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Obama verteidigt den Atom-Deal mit Iran 6. April 2015

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 22:40

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Kritik von mehreren Seiten – Beobachter: Iran und USA unterscheiden sich massiv in öffentlicher Deutung des Rahmenabkommens.

 

 

 

 

 

US-Präsident Barack Obama hat das Atom-Abkommen mit dem Iran als „einmalige Chance“ bezeichnet, um die Ausbreitung von Atomwaffen im Nahen Osten zu verhindern. Im Interview mit der „New York Times“ wandte sich der Präsident an seine Kritiker und versicherte, dass alle Optionen auf dem Tisch seien, sollte Teheran sich nicht an die Vereinbarungen halten. Dem Staat Israel sicherte er „volle Unterstützung“ zu. „Es ist mit Abstand das Beste, was wir machen können, um sicherzustellen, dass Iran keine Atomwaffen bekommt“, so lange er an der Macht sei, sagte Obama. Das werde er mit allen Mitteln sicherstellen. Der Präsident: „Das sage ich in der Hoffnung, dass wir es diplomatisch lösen und in eine neue Ära der Beziehungen zwischen den USA und dem Iran treten können“.

 

 

 

 

 

 

 

Israel habe jedes Recht, sich von diesem Regime bedroht zu fühlen, das den Holocaust geleugnet hat und dem jüdischen Staat mit Vernichtung droht. Er sehe es als großes Versagen seiner Präsidentschaft, wenn Israel aufgrund seiner Entscheidungen in Gefahr sei. Zudem sei ein Treffen in Camp David anberaumt, bei dem auch die Unterstützung für seine arabischen Verbündeten formell versichert werden solle. Obama äußerte sich nicht dazu, wie der Iran dazu gebracht werden soll, Fragen über sein bisheriges Atomwaffenprogramm zu beantworten. Der Iran hat seit Jahren keine Inspekteure in die Labore gelassen, in denen dieses vermutlich betrieben wird. Vage blieb er bei der Frage, wie die Absichten des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Khamenei seien, mit dem er mehrere Briefe ausgetauscht hat. Er hoffe, dass das Abkommen die „moderaten Kräfte“ im Iran stärken werde, aber er verlasse sich nicht darauf, sagte Obama.

 

 

 

 

 

 

 

Unterschiedliche Sicht von Iran und USA

 

In den vergangenen Tagen hatten Beobachter angemerkt, dass die Interpretation des Abkommens auf der iranischen Seite eine andere sei als die der US-Regierung. So sagt Obama beispielsweise, dass Inspekteure „überall“ zugelassen werden müssten, während die iranische Regierung weiterhin darauf beharrt, keine Inspekteure in militärische Einrichtungen zu lassen. Auch der Zeitpunkt, an dem die Sanktionen gelockert werden sollen, ist strittig. Die USA beharren darauf, dass diese in Phasen aufgehoben werden, abhängig von der Einhaltung der Bedingungen durch den Iran, während die Iraner stolz verkündeten, dass die Sperren und Auflagen schon vom 30. Juni an (Termin für die Unterzeichnung) komplett abgeschafft werden. Selbst in Fragen nach dem Verbleib des bereits hoch angereicherten Materials (genug für sieben Bomben, wie Analysten schreiben) und sogar bei der Laufzeit des Abkommens unterscheiden sich die Interpretationen deutlich.

 

 

 

 

 

 

 

Kritik kommt von mehreren Seiten

 

Das Abkommen soll den Iran zwar theoretisch vom schnellen Bau eine Atombombe abhalten, doch das Mullah-Regime darf sein Atomprogramm weiter betreiben. Das kritisieren sowohl die israelische Regierung und Opposition, die arabischen Verbündeten der USA, als auch viele Republikaner und Demokraten. „Keine einzige Zentrifuge wird zerstört, keine einzige Atomanlage geschlossen, nicht einmal die Anlagen, die sie verbotenerweise und weit unter der Erde gebaut haben“, sagte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Sonntag in einem Interview mit CNN. „Tausende Zentrifugen werden sich weiter drehen und Uran anreichern. Das ist ein sehr schlechter Deal“.

 

Auch die israelische Opposition kritisierte Obama harsch. Eitan Cabel, der Fraktionsvorsitzende des Oppositions-Bündnisses, schrieb bei Facebook, er weigere sich, diesem Deal zu applaudieren, da er ihn nachts wach halte. Es gebe kein links oder rechts, Koalition oder Opposition wenn es um Iran gehe, schrieb der Politiker. Netanjahus Kampf sei richtig und er stehe hinter dem Ministerpräsidenten. „Obama sagt, die Welt werde merken, wenn der Iran betrügt, aber ist das nicht genau das, was die Amerikaner im Fall von Nordkorea versprochen haben? Wenn ein verrücktes religiöses Regime, das eine lange Geschichte des Terrors und Betrugs hat, die Erlaubnis hat, so nah an eine Atombombe zu kommen, bin ich sehr in Sorge“, schrieb Cabel. „Und die Tatsache, dass der Mann, der sicherstellen soll, dass der Deal nicht gebrochen wird, seine eigenen roten Linien bisher nie eingehalten hat, sorgt mich noch mehr“.

 

 

 

 

Senator Lindsey Graham (South Carolina), Republikaner und möglicher Präsidentschaftskandidat, sagte, es sei „wahrscheinlich der beste Deal“ gewesen, „den Barack Obama mit den Iranern machen kann“, da die Iraner den US-Präsidenten nicht fürchten. „Hillary Clinton hätte es besser gemacht“.

{Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/atomprogramm-iran/obama-verteidigt-atomdeal-40432878.bild.html}

 

One Response to “Obama verteidigt den Atom-Deal mit Iran”

  1. Tommy Rasmussen Says:

    „das Mullah-Regime darf sein Atomprogramm weiter betreiben“
    .
    Weil?:
    .

    ——– Forwarded Message ——–
    Subject: No April Joke and no SPAM!
    Date: Wed, 01 Apr 2015 09:20:51 +0200
    From: Tommy Rasmussen
    To: damascus@mfa.gov.ir, iranemb@hotmail.com, iranemb.cmb@mfa.gov.ir, iran-emb@bitsyu.net, ambiiran@telecomplus.sn

    Atomic „Bombs“ won’t explode! Even 100% U 235 can only be very very hot!
    Thats all! The rest is Hollywood and „War on Information“!

    Klicke, um auf Atombomben_gibt_es_nicht!.pdf zuzugreifen


    http://www.big-lies.org/NUKE-LIES/www.nukelies.com/forum/
    http://www.big-lies.org/NUKE-LIES/www.nukelies.com/forum/5-Hiroshima-Nagasaki-myth-in-fact-not-nuked.html


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