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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kauder: Die pauschale Trennung von Terrorismus und Islam ist falsch 28. Februar 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:47

Mit deutlichen Worten hat sich der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, gegen eine pauschale Trennung von Islam und Terrorismus ausgesprochen.

 

 

 

Der Satz „Die Terroristen haben mit dem Islam nichts zu tun, ist schlicht und ergreifend falsch“,

sagte Kauder auf dem Kongress Christlicher Führungskräfte. Das Treffen unter dem Motto „Mit Werten in Führung gehen“ findet vom 26. bis 28. Februar mit mehr als 3.000 Teilnehmern in Hamburg statt. Der evangelische Politiker betonte, dass man nicht alle Muslime in die Nähe von Terroristen rücken dürfe. 99% der Muslime in Deutschland lebten ihren Glauben friedlich. Für Extremisten gelte aber: „Auf der Grundlage des Islam werden Menschen zu Terroristen.

 

 

 

 

Wo Muslime die Mehrheit bilden, gibt es keine Religionsfreiheit

 

Kauder mahnte, über Bluttaten wie den Anschlag auf die Pariser Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ das Leid verfolgter Christen nicht zu vergessen. Sie würden heute mit einer Brutalität verfolgt, wie es die Welt noch nie zuvor gesehen habe. Besonders in Staaten, in denen Muslime eine Mehrheit stellen, sei Religionsausübung für Christen eingeschränkt oder überhaupt nicht möglich.

 

 

 

 

 

 

 

Gewalt gegen IS darf kein Tabu sein

 

Christenverfolgung geht Kauder zufolge heute mit wenigen Ausnahmen nicht mehr von Staaten aus, sondern finde dort statt, wo staatliche Gewalt bereits nicht mehr existiere. Als Beispiel nannte er das Vordringen der Terrororganisation „Islamischer Staat“(IS) in Syrien und im Irak. Besonders Frauen seien dort die bevorzugten Opfer der Terroristen. Sie missbrauchten die Frauen als Sexsklavinnen. Kauder: „Mädchen und Frauen haben deswegen unsere besondere Solidarität verdient.“ Unter Christen dürfe die Anwendung von Gewalt gegen die Terrormiliz kein Tabu sein: „Nur mit der Bibel in der Hand werden Sie dem Auftrag nicht gerecht, die Bedrängten und Verfolgten zu beschützen“.

 

 

 

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Schwester Hatune: Wir müssen Barbaren vom IS stoppen

 

Im Gespräch mit dem Leiter der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, Helmut Matthies (Wetzlar), berichteten drei Christen, die selbst Verfolgung erlebt haben, von ihrem Schicksal. Die Nonne und Gründerin der nach ihr benannten Stiftung „Schwester Hatune“ erzählte von ihrer Arbeit für Christen im Nordirak und Syrien, die vor IS geflohen sind. Sie stimmte Kauder zu, dass für Frauen die Situation besonders dramatisch sei. Christliche Mädchen würden von den Terroristen entführt und verkauft. Dennoch seien die Grausamkeiten des IS für Christen in der Region nichts Neues. „Der IS ist in Wirklichkeit 1.400 Jahre alt“, sagte sie. „Seit es den Koran gibt, gibt es dieses Schlachten. Mohammed selbst hat Menschen geschlachtet, und die Terroristen vom IS wollen Mohammed nachfolgen.“ Ihr Appell: „Es ist unsere Pflicht als Christen, dass diese Barbaren gestoppt werden.“ Auch in ihrer früheren Heimat Türkei, aus der sie mit ihrer Familie 1984 nach Drohungen von Muslimen fliehen musste, sei die Situation für Christen weiterhin schlecht. Auf die Frage, ob die Türkei EU-Mitglied werden sollte, antwortete die Ordensfrau: „Um Gottes Willen“.

