kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Erneut tödliche Übergriffe gegen Christen in Zentralafrikanischer Republik 1. März 2015

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 10:31

Neuerliche Unruhen von internationalen Medien ignoriert

 

 

28.02.2015 – Open Doors: In der Zentralafrikanischen Republik kam es im Februar zu einer ganzen Reihe gewalttätiger Übergriffe gegen Christen. Trotz Bemühungen der UN und der Entsendung von Friedenstruppen durch verschiedene Länder sind erneut Tausende vor den Unruhen geflohen. In der Hauptstadt Bangui sowie in der nördlichen Provinz Nana Gbrebizi wurden gezielt Christen entführt und ermordet. Islamistische Seleka Milizen, Viehhirten vom Fulani Stamm sowie Anti-Balaka Kämpfer lassen das krisengeschüttelte Land nicht zur Ruhe kommen.

 

 

 

 

Zwist mit Taxifahrer eskaliert – Christen getötet

 

Am 11. Februar kam es zu einem Disput zwischen einem Taxifahrer und seinem Kunden, der mit einer Tasche voller Handgranaten in das Viertel „KM5“ gebracht werden wollte. Als das Taxi aufgrund technischer Probleme anhalten musste, griff der Kunde den Fahrer mit einem Messer an, wurde jedoch von diesem überwältigt und getötet. Kurz darauf wurde sein Leichnam in der Ali Abolo Moschee in dem islamisch dominierten „KM5“ gefunden. Aufgebrachte Muslime nahmen die Bluttat zum Anlass, in den christlichen Teil des Gebiets zu marschieren und wahllos Christen zu ermorden. Mindestens 16 starben, viele weitere wurden verletzt. Örtliche Sicherheitskräfte verhafteten daraufhin mehrere Mitglieder der islamischen Seleka Milizen.

 

 

 

Christliche Dörfer von bewaffneten Viehhirten angegriffen

 

Schwer bewaffnete Viehhirten des Fulani Stammes griffen in der Provinz Nana Gbrebizi die von Christen bewohnten Dörfer Ouandago, Botto, Mbrès und Teile der Provinzhauptstadt Kaga-Bandoro an. Die Muslime hatten am 15. Februar ihr Vieh auf das Weideland ortsansässiger Christen getrieben und am nächsten Tag begonnen, die Häuser auszurauben sowie das Buschwerk in Brand zu setzen. Große Nutzflächen wurden dadurch ebenso zerstört wie mindestens acht Kirchen, mehrere Missionszentren sowie eine unbekannte Zahl christlicher Privathäuser. Pastor Arouneka David von der Apostolischen Kirche Mbrès und Sanze Gervais, Sohn eines weiteren Pastors, starben bei den Angriffen; ein weiterer Christ wurde gefoltert.

 

Zu weiteren Spannungen kam es, als UN Friedensgruppen (MINUSCA) im Zuge der angestrebten Neuordnung des Landes Seleka Mitglieder aufforderten, ihre Verwaltungsposten in der Provinz zu räumen. Seleka Kommandeure beriefen daraufhin ein Komitee ein, um sich diesen Bemühungen gezielt zu widersetzen. Tausende von Christen verließen infolge der Entwicklung fluchtartig die Stadt und verstecken sich seitdem unter menschenunwürdigen Bedingungen in den Wäldern.

 

 

 

Ein Pastor vor Ort kommentiert die Situation so: „Wir sehnen uns nach Frieden und wollen einfach unbehelligt unserem Alltag nachgehen. Aber wir sind im Leid gefangen. Die Menschen haben nichts zu essen und sind oft schon unterernährt; viele haben alles verloren, ihre Häuser sind verbrannt. Wir warten vergeblich auf Hilfe“. Während UN-Generalsekretär Ban Ki Moon angesichts der anhaltenden Gewalt die Entsendung weiterer Truppen in Aussicht stellt, unterstützt Open Doors die Christen vor Ort mit Nahrungsmitteln, Hilfe zur Selbsthilfe Seminaren und durch die Ausbildung von Trauma-Seelsorgern.

 

Auf dem Open Doors Weltverfolgungsindex rangiert die Zentralafrikanische Republik an 17. Position unter den Ländern, in denen Christen wegen ihres Glaubens verfolgt werden.

 

6 Responses to “Erneut tödliche Übergriffe gegen Christen in Zentralafrikanischer Republik”

  1. Beute-Deutscher Says:

    „Neuerliche Unruhen von internationalen Medien ignoriert“…?

    FALSCH! Es sollte heißen: „Neuerliche islamische Massaker an Nicht-Moslems von internationalen Medien ignoriert“…!!!

  2. Ibrahim Says:

    DIE WELT SCHAUT IMMER NUR WEG!!!???? WARUM?????

    Themen \ Gerechtigkeit und Frieden

    Syrien: Christen-Genozid, und die Welt schaut weg!

