kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Stellungnahme von open doors zu Christenverfolgung durch Islam 18. Februar 2015

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 14:33

Das letzte, was koptische Märtyrer sagte: „O Jesus„!

Wie verfolgte Christen den Islam erleben

 

Am 7. Januar hat Open Doors den Weltverfolgungsindex 2015 veröffentlicht, um auf die fehlende Religionsfreiheit von Millionen Christen weltweit aufmerksam zu machen. Namhafte Medien haben daraufhin die Rangliste der 50 Länder veröffentlicht, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. 40 dieser 50 Länder haben muslimische Regierungen und sind vom Islam geprägt. Als Haupttriebkraft der zunehmenden Christenverfolgung gilt der islamische Extremismus, der weltweit und auch in der westlichen Gesellschaft immer deutlicher hervortritt. Am Tag der Veröffentlichung des Weltverfolgungsindex ereignete sich in Paris der schreckliche Anschlag auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo. Medien, Politiker, Kirchenvertreter und muslimische Verbände erklärten angesichts der erschütternden Nachrichten wie schon häufig zuvor, dass Terror und Gewalt nichts mit dem Islam zu tun hätten. Der Islam, so der Tenor der meisten Beiträge, sei, richtig verstanden, eine friedliche Religion.

 

 

 

 

Wenn wir verfolgten Christen, die seit Generationen in islamischen Ländern leben, erklären würden, der Islam sei friedlich, so würden sie das als eine weitere Demütigung und Ungerechtigkeit empfinden.

Denn sie zahlen gerade deshalb einen hohen Preis, weil sie mit einem Islam konfrontiert sind, der ihnen verbietet, ihren Glauben frei zu bekennen.

 

Werfen wir einen kurzen Blick auf die aktuelle Lebensrealität einiger Christen in islamischen Ländern, deren Leid stellvertretend für viele steht.

 

 

 

Im Sudan wurde die Ärztin und Christin Meriam Ibrahim wegen Apostasie (Abfall vom Islam) zum Tode verurteilt. Dabei ist sie bei ihrer christlichen Mutter aufgewachsen und hat sich selbst zeitlebens als Christin betrachtet. Ihr zweites Kind musste sie – mit Ketten gefesselt – im Gefängnis zur Welt bringen. In Pakistan wurde ein christliches Ehepaar wegen angeblicher Entweihung des Korans von einem aufgebrachten Mob grausam gelyncht. Im gleichen Land wurden in Lahore etwa 150 christliche Familien von mehreren Tausend Muslimen aus ihren Häusern gezerrt und vertrieben. Auslöser war der Vorwurf gegen einen Christen, er habe den Propheten Mohammed beleidigt.

 

 

 

 

Wie wirkt die Aussage, der Islam sei eine friedliche Religion, auf die pakistanische Christin Asia Bibi, die 2010 von einem islamischen Gericht wegen angeblicher Blasphemie zum Tod verurteilt wurde und seitdem in einer Todeszelle sitzt?

Wie auf die Christen muslimischer Herkunft, die im islamischen „Allahsstaat“ Iran wegen Apostasie (Abfall vom Islam) in Gefängnissen gefoltert werden?

 

 

 

Auch wenn die große Mehrheit der Muslime in unserem Land einen friedlichen Islam praktiziert, müssen Millionen von Christen im Nahen und Mittleren Osten, in Zentralasien und Afrika seit vielen Jahren als Minderheit unter einem Islam leben, der ihnen das Menschenrecht auf Religionsfreiheit verweigert. Daran sind nicht nur extremistische Gruppen wie IS, Boko Haram, Al Kaida oder Hamas beteiligt. Auch viele andere verstehen sich deshalb als die „wahren“ Muslime, weil sie den Worten des Propheten vorbehaltlos Gehorsam leisten wollen. Diesen Muslimen wie auch ganzen Staaten gilt das „göttliche“ Gesetz der Scharia höher als jedes von Menschen gemachte Gesetz. Sie bekämpfen Christen, aber auch zunehmend gemäßigte Muslime, die den „wahren“ Islam aus ihrer Sicht verraten.

Dies gilt u.a. auch für Länder wie Sudan oder Saudi-Arabien, in denen die Regierenden einen Islam durchsetzen, der die Menschenrechte der Christen und Andersgläubiger völlig missachtet.

 

 

 
Auch wenn der Islam in seiner extremistischen Ausprägung Hauptursache für die weltweite Christenverfolgung ist, sieht die weitaus größte Zahl der betroffenen Christen es nicht als ihre Aufgabe an, gegen den Islam vorzugehen. Stattdessen sind sie bestrebt, allen Muslimen nach dem Vorbild Jesu in Liebe zu begegnen und ihnen seine Botschaft des Friedens mit Gott und den Menschen weiterzugeben. Der Gründer von Open Doors, Bruder Andrew, buchstabiert das Wort „ISLAM“ auf ganz eigene Weise: I Sincerely Love All Muslims (Ich liebe alle Muslime).

