kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mitgliederschwund der Kirchen 15. März 2015

Filed under: Kirche — Knecht Christi @ 10:27

Überall in Deutschland schrumpft die katholische Kirche

 

Nur nicht in Hamburg, wo Einwanderer aus katholischen Ländern für Wachstum sorgen.

Seit diesem Samstag wird die Diözese vom jüngsten Bischof der Republik geleitet.

 

Die katholische Kirche in Deutschland schrumpft – und wie. Seit Jahrzehnten werden mehr Katholiken beerdigt, als neue durch Taufe oder Konversion hinzukommen. Auch die Austrittszahlen bewirken bei vielen nur noch ein resigniertes Achselzucken. Weit mehr als 200.000 Mitglieder haben die katholische Kirche alleine im vergangenen Jahr verlassen, seit der Wiedervereinigung insgesamt mehr als drei Millionen. Dass es den Protestanten noch schlechter geht, ist kein Trost für die Katholiken. Auch nicht in Hamburg. Dabei nimmt sich die kirchliche Welt im Norden auf den ersten Blick fast paradox aus. Die evangelische Kirche schrumpft nicht, sie implodiert. Annähernd 80%  evangelische Christen zählte man im Hamburg des Jahres 1970, in Schleswig-Holstein waren es fast 87%. Heute sind zwischen den Meeren noch 51% der Bürger evangelisch, in Hamburg weniger als 30%, unter den Schulkindern der Hansestadt gerade noch 16%.

 

 

 

 

Einwanderer sorgen im Erzbistum Hamburg für steigende Zahlen

 

Das katholische Erzbistum Hamburg dagegen schrumpft nicht, es wächst, wenngleich auf niedrigem Niveau. Mehr als 410.000 Katholiken zählte man im Jahr 1995, als das Erzbistum nach der Wiedervereinigung aus der Stadt Hamburg, dem Land Schleswig-Holstein und dem Landesteil Mecklenburg zusammengebastelt worden war. Jahr um Jahr wurden es weniger. Vor vier Jahren hat sich der Trend umgekehrt, in diesem Jahr dürfte die Schwelle von 400.000 überschritten werden. Stefan Heße könnte sich freuen. Am Samstag wurde der nicht einmal fünfzig Jahre alte Geistliche zum dritten Bischof von Hamburg geweiht. Die Freude dürfte Erzbischof Stefan bald vergehen. Denn das Geheimnis der wachsenden Hamburger Kirche ist keines, jedenfalls keines, das einem Wunder gleichkäme. Kinder? Nicht mehr und nicht weniger als woanders auch. Beerdigungen? Mehr als genug! Eintritte und Wiederaufnahmen? Statistisch kaum von Gewicht. Austritte? Eine Katastrophe.

Nicht die Alten kehren der Kirche zu Tausenden den Rücken, sondern die Jüngeren, die potentiellen Eltern, die potentiellen Kirchensteuerzahler, die potentiellen Säulen des Gemeindelebens von morgen.

 

 

Die Auflösung des Hamburger Paradoxons steht nicht in Büchern. Sie liegt auf der Straße. Unter dem im Stadtteil St. Georg gelegenen Mariendom befindet sich seit kurzem die erste Urnenbegräbnisstätte an einer deutschen Kathedralkirche. Neben dem Dom steht ein bronzener Papst Johannes Paul II., zu seinen Füßen nicht die Toten, sondern ein kleines Blumenmeer.

Die Deutschen werden weniger, die Polen mehr. Und mit ihnen die Portugiesen, nicht zu vergessen die Italiener, die Kroaten, die Spanier und die Ungarn.

Insgesamt machen die Einwanderer aus Mittel- und Südeuropa fast ein Viertel der Katholiken im Erzbistum Hamburg aus, Tendenz steigend.

 

 

 

 

Kein Priesternachwuchs

 

Sie lassen die Hamburger Kirche jung erscheinen und dynamisch, wenngleich die meisten fremdsprachigen Gemeinden sorgsam unter sich bleiben und die eigene religiös-kulturelle Parallelwelt der Integration in den deutschen Katholizismus vorziehen. Warum auch nicht? Denn das Erzbistum Hamburg wird es vielleicht schon in einer, sicher aber in zwei Generationen nicht mehr geben, jedenfalls nicht das, an dem die Flüchtlinge und Heimatvertriebenen in der ersten und zweiten Generation nach dem Zweiten Weltkrieg in der norddeutschen Diaspora gebaut haben: ein Kirchturm in Sicht, ein Gottesdienst am Sonntag, ein Geistlicher in der Nähe. Die Kennziffern sind von fast brutaler Nüchternheit. Vor fünf Jahren konnte der damalige Personalchef Ansgar Thim mit annähernd 150 Priestern planen, in fünf Jahren werden vielleicht noch hundert im Dienst sein. Priesternachwuchs? Woher? Und vor allem: warum? Selbst wer Seelsorger werden möchte, muss damit rechnen, als Manager einer Art kirchlichen Gebietskörperschaft zu enden – wenn er nicht schon vorher unter der Last der Verantwortung zusammenbricht.

{Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/mitgliederschwund-der-kirchen-nordische-gottheit-13479761.html}

 

33 Responses to “Mitgliederschwund der Kirchen”

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Nicht nur Ablebende, sondern auch durch Abgabeverweigerung der Kinder an die ………………………………….. Bußgeldzahler! Glück, Auf, meine Heimat!

  2. jojo471160 Says:

    1. dieser Zustand wird von der Kirchenführung bewußt herbeigeführt (das auszuführen ist ein langes Kapitel)
    2. angesichts der Skandale kein Wunder, sondern konsequent, bravo

    Die Islamisierung braucht im Glauben erschütterten Nachwuchs, daher läuft alles nach Plan, sonst würde nämlich der Klerus dagegen ankämpfen (so wie damals bei den Kreuzzügen, da ging es aber um Macht) und nicht hofieren.
    Doch wer jetzt aus der Kirche austritt ist im Glauben fest und nicht erschüttert, daher habe ich noch Hoffnung.

