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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christliches Mädchen verzeiht IS-Terroristen 8. März 2015

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 14:07

Nigerias Präsidentenwahl: «Ich wähle nur noch Christen»!

 

 

Bei der kommenden Präsidentenwahl in Nigeria ist die Wählerschaft so stark wie noch nie in religiöse Lager gespalten. In Jos im zentralen Teilstaat Plateau gefährden die Spannungen einen hart erkämpften Frieden.

 

 

 

{Artikel lesen: http://www.nzz.ch/international/jos–ein-nigeria-en-miniature-1.18495221}

 

 

 

Christliches Mädchen verzeiht IS-Terroristen

 

 

 

Myriam: Ich bitte Gott, dass er ihnen vergibt!

 

Erbil (kath.net/ idea): Ein christliches Mädchen, dessen Familie von der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) vertrieben wurde, verzeiht den Kämpfern. Die elfjährige Myriam wurde von einem Mitarbeiter des christlichen Senders SAT7 (Nikosia/Zypern) in einem provisorischen Flüchtlingslager nahe der kurdischen Stadt Erbil (Nordirak) interviewt. Im vergangenen Sommer musste sie mit ihren Eltern und rund 400 christlichen Familien aus ihrem Heimatort Karakosch fliehen. Die Vertriebenen leben jetzt im Rohbau eines Einkaufszentrums unter primitivsten Bedingungen. Myriam, deren Nachname aus Sicherheitsgründen nicht genannt wird, sagte in dem Interview, sie sei dankbar, dass Gott sie versorge: „Gott liebt uns und hat nicht zugelassen, dass IS uns tötet“. Auf die Frage, was sie tun würde, wenn sie die Chance hätte, sich an IS-Kämpfern zu rächen, sagte sie: „Ich würde ihnen nichts antun. Ich würde Gott bitten, dass er ihnen vergibt.“ Zusammen mit ihrer Freundin Maryouma gab sie an, dass sie ihre Schule und ihre Kirche am meisten vermisse, „aber Jesus ist bei uns, wo immer wir auch sind“. Wie die Internetzeitung Christian Post weiter berichtet, ergänzten die Mädchen: „Er lebt in unseren Herzen“.

 

 

Westliche IS-Kämpfer desertieren

 Die islamischen Terroristen haben im Irak und Syrien ein „Kalifat“ ausgerufen, in dem sie das islamische Religionsgesetz, die Scharia, mit äußerster Brutalität durchsetzen. Sie enthaupten, kreuzigen, vertreiben und vergewaltigen Christen, Jesiden und gemäßigte Muslime. Auf Seiten der islamischen Extremisten kämpfen Tausende Muslime aus westlichen Ländern. Doch inzwischen wächst die Zahl der Deserteure, weil sie die Brutalität nicht mehr ertragen können.

 Unterdessen haben sich auch christliche Milizen formiert, die den IS bekämpfen. Darunter sind etwa der US-Veteran Jordan Matson sowie zwei frühere britische Soldaten, die in Afghanistan gekämpft haben. Jamie Hughes (26) und Jamie Read (24) wollen, wie die Londoner Zeitung The Times berichtet, „vom Terror bedrohten unschuldigen Menschen helfen“. Es handele sich um einen „Krieg gegen das Böse“. Ein 19 Jahre alter aktiver britischer Soldat hat sich der Times zufolge von seinem in Zypern stationierten Bataillon abgesetzt, um auf kurdischer Seite gegen IS zu kämpfen.

 

 

„Pfarrer von Bagdad“ gegen christliche Kämpfer

 Der als „Pfarrer von Bagdad“ bekannte englische Theologe Andrew White (Jerusalem), der von 2005 bis 2014 die anglikanische St. Georgs-Gemeinde in der irakischen Hauptstadt leitete, rät hingegen Christen dringend davon ab, sich militärisch im Kampf gegen IS zu engagieren. Sie seien der Brutalität von IS nicht gewachsen, sagte er der Christian Post. Seine früheren christlichen Wachleute in Bagdad hätten am liebsten die Flucht ergriffen. Man habe es mit einem zutiefst bösen Regime zu tun, wie zuletzt die Enthauptung von 21 christlichen Gastarbeitern in Libyen gezeigt habe. White hatte früher berichtet, dass IS auch Kinder geköpft habe. Der 51-jährige pfingstkirchlich geprägte Anglikaner hat selbst Todesdrohungen von IS erhalten. Er hat bereits zahlreiche Angriffe überlebt und wurde gefoltert. Auf Anraten des geistlichen Oberhaupts der Anglikaner, Erzbischof Justin Welby (London), verließ er Ende 2014 aus Sicherheitsgründen den Irak. Der Kanonikus (Domherr) engagiert sich jetzt in Jerusalem für Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern. Er ist verheiratet und hat zwei Söhne. Seit seinem 33. Lebensjahr leidet er unter Multipler Sklerose.

