kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Saudi Arabien Stabilitätsanker? 9. März 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 10:57

Christliche Äthiopier Äthiopische Christen wegen Beten verhaftet: Die panische Angst vor Christus!

Weihbischof Zekorn: Saudi-Arabien ist totalitaristisch wie Nordkorea

 

 

Münsteraner Weihbischof schreibt auf Facebook:

«Stabilitätsanker? Ich glaube, ich höre nicht richtig. Saudi-Arabien ist ein Hauptverursacher der Instabilität in der Region und auch in weiten Teilen Afrikas»!

 

 

Münster (kath.net/KNA): Scharfe Kritik an Saudi-Arabien äußert der Münsteraner katholische Weihbischof Stefan Zekorn. In dem Land herrschten «Zustände, die man im Hinblick auf Totalitarismus nur mit Nordkorea vergleichen kann», schrieb Zekorn am Sonntag auf seiner Facebook-Seite. Auf keinen Fall dürfe man das Land als Stabilitätsanker im Nahen und Mittleren Osten ansehen, wie es so oft von Politikern zu hören sei, warnte der Bischof: «Stabilitätsanker? Ich glaube, ich höre nicht richtig. Saudi-Arabien ist ein Hauptverursacher der Instabilität in der Region und auch in weiten Teilen Afrikas»! Unter anderem werde aus Saudi-Arabien die Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) zu großen Teilen finanziert. Zudem, so Zekorn, hätten ihm Bischöfe aus afrikanischen Ländern berichtet, Riad nutze seinen immensen Reichtum, um in Ländern Afrikas einen radikalen Islam zu stärken. Darüber hinaus kritisierte Zekorn, dass Saudi-Arabien das Islamrecht, die Scharia, «aufs Schärfste» anwende «mit beinahe alltäglichen öffentlichen Hinrichtungen und Auspeitschungen». Frauen seien «unglaublichen Restriktionen» unterworfen. So sei ihnen etwa das Autofahren komplett verboten, und sie dürften in der Öffentlichkeit nicht den geringsten Kontakt mit Männern haben, die nicht zu ihrer Familie gehören.

 

 

Es herrsche «eine religiöse Intoleranz, wie es sie in der Geschichte so gut wie nie in irgendeinem Land gegeben hat», so der Bischof weiter. Für die mehr als eine Million Christen im Land sei es gefährlich, sich in einer Privatwohnung auch nur zum Bibelteilen zu treffen, und unmöglich, einen Gottesdienst im kleinsten Kreis zu feiern. Jede Form öffentlicher Religionsausübung außerhalb des wahabitischen Islam sei streng verboten. Zekorn nannte es «gefährlich, ein solches Land für einen Stabilitätsanker zu halten und sich wirtschaftlich daran zu binden». Der Weihbischof ist Weltkirche-Beauftragter im Bistum Münster und gehört auch der Weltkirche-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz an. Anlass für seine Äußerungen war die aktuelle Reise von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) mit einer großen Wirtschaftsdelegation nach Saudi-Arabien.

 

 

 

In Saudi-Arabien arbeiten mindestens 7,000 Kopten … Sie haben weder Recht auf Kirche noch dürfen sie eine Bibel besitzen. Das Kreuz für die Saudis ist wie das Weihwasser wie für den Teufel.

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Wow, ein Weihbischof aus dem beschaulichen Münster schreibt die Wahrheit.

 

 

Und seine Äußerungen kommt besondere Bedeutung zu, weil er immerhin der Weltkirche-Beauftragte des Bistums Münster ist. Er demaskiert die Politik der Bundesregierung, deren „C“-DU sich nicht einmal scheut, weiterhin Waffen in dieses radikalste aller  islamischen Länder auf Erden zu schicken, einem Land, welches sich als Terrorfinanzierer neben den Irren-Politikeren aus den USA und der EU (Syrien, Libyen, Irak, Afghanistan) im gesamten Erdkreis hervortut. Für die Verbreitung dieser radikalen islamischen Einstellung dienen Ölstaaten wie Arabien und Katar als Exzessivmultiplikator. Wer dies noch immer nicht verstanden hat, sollte auf einem Politstuhl nicht einmal im Ansatz Platz nehmen dürfen.

http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_73178296/konflikt-mit-gabriel-cdu-will-weiter-waffen-an-saudi-arabien-liefern.html

 

 

Die Politik hat wohl jede Erkenntnisresistenz und jede Skrupel gegenüber der Einhaltung von Menschenrechtung über Bord geworfen. Wir ergänzen den Eintrag des Bischofs: Diese mehr als 1 Million Christen in Saudi Arabien, von denen der Bischof spricht,  sind wie in Katar Arbeitssklaven oder Mitarbeiter ausländischer Firmen, die hinter eigenen  getrennt gehaltenen Wohnblocks ihr Leben leben dürfen, denn christliche Bürger kennt das Land nicht. Sie sind somit wohl nur vorübergehend Staatsbürger, wenn überhaupt. Hausangestellten aus dem Ausland werden die Pässe vom Arbeitgeber weggenommen und sind damit nicht mehr frei oder es sind Muslime, die heimlich zum Christentum übergetreten sind und versteckt unter Lebensgefahr in Saudi Arabien ihre Gottesdienste feiern. 