  3. wolfsattacke Says:

    Wen wundert es bei der Hetze gegen die Kirche und das Christentum. Auf der anderen Seite unterstützt und fördert unsere Gesellschaft den Islam, gesteuert von Rot/ Grün, sowie den Gutmenschen-Vasallen.
    Dazu kommt, daß die EKD absolut rot /Grün geprägt ist und auch noch solche Leute wie Margot Käßmann dort das Sagen haben. Eine Frau, welche daß Evangelium verleugnet.

  4. Augustinus Says:

    Diese meine Kirche geht so lange vor die Hunde, bis sie sich fast auflösen wird.
    Der Retter dieserprotestantisierten Kirche sitzt bereits in den Startlöchern, nämlich die Piusbrüder. Sie werden verhindern, daß dern Letzte Sargnagel für die kath. Kirche eingeschlagen wird. Die Piusbruderschaft, dessen Gründer Erzbischof Marcel Lefebvre war, hat sich konzequent und trotzig gegen das Konzil gestemmt. Was zunächst als Aufbruch in der Kirche verstanden wurde, endet nun in einem desaströsen Zustand
    Gottesdienste, die sich immer mehr den Eventsekten annähert, wo um den heiligen Altar getanzt wird; Rock, Punk, Jazz, Frauen und andere Laien die die Kommunion austeilen! All dieser Blödsinn hat keinen einzigen ehemaligen, geschweige neue Katholiken zur Kirche geführt. Die Austrittszahlen sind bedeutend höher als die Eintritte.
    Ja, ich bleibe dabei. Es werden die Pius und die Petrusbrüder sein, die diie einzig wahre Heilige und Katholische Mutter Kirche wieder aufrichten wird!
    Papst Franziskus hat bereits angekündigt, aus vielerlei Gründen, zurückzutreten. Gott sei Dank, denn so kann vielleicht noch Schlimmeres verhindert werden. Er hat genug angerichtet!

  5. andrew Says:

    ich glaube, die Gründe liegen weniger an der Amtsführung der Kirche, noch am „altmodischen“ Ritus oder den medial weidlich ausgeschlachteten Skandalen.
    Das alles könnte man in den katholischen Ländern des Südens, der orthodoxen u. orientalischen Kirchen auch finden u. bemängeln – nur sind diese nach wie vor gut besucht, insbesondere deren Exilanten-Gemeinden in Westeuropa u. Nord-Amerika.
    Warum hat selbst das ländliche Baden-Würtemberg, Bayern o. Österreich einen enormen Schwund der Gemeindemitglieder zu verzeichnen (wiewohl die reichsten kathol. Länder), während in Italien, Polen, Irland o. sogar China (trotz modern-industriell-kapitalistisch-„dekadenter“ Wirtschaftsweise/Kultur) die Kirchen relativ gut u. regelmässig besucht werden?
    Ich weiß nicht, ob meine Beobachtung korrekt ist, aber bei genauerem Hinschauen sind es fast ausnahmslos Gebiete u. Länder mit überwiegend germanisch/keltisch geprägter (Stamm-)Bevölkerung, die scheinbar den christlichen Kirchen die kalte Schulter zeigen – und zwar Katholiken wie Protestanten gleichermaßen. Die Synagogen u. Moscheen hingegen sind auch dort gut besucht, letztere wachsen sogar enorm an.
    Am modernen „Lifestyle“ alleine jedenfalls kann es nicht liegen, das nordwestlich der Alpen bis nach Skandinavien sowie die USA/Kanada (Australien/Neuseeland/Südafrika?) der Glaube so massiv ignoriert, angezweifelt, belächelt o. schroff kritisiert/verhöhnt wird…
    Da ist irgendwas „archaisch-Rebellisches“ in den „Genen“ der Nordvölkern am Leben geblieben – nirgendwo sonst auf der Welt ist auch so ein Interesse am Okkulten, NewAge, Satanismus o. Schamanismus/Altertums-Spiritualität zu beobachten.
    Stonehenge ist Zentrum aller Neo-Spiritualisten – und wohl nicht zufällig tummeln sich dort die hochsymbolisch-abstrakten Kornkreise, die für viele Alienfans ein neues Zeitalter einer astralen Universalreligion ankünden.
    – vielleicht vermenge ich hier Äpfel mit Birnen und spekuliere ins Wilde, aber irgendein seltsamer Zusammenhang scheint da meinem Instinkt (Bauchgefühl) nach zu bestehen?…

  6. Akelei Says:

    Die Ursachen der Krise liegen noch viel tiefer. Einerseits im Mißbrauch von „Theologiemacht“ mit der man viele Gläubige aus den Beichtstühlen und anderen Bereichen hinausgeekelt hat und andererseits aber auch darin, dass sehr viele Hirten explizit NICHT den AUFTRAG, den Jesus Christus mit „Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus !“ (Mt 10, 8) gegeben hatte, ausführen und auch nicht das VOLLE EVANGELIUM ANWENDEN ! Das übernatürliche Wirken Gottes wurde durch theologisches Erklügeln und theologische Redegewandtheit, über die der Satan übrigens nur lacht, ausgehebelt und zunichte gemacht. Daraufhin hat man evangelikale Freikirchen, die die Übernatürlichkeit des göttlichen Wirkens im Zusammenhang mit Matthäus 10, 8 (s. oben) anwenden und praktizieren, aus Neid und eigener Unfähigkeit zu „Feinden“ erklärt. So etwas nennt sich psychologisch ‚Projektion‘. Anstatt, dass man sieht, warum so viele Katholiken (ich kenne einige) von der katholischen Kirche weggegangen sind, bei diesen Freikirchen das fanden, was sie vermissten, und man daraufhin wirklich die eigenen Defizite erkannt hätte und das intergrieren würde, was fehlt, hat man nur vom Thema abgelenkt. Die Theologie der Piusbrüder ist nur Augenwischerei, da wie gesagt, genauso wie bei der postkonziliaren modernen Kirche, das übernatürliche Wirken Gottes und Jesu Christi nicht praktiziert wird. Am meisten stört mich die ganze Hetzerei der Traditionalisten und ihrer Anhänger, als auch der Postkonziliaren Modernisten, gegen alles charismatische, übernatürliche und auch gegen Marien-Erscheinungsorte, die ihnen nicht passen. Das ist die reinste INQUISITION !!! So kann man die Gläubigen nicht mehr halten. Ich habe mich frustriert aus vielen Bereichen zurückgezogen und warte eigentlich nur noch auf das Strafgericht Gottes, das auch kommen wird. Unsere Hirten werden, egal ob vor- oder nachkonziliar, ein böses Erwachen erleben ! — Im Gebet verbunden.

