kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Säkularisierung größten Ausmaßes – Christus in Eucharistie und in den Armen 24. März 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 22:47

Bischof Hanke bei Kongress von „Kirche in Not“ über Orden und Berufungen heute: „Wir müssen den ganzen Christus finden und ihn verehren und dann wird das Christ-Sein von morgen eine kraftvolle Begegnung sein„.

 

Würzburg (kath.net/rn): „Wir erleben in Europa eine Säkularisierungswelle nie gekannten Ausmaßes.“ Auf das verwies der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke am Sonntagvormittag bei einer Diskussion über Orden und Berufungen beim „Kirche in Not“-Kongress „Treffpunkt Weltkirche“ in Würzburg. Ein Soziologe habe Europa sogar als „religiöses Katastrophenland“ bezeichnet. Die Säkularisierungswelle sei aber noch nicht zu Ende. „Die Entwicklungen weisen darauf hin, dass wir als Christen eine kleine Schar werden. Dann gilt eben, dass wir – um es mit Worten von Papst Benedikt auszudrücken – eine kreative Minorität werden, die sich aus der Christusbeziehung speist“.

 

 

 

 

 

 

 

 Hanke betonte gleichzeitig, dass er dennoch nicht in einem Chor des Jammerns einstimmen wolle und erinnerte an die Verheißung des Herrn: „Ich bin bei euch alle Tages zum Ende der Welt“. Auch damals sei es nur eine kleine Schar gewesen, die diese Verheißung bekommen habe. „Es ist etwas sehr Großes, was Gott jedem einzeln von uns zutraut. Wir sollten uns nicht lähmen lassen. Gott traut dem Einzelnen viel mehr zu als wir uns selbst.“ Hanke erinnerte daran, dass wir den „ganzen Christus“ finden müssten, den Christus in der Eucharistie und den Christus in den Armen. „Wir müssen den ganzen Christus finden und ihn verehren und dann wird das Christ-Sein von morgen eine kraftvolle Begegnung sein“.

 

 Es genüge nicht, den Menschen die Lehre vorzutragen. Es gehe um den „gelebten Glauben“. Der Bischof von Eichstätt erinnerte in dem Zusammenhang, dass in Bayern die Fußwallfahrten bei jungen Menschen sehr beliebt seien. Auch kleine geistliche Zellen wie Gebetskreise könnten eine Hilfe sein. Hanke erklärte beim Forum auch, dass man Berufungen nicht machen könnte. „Berufungen kann man nicht machen. Man kann den Boden bereiten. Man kann Berufungen begleiten. Aber Berufung ist ein Geheimnis Gottes. Man kann nicht strategisch Berufungen entwickeln. Wir können uns geistlich-strategisch öffnen, dass der Herr mit seinem Ruf besser vernehmbar ist“.

 

 

 

 

 Beim Podiumsgespräch waren auch zwei Ordensgründer zu finden. Sr. Eppi Brasil hatte vor einigen Jahren auf den Philippinen die „Dominikanerinnen der Königin vom Rosenkranz“ gegründet. Der Orden ist kontemplativ, kümmert sich aber auch um soziale und medizinische Dienste. Daneben saß Pater Hu Long, der als „Mutter Teresa von Jamaica“ bezeichnet wird und Gründer und Generaloberer der „Missionaries of The Poor“ ist. Der ehemalige Jesuit kümmert sich besonders um die Armen. „In den Armen fand ich Christus. Christus da zu finden bedeutet auch, dort die Wunden Christus zu finden. Wenn wir die Fülle von Christus finden wollen, müssen wir zu den Armen gehen und dort die Präsenz von Christus finden. Fürchtet euch nicht vor dem gekreuzigten Christus, sucht ihn im Alltag eures Lebens.“.

kath.net-Bericht von Roland Noé

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Die Säkularisierungswelle Europas – wir fügen hinzu in Sachen Christentum -, welches als „religiöses Katastrophenland“ bezeichnet wurde, hat viele Väter.

a) Wohlstand und Wohlleben

b) Mangel an Glaubenswissen

c) Rosinenpickerei am Evangelium durch die Theologie

d) Frieden, der in Europa (außer auf dem Balkan) schon so lange andauert

e) Wissenschaftshörigkeit

f)  Christenfeindliche Kräfte, die das Christentum seit Jahrzehnten zurückdrängen.

 

 

 

 

 

 

 

 

a) Wohlstand und Wohlleben mit all seinen Facetten

Wenn es dem Esel zu wohl geht, geht er auf Glatteis. Dieses Sprichwort ist symptomatisch für unsere zunehmend christenlose und damit zunehmend wurzellose Gesellschaft. Wohlstand führt zu Wohlleben und lässt denken, dass bestens ohne Gott und insbesondere ohne moralische Regeln auszukommen sei. Wohlstand lässt unvorsichtig werden, lässt jede Wachsamkeit vermissen und begünstigt die Charkterlosigkeit des „Sicht-treiben-lassens“ eben ohne Gott. Die Wurzel des Wohlstandes ist für den normalen Menschen, der nicht gerade im Lotto gewonnen hat, Fleiß, Arbeitsamkeit und Zielstrebigkeit im Materiellen. Die Versicherungsmentalität ist es, die Gott  in Vergessenheit geraten lässt. Das Wohlleben lässt egoistisch werden und insbesondere kinderfeindlich. Kinder stören das Lebensprogramm und verhindern die Selbstverwirklichung des Ego.  Kinder jedoch sind die Zukunft, die mit der gewollten Kinderlosigkeit eben verspielt wird.

