kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Osmanische Träumereien 29. Januar 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 11:22

Das Osmanische, auch Ottomanische oder Türkische Reich genannt, bestand von 1299 bis 1923 und erstreckte sich in seiner größten Ausdehnung über Kleinasien, den Balkan, die heutige Ukraine samt dem Schwarzen Meer, den Nahen Osten, die Ländereien entlang der nordafrikanischen Mittelmeerküste sowie den Ländern an den Küsten des Roten Meeres.

 

Wie alle Großreiche der Weltgeschichte, zerfiel auch dieses Reich, und als Nachfolgestaat wurde 1923 die Türkische Republik gegründet. Als Vater der modernen Türkei gilt Mustafa Kemal Atatürk, der die Modernisierung seines Landes nach westlichem Vorbild vorantrieb. Vor allem nahm er eine strenge Trennung zwischen Statt und Religion, hier dem Islam, vor. Die Scharia als islamisches Recht wurde abgeschafft und dafür das Schweizer Zivilrecht, das deutsche Handelsrecht und das italienische Strafrecht übernommen. Ebenso wurden europäische Maße und das lateinische Alphabet eingeführt sowie die Frauenemanzipation vorangetrieben. Angesichts der Entwicklungen in jüngster Zeit muss gefragt werden, ob sich die Türkei jetzt auf einem Weg, zurück in die Zeit vor Atatürk und zu alter Größe, in Form eines islamischen Machtblocks, mit der Türkei als Führungsmacht, befindet.

 

 

 

Und nicht nur das. Der derzeitigen türkischen Regierung scheint es auch darum zu gehen, über die in Deutschland wohnenden Türken zu bestimmen, für die man sich als „verantwortlich und zuständig“ ansieht, um Einfluss auf die deutsche Politik zu nehmen. Anlass zu dieser Vermutung geben das Auftreten und Verhalten des derzeitigen türkischen Ministerpräsidenten Recep Erdogon und seines Außenministers Ahmet Davutoglu. Beide Politiker sind bekennende Muslime. Das führt dazu, dass man sich in der Türkei verstärkt an islamischen Vorstellungen orientiert und dazu staatliche Institutionen umorganisiert und deren Personal austauscht, die sich bislang an westlichen Standards orientiert haben. Das weist auf eine schleichende Islamisierung der Türkei hin.

 

 

 

Zu denken ist hier an das Aufheben des Kopftuchverbots an türkischen Universitäten und die Entmachtung des türkischen Militärs, das bislang als Garant für den Bestand der von Atatürk vorgenommenen Reformen galt. Im arabischen Raum präsentiert sich Erdogan zunehmend als eine Führerfigur, welche sich der Anliegen der arabischen Welt annimmt, in dessen Folge es dann auch zu dem nunmehr unterkühlten Verhältnis zum Staat Israel kam. Nun müsste uns das nicht sonderlich berühren, wenn nicht auch zu fragen wäre, welche Konsequenzen sich daraus für das deutsch-türkische Verhältnis, ja überhaupt für das Verhältnis zu Europa ergeben.

 

 

 

Schon bisher trat Erdogan fordernd und ungehörig auf, indem er bei Deutschlandbesuchen seine türkischen Landsleute mehr oder weniger indirekt dazu aufforderte, sich in Sachen Integration nicht zu sehr ins Zeug zu legen und anstelle der deutschen Sprache zuerst Türkisch zu lernen. Gefordert werden türkische Schulen und türkische Universitäten, mit aus der Türkei kommenden Lehrern sowie eine türkische Partei in Deutschland. Ein nächster Schritt könnte sein, autonome türkische Bezirke zu fordern. Das türkische Religionsministerium lenkt bereits die hiesigen Moscheen, und es muss gefragt werden, ob die hier im Lande wohnenden Türken als eine Art Fünfte Kolonne gesehen wird, mit dem Ziel das Land, zwecks einer Islamisierung, zu unterwandern.

 

Es entsteht der Eindruck, dass genau nach dem Muster vorgegangen wird, das Mohammed den Muslimen für den Aufenthalt in fremden Ländern empfohlen hat, das darin besteht, mit zunehmender Zahl mehr und mehr Rechte zu fordern, solange bis das Land, ggf. durch die zur Hilfe eilenden auswärtigen Glaubensbrüder, „übernommen“ werden kann. Um beurteilen zu können, wie realistisch diese Vorstellung ist, befasst man sich am besten mit den politischen Theorien des türkischen Gelehrten Prof. Dr. Ahmet Davutoglu, der gleichzeitig der derzeitige türkische Außenminister ist. Hierüber wurde im „factum Magazin“, Nr. 11 / 2011, Seite 22, Autor Thomas Lachenmaier, berichtet. Danach ist Davutoglu einer der einflussreichsten muslimischen Intellektuellen, der in mehreren Büchern den Traum von einem Grossreich entwickelt, das die Nationalstaaten überwindet und damit eine neoosmanische Vision ist.