    • andrew Says:

      – plausible „These“, die vielleicht wirklich den Kern der Sache anspricht: es ermangelt den Gottesdiensten die real erfahrbare/spürbare „Übernatürlichkeit des göttlichen Wirkens“. Genau das erhofft man sich ja insgeheim, wenn man die Kirche aufsucht u. nicht nur z.H. die Bibel auf dem Sofa studiert: das gewisse mystisch-euphorische „Feeling“, Gott ganz nahe zu sein, vereint mit einer ebenso empfindenden Gemeinde u. einem charismatischen Pfarrer, der solche „Energien“ des Göttlichen in sich bündelt und glaubhaft rückstrahlt. Anders gesagt, die emotionalen u. „magischen“(ekstatischen?) Aspekte des Religiösen sind in den Amtskirchen vertrocknet bzw. als unkontrollierbar-„schwärmerisch“ verbannt worden.
      Andererseits: sind das nicht eben urwüchsige, alteuropäische Gefühlsenergien, sentimental-magische („schamanistische“) Verschmelzungssehnsüchte mit dem All-Höchsten, also ursprünglich „heidnischer Natur“? Umgehen wir da nicht Jesus, der seine Zuhörern mit seiner Rede, der „Logik der Liebe“ packte, weniger mit „ekstatisch-magischen Empfindungen“ beeindruckte. Gott „fühlen“ zu können ist eine Qualität, Ihn „sprechen“ zu hören, vernunftmäßig zu begreifen eine andere. Vermutlich dürstet uns nach Beidem?…

      • andrew Says:

        aufschlussreich- Neuheidentum weltweit:
        http://www.landkartenindex.de/weltatlas/?p=357

      • Augustinus Says:

        Im Kern haben Sie Recht. Der Borden Europas waren in der Antike bis ins Mittelalter hinein, verspätete Nationen. Es war der Heilige Bonifazius, der den Germanen seinerzeit die angebete Eiche gefällt hat. Die Eiche ist daher bis heute ein deutsches Symbol.
        Ich denke allerdings, daß es auch an zwei wesentlichen anderen Punkten liegt, warum beide Kirchen erodieren. Deutschland war und ist bis heute DAS Volk der Dichter und Denker. Genau diese Tugenden sind es, die dieses Land bis heute so erfolgreich macht. Aber eben diese Tugenden bringt enen kritische Geister hervor, die von Morgens bis Abends an allem rummäckeln. Die Reformation ging von Deutschland aus.
        Der andere Aspekt ist der Wohlstand. Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt. Wohlstand macht bekanntermaßen behäbig und Arrogant. Der Wohlhabende Bürger wird zum Konsument und will Unterhaten werden. Dann greifr das, was ich im ersten Beitrag bereits schrieb. Die Geistlichen fallen auf die absurden Wünsche ihrer Gemeindemitglieder rein, dann wird aus der Heiligen Messe eine Lasershow oder Modern spirital dancing um den „Altar“. Für mich ist es absolut vergleichbar mit dem „Tanz um das goldene Kalb. Viele machen dabei nicht mit, und vielen anderen ist eh alles Egal.Indiesem Land werden mittelmäßige Menschen wie Helene Fischer oder Ross Anthony angebetet.
        Gott zu Loben und zu Preisen, auch weil ich Endlich bin und auch weil ich Sünder bin, wird dann lieber ausgeblendet, denn es würde diesen Leuten den Spaß verderben. Sie verlieren dadurch innerhalb einer Generation ihre geistig und kulturellen Wurzeln, weil deren Kinder keine religiöse christliche Unterweisun mehr bekommt. Diese Kinder sind es heute, die das Gefühl haben, daß es ausser ihrem irdischen Dasein, noch etwas Übernatürliches geben müsste. Weil sie aber spirituell Heimatlos sind, suchen sie sich aus allen möglichen Religionen dieser Welt, die Bonbons heraus; aber nur das Angenehme. Das ist eben das Fatale. die Dekabenz und Hochnäsigkeit solcher unverantwortlichen Eltern sind der Dolchstoss für das Abendland, wenn die grossen Kirchen nicht endlich ma , auch mit Strenge auf diese desaströsen gesellschaftlichen Defizite öffentlich eingehen. Die Kirchen müssen nicht allen und jedem in den Hintern kriechen. Sie kann das Ruder herumreissen, jedoch scheint sie noch nicht genug zu leiden! Andrew schauen sie sich doch bitte diesen etwa 4 Minütigen Einspier am.da wird das Dilemma konkret!

      • te'oma Says:

        Bei dem Übernatürlichen, ist gerade Vorsicht geboten und ein Gottesdienst ist auch nicht dazu da
        die Gelüste des Menschen nach außerirdischem zu befriedigen ,sondern dem Allmächtigen Gott
        Lobpreis und Anbetung zu geben. Es geht auch nicht um plausible Thesen ,nach Art der Gottlosen,
        sondern um die richtige Anbetung ,wie in der Heiligen Schrift beschrieben.

        http://www.achtung-lichtarbeit.de/charismatik.html

        http://www.horst-koch.de/schwarmgeistiges-56.html

        Die biblischen Prophezeiungen über die letzten Tage ,enthalten keine Aussage über eine christliche
        Massenbespaßung.