Weil der Preis immer höher wird, den unsere Glaubensgeschwister durch die Zunahme der Verfolgung zahlen, brauchen sie umso mehr unsere Gebete und Unterstützung.

Ein Kommentar von Markus Rode, Leiter Open Doors Deutschland

 

 

Die Familien der koptischen Märtyrer sind ganz einfache aber überaus gläubige Menschen

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Da spricht der Praktiker. Da sprechen Fakten und Erfahrungen. Da spricht eine unaufgeregte und völlig unfanatische Stimme. Da spricht letztlich die Wahrheit. Diese einfache Wahrheit, ausgesprochen von Markus Rode, dem  Leiter von open doors deutschland, sollte all denen zu denken geben, die sich noch immer der Illusion hingeben, dass der Islam von seiner Grundstruktur her friedlich ist. Die Realität gegen ideologisierte Phrasen ist noch immer das beste Argument gegen ideologisiertes Wunschdenken und Religionsromantik gewesen.

 

 

Dabei geht dieser Mann ausschließlich von Fakten aus. Er setzt sie nicht einmal direkt in Bezug zu Allah, zu Mohammed und zum Koran, zur Sunna und zu den Hadithen, allenfalls indirekt. Er fragt nicht einmal nach den Ursachen, warum die Machthaber in islamischen Ländern gegenüber Christen so handeln wie sie handeln.  Er schaut sich nur die diskriminierenden Verhältnisse in islamischen Ländern an und kommt zu folgerichtigen Ergebnissen ohne auch nur z. B. das Verhalten des Propheten auch nur ansatzweise in seine Gedanken eingebracht zu haben.

Und er erkennt das Wichtigste und spricht es auch getreu seiner Wahrheitspflicht aus: „..Wenn wir verfolgten Christen, die seit Generationen in islamischen Ländern leben, erklären würden, der Islam sei friedlich, so würden sie das als eine weitere Demütigung und Ungerechtigkeit empfinden. Denn sie zahlen gerade deshalb einen hohen Preis, weil sie mit einem Islam konfrontiert sind, der ihnen verbietet, ihren Glauben frei zu bekennen“.

 

 

 

 

 

Wer kann diese realen Erfahrungen dieser Christen auch nur im Entferntesten beschönigend und relativierend in Bezug setzen mit dem Mantra, dass Islam Frieden bedeute?

 

Dieser Ausspruch ist ein zusätzlicher Verrat an Christen und anderen Minderheiten, die unter der normalen Diskriminierung der islamischen Machthaber zu leiden haben. Sie empfinden so eine Äußerung als eine Zumutung angesichts der Verhältnisse, in denen sie leben müssen.

 

 

Der Islam führt wie keine zweite Religion den Religionsrassismus ein. Alle anderen Religionen und damit alle Gläubigen dieser Religionen sind in den Augen des Islams höllenbelegte Ungläubige, die nichts anderes als die Hölle verdient haben. Aus diesem Denken heraus fühlt sich die im und durch den Koran bewertete beste Gemeinschaft, nämlich die Muslimgemeinschaft, auf Wolke 7 ohne jegliche Eigenleistung ständig im Recht. Wir dürfen daran erinnern, dass kein Muslim laut Al Aksar Uni in Kairo aus der Ummah ausgeschlossen werden kann, auch wenn er  Terrortaten für Allah begeht. Der schlechteste Muslim ist noch immer besser als der beste Christ oder Jude. Dieses elitäre Denken prägt und festigt das religionsrassistische Ausgrenzungsdenken  und prägt auch die permanent schlechte Bewertung aller Nichtmuslime, so dass aus diesem Denken heraus sämtliche Diskriminierungen durch den Islam als berechtigt und rechtlich gut erscheinen und so Niederschlag im islamischen Schariarecht gefunden hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

Und da dieses Denken in ein religionspolitisches Rechtssystem eingebunden ist, so gibt es nichts Bestaunenswertes und Überraschendes, wenn Christen im Machtbereich des Islams diskriminiert werden. Apostaten, die sich zu einer anderen Religion bekennen, haben eine besonders schweren Stand. Gerade diesen Konvertiten klingt die Islamfriedenbeurteilung von Menschen, die selbst von den Diskriminierungen nicht  betroffen sind wie ein Schock und wie eine Perversion und Beleidigung der Bedeutung des Wortes „Frieden“. JESUS hat diesem Begriff eine völlig andere Bedeutung zugewiesen und das haben dies Apostaten erkannt und wundern sich, wie Christenvertreter dieses Wort überhaupt im Munde führen können, wenn sie es politkorrekt nachplappern.

