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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Vera Lengsfeld über SED, Stasi und Die LINKE 31. März 2015

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 11:06

Ex-SED-Chef Gregor Gysi schwurbelt über den „Unrechtsstaat“

 

 

In Thüringen sondieren Grüne, SPD und Linke in Gesprächen, ob eine gemeinsame Regierung tragfähig sein kann. Ein Papier, in dem die drei Parteien die DDR einen „Unrechtsstaat“ nennen, hat nun Unmut geweckt.

 

 

In einem Papier mit dem Titel „Die Würde des Menschen ist unantastbar – Zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte“ heißt es: „Weil durch unfreie Wahlen bereits die strukturelle demokratische Legitimation staatlichen Handelns fehlte, weil jedes Recht und jede Gerechtigkeit in der DDR ein Ende haben konnte, wenn einer der kleinen oder großen Mächtigen es so wollte, weil jedes Recht und Gerechtigkeit für diejenigen verloren waren, die sich nicht systemkonform verhielten, war die DDR in der Konsequenz ein Unrechtsstaat.“ Über den Begriff Unrechtsstaat gibt es Aufregung. Warum nur hat sich ausgerechnet Gregor Gysi aufgeregt?

 

 

 

Gysi schwurbelt: „Wenn ich die DDR als Unrechtsstaat bezeichne, dann erkläre ich, dass die drei Westmächte das Recht hatten, die Bundesrepublik zu gründen, die Sowjetunion aber als Antwort nicht das Recht hatte, die DDR zu gründen„.

 

 

Die Ex-DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld sieht die Sache mit Gysi so: „Es ist komplett in Vergessenheit geraten, dass er der letzte SED-Chef war.“ Hier genau liegt der Hase im Pfeffer. Nein – „Unrechtsstaat“ mag der aktuelle Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Ex-Parteivorsitzende der PDS und Ex-Parteivorsitzender der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands), Gregor Gysi, gar nicht hören. Die SED war in der DDR, jüngere Leser werden dies unter Umständen nicht wissen, die Partei im eingezäunten Ostteil unseres mittlerweile wiedervereinigten Landes, die einen Teil der Deutschen über Jahre im realexistierenden marxistischen Kot der ehemaligen Sowjetunion gehalten hat, nachdem zuvor unser Land aus dem nationalsozialistischen Schlamassel befreit worden war. Im westlichen, also dem demokratischen Teil, unterstützten die Westalliierten die Gründung der demokratischen BRD.

Wollte Gysi das etwa sagen?

 

 

 

Weniger geht es um die Frage, wer das Recht hatte, den einen oder den anderen Staat zu gründen. Vielmehr geht es doch darum, wie in dem einen oder dem anderen Staat mit „dem Recht“ verfahren wurde. Wer sich über die Gepflogenheiten des Umgangs mit dem Recht in der ehemaligen DDR noch nicht ganz im Klaren ist, der möge sich einmal in ein Stasi-Gefängnis nach Berlin-Hohenschönhausen begeben oder nach Bautzen. Der möge sich die Berichte von politisch Verfolgten und Stasi-Opfern anhören. Wer danach immer noch der Meinung ist, die DDR sei kein „Unrechtsstaat“ gewesen, dem empfehle ich nach Nordkorea auszuwandern und sich am dortigen Rechtssystem zu erfreuen. Gregor Gysi schlägt mit seiner Äußerung all jenen kalt ins Gesicht, die unter der Knute von SED und Stasi litten. Den Opfern der DDR, der Stasi und der SED, deren Vorsitzender er einst war.

 

 

Auch daran sei erinnert im Jahr 25 nach dem Fall der Mauer. Gregor Gysi hat sich noch am 16. Dezember 1989 auf einem Sonderparteitag der SED-PDS für eine Zusammenarbeit beider deutscher Staaten bei voller Wahrung ihrer Souveränität ausgesprochen. Mit anderen Worten: Gysi wollte die Wiedervereinigung nicht. Er wollte einen vereinigten Rechtsstaat gemäß des Grundgesetzes nicht. Nun will er auch den „Unrechtsstaat“ nicht. Irgendwie konsequent.

