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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Versicherung verbietet Jesus-Aufkleber auf Auto 3. Februar 2015

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 13:23

Eine britische Versicherung hat einer Geistlichen untersagt, ihr Auto mit Christus-Schriftzügen zu bekleben. Sonst riskiere sie, ihren Versicherungsschutz zu verlieren. Die Vikarin wehrt sich.

 

 

Reverend Wena Parry, 75, A woman minister who was told she could lose her car insurance - because she had covered the vehicle in religious "bumper stickers"

http://www.mirror.co.uk/news/uk-news/jesus-christ-slogans-bumper-stickers-5089013

 

 

 

Versicherung behauptet, die Aufkleber mit der Aufschrift «Christus ist der Retter» und «Christus für mich» stellten eine Veränderung des Wagens dar.

Deshalb sei der Versicherungsschutz nicht gewährleistet.

 

 

 

Keine Werbung, bitte – auch nicht für Jesus Christus: Eine britische Versicherung will einer walisischen Geistlichen untersagen, ihr Auto mit religiösen Stickern zu bekleben. Sie riskiert nach Angaben der BBC, ihren Versicherungsschutz zu verlieren, sollte sie die Aufkleber nicht entfernen. Die Vikarin geht nun auf die Barrikaden. Wena Parry sieht es nicht ein, warum sie nicht mit ihrem eigenen Auto Werbung für Jesus Christus machen sollte. Zunächst hielt Wena Parry das Ansinnen der Versicherung für einen schlechten Scherz. Die 75-Jährige ist als Geistliche in Cymmer in Neath Port Talbot in Wales tätig und hat ihren Kombi mit christlichen Aufklebern verschönert. „Christ Must Be Saviour“ steht in großen Buchstaben an den Seitenwänden ihres grauen Autos, übersetzt heißt das „Christus muss der Retter sein“.

 

 

Christ For MeChristus für mich„, ist auf einem zweiten Aufkleber zu lesen, den Parry auf die Motorhaube ihres Wagens geklebt hat. Wie die BBC in einer Sendung am Montag berichtete, hält die Versicherung Age UK dies für eine unzulässige Modifikation des versicherten Pkws. Sie könne dazu führen, dass der Versicherungsschutz für das gesamte Fahrzeug erlischt. Dem Unternehmen zufolge geht es nicht um die religiöse Botschaft, sondern um eine Veränderung des Autos, die erst nach Abschluss der Versicherung erfolgte.

Die Geistliche hält dies jedoch für Schikane, sie fühlt sich ungerecht behandelt. „Es muss jemanden bei der Versicherung geben, der etwas gegen den christlichen Glauben hat“, sagte Wena Parry. „Ich nutze jede Gelegenheit, um den Menschen von Jesus zu erzählen. Ich schätze, dass mindestens eine Million Menschen die Botschaften gelesen haben.“ Die Sticker auf der Motorhaube und den Seitenwänden des Autos helfen nach Aussage von Parry dabei, die Botschaft Jesu Christi zu verbreiten.

 

 

 

 

 

 

Sie will ihre Christus-Aufkleber behalten

 

Die Versicherung war auf die Jesus-Werbung aufmerksam geworden, nachdem Parry für eine Schadensmeldung Fotos des Fahrzeugs eingereicht hatte. Zuvor war nach Angaben der BBC ein Teil an ihrem Wagen von Unbekannten gestohlen worden. Age UK gab der Britin zehn Tage Zeit, um zu erklären, warum sie die Versicherung nicht über die Existenz der Aufkleber informiert hatte.

In einem Brief der Versicherung an die Geistliche heißt es: „Diese Modifikationen entsprechen nicht unseren Annahme-Kriterien für die Versicherung von Fahrzeugen. Ein Versicherungsschutz wäre abgelehnt worden, hätten wir von ihnen zum Zeitpunkt des Vertragsabschluss Kenntnis gehabt.“ Die Versicherung wehrt sich allerdings gegen den Vorwurf, religionsfeindlich zu sein. „Die Situation hat nichts mit den christlichen Darstellungen von Reverend Parry zu tun“, sagte ein Sprecher von Age UK.

 

 

 

Reverend Wena Parry, 75, A woman minister who was told she could lose her car insurance - because she had covered the vehicle in religious "bumper stickers"
Pictured here is her car

 

 

Die Versicherung prüft derzeit, ob die Geistliche beim Kauf der Versicherung hinreichend informiert wurde. „Unsere Forderung, alle Modifikationen anzugeben, war Reverend Parry nicht klar, deshalb wusste sie nicht, welche Veränderungen der Versicherung hätten gemeldet werden müssen“, heißt es in einer Erklärung. Das Unternehmen will die Wortwahl der Versicherungsprodukte vereinfachen, so dass es in Zukunft nicht wieder zu ähnlichen Streitigkeiten kommt. Wena Parry wartet derweil auf das Ergebnis der Überprüfung. Sie will ihre Christus-Aufkleber behalten und denkt nicht daran, den Forderungen der Versicherung nachzukommen.

{Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article137045547/Versicherung-verbietet-Jesus-Aufkleber-auf-Auto.html}

 

3 Responses to “Versicherung verbietet Jesus-Aufkleber auf Auto”

  1. Erich Foltyn Says:

    Christus eignet sich nicht so für so eine Werbung, weil es ist sehr schwer im nach zu folgen. Und Pastorin sein, also weiblicher Priester ist auch schon eine Verwässerung. Die Motive der Versicherung mögen andere gewesen sein.

  2. Peter Stange Says:

    Ich als Christ sehe es auch nicht so gerne, wenn mich jemand „missionieren“ will. Ganz gleich, welchen Glauben er verbreiten oder wovon er mich überzeugen will. Ich habe einen eigenen Verstand und der braucht keine Beeinflussung.
    Mich würden aber nicht die Aufkleber stören, selbst wenn es Islamaufkleber wären. Jeder sollte seine Religion bzw. seinen Glauben (aus)leben können und auch frei seine Meinung äußern dürfen.
    Das Argument der Versicherung scheint aber trotzdem nicht gerade glaubhaft. Die Vermutung der Frau scheint deshalb wohl zu stimmen. Mich würde allerdings auch nicht wundern, wenn die Versicherung (=Betrüger) nur einen Weg sucht, um entweder den Versicherungsschutz und -vertrag komplett zu kündigen bzw. in ihrem Interesse zu modifizieren. In Zeiten der Rezession verdienen schließlich Versicherungskonzerne und Banken noch als wenige meist am besten, was vielsagend ist. Außerdem sollte man sinnigerweise möglichst nur „Pflicht“versicherungen und einige wenige sinnvolle Versicherungsverträge abschließen.
    Es gilt immer das Sprichwort: „Ich kann Ihnen versichern, dass Sie nicht richtig versichert sind!“

    Versicherung ist ein anderes Wort für „Betrug“. Solange die Versicherungsbeiträge ohne viel zutun fließen, ist man ein guter Kunde, aber wehe die Versicherung muss einmal regulieren. So ist es ja auch im Fall der Pastorin anscheinend geschehen. Dann sucht man akribisch nach „Schlupflöchern“ in den Verträgen usw. Oh, wie ich diese Versicherungsvertreter hasse! Rufen einen selbst am Wochenende an und behaupten, man (womit sie anscheinend wohl eher „mich“ meinen) müsse was am Vertrag ändern, da sich bestimmte gesetzliche Bestimmungen geändert hätten und ich JA DAVON AUCH NUR VORTEILE hätte. Gibt es heutzutage auch noch ehrlicher Leute Hände Arbeit?


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