 

 

Kinderfeindliche Gesetze tragen zusammen mit diesem Denken der exzessiven Gleichberechtigungsfantasien zu diesem kurzfristigen Denken, einem Denken, welches keine Zukunft bietet,  bei. Die letzten Generationen hier hätten sich genau die Kinder leisten können, die jede Einwanderungsforderungen ad absurdum geführt hätten. Diese abgetriebenen Kinder sind in der Regel Opfer des Wohllebens geworden. Die Unterhaltungsindustrie und die Wirtschaft waren es, die diese Stimmung begünstigt hat. Das alte Rom-Spiel: Brot und Spiele wurde in den letzten Jahrzehnten zum Maß aller Dinge. Gott spielte da nur noch eine Statistenrolle. Das Wichtigste war und ist der Spaß- und Fun-Faktor, der für viele besonders junge Menschen das Lebensziel vorgab und noch immer vorgibt. Die Wirtschaft und das Geld wurde zum Ersatzgott erhoben.

Die Wirtschaft brauchte billige Arbeitskräfte und die boten sich in den Frauen, die gerade ihre Schwarzer-Emanzipation entdeckten, geradezu an. Wer als Frau nicht arbeiten ging und Hausfrau war, würde bestenfalls belächelt. Frauen mit 3 Kindern galten als asozial und wie konnte man überhaupt in dieser Zeit Kinder in die Welt setzen, wie verantwortungslos. Jetzt hatten die Postboten, die damals noch eine Familie ernähren konnten, ausgedient. Frauen waren froh, ihrem Hausfrauendasein entkommen zu sein und wurden der Doppelbelastung zugeführt, die Arbeit, Familie und Kind unter einen Hut zu bringen hatten. Die Familie, in der Eltern arbeiten mussten, um zu überleben, wurde geboren. Dass da der Wille zum Kind immer mehr vergrault wurde, ist klar.

 

 

 

 

b) und c)  Mangel an Glaubenswissen, welches auch die Rosinenpickerei am Evangelium mit einschließt.

Diese Punkte hat die Kirche selbst zu verantworten. Die Kirche hat das Christentum in Europa zu einer Farce verkommen lassen, indem JESUS als Sozialromantiker und bestenfalls als Kumpel von nebenan, der alle liebt und keine Forderungen an uns stellt, vermittelt wurde. Während die Kirche vor dem 2. Vatikanum Missionen durchführte, die die Hölle überbewertete, wurde die Mündigkeit des Christen und damit einhergehend die Negierung des Negativen aus der Taufe gehoben. Die Kirche verkündete zwar die DREIEINIGKEIT, aber sie ließ diesen unseren GOTT als zahnlosen Tiger erscheinen, der sich nach den Wünschen des Christen zu richten hatte. GOTT wurde nicht nur Mensch, sondern er wurde  auch vermenschelt. ER wurde zum Erfüllungsgehilfen menschlichen Strebens seitens der Kirchenverkündigung degradiert. Das Evangelium wurde leider nur teilweise und immer nur im menschlich verstandenden Sinne verkündet und interpretiert. Wunder und das biblisch selbstverstänldliche Übernatürliche wurden geerdet. Der evangelische Theologe Bultmann wurde zum Maß der Theologie der Entmythologisierung des Neuen Testamentes.

 

 

„Man kann nicht elektrisches Licht und Radioapparat benutzen, in Krankheitsfällen moderne medizinische und klinische Mittel in Anspruch nehmen und gleichzeitig an die Geister- und Wunderwelt des Neuen Testaments glauben. Und wer meint, es für seine Person tun zu können, muß sich klar machen, daß er, wenn er das für die Haltung des christlichen Glaubens erklärt, damit die christliche Verkündigung in der Gegenwart unverständlich und unmöglich macht“.

– Rudolf Bultmann: Neues Testament und Mythologie. 1941, 18

 

 

Begrifflichkeiten wie Sünde, Hölle, Satan und Abgrund wurden aus sozialer Verantwortung überhaupt nicht mehr ins Spiel gebracht. Die Lehre JESU wurde vermenschlicht und wurde nicht mehr als das Statement GOTTES in seiner ganzen Fülle, also auch in seiner Tiefe der Verkündigung des Abgrundes verkündet. Die alten Zöpfe Hölle, Teufel, Sünde, Beichte und Buße wurden zwar nicht geleugnet, aber zur Nebensache erklärt. Die Hölle existierte zwar noch, aber ist war leer. Die Liebe GOTTES war ja so umfassend, dass es keiner Anstrengung mehr bedurfte, ja sogar keines Glaubens, um in den Himmel zu kommen.  Der GOTT der LIEBE wurde propagiert und darüber die Lehre JESU, der sehr oft von der Hölle sprach, ignoriert. Diese Verkündigung kam dem modernen Menschen des Wohlstandes und des Wohllebens sehr entgegen, enthob sie doch den Christen teilweise seiner Verantwortung JESUS und den Menschen gegenüber. Christentum erschöpfte sich in  Spenden (Gewissenberuhigung und Himmelverdienen) und dem Tun von guten Werken und dem Besuch der Gottesdienste zu Weihnachten und Ostern.