    Patriarch Ignace Youssif III. Younan klagt die internationale Staatengemeinschaft an, sie schauten bei einem Genozid in seinem Land lediglich zu. – ANSA

    28/02/2015 12:03SHARE:

    Mindestens 350 Christen wurden im Nordosten Syriens entführt, mehrere wurden getötet. Die meisten von ihnen gehören der syrisch-katholischen Kirche an, wie ihr Patriarch Ignace Youssif III. Younan im Gespräch mit Radio Vatikan sagt. Die Situation sei dramatisch und enttäuschend, so der Patriarch.
    „Das ist sicherlich ein Genozid“, so Younan. Er rufe alle Katholiken im Westen auf, etwas für sie zu tun. Seine Gemeinschaft fühle sich von der internationalen Staatengemeinschaft im Stich gelassen. „Sie denken nur daran, wie sie ihre Wirtschaftsinteressen im Bereich der Erdöl-Förderung wahren können. Sie sind mit Regierungen verbunden, die fundamentalistisch sind und weder Religionsfreiheit noch die Zivilrechte kennen. Das sind Verbündete, die den Frauen keine Rechte gewähren.“ Der Westen vergesse seine demokratischen Werte, fügt der syrisch-katholische Patriarch an. Sein Vorschlag als Gegenmittel gegen den IS: jegliche Waffenlieferungen an die Terrormiliz unterbinden.
    Hunderttausende Menschen harren derweil in Syrien aus ohne Nahrung, Wasser und Strom, klagen die Vereinten Nationen. Vor dem UN-Sicherheitsrat zeichnete die stellvertretende UN-Nothilfekoordinatorin Kyung-Wha Kang ein dramatisches Bild der humanitären Lage im Kriegsland Syrien: Die Vereinten Nationen schafften es praktisch nicht mehr, mit ihrer Lebensmittelhilfe zu Eingeschlossenen vorzudringen. Im Januar hätten von 212.000 Belagerten nur 304 Menschen mit Nahrung versorgt werden können. Als negatives Beispiel nannte Kang das Vorgehen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS): Weil diese die Hilfe behindere und Koordinationsbüros zerstöre, hätten 600.000 Menschen seit Dezember keine Lebensmittellieferungen mehr bekommen.

    (rv/ap/reuters 28.02.2015 mg)

    Quelle: http://www.radio-vatikan.de

  3. te'oma Says:

    Es war offensichtlich ein Fehler, der westlichen und auch östlichen Welt ,ende des 19Jhr.,den islam
    nicht vollständig aus dem Bewußtsein zu entfernen. Nach dem ersten Weltkrieg und der Zerschlagung,
    des osmanischen Reiches ,wäre der Zeitpunkt günstig gewesen, die satanische Religion für immer
    in die Bedeutungslosigkeit zu befördern. Die Historie der Mordreligion war ausreichend bekannt aus
    über 1000 Jahre währenden Angriffskriegem gegen Europa, umgekehrt wäre der westlichen Welt diese
    Gnade nicht zu teil geworden.

  4. Lena Says:

    Komisch in den letzten berichten wurde es so dargestellt als ob nur noch ein paar Moslems im Land wären,alle wäen auf der Flucht…

    10% Moslems soll das Land gehabt haben-und trotzdem trauen sie sich 90% der Bevölkerung anzugreifen!!!Noch fragen?

  5. te'oma Says:

    Hier noch ein interessanter Beitrag von Ali ,bestens integriert und studierter Religionswissenschaftler.
    Dieser möchte uns auch von einem anderen Islam erzählen ,wahrscheinlich aus einem anderen Sonnensystem.

    http://www.islamiq.de/2014/03/18/das-beispiel-martin-luther/

  6. te'oma Says:

    Was ist hier auch schon anders zu erwarten, überall ‚Okkultismus und Clanwirtschaft.

    Menschenrechte

    Im Allgemeinen werden die Bemühungen der Regierung zur Einhaltung der Menschenrechte als sehr gering eingestuft. Bewaffnete Gruppen töten, schlagen und vergewaltigen Zivilisten, plündern und brennen Dörfer im Norden des Landes nieder. Die lokale Bevölkerung wird von den bewaffneten Gruppen erpresst, bedroht und misshandelt. Berichten zufolge sind auch 12-jährige Kinder Mitglieder dieser bewaffneten Gruppen.

    Die Lage der Presse- und Meinungsfreiheit wird als kritisch beurteilt. Journalisten werden eingeschüchtert und bedroht und die Gefängnisbedingungen sind sehr hart.[27][28]

    Zahlreiche Zivilisten wurden 2009 während kriegerischen Auseinandersetzungen von Kämpfern verletzt oder ungesetzlich getötet. Angehörige der Sicherheitskräfte, die Menschenrechtsverletzungen begangen hatten, blieben straffrei. Durch die allgemein kritische Sicherheitslage war es für Menschenrechtsgruppen und humanitäre Hilfsorganisationen äußerst schwierig, die genaue Zahl der Verletzten und Getöteten zu bestimmen. Aberglaube und der Glaube an Hexerei ist weit verbreitet. Der Hexerei verdächtigte Menschen werden häufig gefoltert, auf andere Weise grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung ausgesetzt und in einigen Fällen sogar umgebracht.[29] Die Kinderarbeit stellt eine Herausforderung für das Land dar. Laut dem Kinderhilfswerk UNICEF mussten ca 47 % der Kinder im Alter zwischen fünf und 14 Jahren zwischen 1999 und 2007 Arbeit verrichten. Aufgrund der Immunschwächekrankheit AIDS gibt es schätzungsweise 100.000 Aids-Waisen im Land, die größtenteils selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen müssen. Aufgrund der großen Armut sind zudem viele Familien auf das Einkommen der Kinder angewiesen. Die Zentralafrikanische Republik ist sowohl Ausgangs- als auch Zielland von Kinderhandel.[30] UNICEF unterhält ein Projekt zur Reintegrierung ehemaliger Kindersoldaten zurück in die Gesellschaft.[31]

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Zentralafrikanische_Republik#Religionen

    Hauptsache es kommen jetzt nicht wieder Hunderttausende nach Europa !
    Man sollte Afrika wirklich unter Zwangsverwaltung stellen und es gewaltsam
    befrieden, die bringen sich ja permanent gegenseitig um.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s