 

 

 

 

 

 

Ex-Muslim: Christen lieben ihre Feinde

 

Der Ex-Muslim Sultan Assawahri, der 2003 im Irak als Krieger für Allah gegen US-Truppen gekämpft hatte und sich einige Zeit später zum christlichen Glauben bekehrte, bezeichnete Feindesliebe als den Hauptunterschied zwischen Christentum und Islam: „Jesus wollte, dass wir unsere Feinde segnen, Mohammed wollte, dass wir sie umbringen. Das ist genau das, was IS heute im Irak und Syrien macht.“ Assawahri leitet zusammen mit einem anderen Pastor eine arabischsprachige Gemeinde in Zürich (Schweiz). Zwei seiner Kinder befinden sich nach wie vor in Jordanien. Die Regierung weigert sich, sie zu ihrem Vater in die Schweiz ausreisen zu lassen.

 

 

 

 

Iranischer Pastor: Keine Parallelgesellschaften

 

Der iranische Pastor Siamak Aminmansour, der im badischen Offenburg eine Baptistengemeinde leitet, erklärte, warum sich unter keiner Einwanderergruppe in Deutschland so viele zum Christentum bekehren wie unter Iranern. Nach Schätzungen sind rund 40.000 der etwa 150.000 Iraner in Deutschland Christen. Anders als bei Türken oder Arabern sei der Islam nicht Teil der nationalen Identität. In ihren eigenen vier Wänden lebten Iraner eher ihre persische Kultur als den Islam. Deutlich wandte sich Aminmansour gegen die Gründung von Migrantengemeinden. Zuwanderer sollten in bestehende Gemeinden integrieren, sonst bildeten sie Ghettos oder Parallelgesellschaften.

{Quelle: http://www.idea.de/nachrichten/detail/thema-des-tages/artikel/kauder-die-pauschale-trennung-von-terrorismus-und-islam-ist-falsch-83158.html}

 

8 Responses to “Kauder: Die pauschale Trennung von Terrorismus und Islam ist falsch”

  1. wolfsattacke Says:

    Terrorismus hat zwar nichts mit dem Islamismus zu tun, jedoch hat der terroristische Islamismus sehr wohl etwas mit dem Islam zu tun. Genau genommen ist der terroristische Islamismus die seit altersher unmittelbare Umsetzung der Lehre des Koran.

    • Andrew Says:

      Mohamed selbst hat soweit ich weiß nie gegen christliche Länder gekämpft, seine Kämpfe richteten sich hauptsächlich gegen eigene Landsleute (Mekka), die sich ihm bzw. seiner neuen Religion nicht unterwerfen wollten. In Medina (?) tötete/versklavte er den dort ansässigen jüdischen Stamm, ohne jedoch allgemein einen Dschihad gegen sämtliche Juden in Arabien zu führen. Ausserarabisch militant-expansiv war wohl erst sein erster Nachfolger, erst dann wurde der Islam mit kriegerischer Gewalt im Ausland verbreitet.
      Knecht Christi: Sie dürfen bitte nicht von Sachen nicht reden, von denen Sie keine Ahnung haben, und zwar damit Sie die Unwissenden nicht verirren. Die arabische Halbinsel war von Christen und Juden bewohnt, und nicht nur von Götzenanbetern. Überdies wurde das koptische Ägypten zu Lebzeiten dieses Kriegstreibers erobert. Lesen Sie wer Mohamed mit seiner ersten Frau Khadiga vermählt hatte …

      • te'oma Says:

        Lieber Andreas, du weisst doch ganz genau ,das es unter Mohamed schon richtig zu Sache ging !

        (467 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge)

        632 n. Chr. : Tod Mohammeds. Zum Zeitpunkt des Todes Mohammeds durch war der Islam durch Kriegszüge über weite Teile der Arabischen Halbinsel verbreitet worden. Diese Kriegszüge wurden nach dem Tode fortgesetzt und verwandelte den gesamten Mittelmeerraum für Jahrhunderte in einen Schauplatz permanenter

        635 n. Chr. (464 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): ein muslimisches Heer erobert das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Damaskus, die Hauptstadt des christlichen Syriens

        637 n. Chr. (462 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): ein muslimisches Heer erobert das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Jerusalem

        642 n. Chr. (457 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): ein muslimisches Heer erobert das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Alexandria, die Hauptstadt des christlichen Ägyptens

        645 n. Chr. (454 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): ein muslimisches Heer erobert das christliche Barka in Nordafrika (Lybien)

        674 n. Chr. (467 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): ein muslimischer Angriff auf Konstantinopel (Hauptstadt des christlichen byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers) wird abgewehrt

        717 n. Chr. (382 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): ein muslimischer Angriff auf Konstantinopel (Hauptstadt des christlichen byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers) wird abgewehrt.

