kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Griechenland wieder pleite und wiederholt Flüchtlingserpressun​g 12. März 2015

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 09:34

Griechischer Minister droht Europa mit Flüchtlingen

Darf Athen für NS-Entschädigung pfänden?

 

Der griechische Verteidigungsminister Kammenos hat gewarnt, dass „Migranten Papiere bekommen und nach Berlin gehen“, wenn seinem Land „ein Schlag versetzt werden“ sollte. Zuvor hatte er eine ähnliche Äußerung getätigt.

Wenn unter den Flüchtlingen auch Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat sein sollten, sei Europa durch seine Haltung gegenüber Griechenland in der Schuldenfrage selbst dafür verantwortlich, sagte Kammenos.

Quelle: Handelsblatt Online

 

 

 

Der griechische Justizminister bringt im Schuldenstreit die Beschlagnahme von deutschem Eigentum ins Spiel – als Entschädigung für NS-Verbrechen.

Was steckt hinter der Drohung? Wäre ein solches Vorgehen legal?

{Artikel lesen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/griechenland-darf-athen-fuer-ns-entschaedigung-pfaenden-a-1022920.html}

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

Es ist schon irrsinnig, wie die Griechen mittels Erpressung und miesen Eigenleistungen Europa auf Trab halten. Staatspleite in Griechenland, ein Dauerzustand? Wir behaupten einfach einmal: Ein bewusst herbeigeführter Dauerzustand. Denn die griechische Regierung sitzt auf Erdgasvorkommen unvorstellbaren Ausmaßes.

 

Hierzu ein Artikel vom 17.11.2012, also noch nicht sehr lange her:

http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-28152/erdgas-und-rostoffe-schlummern-immense-reichtuemer-in-griechenland-bald-erste-konzessione_aid_862443.html

 

 

Während sich die „noch“ reicheren Nordländer zu immer neuen Hilfspaketen für Griechenland entscheiden, glänzen die griechischen Politiker durch Passivität.

 

Heißt es in dem verlinkten Artikel doch:

Es klingt unfassbar angesichts der gigantischen Summen, die für die Griechen-Rettung ständig bereitgestellt werden. Vor allem, weil es die Vermutungen schon lange gibt. Bereits in den 70er-Jahren waren Experten überzeugt davon, dass vor den griechischen Küsten große Öl- und Gasvorkommen schlummern. Nur ging man der Sache nie richtig auf den Grund, im wahrsten Sinne des Wortes. Tatsächlich sollen die Rohstoffvorkommen des notorisch bankrotten Landes riesig sein. Neue Nahrung dafür gab es im Juni dieses Jahres: Der Geologe Antonis Foscolos, emeritierter Professor der Technischen Universität Kreta, und zwei Kollegen präsentierten Griechenlands Premier Antonis Samaras eine Studie. Ergebnis: Die Öl- und vor allem Gasvorkommen könnten dem Staat über 25 Jahren hinweg insgesamt rund 600 Milliarden Dollar (465 Milliarden Euro) einbringen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Diese Summe übersteigt die der griechischen Staatsschulden schon um fast die Häfte. Da fragt man sich: Wozu noch weiter deutsche Steuergelder verprassen?

Ende des Zitats.

 

 

 

Und wenn schon die Deutsche Bank ähnliches von sich gibt, dann wird am Wahrheitsgehalt des Focus-Artikels wohl alles stimmen:

http://www.politaia.org/wirtschaft/banken/deutsche-bank-griechen-sitzen-auf-gigantischen-gasvorraten/

 

 

Da fragen wir uns, ob dieses griechische politische Erpressungsdonnergrollen ein bewusste Täuschung oder einfach nur eine politische Dreistigkeit ist. Wenn diese Rohstoffvorkommen nicht existieren, warum sagt das die griechische Regierung nicht? Warum verschleppt sie diese seit den 70er Jahren bekannte Tatsache so maßlos lange vor sich hin, während andere Staaten wie Israel bereits aktiv geworden sind.

Warum ist die EU gegenüber Griechenland dann noch so nachsichtig?

Und warum lassen Länder wie Deutschland und auch andere EU-Staaten das mit sich machen?

 

 

 

Griechenland könnte statt Schuldenschnitt zu fordern, Schuldenablöse betreiben in Nullkommanix, wenn der politische Wille vorhanden wäre. Offensichtlich ist er das nicht.

Es bleiben drängende Fragen, die dringend der Klärung bedürfen und der Beantwortung harren. Weitere Hilfspakete sollten an die Bedingung der Klärung und der wirtschaftlichen Nutzung dieser Frage geknüpft sein. Denn wenn diese Rohstoffvorkommen Realität sind, ist Griechenland in der Lage binnen kürzester Zeit sämtliche Verbindlichkeiten zu tilgen. Dann machen auch momentane Hilfspakete Sinn. Aber Klarheit und Ehrlichkeit im Umgang miteinander sollte schon sein.

