aus Kampanien sowie Sabinia im Latium angegriffen.
    888: Muslimische Truppen errichten in der Provence mit Fraxinetum einen neuen Brückenkopf, der sich den spanischen Mauren unterstellte. Von dort unternehmen sie Plünderungen im Westen bis nach Arles (Hauptstadt des Königreich Burgund) sowie entlang der Rhone bis Avignon, Vienne (bei Lyon) und Grenoble.
    902: Moslemische Truppen erobern und brandschatzen die sizilianische Stadt Taormina.
    911: Der Bischof vom Narbonne ist nicht in der Lage von Frankreich nach Rom zu gelangen, da Muslime die Alpenpässe besetzt haben. Wegelagerei, Sklaverei und Plünderungen sind an der Tagesordnung.
    918: Moslemische Truppen erobern und brandschatzen von Sizilien aus das auf dem benachbarten Festland liegende Reggio in Kalabrien
.
    920: Muslime stoßen aus Spanien über die Pyrenäen vor, verwüsteten ungehindert die Gascogne und bedrohten Toulouse.
    934: Genua und La Spezia werden von Muslimen überfallen, ausgeraubt und niedergebrannt.
    935: Genua und La Spezia werden erneut von Muslimen überfallen, ausgeraubt und niedergebrannt.
    939: Moslemhorden stoßen im Norden über Genf bis zu den Schweizer Alpenpässen vor. Die Stadt wird ausgeraubt und Sklaven genommen.
    942: Moslemische Truppen marschieren sengend und mordend durch den Südosten Frankreichs und stoßen nach Oberitalien vor.
    942: Nizza wird von Muslimen überfallen, ausgeraubt und niedergebrannt.
    952–960: Ausgehend von den Alpenpässen erobern muslimische Truppen für annähernd 8 Jahre die Schweiz.
 Sie plünderten und zerstörten in den folgenden Jahren das Wallis, Teile Graubündens und der Ostschweiz. Zwischen 952 und 960 beherrschten die Araber nach der Schlacht bei Orbe weite Teile im Süden und Westen der Schweiz einschließlich des Grossen St. Bernhard-Passes und stießen im Nordosten ebenfalls bis St. Gallen vor, im Südosten bis Pontresina.
    942–965: Moslemische Truppen erobern das Herzogtum Savoyen.
    906–972: Moslemische Truppen erobern die Provence.
    964: Moslemische Truppen erobern und brandschatzen von Sizilien aus das auf dem Festland liegende Rometta.
    979-988: Sebük Tegin erklärt den “heiligen” Krieg gegen die Hindu-Sch?h?s, deren König Djaypal (965-1001) er 979 und 988 besiegt. Alle Festungen innerhalb Afghanistans bis an die indische Grenze fallen in die Hand seiner Moslemkrieger.
    1002: Bari wird erneut von Arabern erobert und zerstört.
    1002: Genua wird von Arabern erobert und geplündert.
    1004: Pisa wird von Arabern erobert und geplündert.
    1009: Kalif Al-Hakim ordnete die systematische Zerstörung sämtlicher christlicher Heiligtümer in Jerusalem an. Auch die Grabeskirche (einschließlich des Heiligen Grabes) wird zerstört.
    1070: Die Seldschuken, ein Nomadenvolk aus Innerasien, das sich im 10. Jh. n. Chr. zum Islam bekehrt hatte, gewinnt die Kontrolle über Jerusalem. Die friedliche Pilgerfahrt von Christen zu den heiligen Stätten wird zunehmend behindert. Überfälle auf Pilger bis hin zu Mord und Versklavung nehmen zu.
    1071: Schlacht bei Mantzikert – ein christliches byzantinisches Heer wird durch ein muslimisches Heer vernichtend geschlagen. Die muslimischen Seldschuken erobern das Kerngebiet des christlichen byzantinischen Reiches: Kleinasien.
    1099: Nach annähernd 470 Jahren militärischer Expansion und Aggression des Islam beginnen als Gegenreaktion die christlichen Kreuzzüge
.
    1206: Sultanat Delhi. General Qutb-ud-Din Aibak übernimmt durch Meuchelmord des Herrschers die Macht im Land am Indus und gründete die so genannte Sklavendynastie (1206-1290) Das ganze Land wird zwangsislamisiert. Das Sultanat geht später als „Konkursmasse“ über ins ebenfalls islamische Mogulreich.
    1389: Schlacht auf dem Amselfeld. Ein christliches Heer der Serben, Bosnier und Bulgaren wird von einem muslimischen Heer vernichtend geschlagen. Die Balkanstaaten werden muslimische Vasallen.
