kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Gewalt gegen Frauen in der Türkei 6. März 2015

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 21:05

Ehrenmord

Mehrheit der türkischen Mädchen über 15 kennt bereits Gewalt

 

Die Mehrheit der türkischen Frauen über 15 Jahren war in ihrem Leben bereits sexueller oder körperlicher Gewalt ausgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle behördliche Umfrage. Ihren Peiniger kannten die meisten von ihnen nur allzu gut.

 

 

 

 

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AFGHANISTAN: Kabul woman wears body armor to protest constant sexual harassment by men in the streets

 

 

 

Kurz nachdem die Türkei erneut durch zwei Morde an Frauen aufgeschreckt wurde, veröffentlichte die Generaldirektion für Sicherheit den erschütternden Befund. Gewalt scheint für das Gros der türkischen Frauen ab frühester Jugend ein reales, bedrohliches Thema zu sein. Gewalt würden sowohl die verheirateten als auch die alleinstehenden Frauen demnach vor allem durch Männer erfahren, die aus ihrem direkten Umfeld stammten, so die türkische Zeitung Hürriyet. Es seien die eigenen Partner, ihre Familien, Ehemänner, ihre Angehörigen und Personen aus der Schule oder vom Arbeitsplatz. Die Untersuchung brachte auch entscheidende Informationen über das Niveau der sexuellen Gewalt gegen junge Mädchen zutage. Demnach hätten sieben Prozent der Frauen angegeben, dass sie bereits sexueller Gewalt ausgesetzt gewesen wären, als sie noch keine 15 Jahre alt waren. Rund 30%der Frauen, die das Abitur oder einen Hochschulabschluss haben, sagten, dass sie entweder physischer oder sexueller Gewalt in ihrem Leben ausgesetzt gewesen wären. Gut 39% der verheirateten Frauen wurden körperlicher Gewalt ausgesetzt, während 15% der verheirateten Frauen landesweit Opfer sexueller Gewalt waren. Die Rate der emotionalen Gewalttaten gegen Ehefrauen sei sogar noch höher und läge bei 44%.

 

 

 

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Fast ein Viertel der befragten Frauen gaben an, dass ihr Ehemann oder Partner ihnen nicht erlaubt habe zu arbeiten. Rund 23% der Frauen gaben an, ihre Ehemänner oder Partner zwangen sie, ihren Job aufzugeben und hinderten sie daran, zu arbeiten. Vor rund zwei Wochen hatte der Sexualmord an der Studentin Özgecan Aslan wütende Proteste ausgelöst. Am vergangenen Freitag fand die Polizei nun die Leiche der 59-Jährigen in einem verlassenen Haus in der südosttürkischen Provinz Kahramanmaras auf. Die Frau war vor 40 Tagen als vermisst gemeldet worden. Die 59-Jährige wurde von ihrem Täter brutal hingerichtet (mehr hier).

 

Menschenrechtsorganisationen kritisieren seit Jahren einen Anstieg männlicher Gewalt gegen Frauen in der Türkei. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des unabhängigen Portals Bianet 281 Frauen von Männern ermordet. Im Jahr 2013 waren es 214 Opfer. 34% der türkischen Männer glauben derweil, dass Gewalt gegen Frauen „gelegentlich notwendig“ ist. 30% sind der Ansicht, dass Gewalt, wenn es einen Grund gibt, akzeptabel sei. Zu diesem erschütternden Ergebnis kam eine Umfrage im Jahr 2013, an der sich 3500 türkische Männer in sieben Städten beteiligten (mehr hier). Die Zahl der Frauen, die auf Grund von geschlechtsspezifischer Gewalt sterben, übersteigt mittlerweile die Anzahl der Frauen im Alter zwischen 15 und 44 Jahren, die durch Krebs, Verkehrsunfälle, Kriege oder etwa Malaria ihr Leben verlieren. Zu diesem Ergebnis kam auch eine bereits im Jahr 2012 veröffentlichte Studie (mehr hier).

{Quelle: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2015/03/509572/untersuchung-mehrheit-der-tuerkischen-maedchen-ueber-15-kennt-bereits-gewalt/}

 

 

 

 

 

 

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Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Überall auf Erden werden Frauen vergewaltigt und überall auf Erden wird Frauen Schlimmes angetan. Wir wollen hier jetzt auch nicht auf islamische Regeln verweisen, die die Frauen rechtlich benachteiligen. Das weiß mittlerweile jeder in unserer Leserschaft. Aber was das Patriarchat, vom Islam relgionsmäßig bestärkt und gefördert, anrichten kann, ist bereits schlimm genug. Es geht um die Struktur des Patriarchats, die Struktur des Stärkeren, der den Schwächeren jederzeit unterdrücken kann, gesellschaftlich hofiert. Die Kommentare auf der facebook-Seite von Frau Dr. Akgün sprechen Bände.

 

 

 

 

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Meinungen aus dem Dunstkreis des MP Erdogan verraten leider Vieles von den Strukuren des Patrarchats:

Frau Dr. Akgün schreibt in ihrem Eingangswort: Kein Wort des Mitgefühls und des Beileids von Erdogan, der nach dem Tod des greisen saudi-arabischen Königs Staatstrauer ausrief. Aus seinem Dunstkreis kommen merkwürdige Botschaften; die Aufforderung, die Menschen sollten sich nicht so anstellen, woanders würde auch vergewaltigt werden, oder die Aussage, wer im Minirock und ohne Kopftuch herumliefe, sollte sich nicht wundern, wenn Perverse durch das kranke laizistische System gestärkt, vergewaltigen und morden würden. Dann schon wieder die Andeutungen, Özgecan sei ja Alevitin gewesen.