    • Augustinus Says:

      Gerade die Piusbrüder betonen das übernatürliche Wirken Gottes. Da scheinen Sie aber sehr Fehlinformiert zu sein. Evangelikale sind der Untergang aller Christen in der westlichen Hemisphäre. Ich habe mal so ein „Gottesdienst beobachtet. Diese selbsternannten Pfaffen, machen aus einem „Gottesdienst“ ein Tollhaus
      Da greift sozusagen die Nehmermentalität, unterhalten zu werden, zu konsumieren. So etwas bekomme ich auch bei Carmen Nebel oder bei Florian Silbereisen zu Weihnachten.
      Sie verstehen nichs. Gar nichts!
      Gäbe es die Traditionalisten nicht, wäre Deutschland katholischerseits bereits spirituell ausgehungert. Bei den Piusbrüdern wird der Samen gelegt zur Rettung der kath. Kirche. Das hatte schon Papst Benedikt erkannt. Ob es Ihnen passt oder nicht!.
      So wie Sie schreiben, gehören Sie zu den frustrierten und Vergiftern unseres Christlichen Glaubens. Bevor man etwas schreibt, sollte man sich Schlau machen. das war immer eine Tugend der Deutschen und Österreicher!

      • Augustinus Says:

        Meine Antwort gilt Akelei, nicht Andrew. Andrew ist mein Freund

      • andrew Says:

        uff – hatte mich schon erschrocken… – aber ganz so negativ sehe ich „die“ Evangelikalen nicht, so gut können Sie die sehr unterschiedliche evangelische u. freikirchliche Szene von Kanada bis Argentinien, von Kiel bis Kapstadt ja wohl nicht kennen, oder? Fast jede Gemeinde tickt etwas anders, setzt andere Schwerpunkte – von beinahe „katholisch“-traditionell bis (zu) leger-zeitgeistig-populär oder weltabgeschieden- erzfromm-„amisch“ gibts alle erdenklichen Gottesdienst-Spielarten. Katholiken in Brasilien, Afrika, Phillippinen etc. haben auf den ersten Blick auch recht wenig mit dem Katholizismus/ kathol. Brauchtum Bayerns o. Österreichs zu tun. Wenns um nur um liturgische Tradition/Authentizität ginge, stünden mir die orientalischen/orthodoxen Kirchen schon aus geographisch-kulturellen Gründen ohnehin näher – aber allein darum gehts (mir!) nicht…

  7. Akelei Says:

    @Augustinus
    Und so wie Sie schreiben, kennen Sie sich überhaupt nicht mit den wirklich guten pfingstkirchlichen Pastoren aus ! Da muss ich jetzt Pastor Derek Prince (www.ibl-dpm.net) ins Feld führen, der ein Beispiel an Tugend und wirklichem Glauben war. Sie behaupten, dass ich mich nicht auskennen würde und thematisieren dabei eine einseitige Sichtweise, dass „ALLE“ Evangelikalen der Untergang der wahren Katholischen Kirche seien. Das ist eine einseitige Meinung und eine INQUISITIONSKEULE. Dann sagen Sie mal der Piusbruderschaft, dass sie ihre antisemitistischen Ansichten aufgeben sollen und ebenso dass sie damit aufhören sollen andere katholische Christen, die andere Inhalte integriert haben, auf die Scheiterhäufen zu schmeißen. Ich bin gerne in der Tridentinischen Messe und respektiere absolut die Sakramente. Ich kenne aber auch indische römisch-katolische Patres aus Kerala, die wirklich gute Heilungsgottesdienste machen und den Gläubigen seelisch und geistig sehr viel geben. Mehr als irgendwelche Theologen. Für Sie ist wohl eine wirkliche Erweiterung der Römisch-Katholischen Kirche, bei Beibehaltung der Tridentinischen Liturgie und ALLER Sakramente ein ‚Unding‘. Wir werden ja sehen, was der Herrgott meint, wenn er eines Tages zurückkommt…. —- Im Gebet verbunden.

    • Augustinus Says:

      DAS SCHREIBEN SIE: „Ich habe mich frustriert aus vielen Bereichen zurckgezogen und warte eigentlich nur noch auf das Strafgericht Gottes, das auch kommen wird. Unsere Hirten werden, egal ob vor- oder nachkonziliar, ein bses Erwachen erleben ! — Im Gebet verbunden.“

      In welchem Gebet sollte ich mit Ihnen verbunden. Vielleicht knnte Ihnen ja ein katholischer Exorzist Ihre bsen Gedanken wie folgt austreiben!

      Im Namen und in der Kraft unseres Herrn Jesu † Christi beschwren wir dich, jeglicher unreine Geist, jegliche satanische Macht, jegliche feindliche Sturmschar der Hlle, jegliche teuflische Legion, Horde und Bande: Ihr werdet ausgerissen und hinausgetrieben aus der Kirche Gottes, von den Seelen, die nach Gottes Ebenbild erschaffen und durch das kostbare Blut des gttlichen Lammes erlst wurden †.

      Non ultra audeas, serpens callidissime, decipere humanum genus, Dei Ecclesiam persequi, ac Dei electos excutere et cribrare sicut triticum †.

      Wage es nicht lnger, hinterlistige Schlange, das Menschengeschlecht zu tuschen, die Kirche Gottes zu verfolgen und die Auserwhlten Gottes zu schtteln und zu sieben wie den Weizen †.

      • Akelei Says:

        Ja, ja schon recht. Lassen Sie sich mal Ihren Klerofaschismus exorzieren.

      • Akelei Says:

        Ergänzung: Ich habe Satz mit den Hirten umgeändert -s. unten, er war falsch formuliert ! Es geht ja darum, dass es eine positive Weiterentwicklung gibt.

  8. jojo471160 Says:

    Bitte sucht doch einfach mal die Antwort an der schwinden Glaubwürdigkeit in seiner Doppeldeutigkeit.
    Nur wer des Glaubens würdig ist, an dem glaubt man.