    1453: Eroberung von Konstantinopel (heute: Istanbul), des Zentrums des oströmischen Reiches und der Orthodoxen Kirche. Der christliche Kaiser Konstantin XI. Palaiologos fällt bei der Verteidigung der Stadt. Ende des christlichen byzantinischen Reiches. Die Stadt wird 3 Tage und Nächte geplündert. In allen Straßen herrscht unvorstellbares Grauen. Mord, Folter, Verstümmelung und Vergewaltigung sind an der Tagesordnung. Sultan Mehmed II. lässt den gesamten byzantinische Adel vorführen und samt ihren Familien öffentlich enthaupten. Zehntausende Zivilisten enden als Sklaven auf den muslimischen Sklavenmärkten.
    1479: Osmanische Truppen erobern nach heftigen Kämpfen die venezianische Insel Euböa. Ein Großteil der Einwohnerschaft wird massakriert, Überlebende in die Sklaverei verkauft.
    1480: Ein muslimisches Heer erobert Otranto in Italien. Die Stadt wird besetzt (bis 1481) und der Willkür der muslimischen Eroberer preisgegeben. Zurück bleiben ausgebrannte Mauern und Straßen voller Gebeine.
    1492: Nachdem die Spanier 1492 mit Granada das letzte muslimische Königreich in Westeuropa erobert hatten, siedelten sich aus Spanien geflohene Morisken im Maghreb an. Zusammen mit einheimischen Arabern und Mauren rüsteten sie große Flotten aus und begannen von ihrer Basis Nordafrika aus als Korsaren einen permanenten Krieg gegen das christliche Europa, insbesondere gegen deren Schifffahrt und Küsten. Die Raubzüge der moslemischen Korsaren führten während der nächsten vier Jahrhunderte bis an die Küsten Flanderns, Dänemarks, Irlands und sogar Islands, wo sie aus küstennahen Dörfern und Städten Einwohner verschleppten und später als Sklaven verkauften. Häufigstes Ziel der Sklavenrazzien waren jedoch die Küsten Italiens, Spaniens und Portugals.
    1499–1503: Türkische Einheiten dringen ins oberitalienische Friaul ein und bedrohen sogar Vicenza. Die apulische Hafenstadt Otranto (ca. 100 Kilometer südöstlich von Brindisi) wird erobert und zum Brückenkopf für weitere Raub- und Kriegszüge ausgebaut.
    1521: Ein muslimisches Heer erobert Belgrad. Alle Kirchen werden zerstört oder in Moscheen umgewandelt. Priester werden gepfählt oder bei lebendigem Leib verbrannt, Männer niedergehauen, Frauen und Kinder vergewaltigt und/oder als Sklaven verkauft.
    1526: Schlacht von Mohács – ein christliches Heer wird durch ein muslimisches Heer vernichtend geschlagen. Muslimische Heere erobern den größten Teil Ungarns und bedrohen Wien.
 Die Osmanen hausen in Ungarn mit bis dahin unbekanntem Furor.
    1526: Die Stadt Ragusa (heute Dubrovnik) wird von osmanischen Truppen erobert. Was folgt, sind Plünderungen, Vergewaltigungen und Zwangsislamisierung oder Sklaverei.
    1526-1530: Großmogul Babur eroberte ausgehend vom Gebiet der heutigen Staaten Usbekistan und Afghanistan das Sultanat von Delhi sowie das indische Kernland rund um die nordindische Indus-Ganges-Ebene und die Städte Delhi, Agra und Lahore. 100 bis 150 Millionen Menschen geraten in die Fänge dieses muslimischen Usurpators.
    1529: Die erste Belagerung Wiens durch ein muslimisches Heer scheitert. Auf dem Vormarsch aber gehen die Städte Komorn und Preßburg (heute Bratislava) in Flammen auf. Die gesamten umliegende Lande werden stark verwüstet. Abertausende geraten in muslimische Gefangenschaft und enden auf den Sklavenmärkten Istanbuls.
    1534: Mit insgesamt 84 Galeeren überfallen und brandschatzend muslimische Piraten die südliche Westküste Italiens bei Reggio beginnend nordwärts durch das Tyrrhenische Meer bis hin nach Sperlonga, um anschließend beladen mit Tausenden Sklaven und unermesslicher Beute nach Istanbul zu fahren.
    1537: Moslemische Piraten erobern die venetianischen Insel Naxos, Kasos, Tinos und Karpathos.
    1543: Moslemische Berberpiraten belagern und plündern die Stadt Nizza.
    1544: Chair ad-Din (Barbaros Hayreddin Pa?a) überfällt die Insel Ischia (vor der Küste Italiens), nimmt 4.000 Geiseln (welche nur gegen Lösegeld entlassen werden) und versklavt weitere 9000 Einwohner (fast die gesamte Restbevölkerung).
    1551: Turgut Reis versklavt die gesamte Bevölkerung der maltesischen Insel Gozo. Es werden 5.000 – 6.000 Menschen auf den libyschen Sklavenmärkten verkauft.
    1554: Moslem-Piraten überfallen die italienische Stadt Vieste. Die Stadt wird geplündert, und es werden 7.000 – 10.000 Sklaven gemacht, die auf den Märkten von Istanbul verkauft werden.