 

 

Dass Glauben aber mehr ist als Spenden und Werke des Guten zu vollziehen, nämlich eine innere Einstellung von echter Frömmigkeit, die geprägt ist von der Liebe und der Ehrfurcht vor Gott, aus der heraus Spenden und gute Werke erst ihre Vollkommenheit erlangen, wurde vernachlässigt.
Die damaligen von den Mordernen belächtelten  „Betschwestern“, nämlich die Beter, die noch aus Frömmigkeit in die Kirche kamen, starben weg und deren Platz konnte bei dieser Verkündigung des leichten Weges nicht mehr aufgefüllt werden.

 

 

 

Die Ehrfurcht vor der Eucharistie, dem Herzstück einer jeden heiligen Messe,  wurde stückweise zurückgedrängt. Der Leib Christi brauchte nicht mehr in ein vorbereitetes reines Herz gelegt zu werden, sondern hatte auch Platz in einem sündigen  Menschen. Die Hostie, die als „Leib CHRISTI“ zur Kommunion gereicht wird, wurde nur nicht mehr als solcher verstanden. Das Stück Brot war Brot und als solches nur das Symbol des Leibes Christi. Auch hier war die Entmythologisierung am Werk. Mit dieser Degradierung verschwand dann auch die Ehrfurcht und die Innigkeit des Glaubens, mit der dieser Leib Christi zur echten Vereinigung JESU mit dem Kommunizierenden führte. Das Brot des Lebens, von der JESUS in der Bibel spricht, wurde nicht mehr als JESUS selbst verstanden.

Symbolik ersetzte JESUS selbst.  Dass da die Glaubensqualität Schaden nimmt, ist wohl kaum weiterer Ausführungen wert. Die Vermassung der Kommunion war ein Fehler. Es ist nichts Besonderes mehr. Keine Vorbereitung mehr. Alles selbstverständlich. Diese Entwertung schlägt sich im Glaubensverhalten der Menschen letztlich nieder. Sie wird als nichts Erstrebenswertes mehr angesehen, so dass der Slogan: „Ich kann auch zuhause beten“ sich im Verhalten der „Christen“ niederschlug. Ob zuhause tatsächlich gebetet wurde, bleibt der Fantasie der Leserschaft überlassen. Schön wäre es zwar, allein uns fehlt der Glaube daran. Die Eucharistie macht uns Christen ja gerade zu Geschwistern. Überall auf der Welt, in der der Leib Christi  – auch als solcher verstanden – gereicht und kommuniziert wird, in dem Millionen von Christen diesen Leib CHRISTI zu sich nehmen, werden miteinander in CHRISTUS nicht nur geistig, sondern auch gegenständlich verwandt und aufs Innigste verbunden. Da reicht das Gebet nicht heran. Darum ist es ja gerade so schändlich, dass die Christengeschwister der verfolgten Kirche nicht das wichtigste Thema der europäischen Kirche ist. Sie verraten diese Geschwister in CHRISTUS. Offensichtlich ist der Wert der Eucharistie auch in Kirchenkreisen nicht recht verstanden.

 

 

 

d) So widersinnig es klingt: Frieden, der kein echter Frieden ist und nie war, sondern eher als Abwesenheit von Krieg, die lange Zeit vom Gleichgewicht der Kräfte, also des kalten Krieges geprägt war, ließ Wohlstand und Wohlleben entstehen. Dieser Frieden war dadurch letztlich kaum in Gefahr. Die Multikulti-Spaß-und-Fun-Gesellschaft wurde aus der Taufe gehoben. Die politische Korrektheit wurde geboren und damit der Meinungsdiktatur Vorschub geleistet wie der Mensch zu denken hat. 70 Jahre Frieden oder Waffenstillstand ist für einige wenige Generationen lange Zeit. Diese Zeit hat die Wachsamkeit, die Vorsicht und auch das Streben nach Frieden vermissen lassen. Die EU der Globalisierung und die Politik der Zentralisierung wurde geboren. Die Sensibilisierung für die Einheit der Völker in sich wurde nicht gefördert, sondern vernichtet. Setzte das Gleichgewicht der Kräfte lange Zeit aufs Militär, wurde diese Friedenszeit im Inneren dazu benutzt, fremde Kulturen hier anzusiedeln in der Hoffnung, den Bevölkerungsausfall durch Abtreibung und kinderfeindliche Politik durch Einwanderung auszugleichen.

 

 

 

In dieser Art der Friedenszeit war immer weniger Platz für den DREIEINEN GOTT, denn Frieden wurde als immer selbstverständlicher empfunden. Schließlich kann ja niemand so dämlich sein, einen Krieg zu beginnen, so die heutige Auffassung. Gott ist tot. Die Hölle leer. Abschied von Gott und Teufel waren die Denkrichtungen, die immer mehr in den Vordergrund geschoben wurde. Der GOTT der DREIFALTIGKEIT war tot. Der Gott des Islams betrat verstärkt europäischen Boden.  Denn im Islam gab es sie noch, die Hölle, in die die Ungläubigen hineingepfercht werden. Der DREIEINE GOTT zog aus. Allah zog ein nach Europa. Der GOTT der DREIEINIGKEIT geriet in Vergessenheit, hatte ER doch der GOTT der Liebe zu sein und der des leichten Weges, also Gott light, ohne Ecken und Kanten, geschliffen nach menschlicher Vorstellungskraft der Spaß- und Fun-Gesellschaft. Da war Allah schon ein anderes Kalilber, der in seiner Gnadenlosigkeit viele Menschen anzog. Der GOTT der DREIEINIGKEIT hatte keine Kanten. Allah schon. Das faszinierte und fasziniert  offensichtlich.