 

 

Und da nennt Herr Rode letztlich  noch nicht einmal den IS oder andere Terroristenirregleitete als Hauptursache. Diese rechtliche Bevormundung und Erniedrigung und Demütigung in dieser diskriminierenden Weise ist der Normalzustand für Christen und andere Minderheiten in islamischen Ländern. Diese Menschen empfinden solche Aussagen des Friedensislams hier als Verrat, als zusätzlichen Hohn und als ein Angriff auf die Integrität dieser Menschen. So wie Judas JESUS für 30 Silberlinge verraten hat, so ist dieser Ausspruch, dass Islam Frieden sei, Verrat an allen durch den Islam diskriminierten und verfolgten Menschen, so auch Christen.

 

 

 

 

 

 

 

 

IS und Co. sind doppelt schädlich für die verfolgte Christenheit im islamischen Machtbereich. IS und Co. normieren ihre islamischen Gräueltaten auf das oberste Level islamischer Untaten und nehmen den Propheten berechtigt zum Vorbild. Und dadurch entsteht leicht der Eindruck, dass das militärische Wegbomben des IS und Co. die Lösung des islamischen Problems sei.   Diese Einschätzung führt mächtig, nachhaltig und alternativlos in die Irre. Es ist die normale islamische Diskriminierung durch die koranische Einteilung der Welt in Elitemuslime und Minderwertkuffar, die alle Nichtmuslime und so auch Juden und Christen in den Augen des Korans darstellen, welches seit 1.400 Jahren einen Keil in das friedliche Zusammenleben der Menschen treibt. Und dieses Elitedenken ist es umgekehrt auch, das immer wieder die Radialen im Islam  je nach militärischer Gelegenheit und gesellschaftlichen Umständen an die Oberfläche spülen wird, die auf das Vorbild des Propheten schauen, egal wie lange dieses Vorbild bereits gestorben ist.

 

 

 

Es bewahrheitet sich immer wieder die Realität, wenn wir behaupten, dass der Islam in Minderheit befindlich nach Frieden ruft, in Mehrheit und in Macht befindlich den Frieden jedoch diktiert. DEN Islam gibt es nur, wenn es harmloses und Gutes zu berichten gibt, falls aber Schlechtes über den Islam zu berichten ist, gibt es DEN Islam nicht. Als Beispiel mag Wulffs oder Merkels Ausspruch dienen: „DER Islam gehört zu Deutschland“. Dann gibt es DEN Islam plötzlich. Bei Terrornachrichten oder Diskriminierungsnachrichten aus Arabien, Irak, Iran und Co. gibt es DEN Islam selbstverständlich plötzlich nicht mehr,  denn der hat nichts mit dem Islam zu tun. Schließlich kann nach politkorrekter Auffassung nicht sein, was nicht sein darf.  Eine solche Einschätzung ist einfach nur heuchlerisch und schlichtweg falsch.

 

 

 

 

 

 

 

Beten wir für Muslime, die Täter und Opfer zugleich sind, für die Opfer anderer Religionsgemeinschaften, die DEM Islam zum Opfer gefallen sind, für die verfolgten und getöteten Mitgeschwister. Beten wir darum,  dass die Welt endlich den JESUANISCHEN Frieden erleben darf, der auf der Freiwilligkeit von Menschen guten Willens angelegt und ausgerichtet ist. Bitten wir den DREIEINEN GOTT um diese völlig unverdiente Gnade. HERR, lass es immer mehr Menschen guten Willens geben. Schenke allen Menschen die Erkenntnis, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen und das Aufeinanderzugehen als wichtiger einzuschätzen als egoistisches elitätren Gruppendenken, sei es durch Religion, Ideologie oder sonstigen ausgrenzenden Denkstrukturen hervorgerufen.

 

 

 

Warum scheint  es nicht möglich zu sein, dass sich unterschiedlich denkende und glaubende Menschen  auf respektvoll-liebevoller Augenhöhe aufeinander zu bewegen können?

Was ist daran nur so schwer?

 

 

Wir sind als Menschen alle gleich, denn das letzte Hemd hat keine Taschen. Über das Seelenheil eines jeden Einzelnen von uns entscheidet ein anderer, der DREIEINE GOTT, der durch JESUS das Prädikat „vollkommene Liebe“ verdient hat und schon immer hatte. Nur wir Menschen haben dies noch nicht und wir Christen noch nicht genug erkannt.

 

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