 

 

 

Im Mai 2014 forderte ein Bombenanschlag auf dem Markt von Jos über 130 Todesopfer und viele Verletzte, unter ihnen diese Frau.

Im Mai 2014 forderte ein Bombenanschlag auf dem Markt von Jos über 130 Todesopfer und viele Verletzte, unter ihnen diese Frau.

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Das Mädchen ist zu bewundern ob ihres Willens, selbst diesen Unmenschen zu verzeihen. Dies zeugt von einer Größe in der Seele eines Kindes, welche nicht verdorben werden sollte. Es hat JESUS am Kreuz in SEINER Vergebungsbitte verinnerlicht und den Eltern und dem DREIEINEN GOTT ist es zu verdanken, dass in den Seelen von christlich erzogenen Kindern so ein vollendetes Gedankengut im Sinne JESU heranreift.

 

 

Trotz allem aber können wir dem Pfarrer von Bagdad nicht zustimmen. Dieses „zutiefst böse Regime“ muss aufgehalten werden, soll es auf Erden nicht die Oberhand gewinnen. Eine religiöse Ansprache an die gewissenlosen Herzen dieser Führer ist kaum möglich. Gäbe es die Kurden nicht und auch nicht die Allianz der USA und der anderen, die gegen IS kämpfen (obwohl diejenigen, die diese Luftschläge gegen IS ausführen, unter dem Kommando von Regierungen derjenigen Länder stehen, die diese Gegend destabilisiert haben durch Waffenlieferungen, durch Geldzahlungen und durch militärische Schulungen), wäre die Armee des Bösen bereits viel weiter vorgedrungen.

 

 

 

 

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Kann es wirklich christlich sein, sich, obwohl es verhindert werden kann, sich abschlachten zu lassen?

Wir glauben, dass eine Armee des guten Willen, die für das Gute kämpft, durchaus auch dem Willen Gottes entspricht, weil sie eine Verteidigungsarmee wäre, keine Angriffsarmee. Wer die Gräueltaten des IS, die im Namen des islamischen Gottes durchgeführt werden, zulässt und keinen militärischen Widerstand entgegensetzt, wird wohl kaum vom Eindringen dieses Ungeistes, der sich dann auch in noch friedlichen Gegenden ausbreiten und sein tödliches Gift unter den Nichtmuslimen und den Muslimen der friedliebenden Art verbreiten wird wie ein tödlicher Virus, verschont bleiben.

 

 

Ist es wirklich christlich, dass sich eine gesamte Gesellschaft von diesen teuflischen Barbaren abschlachten lässt?

Nein! Christlich ist auch, wenn durch geordnetes miltärisches Vorgehen ein Feind aufgehalten wird, der unschuldigen Menschen ans Leben will und territoriale, islamische und kulturelle Ansprüche aus  seinem  religionsrassistischen Glauben heraus gerechtfertigt sieht. Im Gegenteil: Es wäre zutiefst feige und selbstmörderisch, den IS frei gewähren zu lassen.

 

 

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Wir müssen strikt unterscheiden zwischen:

Christen als Privatpersonen, die in die Ecke gedrängt, ihr unabwendbares Schicksal für JESUS ertragen und  ihr Leben als Märtyrer  vollenden und Staaten und Gesellschaften, die sich,  in die Ecke gedrängt, militärisch wehren gegen einen Feind, der jegliches Geführ für Menschlichkeit und Menschenrechte verloren hat.

Wir ehren und bewundern das vorbildliche Verhalten dieses kleinen Mädchens und ihrer Freundin und das Verhalten der koptischen Märtryrer, die für JESUS ihr Leben gegeben haben. Wir sehen sie als Vorbildchristen an und eifern ihnen in CHRISTUS nach.