    1555: Turgut Reis überfällt Bastia auf Corsica. Er versklavt 6.000 – 7.000 Menschen die auf den libyschen Sklavenmärkten verkauft werden. Beim Rückzug lässt er zahlreiche Küstenorte in Flammen aufgehen.
    1558: Piraten der Berberküste erobern die Stadt Ciutadella (Minorca). Sie zerstören alle Gebäude nehmen 3.000 Sklaven (die in Istanbul verkauft werden) und schlachten ansonsten die gesamte Stadt ab.
    1563: Turgut Reis landet an der Küste der Provinz Grenada (Spanien). Er erobert und plündert sämtliche Küstenorte. Darunter Almuñécar, wo er 4.000 Sklaven nimmt und eine weitaus größere Anzahl niedermetzelt. In den Folgejahren werde die Baleren so häufig angegriffen, dass die gesamte Küste schließlich mit Wachtürmen und Wehrkirchen befestigt werden muss. Inseln wie Formentera werden durch Sklaverei, Massaker und Flucht vollständig entvölkert.
    1565: Die Belagerung Maltas durch ein osmanisches Heer begann am 18. Mai und dauerte bis zum Abzug der Truppen am 8. September 1565. Dabei wurde die Insel fast vollständig zerstört, die Befestigungen zu Trümmern geschossen und über 42.000 Soldaten und Zivilisten getötet.
    1658–1707: Südexpansion des Mogulreiches und Zwangsislamisierung der eroberten Gebiete.
    1609-1616: England allein verliert 466 Handelsschiffe (zwischen 15.000 und 40.000 Menschen) an die muslimischen Berberpiraten. Die Besatzungen werden massakriert oder enden in der Sklaverei.
    1617-1625: Attacken der Berberpiraten sind an der Tagesordnung. Überfälle ereignen sich im südlichen Portugal, Süd- und Ost Spanien, die Balearen, Island, Sardinien, Korsika, Elba, die italienische Halbinsel (Besonders in Ligurien, Toskana, Lazio, Campagnien, Kalabrien und Apulien) Weitere Überfalle und Raubzüge (inklusive Vergewaltigungen und Versklavung) ereignen sich auf Sizilien und Malta. Größere Überfälle im Format richtiger Kriegszüge richten sich gegen die iberische Halbinsel. Diesen Attacken der Berberpiraten fallen die Städte Bouzas, Cangas, Moaña und Darbo zum Opfer.
    1627: Island wird mehrfach von türkischen Piraten geplündert und ein Großteil der Bevölkerung als Sklaven an der Berberküste verkauft. Jene, die Widerstand leisten, werden in einer Kirche zusammengetrieben und dort bei lebendigem Leib verbrannt.
    1631: Murat Reis überfällt mit algerischen Piraten und auch regulären osmanischen Soldaten Irland. Sie stürmen die Küste nahe Baltimore (County of Cork). Sie brandschatzen und plündern die gesamte Stadt, nehmen beinahe alle Einwohner von Baltimore als Sklaven und verkaufen sie auf den Sklavenmärkten der Berberküste. Nur zwei kehren jemals wieder lebend heim.
    1677-1680: Weitere 160 britische Handelsschiffe (zwischen 8.000 und 20.000 Menschen) werden von algerischen Moslempiraten gekapert, die Besatzung massakriert bzw. versklavt.
    1683: Zweite (erfolglose) Belagerung Wiens und Bedrohung Mitteleuropas durch muslimische Heere. Beim Vormarsch des osmanischen Heeres gehen die umliegende Lande in Flammen auf. Alle Ortschaften werden restlos geplündert und entvölkert (Versklavung), soweit die Bewohner nicht bereits geflohen waren. Die abrückenden Osmanen hinterlassen ausschließlich verbrannte Erde.
    1700-1750: Über 20.000 europäische Gefangene (Nicht Sklaven) schmoren in algerischen Kerkern und warten auf Freikauf. Darunter nicht nur Mittelmeeranrainer sondern auch Dänen, Deutsche, Engländer, Schweden und sogar Isländer.
    1822: Auf den Inseln Chios und Psara schlachten die Türken 50.000 Griechen ab und versklaven weitere 50.000.
    1915-1917: Genozid (Völkermord) an den Armeniern. Die islamische Regierung der Türkei nutzt die Wirren des 1. Weltkriegs zur Auslöschung der christlichen Armenier. 1,5 – 2 Millionen Armenier werden in Todesmärschen, Gefangenenlagern und bei örtlichen Massakern abgeschlachtet. Zudem werden 750.000 christliche Assyrer von den Türken ermordet.
    1933: Beim Massaker von Simmele/Irak vernichten die Türken 3.000 christliche Assyrer.
    _____
    Time am 23. April 2010
    _____
    1) http://aro1.com/
    2) http://aro1.com/wordpress/entstehung-islam/#comment-4212
    Schlagwörter: Bat Ye’or, Counterjihad, Jihad

