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Krise mit Netanjahu lenkt von Atomverhandlungen ab 23. März 2015

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 21:58

Juden in Londoner Synagoge attackiert

 

 

 

Die politische Krise zwischen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und dem amerikanischen Präsident Barack Obama kommt Washington laut israelischen Medien zur rechten Zeit. Die Krise lenkt die Aufmerksamkeit von den umstrittenen Verhandlungen über das iranische Atomprogramm ab, das planmäßig bis Ende März verabschiedet werden sollte. Netanjahu warnt, dass Obama um jeden Preis ein Abkommen mit den Iranern erringen möchte, um so einer militärischen Operation aus dem Weg zu gehen. Dafür ist Obama bereit Kompromisse einzugehen, durch welche Teheran Atomwaffen unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms entwickeln könnte.

 

 

 

 

Selbst Frankreich teilt die Meinung des amerikanischen Präsidenten nicht und besteht wie Israel auf schärfere Restriktionen gegenüber Irans Atomprogramm. Aus israelischen und amerikanischen Quellen geht hervor, dass sich Washington und Jerusalem über die komplizierte Situation im Nahen Osten bewusst sind. Zurzeit drückt das Weiße Haus in Bezug auf die wachsenden schiitischen Terrormilizen im Nahen Osten ein Auge zu, um die sensiblen Verhandlungen mit den Iranern nicht zu gefährden. Dafür vertieft Washington laut der israelischen Webseite NRG seine Krise mit Jerusalem.

 

 

 

Im Nahen Osten herrscht Chaos. In Jerusalem wird dafür die amerikanische Regierung von Barack Obama verantwortlich gemacht. Seine Außenpolitik in der Region wird als absolut gescheitert angesehen. Vier Jahre redete Washington von der Notwendigkeit das brutale, syrische Assad-Regime, das aus der muslimischen Religionsgemeinschaft der Alawiten geführt wird, zu stürzen. Nun hat Obama eingesehen, dass dies ein Fehler war und Washington nun Assads Opposition, den Islamischen Staat (IS) und seine sunnitischen Terrorkollegen bekämpfen müsse. Gleichzeitig unterstützt Washington auf militärischer Ebene die schiitische Regierung im Irak gegenüber der wachsenden Gefahr durch den IS, der sich aus sunnitischen Terrormilizen zusammensetzt. Die Regierung in Bagdad (Irak) ist passiv mit der schiitischen Regierung in Teheran (Iran) verbunden.

 

 

 

 

 

 

Im Jemen mussten die Amerikaner nun ihren Flugplatz wegen der schiitischen Revolution der Huthi-Milizen im Land räumen. Selbst innerhalb der USA steigt die Kritik am politischen Durcheinander im Nahen Osten, für das Obamas Außenpolitik verantwortlich gemacht wird. Und dennoch hat Obama im Jahr 2009 den Friedensnobelpreis für „seine außergewöhnlichen Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen Völkern zu stärken“, bekommen.

 

„Der IS ist nicht die größte Gefahr, die den Irak bedroht, sondern die schiitischen Milizen“, warnte der amerikanische General David Howell Petraeus, ehemaliger Leiter der NATO und der multinationalen Truppen in Afghanistan und Direktor der CIA in der amerikanischen Zeitung Washington Post. „Der Iran ist ein Teil des Problems im Nahen Osten und nicht die Lösung der Probleme. Der Iran ist gefährlicher als der IS.“ 360 der insgesamt 435 Abgeordneten des amerikanischen Kongresses, davon 180 Demokraten (Obamas Partei), verlangten in einem Schreiben an Barack Obama, dem Kongress das endgültige Abkommen mit dem Iran vorzulegen.

 

 

Dies ist ein Zeichen des Misstrauens. „Obama hat seine Prioritäten sowas von verkehrt gesetzt, es ist unglaublich“, sagte der republikanische Senator John Mac Cain in einem Fernsehinterview mit dem Sender CNN. „In Israel gab es freie und faire, demokratische Wahlen. Obama soll verschmerzen, was Netanjahu vor den Wahlen über einen Palästinenserstaat gesagt hat. Komm über deinen Wutanfall hinweg, Mister Präsident. Es ist Zeit, dass wir gemeinsam mit unseren israelischen Freunden versuchen, die Flut iranischer Milizen und des IS, die die gesamte Region bedrohen, zu stoppen. Das sind die wahren Gefahren im Nahen Osten“.

{Quelle: http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/28383/Default.aspx}

 

5 Responses to “Krise mit Netanjahu lenkt von Atomverhandlungen ab”

  1. andrew Says:

    Gen 12:1 Der Herr sprach zu Abraham: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde.

    Gen 12,2 Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein.

    Gen 12,3 Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den will ich verfluchen. Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen.

    Gen 12,7 Der Herr erschien Abraham und sprach: Deinen Nachkommen gebe ich dieses Land. Dort baute er dem Herrn, der ihm erschienen war, einen Altar.