 

 

Selbst der Wiki-Eintrag  beschäftigt sich in reeller Weise mit der Situation von Christen in Saudi Arabien. 

http://de.wikipedia.org/wiki/Christentum_in_Saudi-Arabien

 

 

Zekorn nannte es «gefährlich, ein solches Land für einen Stabilitätsanker zu halten und sich wirtschaftlich daran zu binden». Ja, aber Geld und Öl scheinen sämtliche Sünden wert zu sein. Mit einem Land wie Saudi Arabien wirtschafltiche Beziehungen zu pflegen ist zwar kapitalistisch-lukrativ, aber moralisch extrem verwerflich.

 

 

Aber was hat Moral in der Politik zu suchen?

Der Westen macht es jährlich vor, seine ursprünglich christliche Moral (welche war das noch gleich!?)  hinter Geschäftsbeziehungen und Waffenlieferungen mehr als zu verraten. Die Moral Saudi Arabiens ist eindeutig, nämlich eindeutig scharianisch.

 

Wir danken dem Bischof für seine klare Haltung. Stabilitätsanker! Ja, auch wir hören nicht richtig. Wenn es nicht so traurig wäre, würden wir lachen. Uns vergeht aber das Lachen, weil wir wissen, wie  es um die Menschenrechte in Saudi Arabien und den Ländern, in denen der Terror von Saudi Arabien finanziert wird,  bestellt ist.

 

 

Vergessen wir bei aller Trostlosigkeit nie das Gebet auch für Saudi Arabien und für die Christen und all die Menschen, die unter diesem Regime, welches die islamischen Schariaregeln 1 zu 1 anwendet,  zu leiden haben.

 

3 Responses to “Saudi Arabien Stabilitätsanker?”

  1. andrew Says:

    Saudi-Arabien gehört international geächtet!

  2. Ibrahim Says:

    BETEN HILFT! DANKE! BETET WEITER! DIE CHRISTEN SIND FREI!!!!

    Islamischer Staat

    Entführte Christen wieder frei

    Der „Islamische Staat“ hat mehr als 50 christliche Familien freigelassen. Zwanzig Iraker hingegen, die sich der Offensive gegen den IS anschließen wollten, wurden ermordet.
    09.03.2015

    Ins Stocken geraten: Offensive gegen den IS nahe Tikrit
    Die meisten der vor zwei Wochen von der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ im Norden Syriens entführten Christen sind wieder frei. Das hat der vatikanische Botschafter in Damaskus, Erzbischof Mario Zenari, dem vatikanischen Pressedienst Asianews bestätigt. Nach Zenaris Angaben ließen die Terroristen am vergangenen Donnerstag und Freitag insgesamt 52 Familien frei. Damit befänden sich nun noch 16 verschleppte Bewohner der christlichen Dörfer in der Region Al Hasake in den Händen der IS-Kämpfer, je zur Hälfte seien es Christen und Kurden.

    Die christlichen Dörfer am Fluss Khabur nahe der türkischen Grenze waren am 23. Februar von IS-Kämpfern überfallen worden. Über die genaue Zahl der Entführten gab es keine gesicherten Angaben. Nach unterschiedlichen Berichten sollen es zwischen 262 und 373 sein, unter ihnen viele alte Leute, Frauen und Kinder. Neun Christen starben bei Verteidigungskämpfen. Nach Angaben von Asianews lebten dort vor dem Angriff 30.000 assyrische Christen. Mehr als 5000 seien in den vergangen zwei Wochen geflohen. Der vatikanische Botschafter hob hervor, das diesmal kein Lösegeld für die Freilassung der Christen bezahlt worden sei. Vor einigen Tagen war nach Angaben von Asianews für die Freilassung einer ersten Gruppe von 19 entführten Christen ein Lösegeld von umgerechnet rund 1.500 Euro pro Person gezahlt worden.