 

 

Ihm schwebt keine Regionalmacht, sondern eine Großmacht vor. Das Land am Bosporus soll sich auf seine alte Größe als islamisches Weltreich besinnen und daran anknüpfen. Nach Davutoglus Analyse steht die westliche Zivilisation vor ihrem Niedergang. (Womit er nicht Unrecht haben könnte). In seinem Buch „Zivilisatorische Transformation“ vertritt Davutolgu die Auffassung dass der muslimische Mensch dem westlichen potentiell überlegen sei. Der „Homo islamicus“ sei „strebsam, dynamisch, moralisch und muslimisch“, so Davutoglu. Dem verfallenden Westen könne nur noch die Transformation vom Falschen ins Richtige helfen. Das Richtige ist nach Davutoglus Ansicht das islamische Großreich.

 

Der in Deutschland lebende Neurologe und Psychoanalytiker Josef Ludin sieht diesen Machtanspruch mit Sorge. Die Vorstellung einer islamischen Transformation bedrohe die säkulare europäische Zivilisation mit einem imaginären Gegenentwurf, der von Europa zurückgewiesen werden muss. Ludin konstatiert, dass der Islam, außer seinen Glaubensinhalten, nichts zu bieten hat. Wie sieht es aus, mit der Rechtsordnung, dem Bildungssystem, der öffentlichen Ordnung, der Kunst und Kultur, den Bibliotheken und Krankenhäusern? Überall, wo der Islam in den letzten 600 Jahren zivilisatorisch gewirkt hat, habe er Armut, Analphabetismus und Rückständigkeit hinterlassen. Ludin stellt fest, dass der Islam zivilisatorisch völlig versagt hat. Der Islam ist eine Ideologie der Macht, bei dem der Einzelne nicht gilt.

 

 

Davutoglu vertritt hier eine Ideologie die Ähnlichkeiten mit der arischen Rassenlehre hat, wonach es den arischen Herrenmenschen und die nichtarischen Untermenschen gab.

Was würde wohl passieren, wenn ein deutscher Minister ähnliche Theorien, wie Davutoglu, mit den Deutschen und dem Deutschen Reich im Zentrum, aufstellen würde? Aber warum kommt Davutoglu überhaupt auf solche Ideen? Dazu möchte ich mal eine rhetorische Frage stellen: Wenn ich wählen könnte, wollte ich mich dann in eine Gesellschaft mit folgenden Merkmalen integrieren:

Die „Homoehe“ ist legalisiert und gesellschaftsfähig,
Pornographie und Sittenlosigkeit sind allgegenwärtig,
die Prostitution ist ein anerkannter Beruf,
die Kinder in Kindergarten und Schule werden zur Unzucht angeleitet,
die Abtreibung ist legalisiert,
alle Wertmaßstäbe sind relativiert und damit unverbindlich,
Lug und Trug gelten als clever,
Genderismus und Feminismus sind Staatsdoktrin,
die Familie, als Keimzelle des Staates, wird geschwächt,
die „wilde Ehe“, ist als unverbindliche Form des Zusammenlebens akzeptiert,
Ehebruch und Promiskuität sind Ausdruck der „sexuellen Befreiung“,
aufgrund verkehrter Maßstäbe ist die Gesellschaft vom Aussterben bedroht.

um nur einiges zu nennen.

 

 

 

Isis und Saudis

 

 

 

Jeder, der einigermaßen gut informiert ist, weiß von geschichtlichen Erfahrungen, nach denen solches eindeutige Kennzeichen einer untergehenden Kultur sind und die Bewohner solcher Länder, die das widerspruchslos hinnehmen, „entartet“ oder doch zumindest „völlig verblendet“ sein müssen. Und Davutoglu ist intelligent genug, um das ganz klar zu erkennen.

