kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Pilgerverbot für Kopten ins Heilige Land bleibt 29. März 2015

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 21:33

Die Zeit ist noch nicht reif, das Verbot aufzuheben. Denn Die Gefahr besteht noch, dass Kopten als Verräter und Verbündete der Zionisten abgestempelt werden!

Nur Kopten über 60 bekommen die Sondergenehmigung

 

 

 

Koptische Christen aus Ägypten dürfen weiterhin nicht nach Jerusalem pilgern. Das Patriarchat in Kairo bestätigte laut dem vatikanischen Missionspressedienst Fides ein Verbot zur Reisen ins Heilige Land aus den 1970er Jahren, das damals aus Solidarität mit den Palästinensern im arabisch-israelischen Konflikt vom koptischen Papst Schenuda III. (1923-2012) erlassen worden war. Von den rund 80 Millionen Ägyptern sind nach unterschiedlichen Angaben zwischen 10 und 15 Millionen Christen, meist Kopten.

Patriarchats-Sprecher Boulos Halim reagierte damit auf eine Kritik des palästinensischen Politikers Hazem Abu Schenab. Die Besuche von Christen in Jerusalem vor allem zu Weihnachten und Ostern wären eine materielle und geistige Unterstützung der arabischen Bevölkerung im Heiligen Land, hatte der Politiker argumentiert. Was ursprünglich als Ausdruck der Solidarität von Seiten der koptischen Christen für die Palästinenser gedacht war, schlage nun auf diese zurück. Dagegen betonte Pater Halim, das Pilgerverbot für die ägyptischen Christen nach Jerusalem bleibe in Kraft, solange nicht auch „unsere muslimischen Brüder“ frei in die Heilige Stadt reisen könnten. Im vergangenen Jahr hatte der Besuch von 90 ägyptischen Kopten während der Karwoche nach Jerusalem Diskussionen über das Kirchenverbot ausgelöst.

{Quelle: http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/68787.html}

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Das Verbot mag für die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts seine Berechtigung gehabt haben. Die Begründung mutet schon sehr eigenartig an, Christen zu verbieten, aus politischen Gründen aus Solidarität mit den Palästinensern, die die Vernichtung Israels befürworten, religiöse Pilgeransinnen zu unterbinden. JESUS ist nun einmal  in der Gegend um Israel erlösend tätig gewesen, insbesondere in Jerusalem. 

 

Solidarität mit Menschen, die das Heilige Land für sich beanspruchen und Israel und Juden vernichten wollen, kann unseres Erachtens heute nicht mehr der Maßstab sein, dieses Pilgerverbot aufrecht zu erhalten. Wenn es den Palästinensern von Israel verwehrt wird, so hat das seine Gründe. Die Angst vor Terroranschlägen gerade in der heutigen Zeit in Israel wäre gerade heute bei der extrem schnell zunehmenden Radikalisierung des Islams nicht unbegründet. Die Zeiten haben sich geändert.

Das Weltklima ist nicht nur islamisch radikaler, sondern auch weltkriegsrauer geworden.

 

 

 

Zu dieser Zeit Christen, ob Kopten oder anderen Christen ein Pilgerverbot in das Heilige Land, also zu den Lebensstationen Jesu, aufzuerlegen, ist unseres Erachtens kontraproduktiv.

Die ägyptische Regierung ist auf die Palästinenser derzeit auch nicht gut zu sprechen. Sie hat die Grenzen des Gazastreibens nach kurzzeitiger Öffnung wieder geschlossen.

 

 

 

 

 

 

Möglicherweise hat die Koptische Kirche sich nunmehr in ein Dilemma hineinmanövriert.