  9. Markus Says:

    Dies ist ein Ergebnis der Modernisierung und sinnlos großen liberalen protestantischen Revolution II Vatikanische Konzil, das die Rheinland-Gruppe von den deutschen Bischöfen geleitet dominiert.
    Das Zweite Vatikanische Konzil war eine Katastrophe größeren Ausmaßes.
    Es gab eine Änderung des Glaubens durch die Masse. Montini verhängen künstliche Gebräu Aniballa Bugnini – die neue Messe – Novus Ordo Misse, wo sie alle katholischen Elementen und Gesten wurden eliminiert.
    Bugnini war ein Freimaurer.
    Neue Messe: http://gloria.tv/media/NgEgNvnWkx4











    Traditional Latin Mass Vetus Ordo:
    http://gloria.tv/media/rYSZTrFg4yu

    Was geschah in der Kirche wird in dieser Arbeit zu dokumentieren, was wir verloren haben:

  10. Markus Says:

    Gregorianische Gesänge verschwunden und Latein. Ein Sacrosanctum Concilium sagt in Art 36 ausdrücklich:. Die Verwendung der lateinischen Sprache soll in den lateinischen Riten erhalten bleiben. „Lesen übersetzen in ihre Muttersprache sollte als eine gute Sache zu sehen ist“, sagt Bux. Aber der Papst fügt hinzu, dass die Anwesenheit von Latin-Elemente würde dazu beitragen, dass die Zeremonie eine universelle Dimension, so dass alle Teile der Welt dann ist es möglich zu sagen: Ich bin in der gleichen Kirche. Sie sollte sich auf die Rede und der Hochgebet zurück. Paul VI. unter anderem festgestellt, dass Messbücher mit Text in ihrer Muttersprache, zweisprachig zu sein, dh sie den lateinischen Text, dass, wann immer er konnte, um Latein gehen und dass die Priester nicht so anfällig für die Übersetzung nach eigenen Vorstellungen verändern enthalten. Aber niemand widersetzte sich dem Befehl des Papstes. In der Einleitung zu dem Geist der Liturgie von Kardinal Ratzinger: „Scheinbar scheint es, als ob alles in Ordnung, und die Zeremonie wurde nach den Vorschriften durchgeführt. Und in der Tat stattgefunden Götzendienst. (…) Gott von seinem Niveau gesenkt und in Kategorien Sichtbarkeit und Verständlichkeit umgewandelt „Und weiter:“. Dies ist ein Kult aus sich selbst heraus (…), ein Fest, das die Gemeinschaft selbst ist gehalten:. So feiert sich nur “ Von Anbetung zu Gott gehen wir mit der Sitzung, in der die Gemeinschaft selbst dreht sich um:. Essen, Trinken und Spaß haben “

    Domino-Effekt

    „Die Karikatur ist auch manifestierten Gottes in der sakralen Kunst. Einige moderne Kirchen ist schrecklich zu denken. Der Rückgang ist auch in der Entwicklung der Musik, wie die Israeliten sang reflektiert und um das goldene Kalb tanzten in der Art und Weise der Nationen „In seiner Autobiographie (La mia vita) Ratzinger erklärt feierlich:“. Ich bin davon überzeugt, dass die Krise der Kirche in der wir uns befinden, hängt weitgehend auf den Rückgang der Liturgie. “

    „Beim Besuch zehn aufeinanderfolgenden Sonntag verschiedenen Pfarreien haben zehn verschiedene Liturgien erlebt. Wenn der „katholischen“ bedeutet „universal“, dann gibt offensichtlich etwas nicht einverstanden ist. In der Enzyklika Ecclesia de Eucharistia steht fest: Die Liturgie ist kein Privateigentum, noch Zelebranten, noch Gemeinschaft.

    Don Bux antwortet: „Letzte Woche habe ich in Paris war. Auf Wunsch feierte ich die Heilige Messe in der traditionellen römischen Ritus. Die Kirche war ganz voll von jungen Menschen. Der Pfarrer von St. Clotilde hat mir gesagt, dass sie feiern, ohne Problem in beiden Riten. Wie will unseres geliebten Papstes, befreien wir uns von der verderblichen Kontrast zwischen alt und neu Riten. Wir feiern die zweite i Ritus bedeutet, um die Kontinuität der Kirche zu üben. “

                                                 

            Don Bux gefeiert unter Beteiligung von Bischof Mons. Edoardo Aldo Cerrato

    Es gibt viele, die gerne motu proprio Boykott würde. Beispiel: Bischof Brandolini Lucia erzählte Reportern, dass der Bericht über die Genehmigung der traditionellen Ritus betrauert als „Tag der Trauer“. In der Tat ist es ein Tag großer Schritt nach vorn in der Ökumene: Moskauer Patriarch Alexei II. im Gegenteil, sagte er: „Der Papst hat den richtigen Schritt. All dies bedeutet, Wiedererlangung der Tradition, die Christen zusammenkommen. “

    Wie gesagt Bux, unter jungen Christen Bewegung kam zu dem alten Ritus, der immer noch wächst. „Viele junge Menschen bitten nicht um eine neue oder alte, aber auf der Suche, wo sie heilig sind. Und das ist der Grund für den Erfolg Gregorianischen Masses. Diese Funktion ist nicht ideologisch, sondern rein geistigen. Es ist eine paradoxe Situation. Der neue Ritus war, junge Menschen anzuziehen, aber sie weiß nicht angezogen fühlen. Es ist in der traditionellen Messe sind ein Weg, um den Herrn anzubeten. Liturgie, die nicht an der Spitze des Herrn gebaut wird, ist Fiktion. Als der Priester rezitiert das Hochgebet, das der Höhepunkt der Messe ist, und schaut sich um, während die Leute starrten statt am Kreuz, ist es klar, dass es nicht mit dem Herrn im Zusammenhang, weil es nicht umgekehrt ist. Und es hat seine Folgen: i Gläubigen abgelenkt und nicht zur Beteiligung angeregt wird. „Wo es keine kritischen Blick auf Gott, verliert alles seine richtige Ausrichtung“, so Papst Benedikt XVI.