        708 n. Chr. (391 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Der muslimische Feldzug zur Eroberung des christlichen Nordafrikas erreicht die Atlantikküste.

        710 n. Chr. (389 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): mit der Eroberung der letzten christlichen Stadt Nordafrikas ist das gesamte ehemals christliche Nordafrika islamisiert. Fast alle der 400 christlichen Bistümer in Nordafrika gehen unter. Nordafrika war eine einstmals blühende christliche Welt, die bedeutende Theologen des christlichen Altertums hervorgebracht hat: Tertullian, Cyprian, Athanasius, Augustinus.

        711 n. Chr. (388 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): muslimische Heere überschreiten die Meerenge von Gibraltar und fallen in Europa ein. Beginn der Eroberung der iberischen Halbinsel (heute Spanien und Portugal).

        712 n. Chr. (387 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): die Eroberung Südspaniens ist abgeschlossen.

        713 n. Chr. (386 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge)ie Araber erobern Barcelona, überschreiten die Pyrenäen und beginnen mit der Eroberung Südfrankreichs. Rund neunzig Jahre nach Mohammeds Tod stehen muslimische Heere (nicht etwa muslimische Missionare!) im christlichen Reich der Franken (heute: Frankreich)

        720 n. Chr. (379 Jahre vor Beginn der Kreuzzüge): Die Araber erobern in Südfrankreich Narbonne und belagern Toulouse.

        723 n. Chr. (376 Jahre vor Beginn der Kreuzzüge): Abwehrschlacht bei Tours und Poitiers (heute: Frankreich): Sieg der europäischen Heere über die muslimischen Heere.

        1009 n. Chr. (90 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Kalif Al-Hakim ordnete die systematische Zerstörung sämtlicher christlicher Heiligtümer in Jerusalem an. Auch die Grabeskirche einschließlich des Heiligen Grabes wird zerstört.

        1070 n. Chr. (29 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Die Seldschuken, ein türkisches Nomadenvolk aus Innerasien, das sich im 10. Jh. n. Chr. zum Islam bekehrt hatte, gewinnt die Kontrolle über Jerusalem. Die friedliche Pilgerfahrt von Christen zu den heiligen Stätten wird zunehmend behindert.

        1071 n. Chr. (28 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Schlacht bei Mantzikert – ein christliches byzantinisches Heer wird durch ein muslimisches Heer vernichtend geschlagen. Die muslimischen Seldschuken erobern das Kerngebiet des christlichen byzantinischen Reiches: Kleinasien.

        1095 n. Chr. (4 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge):
        Der christliche byzantinische Kaiser Alexios I. Komnenos sendet eine Gesandtschaft an Papst Urban II. mit der Bitte um militärische Hilfe. Auf der Synode von Clermont wird der Kreuzzug beschlossen.

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        1099 n.Chr. bis 1293 n. Chr .:
        Nach knapp vierhundertundsiebzig Jahren islamischer Expansion durch das Schwert beginnen zwei Jahrhunderte der christlichen Kreuzzüge.

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        1389 n. Chr.: Schlacht auf dem Amselfeld: Ein christliches Heer der Serben, Bosnier und Bulgaren wird von einem muslimischen Heer vernichtend geschlagen. Die christlichen Balkanstaaten werden muslimische Vasallen.

        1453 n. Chr.: Eroberung von Konstantinopel (heute: Istanbul), des Zentrums des oströmischen Reiches und der orthodoxen Kirche. Der christliche Kaiser fällt im Kampf. Ende des christlichen byzantinischen Reiches.

        1480 n. Chr.: ein muslimisches Heer erobert Otranto in Italien. 1481 Rückeroberung durch ein christliches Heer.

        1521 n. Chr.: ein muslimisches Heer erobert Belgrad.

        1526 n. Chr.: Schlacht von Mohács – ein christliches Heer wird durch ein muslimisches Heer vernichtend geschlagen. Muslimische Heere erobern den größten Teil Ungarns und bedrohen Wien.

        1529 n. Chr.: Die erste Belagerung Wiens durch ein muslimisches Heer scheitert.

