kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Hunderttausende fordern Freilassung von Asia Bibi 30. März 2015

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 00:56

#saveAsiaBibi #petition #deathsentence #sign #change #Christianity #pakistan #prison #blasfemia #save #life link in comment  - catholicmum via Instagram

Zum Tode verurteilte, fünffache Mutter in Pakistan vor dem Obersten Gerichtshof.

 

 

London/Lahore (kath.net/ KNA): Mehr als eine halbe Million Menschen haben eine Petition zur Freilassung der in Pakistan wegen Blasphemie zum Tode verurteilten Christin Asia Bibi unterzeichnet. Am Freitagnachmittag (15.00 Uhr) unterstützten 572.742 Menschen die von der Engländerin Emily Clarke gestartete Initiative. In der Petition #saveAsiaBibi werden Großbritanniens Premierminister David Cameron, Außenminister Philip Hammond sowie die Regierung Pakistans aufgefordert, sich für die Freilassung der Christin einzusetzen.

 

Der Fall von Asia Bibi sorgte weltweit für Proteste. Die fünffache Mutter war im Juni 2009 nach einem Streit mit Arbeitskolleginnen verhaftet und zum Tode verurteilt worden. Sie soll den Propheten Mohammed beleidigt haben. Bibi hingegen bestreitet das. Das pakistanische Strafgesetz sieht für die Verunglimpfung des Propheten die Todesstrafe oder lebenslange Haftstrafe vor. Derzeit wird ihr Einspruch gegen das Urteil vor dem Obersten Gerichtshof des Landes verhandelt – der letzten Instanz, die die Vollstreckung verhindern kann. Zahlreiche internationale Gnadenappelle blieben bisher ohne Erfolg.

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Zahllose Gnadenappelle blieben bisher ohne Erfolg. Gnadenlos wie Mohammed bei der Ehebrecherin. Das Gesetz steht über allen Dingen und macht auch vor dem Tod nicht halt. Selbst, wenn sie den Propheten beleidigt haben sollte, wäre dies kein Grund, einen Menschen hinzurichten. Aber Mohammed ließ ja auch seine Kritiker hinrichten. Die pakistanische Justiz wird es sich mit den Radikalen im Lande, die nicht nur in Pakistan, sondern auf der Welt auf dem Vormarsch sind, nicht verderben wollen.

 

 

Wie viele Künstler, die JESUS durch unziemliche Kreuzdarstellungen verunglimpft haben, hätten ihr Leben nach diesem Gesetz bereits verloren.

 

Barbie- und Ken-Puppen als Jungfrau Maria und Gekreuzigter Jesus sind noch das harmloseste an künstlerischer Freiheit. Auf Mohammed-Ken-Figuren hat man im Übrigen im vorauseilenden Gehorsam verzichtet.

http://www.katholisches.info/2014/09/24/pseudo-kunst-barbie-modell-jungfrau-maria-ken-modell-gekreuzigter-jesus/

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/das-kreuz-mit-der-kunst-frosch-bleibt-trotz-papst-protest-a-575239.html

 

 

Frosch am Kreuz: Der Künstler Martin Kippenberger, der bereits verstorben ist, wäre im Islam diesem Gesetz zum Opfer gefallen.

 

http://www.sueddeutsche.de/kultur/eklat-um-ausstellung-in-koeln-schweine-am-kreuz-1.1363136

Schwein am Kreuz: Siegfried Anzinger wäre im Islam auch getötet worden, wenn er dies mit muslimischen Größen gemacht hätte.

http://www.claudius.de/ortswechsel/material/md0035.%20142f.pdf

 

 

Die zweite Seite des pdf-Dokuments enthält auch zwei Darstellungen der Kreuzigungsszene von George Grosz aus dem Jahre 1927 und von Joseph Beuys, die im Islam auf genau dieselben.

 

 

Diese Künstler hätten im islamischen Machtbereich ihr Leben ausgehaucht. Asia Bibi, die Christin, die Mohammed beleidigt haben soll, soll ihr Leben aushauchen, weil es in Pakistan genau solche Blasphemiegesetze gibt, die für die Delinquenten tödlich enden können.

 

 

 

Asia Bibi banner in Paris

 

 

Blasphemiegesetze helfen der Religion nicht, im Gegenteil: Sie führen die Religiösen in eine Sackgasse. Wer Religion beleidigen will, schafft es auch. Sind Religionen so feige und schwächlich, nicht mit einer solchen – zwar abartigen  – Kritik und Beleidigungen umgehen zu können? JESUS wurde am Kreuz viel fundamentaler beleidigt. JESUS hat diesen Beleidigern am Kreuz verziehen. Blasphemiegesetze zeigen nur die Schwäche von Religion. Kein Künstler würde Religion verunglimpfen, wenn die Religion vorbildlich von den Priestern und den Gläubigen vorgelebt werden würde. Karikaturen würden dann auf den Künstler selbst zurückfallen. Religion und Religionsausübung bieten immer wegen ihrer Unvollkommenheit Anlass zu Karikaturen, Satire und Geschmacklosigkeiten.

 

 

Solche Pseudokunstwerke sollten vielmehr Christen aufrütteln und sich fragen lassen, was schief gelaufen ist, dass ein Künstler JESUS als Tier am Kreuz darstellt. Missbrauchsfälle in der Kirche lassen Künstler auf solch einen Schwachsinn kommen. Wenn JESUS seinen Beleidigern verziehen hat, warum rufen Christen dann nach Bestrafung von Künstlern, die JESUS einfach nicht verstanden haben. Nein, wir rufen nicht nach Bestrafung von Künstlern, die JESUS beleidigen. Künstler beleidigen mit diesen Machwerken sich selbst und geben ihre innere Einstellung preis, die innerlich eher verrottet und verroht ist.

 

 

Mit Satire und der „künstlerischen Freiheit“ muss Religion umgehen lernen auch ohne nach Einführungen von  Blasphemiegesetzen zu rufen. Wer Meinungsfreiheit akzeptiert, muss auch  nicht genehme Meinungen akzeptieren und darf sich nicht hinter Kritikverboten verstecken.

 

 

 

In Pakistan herrschen andere Verhältnisse, nämlich muslimische. Blasphemiegesetze müssen abgeschafft werden, um den Menschenrechten wieder Geltung zu verschaffen. Hier ging es nicht um Kunst, sondern um einen Streit unter Arbeitskolleginnen. Ob diese die Wahrheit gesagt haben, bleibt dahingestellt. Blasphemiegesetze können sehr gut benutzt werden, um unliebsame Kollegen loszuwerden.  Warum sollen Menschen andere Menschen verurteilen, weil sie Gott beleidigt haben. Schafft Gott das nicht selbst? Wir brauchen Gott nicht in Schutz zu nehmen, indem wir nach irdischer Bestrafung rufen. GOTT wird sich dieser Beleidiger zur rechten Zeit annehmen.

Wir können uns verbal gegen Gottesbeleidigungen zur Wehr setzen. Aber auf irdische Bestrafung sollte kein Religiöser bestehen.

 

 

 

 

Der Artikel zeigt aber auch, dass immerhin sich über eine halbe Million Menschen in Britannien aufgerafft haben, eine Petition für Asia Bibi zu unterzeichnen.

Wir wären auch gern dabeigewesen.

 

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