    „Erhebt eure Herzen, wir sind dem Herrn“, sagt er, aber tun Sie es nicht. Wenn der Priester sah das Kreuz oder die Stiftshütte, wäre es ein wichtiges Zeichen für die Gläubigen sein. Wo kann er nicht wegen der architektonischen Änderungen, bei denen abgerissen seltene alte Altar sollte mindestens das Kreuz in der Mitte des Altars vor dem Priester zurück, wie es funktioniert Benedikt XVI.

  11. jojo471160 Says:

    Sofern sich hier jemand aus seinem internen Kreis herausbewegen will und mir zuhört, so geht es doch neben den Kinderschänderskandalen auch um die Aussage in der Bibel, die sinngemäß so lautet:
    „Wenn man dir auf die linke Wange schlägt, so halte ihm auch die rechte hin.“ Also um die Nächstenliebe.
    Interpretiert man die Haltung der Kirchen zu den Christenverfolgungen in diesem Sinne, so ist gerade dieses Verhalten extrem erklärungsbedürftig und kann vorallem der Jugend nicht vermittelt werden.
    Mit Nächstenliebe kann nicht Selbstaufgabe gemeint sein. Das ist der Grund warum immer mehr den Glauben verlieren. Und wenn diese Frage und sein Handeln daraus nicht sehr bald in grundlegender Weise geklärt werden wird, dann wird der christliche Glaube konsequenter und richtiger Weise aussterben.
    Mit Nächstenliebe kann nur gemeint sein, Gewalt zu verhindern (notfalls mit Gewalt), aber selbt anderen keine Gewalt antun. Dieser Verständnisfehler ist die Achillesverse der Christentums und treibt die Zweifler zum Islam oder anderen Religionen. Denn der Islam fordert den Christen gerade in dieser Frage ganz extrem heraus.

    • Akelei Says:

      @jojo471160 — Ja – ich bewege mich aus dem „internen Kreis“. Das was Sie ansprechen, hat Bedeutung. Mit einseitigen Polarisierungen kommen wir nicht weiter. Das, was Sie sagen in Hinsicht auf Gewaltanwendung, ist ja auch das inhärente Problem. Wenn es nach manchen Leuten gehen würde, dann würden alle Charismatiker und Menschen, die etwas anderes in ihren Glauben mit herein genommen haben, auf die Scheiterhäufen geworfen werden. Es gibt sogar heute noch Leute, die die Inquisition und das darin erfolgte Ermorden tausender Andersdenkender als gut ansehen; so etwas geht nicht. Das II. Vatikanische Konzil war in einigen Punkten wichtig – der Mißbrauch davon und dass einige andere Punkte so nicht gehen (auch die Liturgiereform), steht auf einem anderen Blatt. Im Zusammenhang mit dem II. Vatikanischen Konzil wurde ja auch Pater Josef Kentenich (Schönstatt-Bewegung) gerechtfertigt. Mit Polarisierungen kommt man nicht weiter. Deswegen habe ich ja (s. oben) geschrieben, dass ich die Lateinische Liturgie und alle Sakramente respektiere und achte; außerhalb dieser Liturgie könnten ja auch charismatische Heilungsgebete gemacht werden, ohne dass unanständige Handlungen gemacht werden. Man muss das eine ja nicht gegen das andere ausspielen. Ich sagte ja, dass ich indische römisch-katholische Patres kenne (z.B. der verstorbene Pater Bill Kurambambil u.a.), die die Heilige Messe absolut andächtig zelebrieren und außerhalb davon die Heilungsgebete und charismatischen Lieder praktizieren (so erlebt in Wigratzbad und andernorts). Meinen Auspruch mit den Hirten verifiziere ich hier. Besser gesagt: Alle Hirten, egal ob vor- oder nachkonziliar werden ein positives geistiges Erwachen erleben.

      • jojo471160 Says:

        Ja, danke.
        Auch das falsche Signal das m.Mg. von den christlichen Kirchen ausgeht? (Im Hinblick auf die Christenverfolgung und dem Umgang mit dem Islam) Ich meine nämlich dass die Kirche für die christlichen Werte konsequent einschreiten muß, wenn sie noch ernst genommen werden will. Denn wie stark der Glaube ist zeigt sich in der Pfrüfung.

  12. Akelei Says:

    @jojo471160 – 17. März 2015 at 17:42
    Das betrifft eine andere Ebene. Dass die Verantwortlichen der Kirchen zur Gefahr der Islamisierung schweigen ist eine politische und keine liturgische Handlung. Der katholische Pfarrer Spätling bekam neulich Predigtverbot, weil er bei der Pegida in Duisburg dabei war. Dann war da auch noch der protestantische Pfarrer Olaf Latzel, gegen den eine Hetzkampagne gestartet wurde, weil er gegen die Islamisierung gepredigt hatte. So wie ich es sehe, sind die Kirchenverantwortlichen wohl mit den Parteien verbunden und das Problem wird unterschätzt. Dass der Kölner Dom verdunkelt wurde, wäre unter S.E. Kardinal Meisner wohl eher nicht passiert. Ja das ist traurig. Heutzutage gibt es wohl keinen Bischof mehr so wie den Kardinal von Galen, der sich damals gegen die Nazis gestellt und gegen das Dritte Reich gepredigt hat. Wahrscheinlich wird es so sein, dass dann eben die Laien, also die einfachen Gläubigen, was machen sollten, wenn jemand kann. Es gab letztes Wochenende in Würzburg einen Kongress von ‚Kirche in Not‘ wo das Thema Christenverfolgung, vor allem im Orient, ganz groß mit hineingenommen wurde. Es wurden auch Menschen eingeladen, die im Libanon oder im Irak Projekte machen, um den dortigen verfolgten Christen zu helfen. Es könnte mehr getan werden, aber es ist durchaus nicht so, dass gar niemand was macht. Auf der Webseite von ‚Kirche in Not‘ kann man vieles sehen und dann gibt es auch noch die Nichtkatholische Organisation ‚Open Doors‘, die auch die Christenverfolgung thematisieren. Die hatten zum Beispiel in verschiedenen Städten Flashmops gegen Christenverfolgung durchgeführt (kann man auch auf deren Webseite ansehen).