    • andrew Says:

      Von Isaak stammen die Juden ab, von Ismael die Araber. Beide, Juden und Araber, berufen sich auf Abraham als ihren Erzvater.
      Was aber hat es mit dem Erbe Abrahams auf sich? Hierzu ist wieder ein Blick in die Bibel notwendig, auf die Verheißungen, die Gott diesen beiden Söhnen Abrahams gab:

      (1.Mose 26,3-4) – ISAAK: „Ich will mit dir sein und dich segnen; denn dir und deinen Nachkommen will ich alle diese Länder geben und will meinen Eid wahr machen, den ich deinem Vater Abraham geschworen habe, und will deine Nachkommen mehren wie die Sterne am Himmel und will deinen Nachkommen alle diese Länder geben. Und durch dein Geschlecht sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden“

      (1.Mose 16,10.12) – ISMAEL: „Ich will deine Nachkommen so mehren, daß sie der großen Menge wegen nicht gezählt werden können… Er wird ein wilder Mensch sein; seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn“.

      Beiden, Isaak und Ismael, gab Gott Verheißungen:

      Diese waren jedoch völlig verschiedener Natur. Die ursprüngliche Verheißung Gottes an Abraham, ein großes Volk mit Wohnraum in Kanaan und zum Segen für die ganze Welt zu werden, ging über Isaak (und Jakob) auf das jüdische Volk über.

      Auch die Araber wurden zu einem großen Volk, aber ihnen gehörte nicht die Verheißung des Landes und des Segens. Sie sollten Segen bekommen, jedoch alleine durch den Gott Israels und in seiner Anerkennung:
      Jesaja 19,18-25 verheißt, daß Assur (Syrien) mit Ägypten und Israel zusammen den Gott Israels erkennen und anbeten wird.

      • andrew Says:

        Der Bund Gottes mit den Menschen

        An vielen Stellen berichtet das Alte Testament, dass Gott einen Bund mit den Menschen schließt. Dabei meint »Bund« allerdings nicht einen Vertrag zwischen gleichberechtigten Partnern. Das hebräische Wort bedeutet eigentlich »Verpflichtung/Bestimmung«.

        Die Initiative dazu geht immer von Gott aus, der mit einem Einzelnen oder dem ganzen Volk Israel in ein besonderes Verhältnis tritt. Dieses Verhältnis umfasst von Gott her die Zusage von Heil und Segen (z.B. die Verheißung von Landbesitz und Nachkommen), vom Menschen her die Verpflichtung zur Treue gegenüber Gott und seinen Geboten.

        Gottes Bund mit Noah

        Noah und seine Familie sind die Ersten, mit denen Gott seinen Bund schließt. Nach der Sintflut verspricht er ihnen, die Schöpfung nie mehr zu vernichten (1 Mose/Genesis 9,8-17). Als sichtbares Zeichen dieser Selbstverpflichtung, die der ganzen Welt gilt, soll der Regenbogen am Himmel stehen.

        Gottes Bund mit Abraham

        Die zweite Bundeszusage ist auf einen engeren Kreis beschränkt: Gott verspricht Abraham eine große Nachkommenschaft und ein blühendes Land (1 Mose/Genesis 15,18; 17). Zugleich erwählt er Abrahams Nachkommen zu seinem geliebten Volk. Das Zeichen dieses Bundes ist die Beschneidung, die Abraham und dem späteren Volk als Verpflichtung von Gott auferlegt wird. Sie soll das Gottesvolk von den anderen Völkern unterscheiden.

        Gottes Bund mit dem Volk Israel

        Am Berg Sinai schließt Gott mit dem Volk Israel einen weiteren Bund. Nachdem Gott das Volk aus Ägypten befreit und in der Wüste fürsorglich geleitet hat, wird nun Israel dazu aufgerufen, sein Leben als Antwort auf Gottes Handeln zu gestalten, indem es seine gesamte Lebensführung an den Geboten Gottes ausrichtet (2 Mose/Exodus 19). Bei dieser Verpflichtung geht es um die Gemeinschaft zwischen Gott und den Menschen. Der Bund Gottes mit seinem Volk ist ein Bund der Liebe, und diese kann nicht bestehen, wenn sie nicht erwidert wird.

        Der neue Bund durch Jesus

        Ob sich Israel als Gottes auserwähltes Volk bewährt, ist das Thema seiner ganzen Geschichte. Vor allem die Propheten erinnerten das Volk und seine Könige immer wieder an ihre Bundesverpflichtung, wenn sie sich durch Götzendienst und soziale Ungerechtigkeit davon entfernten. Die Katastrophen in der Geschichte Israels wurden entsprechend als gerechte Strafe Gottes für solchen Ungehorsam gedeutet. Zugleich entstand bei den Propheten die Erwartung eines »neuen Bundes«, bei dem Gott seinem Volk das Gesetz »in Herz und Gewissen schreiben« (Jeremia 31,31-34) und damit selbst für die Einhaltung des Bundes sorgen werde.