Und von daher bietet es sich geradezu an, die untergehende Kultur durch eine bessere, in diesem Fall einer islamischen, zu ersetzen. Und wer kann das Davutoglu, als überzeugten Muslim, verdenken? Es verwundert dann auch nicht, wenn sich im Lande lebende Türken, trotz formaler deutscher Staatsangehörigkeit, weiterhin als Türken fühlen und zum Teil auf die Deutschen herabsehen und diese als „Schweinefleischfresser“, „Nazis“ und anderes bezeichnen und deutsche Schüler gemobbt und bedrängt werden. Anschließend wird mit zweierlei Maß gemessen, wobei, sogar bei schweren Straftaten, Tätern mit muslimischen Hintergrund ungewöhnlich viel „Verständnis“ und Milde zuteil wird.

 

 

Aber das scheint kein nur deutsches Problem zu sein.

 

In ideaSpektrum Nr. 48, vom 30.11.2011, wird auf Seite 12 unter anderem folgendes berichtet:

Schwere Versäumnisse bei der Verfolgung von sexuellem Kindesmissbrauch durch meist muslimische Männer wirft die Londoner Zeitung „The Times“ der Polizei in Nordengland vor. Aus Angst davor als rassistisch und islamfeindlich kritisiert zu werden, hätten auch soziale Organisationen beim Schutz der Opfer versagt. Das Blatt hatte eine Liste von Fällen veröffentlicht bei denen Jugendliche missbraucht und gegen Geld zum Sex mit Männern gezwungen wurden.

Wie es dazu weiter heißt wurden Verzweiflungstaten der Opfer aufgedeckt. Die Behörden hätten es versäumt, Informationen nachzugehen, die auf die Täter verwiesen hätten. Anzeigen seinen vielfach gar nicht oder nur zögerlich bearbeitet worden.

 

 

 

Was wäre wohl passiert, wenn kirchliche Mitarbeiter solcher Taten bezichtigt worden wären?

 

Als einen Grund für die Verbrechen hatte die Zeitung schon früher genannt, dass die Muslime gehalten seien, nur Jungfrauen zu heiraten. Englische Mädchen betrachten viele als „leichtes Fleisch“, so der frühere Innenminister Jack Straw (Labour). Die Times hatte am 5. Januar eine Untersuchung veröffentlicht, wonach seit 1997 von den 56 Verurteilten 3 Weiße und 53 Asiaten waren, davon 50 mit muslimischen Namen. In Großbritannien ist es allerdings noch möglich, die Dinge, die bei uns gezielt vernebelt werden, mit Namen zu nennen.

Gerade die bei uns anzutreffende Unschlüssigkeit, Unterwürfigkeit und Angepasstheit um jeden Preis, fälschlicherweise als „Toleranz“ bezeichnet, begünstigt, als typische Kennzeichen einer untergehenden Kultur, der der Selbstbehauptungswillen fehlt, eine weitere Islamisierung. Die Blindheit ist dabei soweit fortgeschritten, dass man Kritiker an dieser Entwicklung diffamiert und sich genügend Leute finden, die ihre Ehre darin sehen, für muslimische Forderungen auf die Straße zu gehen.

 

 

 

Fürwahr: Die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selbst.

Was kann uns das Wort Gottes dazu sagen:

Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so dass sie der Lüge glauben, damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit„.

(2. Thessalonicher 2:12)

 

 

Die Abkehr von Gott kann zur Folge haben, dass Gott die Menschen ihren Willen tun lässt. Dass sie dabei Ideologien und Rattenfängern auf den Leim gehen und zielsicher das tun, was ihnen schadet, ist Gericht Gottes, das auch darin bestehen kann, dass Gott die Christenheit in die Hände ihrer Feinde gibt. Das heißt aber nicht, dass Christen dem tatenlos zusehen müssen. Bei einer Umkehr kann Gott von weiterem Gericht absehen. Denn es ist nach wie vor der Wille Gottes, dass allen Menschen geholfen wird und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (1. Timotheus 2, 4).

 

 

Als Christen befinden wir uns in einer Situation, wie sie Paulus in seinem 2. Brief an Timotheus beschreibt:

Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre. Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren. Du aber sei nüchtern in allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, richte dein Amt redlich aus.

(2. Timotheus 4:2 – 5)

 

 

 

Als Christen können wir den Lauf der Welt schon deshalb nicht ändern, weil das Gottes Sache ist. Wir können und sollen aber in Wort und Tat Zeugnis für unseren Glauben und das Evangelium geben. Wenn Gott es schenkt, kann das Wirkung zeigen und Menschen verändern.

Bei allem was geschieht, dürfen wir also nicht resignieren und uns in einer Art Weltflucht in unsere christlichen Kreise zurückziehen. Christen müssen für die Welt sichtbar sein und bleiben.