 

Kein Wort des Mitgefühls und des Beileids von Erdogan, der nach dem Tod des greisen saudi-arabischen Königs Staatstrauer ausrief. Das kann noch unter politischem Handeln verbucht werden, eine Ungläubige in einem islamischem Staat kann ja nun von hoher politischer-islamisch-korrekter Seite aus nichts zählen. Das ist ja noch in sich verständlich. Aber die Gründe werden gleich mitgeliefert. Die Aufforderung, die Menschen sollten sich nicht so anstellen, woanders würde auch vergewaltigt werden. Das ist typisches Machodenken. Allerdings sollte eine Regierung, in der die im ersten Artikel durchgeführten Untersuchungen durchgeführt und ausgewertet wurden, sich mehr Gedanken darüber machen, was in diesem islamischen Staate, genannt Türkei, falsch läuft.

 

 

Zur Erinnerung: Rund 30 Prozent der Frauen, die das Abitur oder einen Hochschulabschluss haben, sagten, dass sie entweder physischer oder sexueller Gewalt in ihrem Leben ausgesetzt gewesen wären. Gut 39 Prozent der verheirateten Frauen wurden körperlicher Gewalt ausgesetzt, während 15 Prozent der verheirateten Frauen landesweit Opfer sexueller Gewalt waren. Die Rate der emotionalen Gewalttaten gegen Ehefrauen sei sogar noch höher und läge bei 44 Prozent.

Wer sich aus dem Regierungsumfeld angesichts solcher Untersuchungsergebnisse auf diese Weise äußert, zeigt, dass er entweder nicht in der Lage ist, den Ernst der Frauenlage im eigenen Lande zu bewerten oder nicht willens ist, dieser Misere politisch Abhilfe zu verschaffen.

 

 

 

 

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Wer im Minirock und ohne Kopftuch herumliefe, sollte sich nicht wundern, wenn Perverse durch das kranke laizistische System gestärkt, vergewaltigen und morden würden.

 

 

Da ist dann wieder das „perverse kranke laizistische System“ verantwortlich. Dass aber in der islamischen Kultur eine Frau – egal ob sie durch den Vater, den Ehemann oder den Geschwistern zu gehorchen hat und sexuelle Straftaten gerade im Familienkreis erst nur sehr spät oder garnicht an die Öffentlichkeit dringen aus Schamgründen, gerade in der prüden Gesellschaft religiöser Radikaliät und bigotter Frömmigkeit (diese trifft man allerdings auch im Christentum an), zeigt wieder einmal eine abgehobene elitäre Sichtweise auf die eigene Religion und der daraus entstandenen Kultur, die es sogar geschafft hat, Frauen dazu zu bringen, ihre eigene Unterdrückung nicht mehr erkennen zu können. Was der Islam und seine Regeln in der Frauenwelt dieser Kultur anrichtet, wird nicht einmal Frauenrechtlerinnen bewusst, die sich im Islam für Frauenrechte einsetzen. Genitalverstümmelung, Zwangsehe, Kinderehe, Polygamie, Ehrenmord und Co. sind alles Markenzeichen der islamischen Kultur.

 

 

Im Gegenteil: Wer es als Mann nicht erträgt, eine Frau im Minirock unkommentiert, unangebaggert und unbelästigt begegnen zu können, sollte sich Hand- und Fußfesseln anlegen. Wer es als Mann nur ertragen kann, (s)eine Frau nur unter Kopftuch oder Vollverscheierung zu sehen, zeigt, dass er kein Selbstbewusstsein, keine charakterliche Größe besitzt und  damit zeigt,  dass er nicht über den Dingen steht. Er zeigt seine Schwäche und seine Dekadenz und zeigt einmal mehr, dass die Region unter der Gürtellinie sein Leben bestimmt.  Der Geist sollte auch im Mann in dieser Frage immer über den Körper siegen.

 

 

 

Auf Facebook verunglimpft: Lale Akgün von Erdogan-Anhängern beschimpft

 

Institut für Islamfragen der Evangelischen Allianz in Deutschland, Österreich, Schweiz: Der Ehrenmord

 

 

 

 

 

Da fragen wir uns allerdings auch,

was eine solche Äußerung aus Regierungskreisen der Türkei angesichts dieses Verbrechens soll?

Soll wieder einmal damit angedeutet werden, dass eine Alevitin nicht die gleichen Rechte hat wie eine Mohammedanerin?

Soll wieder einmal damit gesagt werden, dass Menschen, die dem Islam nicht angehören, minderwertig sind und vergewaltigt werden dürfen?

 

 

 

Die Reaktionen auf diese Erklärungen zeigen, wie einige türkische Menschen hier mitten in Deutschland ticken denken und wie tief sie noch im Patrarchat strukturiert sind. Wer Herrn Erdogan so verehrt, der sollte doch in die Türkei zurückziehen. Was will er hier, wenn sein Idol sein Land reislamisiert und zunehmend islamischer prägt? Hier in diesem „perversen laizistischen“ Land sollte doch kein rechter Aufenthalt für einen ehrenbehafteten türkischen Staatsbürger sein, oder? Wir fragen uns da nur, wie viele der türkischen Landsleute hier sich zu solchen Äußerungen angesichts der völlig zurecht getätigten Äußerungen der Frau Dr. L. Akgün hinreißen lassen.

 

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