kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kapitulation vor Straftätern 8. April 2015

Filed under: Entführung minderjähriger Koptinnen — Knecht Christi @ 22:15


Bürger zur Sicherheit animieren – Politik will Steuerbonus für mehr Einbruchschutz

 

 

Hausbesitzer sollten sich gegen mögliche Einbrecher wappnen

 

Wieder steigt die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland. Die Politik will nun Anreize schaffen, um den Schutz an Fenstern und Türen zu verbessern: Die Sicherungsmaßnahmen sollen steuerlich absetzbar sein. In Deutschland hat die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Häuser erneut drastisch zugenommen. Die Bundesländer registrierten im vergangenen Jahr einen durchschnittlichen Anstieg der von der Polizei erfassten Fälle um rund 2%.

Vor diesem Hintergrund kündigt die Politik nun Steueranreize an, um den Schutz an Fenstern und Türen zu verbessern. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) unterstützt die Forderung nach einem Steuerbonus für mehr Einbruchschutz. „Das ist auf jeden Fall eine sinnvolle Maßnahme“, sagte Herrmann dem „Münchner Merkur“ (Dienstag). „Wir wissen, wie stark viele Bürger auf steuerliche Anreize reagieren. Wenn das dazu beitragen kann, dass noch mehr Bürger ihr Haus gegen Einbrüche schützen, wäre das im Sinne der Polizei“.

 

 

 

 

Neuregelung könnte 2016 kommen

 

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte der „Bild“-Zeitung gesagt: „Wir müssen materielle Anreize für die Bürger schaffen, damit sie den Einbruchschutz in ihrem Haus oder ihrer Wohnung verbessern. Die Sicherungsmaßnahmen müssen steuerlich absetzbar sein“. Herrmann kündigte Gespräche der Innenminister darüber an. „Wichtig wäre, dass sich die Koalitionsfraktionen möglichst schnell auf ein Modell einigen“, sagte er. Die Neuregelung könnte zum 1. Januar 2016 in Kraft treten. Mit großen Steuerausfällen rechnet Herrmann nicht.

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Wir finden diesen Vorschlag letztlich toll und auch erstrebenswert. Wäre diese Idee beizeiten gekommen, als die Zahlen für Einbrüche noch relativ niedrig waren, so hätten wir den Eindruck gewinnen können, dass die Politik sich um den Bürger echte Sorgen machte. Nun soll der Bürger investieren in seine Sicherheit und dieses Investieren soll steuerlich begünstigt werden. Wir nennen diese Maßnahme Kapitulation der Sicherheitsbehörden vor der Straftat und schiere Verzweiflung, die die Politik vor den Scherbenhaufen ihrer eigenen Innen- und Sicherheitspolitik treten lässt. Wie kann es angehen, dass in Deutschland, in dem es kaum  Nachwuchs gibt, die Vergehenzahlen in Sachen Einbruch steigen? Wie nehmen einmal an, dass die Deutschen aufgrund ihres senilen Altersdurchschnitts wohl kaum noch in der Lage sind, Einbruchsdiebstähle zu begehen, sondern eher in der Lage sind,  Pflegeheime zu bevölkern.

 

 

 

Könnte die Tatsache der Zunahme der Einbruchsdiebstahlszahlen seine Ursache  in der Berücksichtigung mehrerer  Faktoren finden?

 

a) Lasche Justiz, von der kaum noch Abschreckung zu erwarten ist.

b) Personalnotstand der Polizei und bei den Ermittlungsbehörden.

c) Zunehmende Respektlosigkeit vor Polizei und Justiz.

d) Offene Grenzen. Schengenabkommen lässt grüßen.

e) Einwanderungspolitik unqualifizierter Fachkräfte, denen die hier gezahlten sozialen Zahlungen zu wenig sind?

f) grenznahe Bandenkriminaliät?

 

 

 

 

Anstatt dem Verbrechen den Kampf anzusagen, sollen die Menschen, die hier wohnen, also auch die vielen Ausländer, die hier sesshaft geworden sind und sich hier integriert haben, durch Investitionen für ihre SIcherheit selbst sorgen. Sollte es nicht so sein, dass wir Fahrräder unabgeschlossen draußen abstellen oder Autos unverschlossen parken können sollten ohne dass wir deren Diebstahl befürchten müssten?

Das sind natürlich Idealzustände.

 

 

 

Es gab aber Zeiten, in denen das möglich war, als die Gesellschaft mit ihren verschiedenen Eliten noch zusammenhielt und homogen war. Da war kaum Platz für das Verbrechen. Ist dieser Vorschlag der Politik zur Jetztzeit nicht auch eher eine Verhinderungspolitik zu der Problematik der Bürgerwehr, die von der Politik nicht gern gesehen wird? Wenn nämlich die Polizei nicht mehr in der Lage ist, dieser Art des Vergehens Herr zu werden, wird der Ruf nach Sicherheit laut. Aber allein mit Geld wird dieses Problem nicht zu lösen sein.

 

 

In dieser verfahrenen Situation sind solche Vorschläge durchaus erfolgversprechend. Die Politik erreicht damit zwei Dinge:

1. Investitionen fördert die Wirtschaft, hier das Handwerk

2. Investitionen bringen Arbeitsplätze, zumindest vorübergehend

3. Der Anschein wird gewahrt, dass Politik sich für Bürger einsetzt.

 

 

 

Glaubwürdig würde diese Politik allerdings nur, wenn den Ursachen einmal endlich  ehrlich auf den Grund gegangen würde und ehrliche Antworten – auch politischer Art – gegeben werden würden. Erst dann könnten wir die Sorge der Politik auch wirklich ernst nehmen.

 

 

Denn der Einbruch ist für die Opfer nicht nur ein finanzielles Debakel. Es bringt nicht nur versicherungstechnische Belastungen und Schreibkram von der Anzeigenerstattung über die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft, die den Täter in der Regel nicht ausfindig machen konnte und dem Opfer einmal mehr deren Hilflosigkeit vor Straftaten wie dieser vor Augen führt,  bis hin zur Korrespondenz mit der Versicherung mit sich, sondern insbesondere auch psychische Belastungen, die nicht so leicht zu beheben sind, insbesondere, wenn alleinstehende Personen davon betroffen sind.

Diese entwickeln Angstzustände und mitunter schwere Schlafstörungen, weil in ihren Wohnintimbereich eingedrungen wurde und so diesen Menschen die Unsicherheit, in der sie leben, deutlich klargemacht wurde. Diese Menschen werden nachhaltig in ihrer Leistungsfähigkeit und auch in ihrer Lebensqualität geschädigt. Wir sollten die Auswirkungen gerade dieser Straftat nicht unterschätzen.

 

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