 

Wir ehren und verehren auch die Menschen, die diesen Flüchtlingen wie dieser kleine Myriam Unterschlupf gewähren und sie am Leben erhalten unter schwierigsten Bedingungen. Diese Menschen in Engelsgestalt müssen wir unterstützen.

Wir ehren und verehren aber auch Menschen, die sich aufmachen, gegen diese Barbaren der Hölle (Wir definieren sie so, weil sie mit ihren Taten beweisen, dass sie jegliches Gespür für die Gerechtigkeit und Güte  des wahren DREIEINEN Gottes mit Füßen treten) militärisch und im Kampf zu Felde ziehen. Auch sie haben unsere volle Unterstützung verdient.

Der Erzengel Michael als der Drachen-, also Satansbezwinger, im Auftrage GOTTES wird in der Eschatologie auch Kämpfe ausführen müssen. Die Selbstverteidigung und die Selbstbehauptung ist im Christentum verankert.

 

 

 

Beispiel: Aber Jesus mischt sich auch ein, wenn es um den Schutz seiner Jünger geht: Sucht ihr mich, dann lasst diese gehen! Jesus stellt sich vor die Soldaten um weiteres Blutvergießen zu verhindern, er greit ein, er hilft dem verletzten Knecht des Hohenpriester, Malchus, und maßregelt Petrus. Obwohl eine große Übermacht an bewaffneten Männern vor ihm steht greift Jesus ein und schützt den von Petrus mit einem Schwert Verletzten. Dabei geht Jesus selber ein großes Risiko ein, angegriffen oder getötet zu werden. Jesus hat bei seiner Festnahme dem Petrus nicht den Besitz seines Messers bzw. Schwertes verboten, sondern hat ihn ermahnt, es einzustecken, weil er Jesu Erlösungswerk gewaltsam verhindern wollte. Jesus wusste auch, dass Gewalt gegen die Obrigkeit oder gegen andere Menschen eine Gegengewalt erzeugt (wer tötet läuft Gefahr getötet zu werden).

 

 

Dürfen wir daran erinnern, dass der islamisch fortschreitende Sieges-Feldzug nach Europa bereits mehrere Male in den letzten Jahrhunderten durch militärischen Kampf gebrochen wurde. Hätten damals König Sobiesky, Karl Martell und Co. nicht militärisch Widerstand geleistet, wäre Europa schon damals islamisiert gewesen und es hätten sich wie in fast allen islamischen Staaten noch heute Despotie und Diktatur  in den Breiten Europas kultur- und gesellschaftsrechtlich verankert.  Wir sehen, dass sich diese Form des Islam, die sich durch mörderische Gewalttaten und durch Schreckenverbreiten ausbreitet, in keinem Teil der Erde ausbreiten darf. Sie darf nicht einmal existieren.

 

 

Wir sehen alle gestaltenden Kräfte des Islams wie die vier Rechtsschulen in der Pflicht, ihre Lehre von Grund auf zu erneuern. Es kann nicht angehen, dass der Islam ein Bewusstsein hier auf Erden aufrechterhält, welches die Menschheit,  wie der Koran vorschreibt, unterteilt in Elitemuslime und in abzuschlachtende und zu vernichtende Ungläubge, zu denen auch moderate Muslime zählen, weiterhin etablieren und aufrechterhalten kann. Es kann und darf auch nicht sein, dass das elitäre Denken der rechtlich diskriminierenden Dhimmiehaustierhaltung von Nichtmuslimen in sogenannten Schutzverträgen in islamischen Länder, die nichts anderes sind als die rechtliche Erniedrigung und Unterdrückung von Andersgläubigen aufrechterhalten zu dürfen.

 

 

Diese Form des verabsolutierten Elitedenkens kann keinen Frieden bringen, sondern nur Krieg, Unfrieden, Sklaverei, Menschenrechtsverletzung und letztlich Barbarei der schrecklichsten Art.

Beten wir für diese Flüchtlinge, für dieses Mädchen und seine Familie, dass es diese christliche Ureinstellung in ihrem Herzen bewahrt. Beten wir für alle Opfer des IS – egal welchen Glaubens sie angehören – und beten wir auch für die Täter, die nicht wissen, was sie ihrer Seele, ihrem Leben und der Religion als Ganzes an Bösem antun.