    • jojo471160 Says:

      Ja, das macht wieder etwas Hoffnung, denn ich habe mich der Kirche schon seit vielen Jahren abgewendet. Jedoch nicht vor meinen Glauben.
      Je mehr christliche Menschen wieder einsehen, dass man seinen Glauben auch leben muss, anstatt sich in der Kirche „reinwaschen zu lassen“, desto mehr werden sich in Zeiten der Prüfung die Christen wieder zusammenfinden. Eine weitere Reformierung der Kirchen wird wohl kommen müssen.
      Ich bin jedoch kein In- eher Outsider, der nur einen kleinen Denkimpuls geben möchte, warum der Zersetzungsprozess jetzt einsetzt. Und daran trägt die Kirchenführung die Hauptschuld und zwar in beiden Konfessionen. Wenn sie überleben will, dann nur mit weniger Hierarchie und mehr Volks-nähe und Treue zum geschrieben Wort.

      • Akelei Says:

        @ jojo471160 – 19. März 2015 at 05:05
        Das Schwierige am Ganzen ist, dass wir die Ebenen trennen müssen. Ein sehr guter spiritueller Freund von mir sagte einmal (Zitat): „Man soll nicht den Weg mit den Leuten verwechseln !“. Für mich wirken die göttlichen Personen von Gott Vater und Jesus Christus in den Sakramenten der Katholischen Kirche, d.h. in der Eucharistie, in der eucharistischen Anbeutung, in der Beichte und in den anderen Sakramenten. Die Art und Weise wie Gott in diesen Sakramenten wirkt ist anders als in der Protestantischen Kirche. Ich bin von der protestantischen Kirche in die Römisch-Katholische Kirche vor 18 Jahren konvertiert, ich weiß wovon ich rede. Was jedoch manche Priester an Fehlern machen, dafür kann Jesus nichts – und da muss ich unterscheiden. Ein Theologe sagte einmal: „Wir können Gott nicht haftbar machen für die Fehler der Menschen“. Es gibt trotz alledem sehr liebe und gute Priester und Gläubige, die sich täglich aufopfern, manchmal muss man ein bißchen suchen. Vor allem in der Dritten Welt, z.B. in Indien gibt es sehr gute Bischöfe, die mit den ‚Kleinen‘ zusammen den Weg gehen und sich in keinster Weise auf irgendwelchen abgehobenen oder abgetrennten ‚Ebenen‘ bewegen. Solchen Bischöfen bin ich auf internationalen Kirchentagen begegnet und war begeistert darüber wie sie mich anredeten und auch ernst nahmen. S.E. Kardinal Ratzinger, der spätere Papst Bendeikt XVI., hat einmal gesagt, dass das Hauptproblem der Katholischen Kirche in Deutschland und Europa sei, dass sie zuviel Geld hat. Da hat er Recht. Trotzdem sollten wir uns von der äußeren Situation nicht zuviel irritieren lassen und unseren Weg mit Gott gehen. Bei der Anbetung des göttlichen Leibes Jesu Christi bei einer schönen Eucharistischen Anbetung bekomme ich viel Gnaden und Kraft. Dies möchte ich nicht missen. Hier ist ein wunderschönes Beispiel dafür, und wenn Sie können, dann hören Sie den Liedern und den Texten mit dem inneren Herzen zu und lassen das göttliche Licht aus der Monstranz auf sich wirken:
        https://www.youtube.com/watch?v=m7l7ZSnvCbc (Eucharistische Anbetung Jugendfestival Medjugorje 2013). Ohne geweihte Priester gibt es keine eucharistischen Sakramente. Ich sagte ja oben, dass ich gerne zu indisch-charismatischen Priestern (das Charismatische kam von den evangelikalen Freikirchen in die römisch-katholische Kirche) in die Messe und in die Anbetung gehe, weil die, die ich da kenne, die Sakramente andächtig und anständig zelebrieren. Wenn ich kann, bin ich auch gerne hin- und wieder in der „alten“ lateinischen (=tridentinischen) Liturgie, nur muss ich da einige Kilometer mehr mit dem Auto fahren, was etwas mühselig und kostenintensiver ist.

  13. Akelei Says:

    Tippfehler ! – Es muss im 2. Sath heißen: „…d.h. in der Eucharistie, in der eucharistischen ANBETUNG,…“ + weiter unten: „…,der spätere Papst Benedikt XVI.,…“

    • Akelei Says:

      Noch Ergänzung zu @ jojo471160 – 19. März 2015 at 05:05 – Ja das, was Sie über mehr Volksnähe und ein besseres Miteinander hier in Europa und im Westen, sagen, ist auf jeden Fall ein zusätzlicher sehr wichtiger Punkt. Ebenso wie die größere Integration von spirituellem Handeln in Hinsicht darauf, das volle Evangelium anzuwenden. Jesus Christus wollte, dass die Kranken geheilt, die Aussätzigen rein gemacht werden und die Toten auferweckt werden (Mt 10,8). Dies hat er NICHT theoretisch, sondern REAL gemeint ! Viele Leute denken, die Wunder und die Spiritualität der Zeit Jesu und der Apostel sei heutzutage nicht mehr nötig. Das ist ein großer Irrtum ! Aus diesem Grunde, weil Theologie wahrhafte Spiritualität NICHT ersetzen kann, sind ja viele Menschen von den Kirchen weg geflüchtet zum Buddhismus, zu vedischen Sekten oder zur Esoterik, wo sie aber die spirituellen Wurzeln ihrer eigenen christlichen Kultur und die persönliche Beziehung zu Gott Vater und Jesus Christus verlieren. Erleuchtung und das spirituelle Wirken darf nicht nur von tibetischen Tulkus und vedischen Swamis praktiziert werden, sondern unsere christlichen Leiter müssen das auch haben. Die Kirchen kranken am Geschwätz und an der Theologie-Theorie. Ein wahrhaft in Jesus Christus erleuchteter, christlicher Leiter war der evangelikale Pastor Derek Prince (www.ibl-dpm.net), der in Afrika Tote auferweckt hat (durch Zeugen erwiesen). Pastor Derek Prince war ein Beispiel an Tugenhaftigkeit und gelebtem Glauben ! Solche Priester brauchen wir in der Katholischen Kirche, die wirklich im Geiste Gottes wirken !!