    Eine Antwort zu „Unvollständige Chronologie“
    1. Michael sagt:
    15. Mai 2010 um 10:03
    Hallo,
    was ist mit der Zerstörung des Reiches der Sassaniden, mit den bis ins 18.Jhdt. anhaltenden Ermordung von Hindus und Buddisten in Zentral- und Ostasien Die Vernichtung der Naturvölker in Indonesien und Borneo und der versuchte Völkermord unter den Christen in Osttimor im Jahre 2000.
    Zitatende

    Und damit sind nicht einmal die Terroanschläge seit dem 11.09.2001 mit einbezogen.

    http://www.thereligionofpeace.com/

    Sind ja nur seitdem 25564. Vielleicht sind morgen schon wieder ein paar Tote dazugekommen. Von den Verletzten gar nicht zu reden.

    Ferner sollte die Sklavenhaltung des Islams nicht unterschätzt werden. Nicht nur Europa und die USA sind in der Sklavenhaltung zu kritisieren, insbesondere jedoch der Islam, der noch 700 Jahre nach Christus die Sklaverei mehr als billigte.

    http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/lesezeit/144916/index.html

    Hier fordert ein Muslim die Aufarbeitung der Sklaverei im Islam. Der ist ja wohl unverdächtig.
    http://derprophet.info/inhalt/sklaven-im-islam-htm/

    Ich denke, Fakten, die zu kritisieren wären gibt es nicht nur an den USA, GB, der EU und Frankreich, sondern auch am Islam selbst. Dies ist hier bereits des Öfteren im blog geschehen. Denn nach dem Krieg der USA waren Muslime für ihr Land verantwortlich. Und die meisten Muslime in Irak werden nicht von den USA getötet, sondern von Muslimen selbst.

    Haben Sie etwas gegen den Staat Israel? Ich nicht. Ich finde, dass die Juden schon längst ihren eigenen Staat verdient haben, nachdem sie 1900 Jahre in aller Welt diskriminiert und verfolgt wurden und nie als gleichberechtigte Ethnie behandelt wurden. Das Christentum hat sie als Gottesmörder diffamiert, obwohl Jesus all seinen Feinden verziehen hat und dies ebenfalls seinem Vater aufgetragen hat und der Islam scheint Juden auch nicht gar zu gern zu mögen, Es gibt kaum noch Juden im islamischen Machtbereich. Erst im Mittelalter in Europa den Juden verweigern, Handwerker und Bauern zu sein, sondern nur Händler und Bänker und dann die Verschwörungstheorien gegen Juden in die Welt setzen ist nicht gerade die feine Art.

