kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Systematische Vertreibung der Christen Nigerias 28. März 2015

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 22:13

Fokus auf Boko Haram verstellt Blick für Verfolgung durch Stamm der Fulani

 

 

 

Im April jährt sich die Entführung der 276 zumeist christlichen Mädchen aus Chibok durch Boko Haram. Ihre Gefangenschaft dauert an. Die Tat rückte ein weiteres Mal Boko Haram ins Blickfeld der Medien, die inzwischen fast wöchentlich über blutige Angriffe und Bombenanschläge der Islamisten in den Dörfern und Städten im Norden Nigerias berichten. Dabei bleiben jedoch die Verfolgung und gezielte Vertreibung von Christen im Mittelgürtel Nigerias weitgehend unerwähnt.

 

 

 

 

 

Muslims have attacked villages in three states in Nigeria every Sunday this month, killing at least 15 Christians

http://www.jewsnews.co.il/2014/01/26/muslims-targeting-xtians-every-sunday-at-church-service-at-least-15-slaughtered/

 

 

 

 

Systematische Gebietsausweitung

Länderregierungen schauen zu

 

 

In dem jüngst veröffentlichten Bericht „Migration and Violent Conflict in Divided Societies: Non-Boko Haram Violence against Christians in the Middle Belt Region of Nigeria“ beschreibt das Nigeria Conflict Security Analysis Network (NCSAN) die seit vielen Jahren andauernden Übergriffe der Viehhirten des Fulani Stammes gegen Christen. Die historischen Hintergründe sind komplex, die Vorgehensweise der zumeist streng-muslimischen Fulani allerdings ist einfach. Sie folgen dem islamischen ‘Dar-ul-Islam‘-Konzept, was darauf abzielt, Volksgruppen ins Haus des Islam zu zwingen. Dabei werden mit Waffengewalt Dörfer, Felder und Weidegründe erobert. Diese Auslegung des Islam erlaubt, „Ungläubige“ – also Nicht-Muslime – mittels Brandschatzung, Vergewaltigung, Vertreibung und sogar Mord zu unterwerfen.

Die Fulani waren zunächst stärker im Norden Nigerias verbreitet. Aufgrund langer Dürren drangen sie bei ihrer Suche nach Weidegründen in die mehrheitlich von Christen bewohnten zentral gelegenen Landesteile vor und vertrieben diese gewaltsam. Die regierenden muslimischen Behörden verfolgten die Übergriffe gegen die Christen nicht, da auch sie eine Ausweitung des Islam anstreben. Fulani und Boko Haram unterstützen sich gegenseitig in ihrem mörderischen Treiben.

 

 

 

 Muslims Take Ten Christians, Shoot And Burn Them Alive, And Say, “Allahu Akbar, We must wipe out these infidel Christians today”

http://dcwatchdog.org/muslims-take-ten-christians-shoot-and-burn-them-alive-and-say-allahu-akbar-we-must-wipe-out-these-infidel-christians-today/

 

 

 

 

 

Beispiel aus dem südlichen Landesteil des Bundesstaates Kaduna

 

Der kommunale Leiter Enock Andong aus Fadan Attakar berichtet, dass die Fulani mit modernsten Waffen ausgestattet sind, die aus seiner Sicht Militärbeständen entstammen müssen. „Sie fallen in unsere Dörfer ein, ermorden unsere Leute, brennen unsere Häuser nieder und verschwinden wieder. Viele Christen leiden Hunger. Sie können ihre Felder nicht mehr bewirtschaften. Hunderte von Kindern können die Schule nicht besuchen, die Kirchen in den betroffenen Dörfern wurden dem Erdboden gleichgemacht.“ Ignatius Raymond von der Attakar Community Development Association (ACDA) bestätigt und ergänzt den Bericht: „Seit Beginn der Übergriffe 2011 wurden hier mindestens 480 Christen ermordet, viele davon Frauen und Kinder. Mehr als 3.000 Häuser wurden zerstört, die Menschen sind nun obdachlos. Wir bemühen uns, durch Gespräche mit Verantwortlichen der Gewalt ein Ende zu setzen“. Ob die Wahlen am 28. März eine große Veränderung im Land bringen? Die Christen hoffen auf unsere Gebetsunterstützung und ein Ende des Mordens.

{Quelle: https://www.opendoors.de/verfolgung/news/2015/3/nigeria_systematische_vertreibung_von_christen/}

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Dieser Bericht bestätigt genau das, was unser Blog bereits mehrere Male durch Kommentare vermutet hatte.

 

Boko Haram muss in der Bevölkerung massive Unterstützung bekommen,

ansonsten könnten sie nicht so erfolgreich agieren.