    • jojo471160 Says:

      Ich werde mir den Link im laufe des Tages mal ansehen. Was ich jedoch damit meine ist, dass ich schon allein auf Grund der kirchlichen Vergangenheit (aber auch der Gegenwart) schon ein mächtiges Problem damit habe mich unter ihrem Dach zu stellen. Das Widerstrebt meinem Glauben, die Liste schwerster Verbrechen ist zu lang und der Weg Gottes wurde verlassen, wahrscheinlich noch nie begangen. (bezogen auf die Christanisierung der indigenen Bevölkerungen)
      Ich sehe den Weg Jesu in Verzicht auf Kirchensteuer und praktischer Nächstenliebe und ohne nennenswerte Hierarchie. (Also eine revolutionäre Sichtweise). Die Symbiose von Kirche und Staat brachte zwar Frieden, aber nicht das Christentum zum Volk. Genau das deuteten sie ja schon mit den „guten Bischöfen“ an.

      Doch so lange die Kirchenführung auch die andere Wange hinhält und ihren Gläubigen nicht beisteht, sehe keinerlei Zukunft mehr in ihr. Hierin wurde der Grabstein gelegt und das ist auch gut so. Ich erlebe heute Priester in dererlei Art, dass sie alimentiert durch die Kirchensteuer, die nicht einmal freiwillig ist, sondern per Geburt und Taufe auferlegt, für jede Messe und persönliche Handlung eine Spende durch gesellschaftlichen Zwang einfordern. Von freien Stücken und aus Dankbarkeit kann da keine Rede sein. Wenn das chritlich ist, dann bin ich im falschen Film. Dies geschieht aus Tradition und wo hat Jesus das gemacht?
      Nun, man mag mich jetzt vielleicht für diese Aussagen schmähen, doch das ist für mich ein grundlegender Pfeiler des Neuen Testaments.

      Außerdem kommt diese Diskussion zur falschen Zeit, weil sie aus einem Verdrängungprozeß heraus entstanden ist.

      Nun warum ist wohl Papst Benedikt XVI „zurückgetreten“?. Er wurde zum Symbol der Krise und ausgerechnet ein deutscher Papst. Das ist leider sehr symbolträchtig.
      Dieser tiefe Graben wird so leicht nicht überwinden lassen.

      • Akelei Says:

        @jojo471160 – 20. März at 04:51
        Nun – ich kann Ihre Abneigung gegen die Fehler und schlechten Dinge, die über die Jahrhunderte von Menschen gemacht wurden, verstehen. Ich hatte vor meiner Konversion in die Kastholische Kirche auch Zweifel. Was mich vor allem sehr bedrückte, war das Thema Inquisition. Ich wurde aber durch die Gnade Jesu in die Kirche geführt. Das heißt, dass ich seine lebendige Gegenwart in der Eucharistie und in der eucharistischen Anbetung erfahren durfte. Das ist schwer mit Worten zu erklären. Es ist das übernatürliche Wirken Gottes mit dem ER in meine kleine Seele hineingestrahlt hat. Daraus ergab sich für mich die Frage: Wenn Jesus Christus die Katholische Kirche gegründet hat (die Protestantische Kirche ist ja später aus ihr hervorgegangen) und ich IHN in seiner lebendigen Gegenwart darin erfahren darf, dann hat dies einen höheren Sinn. Daraufhin begann ich über dem irdisch-menschlichen Bereich das übernatürliche Wirken Gottes in dieser Kirche zu sehen. Es ist die Frage: Ist die Kirche auf die Übernatürlichkeit Christi gegründet oder ist sie „nur“ eine irdisch-menschliche „Firma“ ? Jesus sagte: „Ich bin bei Euch alle Tage bis zum Ende der Zeiten, ich lasse euch nicht allein.“ Für mich wirkt der Herr auch heute in seiner Übernatürlichkeit, und zwar in den Sakramenten. Das Problem ist: Man kann dies nur erfahren, nicht „erhirnen“. Bekehrung und die Erfahrung SEINES göttlichen Lichtes und SEINER göttlichen Gnade sind subjektive Erfahrungen. Auch wenn ich IHN nicht immer so erfahre, wie damals, so weiß und spüre ich doch, dass ER mich trägt, dass ER wahrhaft da ist und dass das, was ich mehrfach erleben durfte, unumkehrbar ist und einen neuen Menschen aus mir gemacht hat. Ich sehe über den rein irdisch-menschlichen Bereich hinaus.
        Danke für Ihr Offenes Ohr Jojo471160.

      • jojo471160 Says:

        Ja, verstehe ich, nur dazu bedarf es nicht einer Kirche sondern lediglich das Erfühlen der inneren Stimme. Danke auch für ihr Verständnis.
        Nun ich denke die Kirche ist ein rein menschliches Auktionshaus in der Macht und Reichtum die Bibel ist. Ich weiß, das sind harte Worte, doch da wo es nicht so ist, das sind Inseln.
        In dem sie sich mit den irdischen Regierungen arrangierte, hat sie den Pfad Jesu verlassen. Der Preis ist das was heute geschieht.
        Wenn Gott zu mir oder Ihnen spricht ist es das, was man nicht tut obwohl man es könnte. Der Verzicht ist sein Zauberwort und die Liebe in dir wirken zu lassen. Heute ist das ein schweres Los.


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