    Und nachdem der Islam Märtyrer am laufenden Band produziert, ist Kritik wohl mehr als angebracht.

    • Tommy Rasmussen Says:

      Bazillus: „… so wie wir die Toten zu bedauern haben, die durch das Christentum getötet wurden, so haben wir auch die Toten zu bedauern, die durch den Islam umgekommen sind. Das Christentum hat es verstanden, damit aufzuhören, weil es erkennen musste, dass Jesus anderes gelehrt hat“

      Eben leider nicht! Die Neocons in den USA erwarten nach ihrer Harmagedon, dass Jesus wieder erscheinen soll, weshalb die Neocons die „Juden“ in Israel (die zu 95% KEINE Semiten sind) in IHRER Harmagedon-Pläne unterstützen, obwohl die „Juden“ nicht Jesus sondern „Ben David“ erwarten – wie die Islamisten IHR Mahdi-Messias nach IHR Harmagedon erwarten. Wir sehen also hier nur 3 Eseln, wo jeder ihrer eigenen Karotten-„Messias“ nachlaufen und zwar in ihr eigenes Verderben.

      Bazillus: „Haben Sie etwas gegen den Staat Israel?“

      Aber ja, ich habe gegen alle „religiöse“ Massenmördern etwas: Information!

      Bazillus: „Ich finde, dass die Juden schon längst ihren eigenen Staat verdient haben“

      Ja, die SEMITEN (Palästinenser) haben schon längst ihren eigenen Staat wieder verdient. Vielleicht bekommen sie ihre eigenen Staat wieder, wenn die Khazaren und Islamisten wie bösartig geplant sich gegenseitig in Harmagedon ausgerottet haben.

      Bazillus: „Es gibt kaum noch Juden im islamischen Machtbereich“

      Doch in Iran schon, aber im „islamischen“ Machtbereich der Rotschild-Hochfinanz-Mafia eher wenig.

      Bazillus: „Erst im Mittelalter in Europa den Juden verweigern, Handwerker und Bauern zu sein, sondern nur Händler und Bänker…“

      Also ich war nicht dabei. Sie etwa?

      Bazillus: „und dann die Verschwörungstheorien gegen Juden in die Welt setzen…“

      Die „Verschwörungstheorien“ sind eben leider keine „Theorien“, und genau deshalb ist es gerade die feine Art Informationen über die Hochfinanz-Mafia zu verbreiten, und weil es gerade diese Rotschild-Hochfinanz-Mafia ist, die Märtyrer am laufenden Band produziert, ist Kritik wohl mehr als angebracht. Eure Arroganz und Selbstüberschätzung ist aber unbeschreiblich und wie immer werdet Ihr alle Beweismittel weglügen, wegreden, zerstören oder verheimlichen.

      Bazillus: „… Das Christentum hat es verstanden, … dass Jesus anderes gelehrt hat“

      NEIN! Eure selbsternannte Menschlichkeit beschränkt sich darauf Euch selbst das Leben zur Hölle zu machen und erstickt jeden kollektiven Gedanken und Versuch durch Loslassen ins Ganze zu finden und steht in dem Sinn noch weit unter den Primaten und anderen Lebewesen auf der Erde.

      (Johannes Evangelium 1. Kapitel):

      1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
      2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.
      3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
      10 Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht.
      14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

      Max Planck 1973: “Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft…”
      http://www.revolution-2012.com/blog/2010/10/der-spirit-von-2012/

      19.08.2013 – Die Neue Physik von Nassim Haramein – Im Wesentlichen beschreibt Nassim Harameins Theorie ein Einheitsfeld aus reiner Energie durch welches alle Dinge im Universum verbunden sind, und aus dem alles entsteht. Haramein hat nun die Grundlage geschaffen, dieses holografisch-fraktale Verständnis des Universums zur Grundlage eines neuen physikalischen und philosophischen Verständnisses des Universums zu machen. Die Einheit und Verbundenheit aller Dinge im Universum wäre damit nicht länger nur eine spirituelle Hypothese.
      http://hiup.org/wp-content/uploads/2013/01/1367405491-Haramein342013PRRI3363.pdf

      Ohne Gott und ausser Gott kann also ewig niemals und nirgends etwas sein. Was da ist in der ganzen, ewigen Unendlichkeit, das ist aus Gott, und also im Grunde des Grundes völlig geistig. Dass es in einer Welt als eine feste Materie erscheint, das macht die beharrliche Festigkeit des göttlichen Willens; hörte dieser auf, einen Gedanken Gottes festzuhalten, so wäre von ihm auch für kein materielles Auge mehr irgendeine Spur zu entdecken, obwohl der auf diese Art aufgelöste Gedanke Gottes in Gott geistig ewig fortbestehen müsste.