 

 

 

Was ist von dem Gemeinschaftsgedanken innerhalb der EU zu halten, wenn solche Äußerungen führender griechischer Politiker mediale Runde machen?

Was ist also von dem Zustand einer EU zu halten, in der sich Mitglieder belügen und falsche Spielchen treiben?

Mit einer solchen EU ist kein Staat zu machen.

Es wäre eine Gesundschrumpfung der EU angesagt.

 

3 Responses to “Griechenland wieder pleite und wiederholt Flüchtlingserpressun​g”

  1. Ernst Laub Says:

    Ein paar Bemerkungen aus meiner Sicht als Schweizer:
    Für mich ist schon lange klar, dass Berlin und Brüssel nicht das Volk sondern die internationale Finanzwelt (Wall Street) vertreten! Nun, Griechenland sollte auf jeden Fall die NATO-Basen im eigenen Land pfänden. Die NATO kümmerte sich nie um die von der Türkei (einem NATO-Mitglied!!!) bedrohte Sicherheit Griechenlands. Nach der türkischen Invasion Zyperns war den Griechen klar, dass sie von der NATO keinerlei Unterstützung gegen die mächtige Türkei erwarten durfte. Das einzige was Griechenland machen konnte, war selbst aufzurüsten. Diese enormen Kosten sollten rückwirkend von den USA, Großbritannien (der damaligen – auf „teile und herrsche“ bedachte – „Schutzmacht“ Zyperns) und der NATO übernommen werden! (Aus der Sicht des bekloppten Westens durfte damals die Türkei einen Teil der mehrheitlich von Griechen bewohnten Insel Zypern (ohne Volksbefragung!!!) erobert. Heute dürfen die Russen die mehrheitlich russische Halbinsel Krim auch nach einer Volksbefragung nicht (zurück-) gewinnen. Die Logik des Westens ist zum K……… Das erinnert an die Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges: Unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg verlangten die Sozialdemokraten Österreichs (*) und der deutschsprachigen Gebiete der westlichen Tschechoslowakei (Böhmen und Mähren, dem heutigen Tschechien) eine Volksabstimmung über den Anschluss des Sudetenlandes (und Österreichs) an Deutschland. Dies wurde ihnen selbstverständlich von den Siegermächten verwehrt. Erst als Hitler dieselbe Forderung stellte, wurde dieses Gebiet an Deutschland abgetreten. Auf Volksabstimmungen wurde verzichtet (!!!), denn die Siegermächte waren Kolonialmächte und wollten logischerweise auch nicht, dass in den von ihnen unterdrückten Ländern (z.B. in Irland und Indien) Volksentscheide provoziert werden!!!)
    (*) Damals gab es noch hervorragende Sozialdemokraten wie beispielsweise Viktor Adler. Heute sind die Spitzengenossen in ganz Europa die Pudel der NATO und der Wall Street. Unerträglich!

  2. Tzimis Says:

    die sogenannten hilfspakete sind eine farce und gehen zu über 90% an banken in deutschland und den usa, die hilfe der eu ist sogut das es dem land immer schlechter geht, stattdessen sollen rentable staatsbetriebe für fast umsonst privatisiert werden, die käufer sind wiederrum deutsche und us firmen, eine norwegische firma wollte übrigens schon mit dem bergen des öls anfangen, wobei 80% des gewinns sowie 80% der arbeiter griechen sein sollten, die usa untersagte das mit der bemerkung das sich sich ja um us amerikanische öl und gasvorkommen handeln würde

    • Bazillus Says:

      Werter Tzimis,

      http://www.wiwo.de/politik/ausland/energie-erdgas-im-mittelmeer-produziert-konflikte/8125938-all.html

      Dass US-Firmen eine Rolle spielen, mag ja noch angehen. Aber wann hat die USA als Staat Eigentumsrechte an Öl und Gas im Mittelmeer angemeldet. Bitte Belege. Selbst der Irak, den die USA eigenmächtig angegriffen haben, liefern das Wenigste Öl den USA. Das irakische Öl, soweit es nicht in IS-hand ist, wird an Türkei, möglicherweise Indien und China geliefert.

      ww.fr-online.de/wirtschaft/abkommen-mit-bagdad-tuerkei-gibt-im-irak-gas,1472780,3407856.html

      Durch die Kriegswirren ist das Projekt Irak-Öl wohl nicht mehr kontrollierbar. Die USA jedenfalls waren im Ölgeschäft mit dem Nachkriegsirak wohl die großen Verlierer.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s