Nun ist sowohl der innere Friede (Bürgerkriegsgefahr)  als auch der äußere Friede (Ukraine) in Europa gefährdet.  Aber die Substanz der Liebe GOTTES fehlt nunmehr und die Politik ist zurzeit wieder einmal auch in Europa als Kriegstreiber unterwegs, der einen Allah bestens verstehen und den DREIEINEN GOTT, der insbesondere Frieden fordert, dem nachzujagen sei, entsorgt hat. Dessen Gebote und Vorschriften sind keine politische Option mehr. Die Politik baut auf jene menschlich-humanstische Vernunft, hineingepresst in politischen Ideologien,  die sich leider schon zu häufig als bluttriefend erwiesen hat.

 

 

 

 

e) Wissenschaftshörigkeit:

Der Tod Gottes wurde durch die Evolutionstheorie, die die Wissenschaft als Schöpferin des Lebens ausmachte und begründete, beschleunigt. Die Evolutionstheorie war sozusagen die Geburtsstunde  bzw. der Anstoß eines strategisch agierenden Atheismus. Sie war die wissenschaftliche Begründung der Gott-ist-tot These, obwohl diese Theorie niemals wissenschaftlich seriös bewiesen werden konnte und der Urknall des Universums und der daraus resultierende Zufall bemüht werden musste und noch immer muss, nahm die Wissenschaft sie dankbar auf und sie ist in den Schulen heute als gängige Lehre präsent. Glaube und Wissenschaft traten als unvereinbare Gegensätze auf. Die Schöpfung Gottes als Mann und Frau hatte ausgedient. Das sind die Ursachen für die atheistischen politischen Ideologien des 19. und 20. Jahrhunderts, die in Europa, in Russland, in China und in Vietnam, aber eben auch in Lateinamerika im Sozialismus und Kommunismus blutig gewütet haben und sich nunmehr fortsetzen in einer alles gleich machenden und frei wählbaren Genderideologie der Geschlechter.

Die Gleimacherei des menschlichen Daseins findet in dieser finalen selbstzerstörerischen innerzersetzlichen Kraft ihre endgültige Ausprägung.  Die christliche Familie musste getötet werden, damit der sozialistische Denkeinheitsbrei den Sieg davontragen konnte. Die Schwächung des christlichen Glaubens kam da gerade recht und vereinfachte und beschleunigte das Verfahren hin zum sozialistischen EU-Globalisierungs-Einheitspolitbrei. Die Kirchen hatten dem leider nichts mehr entgegenzusetzen. Die Experimente, die nunmehr am Menschen vorgenommen werden, lassen an Frankensteins Labor erinnern.

 

 

 

 

 

f) Christenfeindliche Kräfte,

die das vermeintliche Spießertum, hervorgerufen durch das Christentum,  in den 68-er Jahren angriff, durch die Institutionen marschierte, ließen in ihrer offenen Ablehnung des Christentums nichts zu wünschen übrig. Kirche-Kinder-Küche mussten bekämpft werden. Düstere Menschheitsphantasien wie Atomkraft, Baum- und Waldsterben, Seuchen wie Aids, Vogelgrippe, Rinderwahn und jetzt der Klimawandel wurden eingesetzt, um die Menschen in Angst zu halten und diese so zu manipulieren. Freier Sex und Freie Liebe ohne jede verstaubte christliche Sexualmoral  taten ihr Übriges, um die Familie im herkömmlichen Sinne  zu zerstören. Die Kirchen predigten leider nie ernsthaft gegen diese sexuelle Beliebigkeit an. Sie schämten sich offensichtlich, bei der Jugend als rückständig eingestuft zu werden.  An das Seelenheil dachten die Kirchen in ihrer Verkündigung wohl nicht.  Traditionen waren out. WGs und Beliebigkeitsverbindungen waren angesagt.

 

Alles, was mit Kirche oder verstaubter Sexualmoral zu tun hatte, wurde über Bord geworfen. Gesetze, Verbote in der Kindererziehung waren verpönt, die antiautoritäre Erziehung sollte es richten. Diese hat aber nur seelisch verkrüppelte Menschen zurückgelassen, die sich nur über sich selbst definieren konnten, weil ihnen nie Grenzen gesetzt wurden. Verzicht ging garnicht und war absolut keine Option für Lebensentwürfe. Diese Zeit war die Zeit der Pädophilie, in der die Odenwaldschule blühte, Priester in Missbrauchsfällen sündig wurden und die Grünen dazu veranlasste, die Pädophilie als straffrei in politische Forderung umzusetzen. Hinzu kamen Esoterik, Geisterbeschwörung, Satanismus und diverse andere obskuren Lehren, die mit ihren Heilsversprechungen ebenfalls nur Schaden angerichtet haben. Astrologen und Prophezeiungen mittels Handlesens, Tarotkarten und Co. haben Hochkonjunktur. Engellehren wurden entwickelt. Wundersucht trat an die Stelle des Glaubens und Sekten konnten ihre Schäfchen ins Trockene bringen.