  3. Bernhardine Says:

    BUCH-TIP:

    “”Völkermord an den Armeniern

    Mit einer Razzia begann der unfassbare Leidensweg der wohl ältesten christlichen Nation am 24. April 1915. Nach Einschätzung moderner Historiker fielen dem Armenozid rund 1,5 Millionen Menschen zum Opfer.

    Unter dem Vorwand einer angeblichen Verschwörung der Armenier gegen das Osmanische Reich setzte die Regierung der Jungtürken mit ungeheurer Grausamkeit ihre “Vision” eines rein muslimischen Staates in die Tat um.

    Der gegenwärtige türkische Staat leugnet diesen Genozid bis zum heutigen Tag, spricht allenfalls von einem “bedauerlichen Massaker”.

    Doch die Dokumentation der Ereignisse, erstmals unter Verwendung bislang unveröffentlichter Quellen aus dem päpstlichen Geheimarchiv, belegt auf erschütternde Weise dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

    Es war wie eine Szene aus Dantes Inferno, was sich da den Augen der deutschen Missionsschwestern auf ihrem Weg von Konstantinopel in ein Lazarett in Mossul bot:

    Zu Tausenden türmten sich in den Schluchten des Taurus- und Amanus-Gebirges die sterblichen Überreste armenischer Christen.

    Männer, Frauen und Kinder, die dort in den Monaten zuvor in Scharen gezielt in ihr Verderben getrieben worden waren. Sie alle waren, wie Hunderttausende ihrer Leidensgenossen, Opfer eines wahren Vernichtungsfeldzugs des Osmanischen Reiches geworden, der im April 1915 seinen Anfang genommen hatte und in einen der größten Völkermorde der Geschichte mündete.

    Michael Hesemann schildert in diesem Buch, detailgenau belegt durch offizielle Dokumente und erschütternde Augenzeugenberichte, die politischen Hintergründe, Geschehnisse und schrecklichen Folgen des Jahres 1915.

    Und er fügt der Armenozid-Forschung ganz neue Quellen hinzu: Bislang unveröffentlichte Dokumente aus dem Geheimarchiv des Vatikans.

    Sie belegen die verzweifelten Versuche von Papst Benedikt XV.

    und seinen Diplomaten, dem Morden Einhalt zu gebieten, und dokumentieren doch die Niederlage der Menschlichkeit im Wettstreit mit der Barbarei.””
    Blick ins Buch:
    http://www.amazon.de/V%C3%B6lkermord-den-Armeniern-Michael-Hesemann/dp/3776627557

    AUSZÜGE AUS KUNDEN-REZENSIONEN, amazon.de:

    „“Michael Hesemann nennt Fakten. Er schreibt sachlich, ohne Polemik, er informiert »nur«. Immer wieder weist er auch auf erschütternde , Einzelschicksale hin. Da wird nichts irgendwie behauptet, alles wird sauber belegt!““

    TÜRKEN ERMORDETEN 2015/2016 insgesamt 2 Mio. CHRISTEN

    „Zwei Millionen Christen fielen dem Massaker des jung-türkischen „Komitees für Einheit und Fortschritt“ zum Opfer. Der Augenzeuge Hyazinth Simon berichtet über die Ermordung des armenisch-katholischen Erzbischofs Ignace Maloyan:

    Ganz plötzlich, am Morgen des 3. Juni 1915, wurden in einem riesigen Netzwurf die angesehenen Persönlichkeiten der drei katholischen Nationen: Armenier, Syrer und Chaldäer, ergriffen und mit den Protestanten ins Gefängnis geworfen…

    Der erste Festgenommene war Ignace Maloyan, der armenisch-katholische Erzbischof von Mardin. Er war erst 46 Jahre alt. Die Gefährten folgten ihm, gegriffen, ohne Rücksicht auf das Alter, den Ritus oder die Stellung .