{Quelle: http://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/detailansicht/aktuell/ex-sed-chef-gregor-gysi-schwurbelt-ueber-den-unrechtsstaat-89620/}

 

6 Responses to “Vera Lengsfeld über SED, Stasi und Die LINKE”

  1. Karin Says:

    sorry,die BRD ist für mich auch ein unrechtsstaat. demokratie gibt es hier auch nicht. hier entscheiden ein paar politiker über das gesamte volk. erwähne nur die asylantenfragen,griechenland und putin. das volk wird nicht gefragt.wahlbetrug traue ich denen hier auch zu.in der DDR hat man viel ruhiger gelebt.die soziale ungerechtigkeit die es hier gibt war dort nicht derartig ausgeprägt. ich hatte jedenfalls eine schöne kindheit und jugend.es wird alles viel schlimmer dargestellt als es in wirklichkeit war. was passiert hier mit andersdenkenden. die werden beschimpft und verunglimpft und kaltgestellt. siehe sarazin,pegidia .in der DDR ging es anfangs nur um die reisefreiheit. mehr wollten die menschen eigentlich nicht.

    • Warner, Klaus Ulrich Says:

      Sie können Demokratie wohl nicht definieren. DDR war eine SED-Diktatur. Andersdenkede wurde getötet. Sie haben nicht die geringste Ahnung oder sie waren eine von denen.

  2. bonifazius Says:

    Die Demokratie liegt am Boden, aber so was von am Boden!

    • Warner, Klaus Ulrich Says:

      Demokratie ist die Regierungsform, bei der eine gewählte Volksvertretung die politische Macht ausübt.
      „eine parlamentarische Demokratie“. In der DDR gab es keine Wahlmöglichkeit. In der Verfassung war der Führungsanspruch der SED festgeschrieben. Pressefreiheit und Meinungsfreiheit gab es nicht. Es gab politische Gefangene und politische Morde.

  3. Gloriosa Says:

    In der DDR haben die gleichen „Mächte“ im Hintergrund alle Fäden in der Hand gehabt und über ALLES bestimmt wie heute auch. Nur schützen die sich heute mit Verbotsparagraphen und Gefängnisstrafen vor Kritikern und lassen besonders WIEDER einen anderen (3.) Kulturkreis die Dreckarbeit machen. Unsere Städte (außer letzte Großstädte vielleicht) sind klinisch tot. Kulturzentren zerstört, leere Häuser und Straßenzüge, Bahnhöfe und was keinen privaten Profit bringt wird dem Verfall preisgegeben. Verwahrlosung macht sich breit. Was mal Lebensmittel waren macht heute krank! Und nur noch englisches Geseire oder Kriegslügen gegen Deutsche (Sippenhaft in 4. Generation!) im Rundfunk. Sogar unsere Sprache raubt man uns Stück für Stück – die Schreibschrift wird z.B. in Schulen abgeschafft, Genuschel in Filmen und auf Bühnen, DDR-Kultur ist gänzlich tabu. Gestalten wie Klum und Bohlen vergiften die Hirne unserer Jugend. Ethik und Moral hatten bei uns in der DDR einen anstrebenswerteren Stellenwert als heute! Lohngefälle von West nach Ost.
    Alle ÜBERWACHUNG HEUTE übertrifft um ein Hundertfaches die der DDR! Wir hatten eine schöne Kindheit in der DDR. Ferienlager, Ferienspiele, bessere Volksbildung, usw. Und die DDR stand versorgungsmäßig (wenn auch nur mit Grundnahrunsmitteln) auf eigenen Beinen. Die Preise waren stabil. An allen Wochenenden waren Tanzveranstaltungen in Kulturhäusern mit eigenen Jugend-Musikgruppen. Danach konnten alle GEFAHRLOS NACHTS IHRE ORTSCHAFTEN UND WOHNHÄUSER ERREICHEN OHNE ÜBERFALLEN, NIEDERGESTOCHEN, VERGEWALTIGT, AUSGERAUBT, TOTGETRETEN ODER BEDROHT ZU WERDEN !
    Nicht zu vergessen: Die Auflösung der DDR und der BRD wurde ebenfalls wieder von den gleichen Hintergrundleuten gesteuert! Nur hat „man“ damals die DDR-Bevölkerung dazu benutzt, indem „man“ die Versorgung lähmte! Heute sind wir zu einem Dienstleistungsvolk ohne eigene Standbeine und ohne Verstand verkommen. Pseudowerte bestimmen den Alltag und unsere Zukunft. Das Arbeitsnomadentum Chinas lässt grüßen!
    WOLLTEN WIR DAS ??? FÜR UNSERE NACHKOMMEN???

    • Warner, Klaus Ulrich Says:

      Sie sind wohl total verblendet oder sie waren in der SED oder bei der Stasi oder sind einfach nur Sympathisant/tin von Verbrechern.


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