        Die ersten Christen haben diesen Gedanken aufgenommen und sehen ihn in Jesus Christus erfüllt. Durch seinen Tod am Kreuz begründet er den neuen Bund, der nicht mehr ausschliesslich dem Volk Israel, sondern AUCH allen (sich zu Jesus bekennenden) Menschen gilt und ihnen die Vergebung ihrer Sünden zuspricht.

        – PS: zur Erinnerung für all die „Christen“ hier, die glauben, sie könnten unseren Herrn Jesus bzw. den erneuerten/erweiterten Bund mit den (gläubigen) Menschen dazu benutzen, um ihren Juden-u. Israelhass legitimieren zu können.
        Für mich dann definitiv ENDE dieser unseligen Debatten hier im Forum, das ist ja für CHRISTEN unwürdig, über solch biblisches GRUNDWISSEN überhaupt diskutieren zu müssen!!

  2. Tommy Rasmussen Says:

    „Vier Jahre redete Washington von der Notwendigkeit das brutale, syrische Assad-Regime, das aus der muslimischen Religionsgemeinschaft der Alawiten geführt wird, zu stürzen. Nun hat Obama eingesehen, dass dies ein Fehler war…“
    .
    ???:
    .
    23.03.2015 – Die Konstruktion eines NATO-treuen Kurdenstaats in Nordirak/Syrien, um in einem kommenden Krieg mit dem Iran das Öl aus den Golfölfeldern umzuleiten, sowie die Einkreisung Russlands erklären plötzlich die sonst verrückten Versuche, Assad zu stürzen und das gleiche Chaos in Syrien wie in Afghanistan, dem Irak und Libyen zu bewirken.
    http://new.euro-med.dk/20150323-daher-bomben-wir-nahost-in-schutt-und-asche-nato-will-loyales-kurdistan-in-nordiraksyrien-zwecks-russland-einkreisung-und-ol-umgehung-im-kommenden-iran-kieg.php#respond
    .
    „… Dafür ist Obama bereit Kompromisse einzugehen, durch welche Teheran Atomwaffen unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms entwickeln könnte“
    .
    Weil:
    .
    „Die bei der Spaltung freigegebenen Neutronen sind zu schnell und können kein anderes Atom spalten. Ein freies Neutron kann in einem friedlichen Kernkraftwerk ein anderes Atom nur spalten nachdem es moderiert wurde, d. h. verlangsamt wurde. In einer Atombombe kann man freie Neutronen nicht moderieren oder verlangsamen.“ … „Glücklicherweise funktioniert die Kernspaltung nur in friedlichen Kernkraftwerken und in zivilen Labors aufgrund moderierter/verlangsamter freier Neutronen.“
    http://www.gandhi-auftrag.de/Atombomben_gibt_es_nicht!.pdf

  3. Tommy Rasmussen Says:

    Andrew: „Der neue Bund durch Jesus – Ob sich Israel als Gottes auserwähltes Volk bewährt, ist das Thema seiner ganzen Geschichte“
    .
    Nein, „das Thema seiner ganzen Geschichte“ war die Liebe zum Gott und unsere Mitmenschen. Dass die Juden sich „als Gottes auserwähltes Volk“ NICHT bewährt haben, zeigt die Geschichte – (Vernichtung des Tempels, usw.) –
    .
    Andrew: „… zur Erinnerung für all die “Christen” hier, die glauben, sie könnten unseren Herrn Jesus bzw. den erneuerten/erweiterten Bund mit den (gläubigen) Menschen dazu benutzen, um ihren Juden-u. Israelhass legitimieren zu können“
    .
    Durch seinen Tod am Kreuz begründet Jesus den neuen Bund, der ALLEN sich zu Jesus bekennenden Menschen gilt, aber die „Juden“ warten immer noch vergebens auf IHRE Messias (NICHT Jesus), und deswegen gibt es (noch) keinen „erneuerten/erweiterten Bund“ mit den Juden. Das bedeutet nicht, dass wir sie hassen müssen, aber ALLE böse Taten – egal von wem – sollen wir verabscheuen.
    .
    Andrew: „Für mich dann definitiv ENDE dieser unseligen Debatten hier im Forum, das ist ja für CHRISTEN unwürdig, über solch biblisches GRUNDWISSEN überhaupt diskutieren zu müssen!!“
    .
    Ihre „biblisches GRUNDWISSEN“ fehlt aber leider noch was:
    .
    “… Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; nun aber ist mein Reich nicht von dieser Welt.“ Johannes Evangelium, Kap. 18 Vers 36
    .
    Jesus ist der einzige Erlöser und nicht „der zionistisch Begründer Hertzl“, weshalb „SIE den Satan am falschen Ende suchen und das wird Sie nur in Teufels Küchen bringen, falls Sie da nicht schon längst sind. Werden Sie erwachsen, d.h. VERNÜNFTIG!“, und vergessen Sie alle Ihre Propheten und möchte-gern Offenbarungs-Traum-Deuter wie Hertzl, die einen himmlischen Jerusalem auf Erden herunterfabeln.


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