    Zwanzig Iraker gehängt
    Zwanzig Iraker hingegen, die sich dem Kampf gegen die Extremisten-Miliz hatten anschließen wollen, wurden dagegen vom IS ermordet. Die Männer seien in der Stadt Hawidscha in der irakischen Provinz Kirkuk gehängt worden, verlautete am Montag von örtlichen Behördenvertretern und aus dem Polizeigeheimdienst. Die Opfer hatten demnach paramilitärischen Einheiten beitreten wollen, die derzeit zur Vertreibung der IS-Dschihadisten aufgebaut werden. In sozialen Netzwerken im Internet tauchten Bilder von mehr als einem Dutzend Leichnamen auf. Die Männer wurden an den Füßen an Masten aufgehängt. Über ihnen prangt die schwarze IS-Flagge. In Beschriftungen der Fotos wird darauf angespielt, dass es sich bei den Toten um Schiiten handele.

    Der IS hatte im vergangenen Juni weite Teile des sunnitischen Kernlandes im Irak überrannt, auch in der nördlichen Provinz Kirkuk. Die irakischen Streitkräfte konnten mit Luftwaffenunterstützung einer amerikanisch geführten Allianz und Hilfe vor allem schiitischer Milizen mittlerweile einige Städte zurückerobern. Vor einer Woche begann das irakische Heer seine bislang größte Offensive gegen Tikrit, die aber inzwischen ins Stocken geraten ist.

    Irakische Armee dringt weiter gegen IS vor
    Ausländische Arbeiter in Libyen entführt
    In Libyen wurde derweil bei einem Angriff auf ein Ölfeld eine Gruppe von Ausländern von IS-Kämpfern gefangen genommen. „Es liegen nun gesicherte Informationen vor, dass sie vom IS abtransportiert worden sind“, sagte ein Sprecher des österreichischen Außenministeriums am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Unter den insgesamt neun vermissten Ölarbeitern befindet sich nach Angaben des Außenministeriums in Wien auch ein Österreicher. Die anderen Vermissten kämen aus der Tschechischen Republik, den Philippinen, Bangladesch und dem Sudan. Die Ausländer, die auf dem Ölfeld al Ghani im Landesinneren gearbeitet hatten, seien in der vergangenen Woche entführt worden. Zum Zeitpunkt des Abtransportes seien sie unverletzt gewesen, sagte der Sprecher. Über den derzeitigen Aufenthalt der Gruppe gebe es keine Informationen.

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    30 Tote bei Angriff auf IS-Ölraffinerie
    In Libyen tobt fast vier Jahre nach dem Sturz des Diktators Muammar al Gaddafi ein Machtkampf zwischen zwei rivalisierenden Regierungen und deren Milizen. In dem Chaos fassen radikal-muslimische Gruppen wie der Islamische Staat immer stärker Fuß. Wegen des Bürgerkriegs ist auch die Förderung von Erdöl und Erdgas in dem für seinen Ölreichtum bekannten nordafrikanischen Land immer wieder unterbrochen.

    Quelle: KNA/AFP/Reuters Quelle: http://www.faz.net

  3. Ibrahim Says:

    Kirche \ Deutschland, Österreich und Schweiz

    Deutscher Bischof übt Kritik an Saudi-Arabien

    09/03/2015 13:38SHARE:

    Der Münsteraner Weihbischof hat Saudi-Arabien mit Nordkorea verglichen. Stefan Zekorn schrieb, dass in Saudi-Arabien Zustände herrschten, die man im Hinblick auf Totalitarismus nur mit Nordkorea vergleichen könne. Zekorn hatte diese Aussage am Sonntag auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht. Auf keinen Fall dürfe man das Land als Stabilitätsanker im Nahen und Mittleren Osten ansehen, wie es so oft von Politikern zu hören sei. Unter anderem werde aus Saudi-Arabien die Terrormiliz „Islamischer Staat“ zu großen Teilen finanziert. Darüber hinaus kritisierte Zekorn, dass Saudi-Arabien das Islamrecht, die Scharia, „aufs Schärfste“ anwende „mit beinahe alltäglichen öffentlichen Hinrichtungen und Auspeitschungen“. Es herrsche „eine religiöse Intoleranz, wie es sie in der Geschichte so gut wie nie in irgendeinem Land gegeben hat“, so der Bischof weiter. Für die mehr als eine Million Christen im Land sei es gefährlich, sich in einer Privatwohnung auch nur zum Bibelteilen zu treffen, und unmöglich, einen Gottesdienst im kleinsten Kreis zu feiern.
    (kna 09.03.2015 fs)

    Quelle:

    http://de.radiovaticana.va/news/2015/03/09/deutscher_bischof_%C3%BCbt_kritik_an_saudi-arabien/1128107


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