Möglicherweise scheint sie der Meinung zu sein, eine Aufhebung des Pilgerverbots könnte den Hass der Palästinenser und somit der Muslime im eigenen Land auf sich ziehen. Zumindest sollte sie das Verbot in einen Ratschlag, nicht ins Heilige Land zu reisen,  gesichtswahrend abschwächen, um dem einzelnen koptischen Christen die Möglichkeit zu geben, letztlich selbst zu entscheiden ohne Gewissensbisse zu bekommen. Es ist immer bedenklich, die individuelle Religiösität der eigenen Glaubensgeschwister manipulieren zu wollen. Wir schätzen, dass der Wunsch der koptischen Christen immens ist, die Stätten JESU besuchen zu zu wollen und zu dürfen bei der örtlichen Nähe zu Ägypten. Eine solche Pilgerfahrt wäre gerade für Kopten auch finanziellund zeitlich schnell und einfach realisierbar.

 

 

Die heutige Situation der Juden in Ägypten ist erschreckend. Sie ist nicht dieser Regierung anzulasten.

Lesen Sie selbst:

http://www.dw.de/juden-in-%C3%A4gypten-und-tunesien-in-sorge/a-16398652

Artikelausschnitt:

 

Nur noch hundert Juden in Ägypten

 

Am Nil leben Juden seit der Zeit der Pharaonen. Vor dem Zweiten Weltkrieg waren es rund 80.000. Heute leben in Kairo und Alexandria nur noch knapp hundert Juden. Die meisten von ihnen seien alte Frauen, sagt David Harari im Gespräch mit der Deutschen Welle. Er wuchs in Ägypten auf. Heute ist der 73-Jährige der Schatzmeister der Gesellschaft der Juden ägyptischer Herkunft in Frankreich (AJOE).

 

 

Maimonides Synagoge im ehemaligen jüdischen Viertel Haret al-Yahoud von Kairo (Foto: picture alliance / JOKER )

Maimonides Synagoge im ehemaligen jüdischen Viertel Haret al-Yahoud von Kairo
Frisch renoviert: Die Maimonides-Synagoge in Kairo

 

 

Die alten Synagogen in Ägypten sind Museen. Zwar ließ die Regierung 2010 die Maimonides-Synagoge in Kairo restaurieren, aber Gebete finden dort kaum noch statt. Die Gemeindevorsteherin organisiert nur noch wenige Male im Jahr einen Gottesdienst. „Für die wichtigen jüdischen Feiertage Neujahr und Yom Kippur lässt sie einen Rabbiner aus dem Ausland anreisen“, erzählt Harari. Da mindestens zehn jüdische Männer für einen Gottesdienst nötig sind, müssten Mitarbeiter der israelischen Botschaft in Kairo teilnehmen.

 

 

Konflikte in Israel treffen Ägyptens Juden

Die Wiedereröffnung der Maimonides-Synagoge war von politischen und religiösen Konflikten überschattet. Ägyptische Regierungsvertreter wollten sich nicht in einer Synagoge zeigen, nachdem israelische Sicherheitskräfte gegen Palästinenser vorgegangen waren. Spannungen zwischen Israel und den Palästinensern treffen auch die letzten Juden in Ägypten, obwohl das Land seit 1979 einen Friedensvertrag mit Israel hat.

Ende des zitierten Artikels

 

 

 

 

 

Die Koptische Kirche kann und sollte sich weiterhin für die menschlichen Belange der Palästinenser einsetzen, aber unseres Erachtens nicht auf Kosten von Pilgereinschränkungen für die eigenen Gläubigen. JESUS ist für die Koptische Kirche wie für alle Kirchen und Christen die Identifikationsfigur überhaupt.

 

Sie könnte ausgleichend wirken und dem Judenhass  entgegentreten, der auch möglicherweise in der ägyptischen Gesellschaft, die vorwiegend islamisch geprägt ist,  vorhanden ist. Spätestens nach der Gazaräumung durch Israel und nach der Antwort der Hamas gegen Israel dürfte ein Umdenken in dieser Frage angebracht gewesen sein. Kein Krieg im Nahen Osten hat Israel begonnen. Der Judenhass im Koran trägt dazu bei, dass der Hass in der muslimischen Bevölkerung der Palästinenser nicht enden will.

