kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Jüdische Lieder in Alltagssituationen 27. März 2015

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 22:22

In Israel ist Vieles möglich!

 

Wer im Jerusalemer Machane-Jehuda-Markt auffallen will, muss schon mit etwas Besonderem kommen. Diese Gruppe von Opernsängern hat es geschafft, die Aufmerksamkeit der Besucher zu auf sich zu ziehen, und nicht nur das: Sie haben es geschafft, ein Lächeln auf die Gesichter zu zaubern. Viele der Leute auf dem Basar singen mit und unsere Leser müssten das Lied mittlerweile eigentlich auch schon mitsingen können!

 

Passend zu den Wahlen spielen wir die Hatikva. Jedoch etwas anders als man sie kennt und an einem anderen Ort, nämlich der Straßenbahn in Jerusalem. Trotz aller politischen Unterschiede sind wir hier in Israel ein Volk, das zusammenhalten muss und die Hatikva verbindet alle Strömungen der Gesellschaft.

 

 

 

Diese bekannten jüdischen Lieder, die ein Loblied auf Jerusalem singen, werden so ganz inmitten von Alltagssituationen gesungen. Die versierten musikalischen Akteure beweisen damit, dass Musik überall auf der Welt verstanden wird, wenn auch der Text nicht verstanden werden sollte. Uns kommt es darauf an, was Musik bei den völlig unvorbereiteten Zuhörern bewirken kann. Ein Lächeln wird in die ernsten Gesichter förmlich gezaubert. Es ist schon ein echtes Wunder, auch, wenn wir es nicht als Wunder anerkennen, was Musik bewirken kann. Musik kann Ausdruck der Seele sein, wenn sie zart und positiv daherkommt. Denn wo man singt, da lass Dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder, heißt es in einem Sprichwort.

 

 

Wer harmonische Musik – jenseits von allem Religiösen – ablehnt, hat ein Herz aus Stein.

Was Musik aber sonst noch bewirken kann, erkennt der Leser aus folgendem Artikel: http://www.planet-wissen.de/kultur_medien/musik/macht_der_musik/

 

Macht der Musik

Musik ist viel mehr als nur ein schöner Zeitvertreib. Musik kann Balsam für die Seele sein, aber auch die geistige und soziale Entwicklung von Kindern fördern. Selbst Erwachsene können vom Musizieren profitieren – es mobilisiert das Gehirn und produziert Glückshormone. Kein Wunder, dass Musik heute von vielen Experten nicht nur als schönes Hobby angesehen, sondern in der Medizin auch als therapeutisches Hilfsmittel einsetzt wird.

Ende des zitierten Artikelausschnitts.

 

 

 

Was da in diesem Artikel so wissenschaftlich fundiert daherkommt, wird auf die eingangs verlinkten Videos in der Praxis so deutlich. Ein Lächeln, die Stimmung erhellt sich förmlich in der direkten Umgebung der Musizierenden. Die Spannungen lösen sich in diesem Moment auf. Ja, Musik kann eine Himmelsmacht sein. Die wohlklingenden Harmonien der Musik lässt das Leben lebenswerter erscheinen.

In einem Land wie Israel, welches von aller Welt angefeindet wird, kann Musik in der Bevölkerung Gelassenheit bis hin zur Fröhlichkeit bewirken. Wer diese Lieder hört, kann sich kaum vorstellen, dass Israel auch nur einen Teil Jerusalems abtreten wird.

 

 

Leider wird Musik hier in der Schule als marginales Fach angesehen. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Musik kann sogar die Leistungen in anderen Fächern erhöhen.

 

 

Sehen wir die gute Musik als ein weiteres Geschenk GOTTES an, die das Herz des Menschen lachen und aufatmen lässt. Darum ist auch der Islam so humorlos, so trocken und so spröde, weil er ohne Musik von Gehorsamsritualen und -regeln bis in die letzte Ecke des Lebens seine Herrschaft über die Gläubigen ausbreitet. Einige Gelehrte des Islams bezeichnen Musik als haram. Wer die Musik verweigert und für haram erklärt, der hat nichts von der Schönheit des irdischen Lebens verstanden, die GOTT auf Erden gewollt hat, aber durch solche Verweigerungen einfach nicht erkannt werden.  Wer Musik ablehnt, lehnt GOTT ab. Musik kann Ausdruck für Liebe sein. Nicht umsonst der Ausdruck „Liebeslieder“ .Wer Musik für das tägliche Leben ablehnt, der weiß nicht, auf was er verzichtet. Selbstverständlich gibt es zerstörerische Musik, die die Seele verletzt. Aber mit dem generellen Musikverbot schüttet eine Religion das Kind mit dem Bade aus.