        1683 n. Chr.: Die zweite Belagerung Wiens durch ein muslimisches Heer scheitert.

        http://derprophet.info/inhalt/anhang34-htm/

    • Andrew Says:

      Bedauere, werter Knecht Christi – hatte mich bei Wiki schlaugemacht, und dort steht nichts von Kriegen ausserhalb Arabiens zu Mohameds Lebzeiten.
      http://de.wikipedia.org/wiki/Mohammed
      Hatte das für erwähnenswert gehalten, weil man die Muslime vielleicht daran erinnern sollte, das Mohamed als (brutaler) Gotteskämpfer hauptsächlich „ungläubige“ arabische Beduinen „bekehren“ wollte, aber nicht unbedingt die Juden u. Christen bzw. Länder der Schriftbesitzer?
      Von Massakern speziell an Christen in Arabien (z.Zt. Mohameds!) hatte ich trotz der Christen-feindlichen Suren im Koran nichts gelesen, aber ich bin da in sicher nicht voll informiert?..

  2. te'oma Says:

    Inzwischen ist in Deutschland jeder rechtsradikal, der die Politik kritisiert außer Korantreue-

    http://www.medrum.de/content/ndr-macht-sich-zum-gespoett

    • Andrew Says:

      echt heftig – wer Einwände gegen den real praktizierten u. geglaubten Islam hat, ist u. kann nur faschistoid-nationalistisch-erzkonservativ-rassistisch+paranoid sein?
      Somit ist für die Linken/Scheinliberalen das komplette Christentum, eine verdächtig-islamophobe „Nazisekte“, und Jesus ihr „Führer“ oder wie??

  3. Ibrahim Says:

    Und die Welt schaut weg!!! WARUM NUR???

    Themen \ Gerechtigkeit und Frieden

    Syrien: Christen-Genozid, und die Welt schaut weg!

    Patriarch Ignace Youssif III. Younan klagt die internationale Staatengemeinschaft an, sie schauten bei einem Genozid in seinem Land lediglich zu. – ANSA

    28/02/2015 12:03SHARE:

    Mindestens 350 Christen wurden im Nordosten Syriens entführt, mehrere wurden getötet. Die meisten von ihnen gehören der syrisch-katholischen Kirche an, wie ihr Patriarch Ignace Youssif III. Younan im Gespräch mit Radio Vatikan sagt. Die Situation sei dramatisch und enttäuschend, so der Patriarch.
    „Das ist sicherlich ein Genozid“, so Younan. Er rufe alle Katholiken im Westen auf, etwas für sie zu tun. Seine Gemeinschaft fühle sich von der internationalen Staatengemeinschaft im Stich gelassen. „Sie denken nur daran, wie sie ihre Wirtschaftsinteressen im Bereich der Erdöl-Förderung wahren können. Sie sind mit Regierungen verbunden, die fundamentalistisch sind und weder Religionsfreiheit noch die Zivilrechte kennen. Das sind Verbündete, die den Frauen keine Rechte gewähren.“ Der Westen vergesse seine demokratischen Werte, fügt der syrisch-katholische Patriarch an. Sein Vorschlag als Gegenmittel gegen den IS: jegliche Waffenlieferungen an die Terrormiliz unterbinden.
    Hunderttausende Menschen harren derweil in Syrien aus ohne Nahrung, Wasser und Strom, klagen die Vereinten Nationen. Vor dem UN-Sicherheitsrat zeichnete die stellvertretende UN-Nothilfekoordinatorin Kyung-Wha Kang ein dramatisches Bild der humanitären Lage im Kriegsland Syrien: Die Vereinten Nationen schafften es praktisch nicht mehr, mit ihrer Lebensmittelhilfe zu Eingeschlossenen vorzudringen. Im Januar hätten von 212.000 Belagerten nur 304 Menschen mit Nahrung versorgt werden können. Als negatives Beispiel nannte Kang das Vorgehen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS): Weil diese die Hilfe behindere und Koordinationsbüros zerstöre, hätten 600.000 Menschen seit Dezember keine Lebensmittellieferungen mehr bekommen.

    (rv/ap/reuters 28.02.2015 mg)

    Quelle: http://www.radio-vatikan.de


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