 

 

 

Im obigen Artikel muss folgender Abschnitt hervorgehoben werden:

Die historischen Hintergründe sind komplex, die Vorgehensweise der zumeist streng-muslimischen Fulani allerdings ist einfach. Sie folgen dem islamischen ‘Dar-ul-Islam‘-Konzept, was darauf abzielt, Volksgruppen ins Haus des Islam zu zwingen. Dabei werden mit Waffengewalt Dörfer, Felder und Weidegründe erobert. Diese Auslegung des Islam erlaubt, „Ungläubige“ – also Nicht-Muslime – mittels Brandschatzung, Vergewaltigung, Vertreibung und sogar Mord zu unterwerfen.

 

 

Womit bewiesen wäre, dass Boko Haram und islamisch einfache, aber effektiv-islamische Verbrechenslegitmierung Grund sind für das schnelle Ausbreiten des Territoriums von Terrorverbrechern, die im Namen Allahs meinen, alle im Koran angedachten und vorgegebenen Gewaltlegimitationen in die Praxis umsetzen zu dürfen, weil Allah ihnen die Verantwortung dafür bereits abgenommen hat. Wenn IS oder Boko Haram zuschlägt, schlägt Allah selbst. Haus des Friedens = Islam, Haus des Krieges = Gebiet der Ungläubigen. Die Mittel und Vorgehensweisen, seien sie auch noch so brutal, rechtfertigt der Islam, die Ungläubigen des Kriegshauses im Sinne Allahs  dem islamischen Friedhofsfriedenshaus einzuverleiben. Damit ist die religiös-mohammedanische Militärstrategie  des Schreckens zu diesem Zweck nicht wiedergeboren, sondern aus der Urlehre des Islam noch heute anwendbar. Sobieski und Martell sind somit offensichtlich auch heute wieder gefragt. Denn was ist Brandschatzung, Vertreibung, Vergewaltigung, die mit Waffengewalt erzwungen wird, anderes als ein Angriffskrieg, der abzuwehren gilt.

 

 

 

Und die dritte Komponente, die in diesen Krieg verwickelt ist, ist die auch aus Ägypten bekannte Lethargie der Behörden, die die islamischen Attentäter gewähren lassen, obwohl sie sie zur Rechenschaft hätten ziehen müssen. Damit bekunden die Behörden Nigerias, dass Allahs Gesetz auch für sie bindend ist. Sie sind also die Stillhalteinstanz für Boko Haram und den radikalislamischen Fulanis. Dieses Terror begünstigende und fördernde Dreigestirn bildet somit den gesamten Terrorsumpf in Nigeria zumindest in diesem Gebiet. Denn welcher Behördenmitarbeiter traut sich, gegen Muslime vorzugehen, denen es doch laut Koran geboten ist, gegen Ungläubige zu kämpfen. Die Behörden schreiten somit erst dann ein, wenn Muslime die Opfer sind.

Die Scharia  im Kopf der Fulanis ist also für die Behörden bindend.

 

 

 

 

Nichts wäre dringlicher, Religion und Staat zu trennen. Aber das wird im Norden Nigerias wohl kaum möglich werden.

 

Es ist müßig und auch kontraproduktiv, den Islam immer wieder vom Vorwurf der Eroberung reinzuwaschen. Die Realität sieht in der Welt anders aus. Da, wo der Islam Macht hat, lässt er keine andere Ideologie oder Religion groß werden durch das Mittel der Unterdrückung und des Kritikverbotes sowie der scharianischen  Blasphemie- und Apostasiegesetzgebung. Da, wo der Islam in der Unterzahl ist, gibt er sich friedenstolerant und hält die Politiker und Kirchenführer und andere Eliten für so naiv und blauäugig, dass sie diesen den behaupteten Friedenswillen als Realitätsziel verkaufen können. Das Schlimmste an der Sache ist: Sie sind es auch, weil sie es glauben wollen.

 

 

 

 

Wer Islam in Reinkultur sehen will, braucht nur nach Saudi Arabien oder Iran zu schauen, die sich gerade anschicken, einen Stellvertreter-Krieg gegeneinander im Jemen zu führen.

Beiden Islamkulturen, der sunnitischen wie auch der schiitischen Kultur ist gemeinsam, Andersgläubige und Andersdenkende in ihrem Machtbereich zu unterdrücken und klein zu halten.

 

 

Auch hier empfehlen wir die Gebetsanliegen des Open Doors Artikels

 

One Response to “Systematische Vertreibung der Christen Nigerias”

  1. erik Says:

    Das Vorgehen erinnert an die Araber und Arabisierten Afrikaner im Sudan die die Schwarzafrikanischen Darfuris ermorden,vergewaltigen,vertreiben(die sidn allerdings alle Moslems)auch da geht es ums Land und der Staat unterstützt die Räuberbanden(viele davon übrigens ehemals von Gaddhafi ausgebildet-Da es in Libyen zu wenige Menschen gab warb er Fremde an oder Zwangrekrutierte sie).


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