 

 

 

Wenn die Menschen mehr musizieren würden, würde die Welt tatsächlich besser werden. Ja, damals saßen Knechte und Mägde, Menschengruppen unter der Dorflinde und sangen und musizierten zusammen. TV und Radio gab es noch nicht. Man traf sich zum Feierabend an einem Ort und musizierte. In den Familien wurde Hausmusik betrieben. Das schweißte zusammen. Musik brachte die Menschen zusammen. Heute wird Musik vielfach lediglich konsumiert, möglichst einzeln mit einem Kopfhörer eingeschlossen. Chöre haben ein lange Tradition. Das Zusammenmusizieren ist es, was die Musik so sinfonisch zusammen harmonieren lässt. Wer in einem Chor mitgesungen hat, weiß, wovon hier die Rede ist. Da entsteht Gemeinschaft. Da muss der eine auf den anderen hören. Da kann nur ein Gesamtkunstwerk entstehen, wenn jeder Einzelne seine Fähigkeiten für die Gemeinschaft einsetzt. Da ist jeder praktisch gezwungen, sich für eine gelungene Aufführung  zum Wohle aller einzusetzen. Ebenso beim Orchester. Dieses Zusammenspiel in der Musik macht deutlich, dass Menschen Gemeinschaftswesen sind, die allein einsam und verlassen nur schwerlich existieren können. Erst dann kann ein harmonischen Gesamtwerk erklingen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Singen kräftigt nicht nur die Lungen und das Herz, sondern auch die Seele. Singen kann jubilieren sein. Singen kann die Öffnung für GOTT sein. Singen ist sogar doppeltes Gebet. Geistliche Lieder sind so wunderbar, weil sie Gebete singend vor das Angesicht GOTTES tragen.  Wenn Musik ohne Worte bereits eine Hochtstimmung der Seele auslöst oder auslösen kann, wieviel mehr bringt ein gemeinsam gesungenes Lied mit geistlichem Text für religiöse Menschen für die eigene Seele. Darum sind christliche Gottesdienste mit Gesang durchsetzt. Sie stärken das Gemeinschaftsgefühl.

Sie bringt andererseits aber auch  die jeweils eigene Seele dem DREIEINEN GOTT näher, je bewusster der einzelne Sänger Text und Musik in seine Seele Einlass finden lässt. Das Lob Gottes wird durch Musik erst auch bis in den letzten Winkel der Seele erfüllt, zumindest wird dieser Zustand durch Musik erleichtert. Nicht umsonst heißt das Gesangbuch „Gotteslob“. Denn auch JESUS sang. Wie selbstverständlich wurde in Matthäus 26, 30 der Lobgesang vom Evangelisten erwähnt. Singen gehörte selbst in dieser Situation als Selbstverständlichkeit dazu. Ein Satz: „Nach dem Lobgesang gingen sie zum Ölberg hinaus.“, heißt es dort wie selbstverständlich und dem Leser wurde zugemutet, dass dies auch als bekannt vorausgesetzt wurde.

 

http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=1664

 

 

 

Wir lesen im A.T., dass es Abteilungen von Sängern gab, und unter ihnen solche, die den Lobgesang leiteten. Gleichzeitig waren einige Sänger auch Instrumentalisten (2. Chr 23,13; 1. Kön 10,12). Am Ende des Gebets in Habakuk 3,19 heißt es: „Dem Vorsänger. Mit meinem Saitenspiel.“ Psalm 68,26 sagt: „Voran gingen die Sänger, danach Saitenspieler, inmitten Tamburin schlagender Jungfrauen“.

 

 

Musikalisch organisierte Formen dieser Art finden wir im N.T. nicht. Die, die Gott anbeten, „müssen in Geist und Wahrheit anbeten“. Das gilt auch für den Gesang:
• „Ich will lobsingen mit dem Geist, ich will aber auch lobsingen mit dem Verstand.“ (1. Kor 14,15, vgl. auch 1. Kor 14,26)
• „Werdet mit dem Geist erfüllt, redend zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern, singend und spielend dem Herrn in eurem Herzen.“ (Eph 5,19)
• „Mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern, Gott singend in euren Herzen“ (Kol 3,16).

 

 

Auch im Himmel wird es Gesang geben (Off 5,9). Singen gehört mit Loben zusammen: Bei der Einsetzung des Abendmahls wurde ein Loblied gesungen (Mt 26,30). Dasselbe Wort (υμνεω) wird mit „lobsingen“ uebersetzt, als Paulus und Silas im Gefängnis waren (Apg 16,25). Der Herr lobsingt inmitten der Versammlung (Ps 22,23; Heb 2,12).

Ende des verlinkten Artikels.

 

 

 

Lassen wir unseren Glauben durch die Musik vertiefen und inspirieren. Sie kann ein Lebensaufheller sein in aller Not und Traurigkeit. Die Macht der Musik ist stark. Und Musik werden wir auch im Himmel wieder hören, erleben und erfühlen dürfen.

Gute Aussichten!!!

 

DANK SEI GOTT, dem VATER, dem SOHN und dem HEILIGEN GEIST.

 

2 Responses to “Jüdische Lieder in Alltagssituationen”

  1. Akelei Says:

    Yeah ! Naomi Shemer, Ofra Haza, Shuli Rand, David D’Or, Lata Mangeshkar, Asha Bosle, Om Kalthoum, Cheb Chaled, Ima Sumac, Xit, Maria Callas, Maria & Margot Hellwig, Freddy Mercury, Han Hong, Lee Zhong Sheng, Long Shen Dao, Bob Marley, Ziggy Marley, Bunny Wailer u.v.a. – Music lives forever and brings us together !! Baruch Hashem, Adonai Elochinu – Melech haolam. Gelobt sei Jesus Christus, von nun an bis in alle Ewigkeit !

  2. Bazillus Says:

    Vollendet die Stimmung dieses Artikels.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s