    +++Unter dem Deckmantel des Scherzes hatte man ihnen schon so oft angekündigt, man werde die armenische Rasse auslöschen wie eine Kerze!+++

    Die 395 Gefangenen mußten sich somit auf das höchste Opfer vorbereiten. Sie waren außer 27 Protestanten alle katholisch, darunter 9 Priester.

    Es ist ein Uhr morgens, am 10. Juni 1915. Der Zug der Todeskandidaten schritt langsam und schweigend durch die Straßen Mardins. Aber die Priester und Gläubigen der Stadt – seit dem Vorabend unterrichtet – horchten stundenlang und spähten nach dem Abtransport. Die Priester, um loszusprechen, und die Laien, um sie ein letztes Mal zu grüßen.

    Die Gefangenen marschierten, einer an den anderen mit großen Stricken gefesselt. Mehrere trugen Ketten an den Armen, einige hatten den Hals in eiserne Ringe ge­zwängt.

    Alle wurden von 100 Soldaten der Miliz umgeben. Schließlich sah man Erzbischof Maloyan, das Haupt entblößt, barfüßig und den Hals in Eisen, der, umgeben von zwei Polizisten, die Prozession schloß. Trotz der Daumenschrauben, die seine Hände umschlossen, konnte er der Stadt seinen letzten Segen geben.

    In Cheikhan, einem sechs Stunden von Mardin entfernten kurdischen Dorf, verlas Memdouth Bey, der Hauptkommissar der Polizei, einen „Firman“ folgenden Inhalts:

    „Die osmanische Regierung hatte euch mit Gunst überhäuft, mit Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Gerechtigkeit, bedeutenden Posten und Ehrentiteln – und währenddessen habt ihr sie betrogen.

    Auf Grund des Verrates an dem osmanischen Vaterland seid ihr alle zum Tode verurteilt.

    +++Derjenige, der zum Islam übertritt, wird gesund, sicher und geehrt nach Mardin zurückkehren… Das Reich hat euch gestern viele Privilegien zugestanden, heute verleiht es euch drei Kugeln…“

    Darauf erhob sich Erzbischof Maloyan, geschwächt und herzkrank, gebeugt unter der doppelten Last der Müdigkeit und des Kummers, zu seiner vollen Größe. Mit dem Fuß schob er die angebotene Apostasie (Glaubensabfall) zurück und sagte:

    „Wir sind in den Händen der Regierung und, was das Sterben betrifft, so sterben wir für Jesus Christus!“ – „Für Jesus Christus!“ riefen die inzwischen 404 Begleiter. Und er fügte hinzu:

    „Verräter am osmanischen Vaterland? Das waren wir nie und sind es nicht. Aber Verräter an der christlichen Religion zu werden, niemals!“ – „Niemals!“ wiederholten alle Gefangenen.

    Der Bischof und die Priester schritten durch die Reihen und gaben die letzte Lossprechung. Schließlich nahm der Bischof Brot, konsekrierte es, und die Priester verteilten die heiligen Stücke an jeden Gläubigen.

    Sie alle wurden in Vierer-Gruppen, sei es durch Steinigung, Dolchstöße oder Keulenschläge, massakriert und in den Brunnen(Anm.: Vorbild Mohammed „Schlacht“ von Badr und anschließende 3-tägige Orgie/Eid al-Fitr) geworfen.

    Erzbischof Maloyan wurde in diesem Augenblick nicht umgebracht. Denn, um seinem Kummer den Kummer hinzuzufügen, von seiner Herde getrennt zu sterben, sollte er allein in Kara-Keupra sterben.

    Er wurde von einer Kugel am Hals getroffen und fiel in sein Blut. Es war der 11. Juni 1915. All das aber war erst der Beginn unsäglicher Leiden. Blutbad folgte auf Blutbad.

    Am Anfang März 2010 forderte Howard Berman, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im US-Kongreß: „Deutschland hat die Verantwortung für den Holocaust akzeptiert. Für die Türkei ist es jetzt Zeit, die Realitäten des Genozids an den Armeniern zu akzeptieren“…““

    +++

    Anm.: Papst Benedikt XV. gebürtig Giacomo della Chiesa; * 21. November 1854 in Genua, Königreich Sardinien; † 22. Januar 1922 in Rom war Papst von 1914 bis 1922. (Wikipedia)

  4. ich Says:

    Auf den Typen wäre Göbels ganz stolz.


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