kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das Kreuz für uns ist Gotteskraft 3. April 2015

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 00:56

Pasqua 2015

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist’s eine Gotteskraft„.

(1. Korinther 1:18)

 

 

 

Es fällt den Funktionären des Vereins zur Pflege religiösen Brauchtums – der EKD – einfach schwer, den Willen Gottes und Sein Wort zu akzeptieren. Es muss daran einfach immer wieder herumgedeutelt und herumfrisiert werden. Was dabei herauskommt, hört sich auf den ersten Blick recht fromm, oder besser „religiös“ an, geht aber voll am Zeugnis der Schrift vorbei, weshalb wir uns durch derlei Halbwahrheiten nicht verunsichern lassen dürfen. Hier die neueste “theologische” Verlautbarung – oder sollte es besser Vernebelung heißen? – der EKD:

 

Wie kein anderes Zeichen macht das Kreuz Jesu Christi deutlich, dass die Liebe Gottes den Weg der tiefsten Erniedrigung geht, damit wir leben können“, heißt es in dem EKD-Dokument.

Der Grundlagentext, der mit Blick auf das Reformationsjubiläum 2017 erarbeitet wurde, setzt sich intensiv mit den biblischen Befunden auseinander: „Die Betrachtung des Kreuzestodes im Horizont der biblische Texte kann den Verdacht ausräumen, es sei auf Golgatha um die Vollstreckung eines göttlichen Strafbedürfnisses gegangen“. Vielmehr stehe hinter dem Leiden Jesu das leidenschaftliche Drängen Gottes auf Versöhnung des Menschen mit Gott sowie zwischen den Menschen.

«Das Kreuz ist das christliche Zeichen der Menschenfreundlichkeit Gottes und der Versöhnung der Welt», schreibt der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm im Vorwort. Er formuliert den Auftrag, der sich nach Ansicht der Autoren aus der Auseinandersetzung mit der Kreuzestheologie ergibt: «Christliche Theologie steht vor der Aufgabe, das Verständnis der Liebe Gottes im Kreuz immer wieder neu zu erklären und zu entfalten».

 

 

Bis dahin die theologischen Schlussfolgerungen der EKD, dem ich die eindeutigen Aussagen des Wortes Gottes gegenüberstelle, die dieser Tage Teil der morgendlichen Schriftlesung waren:

Und jeder Priester steht Tag für Tag da und versieht seinen Dienst und bringt oftmals die gleichen Opfer dar, die niemals die Sünde wegnehmen können. Dieser aber hat ein Opfer für die Sünden dargebracht und sitzt nun zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis seine Feinde zum Schemel seiner Füße gemacht werden. Denn mit einem Opfer hat er für immer die vollendet, die geheiligt werden„.
(Hebräer 10:11-15)

 

 

 

Und in Korinther 2:14 steht geschrieben:

Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und das Kreuz geheftet„.

 

Jesus selbst spricht von seinem Blut, als dem Blut des Neuen Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden. Natürlich hat der Kreuzestod Christi sehr viel mit der Liebe Gottes zu tun, wie die EKD-Theologen richtig feststellen. Denn es steht geschrieben, dass sich die Liebe Gottes zu uns darin zeigt, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Aber dabei unterschlagen sie die Sünde, die uns von Gott trennt und dass das Kreuz Christi das absolute NEIN Gottes zur Sünde ist, wie es Pfarrer Parzany einmal bei einer Pro-Christ Veranstaltung sagte.

Auch das mit der Versöhnung stimmt, aber die EKD-Funktionäre unterschlagen, dass die Versöhnung durch den aus Liebe zu uns erfolgten Opfertod Christi bewirkt wurde, weil Gottes absolute Heiligkeit und Gerechtigkeit eine Sühne für die Sünde fordert, die bis dahin nur unzureichend durch Tieropfer erfolgte. Die EKD-Funktionäre werden durch ihre Halbwahrheiten, mit denen sie die Menschen in die Irre führen, zu Feinden des Kreuzes Christi und müssen aufpassen, dass sie nicht noch mal zum Schemel seiner Füße gemacht werden.

 

Wir wollen deshalb treu zum Zeugnis der Schrift stehen und uns nicht über das Wort Gottes stellen und dieses mit allerlei Auslegungskünsten für den „modernen Menschen“ passend hinbiegen. Wir wollen Gott bitten, dass er den Verirrten Klarheit schenkt und aus uns vollmächtige Zeugen für seine Wahrheit macht.

 

8 Responses to “Das Kreuz für uns ist Gotteskraft”

  1. te'oma Says:

    Man kann nicht Christ werden durch ein Theologiestudium , sondern nur dadurch, das Gott einen
    die Möglichkeit der Umkehr und Südenvergebung, durch Jesus Christus gibt. Selbsterwählte Theologie-
    studenten, schaffen einen säkulären religiösen Verein, ohne Kraft, welcher sich der Welt anpasst, so wie
    in Deutschland.

  2. Ibrahim Says:

    Kopten in Ägypten! Christen in Ägypten!

  3. Ibrahim Says:

    ARAMÄISCHE HYMNEN!


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