 

 

 

Wenn der Glaube schwindet, kommt der Aberglaube zur Tür herein. Und genau das ist in der Vergangenheit geschehen und geschieht auch in der Gegenwart.

 

 

 

Fazit: Das Christentum als kulturstiftende und als Gesellschaftskitt wirkende Kraft wurde seit seinem Bestehen von außen bekämpft. Aber die Angriffe in Europa gegen das Christentum in den letzten Jahrzehnten waren schon gewaltig und kamen  insbesondere in vielfältiger Weise auf die Kirchen und die Christenheit zu.  Neu war, dass die Zerstörung nicht nur von außen kam, sondern dass Auflösungstendenzen von innen heraus aus den Kirchen heraus gefördert wurden. Die Einheit von Familie, Schule und Gesellschaft wurde ohne Not preisgegeben zugunsten von linksgleichmacherisch gestrickten Experimenten.  Da gab es keine echte Standhaftigkeit, keinen Anker, an dem man festmachen konnte,  mehr. Schulen und Universitäten folgten dem herrschenden Linkspolitkartell und entwickelten sich zu den größten und einflussreichtsten Nachschubgebern der humanistisch-atheistisch-sozialistischen Idee. Christentum in Schulen und Universitäten ist kaum eine nennenswerte Größe, höchstens als Anstoß der Kritik begehrt.

 

 

 

Innerkirchlich: Das Kreuz CHRISTI wurde zwar ausgestellt, aber nie in seiner Konsequenz gepredigt. Die Christenverfolgung, die immer stattfand, fand aber nie in den Predigten der europäischen Kirchen statt. Sie wurde bewusst verdrängt. Wer aber das Kreuz CHRISTI aus seiner Glaubensgrundierung herausschält zugunsten eines menschlichen Glattgottes, der hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Wer seinen Gläubigen ein blutleeres Christentum ohne Forderung an den Menschen verkündet, hat bei den Gläubigen verspielt.

Warum soll ich als Christ denn aktiv werden?

 

 

Wir leiden (noch) keine Verfolgung und wir kommen doch so oder so in den Himmel. Wer frohmachende Botschaft des Evangeliums nur noch erdet und nicht in die Übernatürlichkeit des Jenseits verkündend einbettet, hat dieses Evangelium nicht verstanden. Jede christliche Verkündigung  hat sich immer zu orientieren an der Christenverfolgung der Mitgeschwister als moralisch-christliche Verpflichtung, an dem Erlösungswerk JESU CHRISTI in Wort, Werk, welches auch Wunder beinhaltet und Tat und an SEINEN Versprechungen für das Jenseits. Wer dies aus den Augen verliert, wie dies in den letzten Jahrzehnten geschehen ist,  ist wie der Esel, der aufs Glatteis führt.

 

12 Responses to “Säkularisierung größten Ausmaßes – Christus in Eucharistie und in den Armen”

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Ihr Lieben, so wahr, wie ich mich auch hier äußere, es ist wichtig, Euch zu fragen, meinetwegen im Gebet,:“Wer bin ich, was bin ich und was ist meine Aufgabe hier auf der Erde!“ Siehe, wenn das ICH dann gefunden ist, da die Wünsche und Gegner oder nur, wie man seine Ziele erreichen kann, wie Wohnen und Leben in Frieden, oder auch nur das die Kinder gesund bleiben u.s.w., es kommt immer wieder auf das Miteinander an! Wie ich in den Wald rufe, so schallert es herraus! Und auch der Tag ist wichigt, zu verarbeiten, was wer, wen und Du für Gutes getan hattest, damit auch Alles willfährig bleibt! Schlechte Karten, die sind nach der Bibel, alles, was gegen die 10, 11, und andere Gebote verstoßen, warum geht da das Leben, heute so schlecht? Also, es gehört auch Geduld dazu und das Sehen, was da in Deinem, meinem ICH vorgeht, damit wir uns in Achtung und in Ehrung gleichermaßen begenen können! Und so, Ich, aus meiner Familie das einzige lebende männliche Oberhaupt, aus dem Zweig der Familie, ich sehe, es als wichtig an, da Konsequenzen zu ziehen, in a) meinem Leben, und b) im Sehen, was auch den anderen bedrückt, und da stoße ich auf das Wort Teilen! Wer kann seine Egoismen ablegen und Teilen? Das wieder, das können nur Notleidende und Erfahrene Menschen, Tiere und andere Lebewesen und das Netz ist voller Bilder in der Mensch und Tier auf der selben Weise teilend das Wasserloch besuchen und sich da auch in Oasen des Paradieses wähnen, bis die NWO kommt! Monitäres, was auch der Papst sagt, es ist ein Übel, was da an Menschlichkeit verloren geht, wie auch das Erbauen von Schlössern und Gehegen! Also, ich, ich möchte frei und das Miteinander leben! So bete ich da auch für die, die in Not sind und versuche frei von Gelüsten zu sein! Mein Amen! Glück, Auf, meine Heimat!

