kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Koran-Verteilung in Aarau – «Wir sind privat hier»! 6. April 2015

Filed under: Stopp Islamisierung — Knecht Christi @ 16:36

Die Koran-Verteiler an der Aarauer Bahnhofstrasse: Sie sind nicht aufdringlich und ihr Koran kostet nichts. Dennoch irritiert die Aktion viele Bürger. DEG Quelle: David Egger

Seit 2012 verteilt eine Gruppe um zwei Oberentfelder den Koran gratis in Aarau. Dahinter steckt die Stiftung «Lies!».

Dieser wird eine Verbindung zum Islamischen Staat vorgeworfen.

 

Einen Eistee am Zürcher Hauptbahnhof, ein Bonbon an der Aargauer Messe oder eben ein religiöses Buch: Gratis-Muster und Geschenke sind beliebt. Das macht sich auch die Stiftung «Lies!» zunutze, die in den europäischen Fussgängerzonen gratis den Koran verteilt. Auch in der Schweiz. Neben den Städten Bern, Wil, Schaffhausen, St. Gallen, Winterthur und Zürich verbreitet die Stiftung «Lies!» ihre 479-seitige Koranübersetzung des Kölner Autors und ehemaligen Imams Muhammad Rassoul auch in Baden und Aarau. Junge Männer ermutigen die Passanten an der Bahnhofstrasse und der Igelweid dazu, eines der Bücher mitzunehmen. Goldene Ornamente verzieren den schönen Buchdeckel.

 

 

 

 

 

 

 

Die Verteilaktionen finden vor allem am Donnerstagabend statt. Dann also, wenn die Aarauer Verkaufsgeschäfte bis 21 Uhr offen haben dürfen und die Stadt belebter ist als sonst.

Zwei der Aarauer Koranverteiler wohnen in Oberentfelden. Gegenüber der Zeitung wollen sich S. und V. nicht äussern. Nur so viel: «Wir sind als Privatpersonen hier.» Und: «Sie schreiben sowieso etwas Falsches». Die beiden sind nicht die einzigen «Lies!»-Mitstreiter, die den Medien nicht vertrauen. In einem Video sagt auch der Geschäftsführer der «Lies! Verlag» GmbH aus Köln, Ibrahim Abou-Nagie: «Medien sind die grössten Lügner. Sie versuchen Muslime als Monster darzustellen». Abou-Nagie sieht das Verteilen des Korans als Teil des «Dawa». Das arabische Wort (wörtlich: «Ruf») bezeichnet im weiteren Sinne das Missionieren für den Islam.

 

 

Die Präsidentin des Schweizer Forums für einen fortschrittlichen Islam, Saïda Keller-Mesahli, vermutet, dass diese Werbung für den Islam auch in der Schweiz der Rekrutierung von Dschihadisten für Syrien und den Irak dient (siehe Box unten). In Aarau sieht es bisher nicht so aus. V. mag auf Facebook den Islamischen Zentralrat der Schweiz und S. ist Mitglied der seit 2009 inaktiven Facebook-Gruppe «Die Schweizer Demokratie ist die Diktatur der Dummheit». Obwohl die bärtigen Männer lediglich ein vom österreichischen Unternehmen Powerdruck gefertigtes Gratisbuch verteilen, erhält die Stadtpolizei immer wieder Anrufe von besorgten Bürgern, die wissen wollen, ob so etwas auf dem Trottoir der Bahnhofstrasse überhaupt erlaubt ist.

 

 

 

Gegenüber der «Schweiz am Sonntag» sagt Polizeichef Daniel Ringier: «Wenn sich jemand korrekt benimmt und die anderen nicht am Vorbeigehen hindert, ist das völlig legal». Ein Problem würde sich dann ergeben, wenn jemand den Passanten Unterlagen mit strafbarem Inhalt entgegenstreckt. Der Inhalt ist laut Ringier dann strafbar, wenn er zu strafbaren Handlungen anstiftet oder aufruft, zum Beispiel zur Gewalt an Personen. Auch dass die Aktion «Lies!» hin und wieder einen Stand bei der Igelweid aufstellt, ist rechtlich unbedenklich. «Dafür braucht es zwar eine Bewilligung. Eine solche erhalten aber auch die Scientologen oder die Zeugen Jehovas», sagt Ringier. Jährlich bewillige die Stadt rund 1200 Standaktionen auf dem Gebiet der Stadt Aarau – vor allem an Religionsvertreter, Verkäufer, Hilfsorganisationen oder Unterschriftensammler.

 

 

 

Alle sind gleichberechtigt!

«Die Schweiz hat eine liberale Haltung in allen Bereichen und die Stadtpolizei hat sich bei der Bewilligungserteilung an das geltende Recht zu halten», sagt Daniel Ringier. Nicht alles könne jedem gefallen. «Das ist nun mal der Preis, den man für diese grosse Freiheit zahlt». So sind die genannten Muslime denn auch nicht die Einzigen, die an der Bahnhofstrasse Schriften verteilen. An manchen Abenden stehen zwei unauffällige Vertreter der Zeugen Jehovas gleich auf der anderen Strassenseite und geben gratis das 224-seitige und farbig illustrierte Büchlein «Was lehrt die Bibel wirklich?» ab. Auch sie wollen sich gegenüber der Zeitung nicht äussern. Man möge sich bitte an die Medienstelle der Zeugen Jehovas wenden. 

 

 

 

 

Wie gefährlich sind die Koran-Verteiler?

 

In einem Leitfaden für seine Studenten bezeichnet das Institut für Islamwissenschaft der Freien Universität Berlin die von «Lies!» verteilte Koranübersetzung von Muhammad Rassoul als «eher weniger empfehlenswert», da sie einen Hang zur «beschönigenden Apologetik» habe. Dazu kommt, dass Rassoul 1993 «Das deutsche Kalifat» veröffentlichte, worin er den Untergang der Demokratie prophezeit sowie die Einrichtung eines Gottesstaates in Deutschland. 2012 bedrohten Rassouls Anhänger deutsche Journalisten, die über «Lies!» berichteten.

Saïda Keller-Mesahli, Präsidentin des Forums für einen fortschrittlichen Islam, hält die Organisation «Lies!» für «sehr gefährlich».

Gegenüber dem «Blick» äusserte sie den Verdacht, dass die Propagandaaktion wahrscheinlich auch der Rekrutierung von Dschihadisten für Syrien und Irak diene. Gemäss einem Bericht der «Rundschau» verteilte ein Thurgauer Dschihadist in Winterthur den «Lies!»-Koran, bevor er nach Syrien reiste. Und das deutsche Bundeskriminalamt analysierte jüngst 378 Biografien von Dschihadisten, die von Deutschland nach Syrien reisten. Jeder fünfte Ausgereiste hat durch das «Lies!»-Projekt zum extremen Gedankengut gefunden. Wer eine auch wissenschaftlich anerkannte Koran-Übersetzung lesen will, dem empfiehlt die Freie Universität Berlin die Koran-Ausgaben von Rudi Paret, Hans Zirker oder Hartmut Bobzin. Die Bücher von Bobzin werden auch in Kursen der Universität Zürich verwendet.

{Quelle: http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/aarau/wir-sind-privat-hier-zwei-oberentfelder-verteilen-in-aarau-den-koran-129007701}

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s