 

 

 

 

 

 

 

Wir denken, dass dieses Verbot, das damals zum eigenen Schutz und aus vorwiegend politischen Gründen zu Recht erlassen wurde,  nunmehr umgewandelt werden sollte in einen der politischen Situation angemessenen Ratschlag. Wir dürfen daran erinnern: Kein Nichtmuslim darf die heiligen Stätten des Islams besuchen, nämlich Mekka. Christen heute zu verbieten, ins Heilige Land, zu den Stätten JESU, also der eigenen Religion,  zu reisen, scheint nicht mehr begründbar zu sein. Man kann und sollte den Gläubigen mit Rücksicht auf das Uranliegen Papst Schenudas III.  davon abraten. Ein Verbot scheint heute nicht mehr nützlich zu sein. Und politische Entwicklungen dürften nicht in solche privaten grundlegenden  religiösen Entscheidungen das Pilgern in das heilige Land betreffend hineinspielen.

 

 

Christen sollten Jerusalem, wo unser HERR JESUS CHRISTUS sein direktes Erlösungswerk begann und vollendete besuchen dürfen, wann immer sie wollen. Jerusalem ist letztlich die irdische Hauptstadt des Judentums und des Christentums. Zumindest ist Jerusalem im Koran nicht namentlich erwähnt. Der Islam hat seine Hauptstädte in Mekka und Medina. Mohammed war nicht ein einziges Mal in Jerusalem und diese Stadt hat für den Islam nur deshalb Bedeutung, um Christen und Juden in ihrer religiösen Identität klein zu halten. Der Islam hat zwei Hauptstädte und Christen und Juden nur die eine. Darum sollten Juden und Christen nie verwehrt werden, in das Heilige Land reisen zu dürfen.

 

 

Das wäre genauso,  als ob die Gelehrten der Al-Azhar- Moschee in Kairo den ägyptischen Muslimen verbieten würden, nach Mekka zu pilgern mit der Begründung, dass  Christen und Juden nicht frei in den Kaababereich eintreten dürften, und zwar aus religiösen und politischen Gründen, weil Islam eine politische Religion ist. Das aber wird nie geschehen.

Warum also geschieht das bei den Christen?

 

Und die Juden sollten im Christentum endlich die Rolle spielen, die ihnen gebührt. Eine respektable. Aus dem Judentum ist JESUS hervorgegangen. ER hat jüdische Feste gefeiert und sich im Judentum religiös zuhause gefühlt. ER hat aber als der SOHN GOTTES sein Erlösungswerk im biblischen Israel durchgeführt und uns SEINE Lehre geschenkt. Die wichtigsten biblischen Heiligen waren jüdischstämmige Menschen, von Johannes, dem Täufer, Maria über Josef bis zu den Aposteln. Das sollten wir nie, nie vergessen.

 

 

 

Für Judenhass war im Christentum viel zu lange Platz. Ja, die Juden sind gerade wegen JESUS ein von GOTT auserwähltes Volk und bleiben es für alle Zeiten. Sie haben JESUS, den SOHN GOTTES hervorgebracht. GOTT hat jüdische Menschen aus SEINEM auserwählten Volk für würdig befunden, SEINEN SOHN hier auf Erden in seinen Reihen zu gebären und  wirken zu lassen. Das allein ist eine Hochachtung gegenüber allen rechtschaffenden Juden wert! Juden sind und bleiben die älteren Geschwister der Christen. Viel zu lange wurden sie als Gottesmörder von Christen gebrandmarkt, was nicht den Tatsachen entspricht. Römer haben JESUS ermordet und JESUS hat am Kreuz seinen Feinden unter größten Schmerzen verziehen, also auch all denjenigen, die „Kreuzige ihn“ geschrien haben, nur wir nicht. Sie wussten nicht, was sie taten. JESUS wollte den öffentlichen Tod. JESUS wollte den Tod genauso wie er in den Evangelien beschrieben ist. JESUS war der Initiator seines eigenen Todes aus Liebe zu uns allen.

Damit haben die Juden nichts, aber auch gar nichts zu tun. Der Hass auf beiden Seiten war groß und dieses Kriegsbeil sollte endgültig begraben werden.