  2. andrew Says:

    nur weil die Kirchen leer geworden sind, bedeutet das nicht automatisch, dass gar nicht mehr geglaubt wird. Über Gott wird (immer wieder einmal) in der versifft-verauchten erzlinken Szenekneipe genauso spekuliert wie bei privaten Kamingesprächen hochkarätiger Physiker, beim dritten Bier im Fussballclub oder in der studentischen Kiffer-WG. Die meisten haben nur keinen Bock auf reglementierte „amtliche“ Gottesdienste (Sonntgs. früh um 9-10, also um 7.30 aufstehen?!) in einer düstergotischen o. barock-kitschigen kühlen Kirche, überwiegend von allzu wohlbrav-angepassten, kleinkarierten, strengen u. furzbieder-konservativen Gemeindemitgliedern, die nicht selten lebensfremd, lebensängstlich u. betont distanziert gegenüber allen „Neueinsteigern“ sind. Wenn mich immer wieder etwas aus Kirchen vertrieben hat, so waren es diese hoffnungslos welt-u. erfahrungsfremden u. mitunter recht sonderlich wirkenden Menschen dort – Menschen, mit denen ich privat kaum etwas hätte anfangen können (u. sicherlich umgekehrt). Da ich auch amerikanische, afrikanische, asiatische u. südamerikanische Gottesdienste/Kirchenmusiken/v.a. Gemeinden kennengelert habe, kann ich im Vergleich zu diesen schon nachvollziehen, warum man IN EUROPA einen Bogen um die Kirchen bzw. das langweilig-konservative bürgerliche Kirchenvolk macht.
    Ein langhaariger, wuselbärtiger Sandalen-„Freak“ wie Jesus würde heutzutage in jeder Rockerspelunke mehr Respekt finden, vermutlich würde man ihn als vermeintlichen Hippy o. „Penner“ erst gar nicht in die Kirchen lassen – und wenn, würde niemand mit ihm reden wollen?! Europa ist nach wie vor der angepaßt-spiessigste Kontinent der Welt, ganz besonders die Religiösen…(so jedenfalls ist meine Wahrnehmung)

    • andrew Says:

      da muss ich noch nachlegen: es sind weniger die Liturgie, der Priester/Pfarrer oder gar die Lehre an sich unattraktiv – die Gemeinden/Besucher selbst u. eventuell die verschnarchte Kirchentradition (Erscheinungsbild, die Art des „Vortrags“ u.v.a. die anachronistische alteuropäische Kirchenmusik) verschrecken die jüngeren Generationen (so unter 50)! Niemand erwartet eine groovige Gottes-House-Party oder flippige Zeremonien – aber irgendwas, was darauf hindeutet, dass wir im 21. Jhd. leben u. nicht im Romanik-,Gothik-o. Barock-Zeitalter. So schön u. zeitlos Kirchenchoräle u. Bach-Orgelmusik sein mögen – das ist gehobene (u. abgehobene!) Bildungsbürgerkultur, keine gängige Volkskultur – und deshalb finden sich auch fast nur noch konservativ-bürgerliche Kreise dort, die ja prinzipiell ein Faible für alles aristokratisch-höfisch-wohlgesittete haben. Kirche „geht ab“ in den Wellblech-Baracken brasilianischer o. äthiopischer Slums, in der Keller-Freikirche um die Ecke, aber nicht in den luxeriösen barocken Kirchenkunst-Tempeln u. einschüchternden Macht-Kathedralen Alt-Europas.

      • andrew Says:

        – wenn ich nur mal an die erzkonservativen Piusbrüder denke, vergeht mir jegliche Lust aufs „Echtkatholisch“-sein. Das ist nur erstarrter, traditionalistischer äusserer Formalismus – mit echter, spontaner, freier, individueller u. lebendiger Gottebeziehung/Anbetung hat das wenig zu tun. Man könnte ableiten, altjüdischer sitten-u. gesetzesstrenger Synagogen-Formalismus, der in römisch-katholischer Abstraktion fortlebt?! Sollte das etwa das radikal Neue sein, die innere u. äussere befreiung aus allen überkommenen, letztlich eben verzichtbaren Traditionen, Sitten u. Gesetzen, zu dem uns Jesus einlud? War nicht Jesus der erste „Freidenker“, der erste „Freikirchler“? Sprach er vom katholischen, orthodoxen o. assyrischen RITUS, von Kirchenrecht u. Kirchentradition? Nein, genau das wollte er überwinden und den Kern des wahren, von allen Äusserlichkeiten u. Regeln befreiten reinen Glauben (Glaubensverständnis) vermitteln – und Er schrieb eben auch kein verbindliches Neues Testament, welches einen neuen, streng regulierten Ritus/neu formulierte Kirchendogmen vorschreiben sollte. Jesus verfasste keinen „Koran“, der uns bis in jedes Alltags-Detail vorschrieb, was zu tun u. was zu lassen sei, wie exakt genau ein Gottesdienst zu verlaufen habe u. wieviel Semester Theologie man besucht haben müsse, um predigen zu dürfen. Das alles ist historisch gewachsenes Menschenwerk, nicht Jesus-„Werk“. Wir sollten das bei aller Liebe zur jeweiligen persönlichen Konfession/Kirchenzugehörigkeit nicht vergessen…

      • andrew Says:

        sorry, hier happerts mit dem Dativ – vermutlich, weil ich schon so lange in Österreich lebe, haha)