 

 

Oberstes Gebot in allen Religionen muss sein:

Keine Gewalt im Namen Gottes! Keine Tötung im Namen Gottes! Keine Unterdrückung im Namen Gottes!

Wer diese religiösen Minimalanforderungen und ja, Selbstverständlichkeiten als Religion nicht aussprechen, geschweige denn erfüllen kann, soll  als Frevler von dieser Erde verschwinden. Diejenigen beleidigen den wahren Gott ins seiner vollkommensten Form.

 

Heißt es doch im Psalmteil 104:

Herr, wie zahlreich sind deine Werke! Mit Weisheit hast du sie alle gemacht, die Erde ist voll von deinen Geschöpfen. Sie alle warten auf dich, daß du ihnen Speise gibst zur rechten Zeit. Gibst du ihnen, dann sammeln sie ein;  öffnest du deine Hand, werden sie satt an Gutem. Verbirgst du dein Gesicht, sind sie verstört; nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin und kehren zurück zum Staub der Erde. Sendest du deinen Geist aus,  so werden sie alle erschaffen, und du erneuerst das Antlitz der Erde.

Ewig währe die Herrlichkeit des Herrn;  der Herr freue sich seiner Werke. Er blickt auf der Erde, und sie erbebt;  er rührt die Berge an, und sie rauchen. Ich will dem Herrn singen, solange ich lebe,  will meinem Gott spielen, solange ich da bin. Möge ihm mein Dichten gefallen.  Ich will mich freuen am Herrn. Doch die Sünder sollen von der Erde verschwinden, und es sollen keine Frevler mehr dasein!  Lobe den Herrn, meine Seele! Halleluja„!

 

 

Beten wir diesen Psalmteil und denken dabei an das 5. Gebot „Du sollst nicht töten“. Dieses Gebot haben die IS-Kämpfer völlig ignoriert, weil auch deren Prophet dieses Gebot völlig ignoriert hat.

 

Wir hoffen, dass wir mit diesem Psalmteil uns selbst nicht von der Erde weggebetet haben, denn wir alle sind Sünder. Aber wir erkennen unsere Sünden, zumindest bemühen wir uns um diese Erkenntnis und bitten den HERRN  in aller Demut und Reue um Vergebung. Die IS-Kämpfer aber erkennen dies jedoch leider nicht mehr, da sie ihre Gräueltaten im Auftrag ihres Gottes, der somit nicht der unsere sein kann, begehen und sie sich auch noch im religiösen Recht wähnen. Und dem muss  Einhalt geboten werden.

 

 

2 Responses to “Christliches Mädchen verzeiht IS-Terroristen”

  1. wahrheitsliebender Says:

    Ich stimme dem Autor ausdrücklich zu, daß in der Gewaltfrage/Krieg uns als Christen wohl nichts anderes übrig bleibt, als zwischen der Einstellung der Privatperson und dem Wohle der Gesellschaft strikt zu unterscheiden – leider….

    Gruß!

  2. Ibrahim Says:

    Themen \ Gerechtigkeit und Frieden

    Syrien Erneut Angriffe auf nordsyrische Christen

    08/03/2015 15:37SHARE:
    Im Norden Syriens soll es am Wochenende wieder zu Übergriffen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ auf christliche Dörfer gekommen sein. Nach Angaben des Pressedienstes Aina kämpften kurdische und assyrische Verteidigungsmilizen in mehreren Dörfern entlang des Khabur-Flusses Kämpfe mit IS. Dieser versuche, das wegen seiner Grenznähe für die Waffenzufuhr strategisch wichtige Dorf Tel Tamar einzunehmen.
    IS-Kämpfer bombardierten laut dem Bericht mehrere Dörfer schwer. Drei Dörfer sollen zwischenzeitlich unter Kontrolle der Terroristen geraten sein, konnten aber demnach nach Luftangriffen der syrischen Armee durch die kurdisch-assyrischen Truppen zurückgewonnen werden. Die Kämpfe dauerten in mehreren Orten an.
    (aina/kna 08.03.2015 mc)

    Quelle:
    http://de.radiovaticana.va/news/2015/03/08/syrien_erneut_angriffe_auf_nordsyrische_christen/1127950


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