 

 

 

Wenn wir es genau betrachten: Juden haben sogar das Recht gehabt, JESUS dem Tode zu überliefern, weil sie des VATERS Gesetz beachtet haben, Gotteslästerer, der Todesstrafe zuzuführen. Weil sie die Sohnschaft JESU nicht erkannten, war er für sie ein Gotteslästerer, weil JESUS SICH im VATER sah und den VATER in IHM.  Können wir es ihnen verübeln? Selbst die Jünger flohen bei SEINER Gefangennahme und schämten sich für JESUS. JA, sie leugneten ihn. JESUS ist somit letztlich nach den damals im Judentum geltenden vom VATER selbst eingesetzten Gesetzen  – lediglich von den Römern ausgeführt – zu Recht gestorben. ER selbst wollte es auch so!

 

Das zu begreifen, sollte wahrlich nicht schwer sein. Es war SEIN Wille und der Wille des VATERS in der Einheit des HEILIGEN GEISTES. Die Kirchen haben zu lange Juden nicht die Achtung geschenkt, die ihnen gebührt. Wir glauben, dass die Welt friedlicher gewesen wäre, wären diese einfachen Tatsachen geistlich so eingeordnet worden.

 

 

Möge der DREIEINE GOTT endlich den geistigen und geistlichen Frieden in allen Völkern aktivieren, der es erlaubt, dass sich alle Religionen respektvoll auf gleicher Höhe  begegnen können. Das aber scheint dem Islam äußerst schwer zu fallen. Dies sollte nicht unterstützt werden. Lasst die Menschen zu ihren heiligen Stätten pilgern und wehret es ihnen nicht. Die Pilgerschaft ist für Christen eine Form des Gebetes und beschreibt die Sehnsucht, JESUS nahe sein zu wollen.

 

4 Responses to “Pilgerverbot für Kopten ins Heilige Land bleibt”

  1. andrew Says:

    >> Ostjerusalem umfasst die Altstadt von Jerusalem und die östlich anschließenden Bezirke einschließlich des durch die Bibel zu Berühmtheit gekommenen Ölbergs.
    In Ostjerusalem liegen einige der heiligsten Stätten von Judentum und Christentum, darunter die Klagemauer (die Westmauer des Tempels), der Tempelberg mit dem (ehemals christlichen) Felsendom und die Grabeskirche. <<

    – laut Umfragen wollen ca. 70% der Deutschen (und wohl auch anderen EU-Länder inkl. Vatikan/evang. Kirche!) den historisch-religiös so bedeutenden östlichen Teil Jerusalems (Altstadt) den Muslimen übereignen. Es droht ein erneuter europäischer Kreuzzug – diesmal allerdings GEGEN Jerusalem?!!

  2. te'oma Says:

    Jesus ist an jedem Ort der Welt präsent ,da kann der Gläubige ruhig zuhause bleiben.

    Klicke, um auf 255487.pdf zuzugreifen

    • Bazillus Says:

      Werter te´oma,
      es geht hier nicht darum, dass Jesus nicht überall zugegen ist, z. B. in jedem christlichen Gottesdienst (Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen) Es geht m. E. um die Kritik des Verbots der koptischen Kirche, nicht zu den Pilgerstätten in Jerusalem reisen zu dürfen. Während Muslimen nichts verboten wird, wird Kopten genau das verboten, was einzelnen Kopten möglicherweise wichtig erscheint. Wenn Ihre Kirchengemeinde Ihnen verbieten würde, die heiligen Stätten Jesu zu besuchen, wenn sie unbedingt dorthin wollten, wäre das für Sie ok?
      Dass der Besuch in Jerusalem auf den Pfaden Jesu kein Dogma ist, von dem das Seelenheil abhängig ist, ist natürlich klar.

      • Akelei Says:

        Das Verbot gehört wirklich aufgehoben. Da bin ich der gleichen Meinung. Allerdings sollten Kopten sich nicht alleine in arabischen Stadt- und Landesteilen Jerusalems und Israels bewegen. Ich war zwei Mal in Israel. An manchen Stellen, z.B. am Ölberg, ist es nicht so sicher, wenn man alleine rumläuft. Besser mit einer Gruppe und einem ortskundigen Reiseführer.


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