    • Bazillus Says:

      Werter, Andrew,
      ich persönlich nehme in meinem Bekannten- und Kollegenkreis wahr, dass die Menschen ausnahmslos alle nicht mehr in die Kirche gehen und bis auf ein oder zwei von 60 garnicht mehr glauben, weil der Glaube ihnen rechts vorbeigeht. Der Weg aus der Kirche führt eben nicht automatisch zu neuen Glaubensufern. Ich mache seit Jahrzehnten Ausbildung (wenn auch nur jährlich 2 Azubis) Die alle haben nichts mehr mit Glauben am Hut. Ich stelle schon eine Glaubenskrise hier fest und kann mit dem obigen Text durchaus etwas anfangen. Mag der eine oder andere Punkt anders zu interpretieren sein, aber im Großen und Ganzen befinde ich mich auf ähnlicher Wahrnehmungsspur.

      Nun, Kirchenmitgliedern geht es um die Eucharistie, die eben nur in Kirchen und duch Priester gespendet wird und durch Jesus eingesetzt wurde und nicht in Gottes freier Natur, die wirklich göttlich ist (aber eben auch auf Leben und Tod ausgerichtet ist) zu finden ist. Eucharistie ist eben eine besondere Form des Gebetes und der Jesusverbindung. Wer es fassen kann, der fasse es. So einfach kann das sein. Ich gehe nicht wegen des Pfarrers oder wegen der Predigt in die KIrche, sondern wegen der Eucharistie, die für mich der Höhepunkt der hl. Messe ist. Und gemeinsame Gebete in dem Bewusstsein zu sprechen, dass diese Gebete, außer dem Vater unser schon Generationen vor uns, ja zurückreichend bis in frühere Jahrhunderte gebetet wurden, finde ich spirituell äußerst anziehend und anregend. Auf diese Weise verbinde ich mich mit denen, die diese oder ähnliche Worte eben auch schon gesprochen haben und uns vorausgegangen sind. Eine faszinierende Vorstellung, wenn man sie bewusst wahrnimmt.

      Ob wir Jesus als Wanderprediger uns in diesen Breiten als Sandalenbenutzer im Winter hier vorstellen sollten und ihn als ausgeflippten Hippie ansehen sollten, glaube ich nciht. Wollen wir uns doch nix vormachen. Wanderprediger gab es damals gar viele. Aber Jesus hatte die göttliche Autorität und war in der Lage Wunder zu wirken, die auch heute beeindruckt hätten. Damals liefen die meisten so rum wie Jesus. Lange Gewänder, Sandalen wegen des Klimas und Nomaden, also Menschen, die von Ort zu Ort zogen waren auch nichts Besonderes. Jesus als einzigen aus der Modeerscheinung der damalien Zeit in die heutige Zeit zu versetzen, mag toll sein, aber nicht zielführend.

      Im Evangelium steht nicht einmal, dass Jesus gelacht hat. Ich stelle mir vor, dass er gelacht hat und von Herzen lachen konnte, aber eine Bibelstelle lässt sich da leider nicht finden. Also ist das Evangelium für mich zunächst einmal ein ernste im Sinne von ernstzunehmender Angelegenheit, auch wenn diese Botschaft – eben auch im Ernst eine zutiefst frohmachende ist. Für das Leben der Menschen ist Lachen natürlich lebensnotwendig und für Jesus war das Lachen mit Sicherheit auch Bestandteil seines Lebens . Aber das Lachen war offensichtlich nicht die herausragende Eigenschaft Jesu, der sein Erlösungswerk nun auch nicht leichtfertig angehen konnte. Das Lachen Jesu blieb nicht in Erinnerung, wohl aber die Qintessenz seines Wirkens und das war eben für irdische Stammtischbesucher nicht zum Lachen. Wäre er ein ausgeflippter Typ gewesen wie ein oberflächtlich denkender Blumenkindhippie ohne Eigenverantwortung, so wäre das Lachen im Evangelium wohl mehr betont worden. Dass Jemand, der den Tod bewusst in Kauf nahm, lachend und leichtfertig, ernste Worte sprechend, Dämonen austreibend, Tote auferweckend und Kranke heilend durch die Gegend lief, und ein seichtes Leben führte, darf wohl kaum angenommen werden. Dafür war die Umgebung für Jesus zu feindlich eben wie heute auch.

      • te'oma Says:

        Von einer großen Herde ,hat Jesus auch nie gesprochen. Global gesehen ,gibt es heute soviel
        Christen ,wie noch nie zuvor,bloß das europäische Kirchenchristentum ist am absterben. Ein
        Namenschrist ,kann auch nicht in Bedrängnis bestehen und wird kein glaubwürdiges Leben
        führen. Gott hat in China ,innerhalb von 60 Jahren ein Christentum entstehen lassen ,was voher
        undenkbar war ,aber eben ohne Amtskirchen ,diese brechen unter Verfolgung zusammen.

        Nach diesem sah ich: und siehe, eine große Volksmenge, welche niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, und sie standen vor dem Throne und vor dem Lamme, bekleidet mit weißen Gewändern, und Palmen waren in ihren Händen. 10 Und sie rufen mit lauter Stimme und sagen: Das Heil unserem Gott, der auf dem Throne sitzt, und dem Lamme! 11 Und alle Engel standen um den Thron her und um die Ältesten und die vier lebendigen Wesen, und sie fielen vor dem Throne auf ihre Angesichter und beteten Gott an 12 und sagten: Amen! die Segnung und die Herrlichkeit und die Weisheit und die Danksagung und die Ehre und die Macht und die Stärke unserem Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. 13 Und einer von den Ältesten hob an und sprach zu mir: Diese, die mit weißen Gewändern bekleidet sind, wer sind sie, und woher sind sie gekommen? 14 Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Dies sind die, welche aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen und haben sie weiß gemacht in dem Blute des Lammes. (Matthäus 24.21) (Offenbarung 12.11) 15 Darum sind sie vor dem Throne Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Throne sitzt, wird sein Zelt über ihnen errichten. 16 Sie werden nicht mehr hungern, auch werden sie nicht mehr dürsten, noch wird je die Sonne auf sie fallen, noch irgend eine Glut; (Jesaja 49.10) 17 denn das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist, wird sie weiden und sie leiten zu Quellen der Wasser des Lebens, und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen. (Psalm 23.2) (Jesaja 25.8) (Offenbarung 21.4)

        Im übrigen sind auch in Deutschland, viele junge Menschen auf der Suche nach Werten und Halt.

      • andrew Says:

        Grüss Gott der werte Bazillus – hatte mir schon fast Sorgen gemacht, weil sie in letzter Zeit so abstinent hier sind. Naja, wird Sie werden schon ihre Gründe haben?…
        Ich hab das eher ergänzend gemeint, das allgemeine Desinteresse am Christentum/Kirche+Glauben sind natürlich schon das Hauptübel. Insbesondere in einem gebe ich Ihnen selbstverständlich Recht, wenn Sie schreiben: „Kirchenmitgliedern geht es um die Eucharistie, die eben nur in Kirchen und durch Priester gespendet wird (…). Eucharistie ist eben eine besondere Form des Gebetes und der Jesusverbindung.“
        Ja, da führt kein Weg dran vorbei, das ist zweifelsohne Kernsubstanz eines lebendigen, PRAKTIZIERTEN Glaubens, egal ob einem die lokale Tradition/Gemeinde/Kirchenmusik nun passen o. nicht. Das wäre wirklich eine faule Ausrede mit durchaus handfesten Konsequenzen, wenn einen das aus rein „modischen“ Gründen vom Kirchenbesuch abhielte.
        Zu meiner eigenen Schmach muss ich eingestehen, das ich schlichtweg nur deshalb oft einen (geplanten) Kirchenbesuch nicht wahrnehme, weil ich speziell am Sonntag selten rechtzeitig aus den Federn komme u. es mir auch peinlich wäre, mich im noch dösigen Zustand zum Gottesdienst zu schleppen. Ich hab um diese Zeit keine besonderen religiösen Gefühle, zumal ich am Wochende schon mal gerne ausgehe o. Bekannte treffe. So profan das klingt, aber das geht wohl nicht wenigen eigentlich Interessierten so – noch dazu verpasst man ja speziell in evangelischen Kirchen keine Eucharistie (bis auf die Hochfeste, wo ich schon immer anwesend bin).
        Ich wäre auch schon längst katholisch geworden, wenn es dort etwas munterer zugehen würde als bei den ebenfalls rar besuchten evangelischen Gemeinden hier in Wien- und die konservativ-biederen bayrisch-österr. Kleingemeinden muss man erstmal erlebt haben, da muss man eben auch milieutechnisch „reinpassen“! Überdies ist der Konvertierungsprozess eine ziemlich langwierige u. umfassende Angelegenheit, das hatte ich mir nicht so umständlich-technokratisch vorgestellt. Ich bin in erster Linie einfach nur Christ u. nicht Katholizist röm. Tradition u. Kirchenrechtlichkeit. Darauf einen verbindlichen Eid zu schwören (Katechismus) fällt mir doch noch sehr schwer – leider?!
        m.f.G.

  3. te'oma Says:

    Damit ist eigentlich alles gesagt und das Gericht Gottes ,über Europa, hat somit auch schon begonnen.

    – überall Bürgerkriege ,sexuelle Unmoral, es droht gar ein Krieg der Weltmächte, die Tierwelt wird
    immer stärker dezimiert,in Afrika stehen gar die Elephanten vor dem aussterben ,da erfüllt sich
    wohl die biblische Endzeitprophetie. Eigentlich müßte es bald richtig krachen auf der Erde,denn
    ich glaube nicht,das JAHWE sich dieses satanische Theater, noch lange anschaut.

  4. Bazillus Says:

    Werter Andrew,
    ich möchte noch nachtragen: In meiner Familie ist es zu meinem großen Leidwesen ähnlich.

    • Bazillus Says:

      Ach ja, ich erinnere mich. Ein Azubis war dabei, ein aramäischer Christ, der seinen Glauben noch ernster nahm und auch ab und zu in seine Kirche ging, aber auch nicht regelmäßig.

      So, nun solls genug sein. Sorry, dass meine Erinnerungen nur noch tröpfchenweise aus meinem Bewusstsein herauskullern.

  5. te'oma Says:

    OHNE GERICHT UND DRANGSAL WIRD SICH IN EUROPA NICHTS MEHR ÄNDERN:

    http://www.20min.ch/schweiz/news/story/10830462


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