Jörgen Bauer

 

9 Responses to “Osmanische Träumereien”

  1. HX7 Says:

    Sagen wir es doch einfach ehrlich heraus: Erdogan ist ein Islamistenschwein. Je kürzer er noch im Amt bleibt, dest besser für die gesamte Welt. Moralisch steht er auf der gleichen Stufe wie IS.

    • Andrew Says:

      apropo: war nicht schon in Syrien die „rote Linie“ überschritten, der offene Stellvertreterkrieg zwischen USA u. Russland nur knapp vermieden, als der bis heute nicht aufgeklärte Giftgas-Massenmord in Damaskus ungeprüft Assad in die Schuhe geschoben wurde? Die Idee/Durchführung dazu kam aus den Anrainerstaaten Syriens, der Westen deckte die „Angelegenheit“ im Nachhinein, um seine Syrien-Mission noch energischer durchsetzen zu können. Ganz ähnliches Modell wie später der MH17-Abschuss, den der Westen (Washington) sicherlich nicht befehligte, aber radikal politisch gegen Russland instrumentalisierte.

  2. Ibrahim Says:

    Themen \ Gerechtigkeit und Frieden
    Ägypten: Mindestens drei Christen getötet

    26/01/2015 16:28SHARE:
    Mindestens drei Kopten sind bei Unruhen getötet worden. Das berichtet der Fidesdienst. Bei Explosionen am Wochenende ist u.a. auch ein 10-jähriges Kind ums Leben gekommen. Die Proteste sind entstanden, als Anhänger und Gegner des vor genau vier Jahren beendeten Mubarak-Regimes auf die Straßen gingen. Die Erzengel-Gabriel –Kirche in Kairo sei dabei beschädigt worden.
    (fides 26.01.2014 mg)

  3. Peter Stange Says:

    te’oma & Andrew
    Die USA oder Obama wären angeblich am Dritten Weltkrieg schuld. Und am Ende haben die Amis auch noch MH-17 abgeschossen. Lächerlich. Komisch, dass die Separatisten bzw. Russen kurz bevor MH-17 abgeschossen wurde, auch ein ukrainisches Militärflugzeug abgeschossen haben, wobei mehrere Soldaten ums Leben kamen. Die alle – samt der Besatzung von MH-17 – gehen auf das blutige Konto von Putin! So ein Schwachsinn, der da in Euren Köpfen herumspukt. Wenn’s mal soweit kommen sollte, dass ein Dritter Weltkrieg ausbricht, dann gibt’s nur einen Agressor und der heißt EINDEUTIG RUßLAND. Aber das könnt ihr beiden Schuljungen wahrscheinlich nicht wissen, da Ihr zu den „bildungsfernen“ Schichten zählt. Hab‘ schon viel besser gelacht. Echt. Oder sind die Russen auch nur aus Versehen in Moldawien, Tschetschenien, Georgien, auf der Krim und in der Ostukraine einmarschiert. Und was war eigentlich in Ungarn, Tschechien, dem Baltikum oder etwa 1953 in der Ex-DDR? Haben die Russen da auch nur aus Versehen einen „Ausflug mit Panzer“ gemacht? Wer einen russischen Propagandsender wie RT wie Sie „Andrew“ sieht und den dortigen Stuss auch noch verbreitet, bei dem sind mehrere Schrauben locker! Dass Putins russische Diktatur jetzt ein Problem mit dem Abschuß von MH-17 hat, ist nur logisch. Schließlich erfolgte der Abschuß mit russischer Technik, wenn die Russen das Flugzeug nicht gar selbst abgeschossen haben, was ja auch noch im Raume steht! Wer sagt eigentlich, dass die Ukraine das Flugzeug abgeschossen hat? Wer solchen Stuß behauptet, soll mir erst einmal konkludente Beweise dafür liefern. Aller Schrott, der auf Russia Today kommt ist REINSTE RUSSISCHE PROPAGANDA! Nichts weiter. Und wenn so ein Typ wie „D. Bernd Biedermann“ – bei RT als „Missile Expert“ ausgewiesen, irgendeinen Furz von sich lässt, dann glaubt das auch noch die aufgeklärte Welt, denkt Ihr wohl. Ich kenne keinen ausgewiesenen Raketenexperten „D. Bernd Biedermann“. Wohl kaum eine Leuchte auf seinem Gebiet. Und wenn es einen solchen Typen tatsächlich gibt, dann ist er ein „Furz im Universum“, dem man wohl kaum etwas glauben kann. In meinen Augen seid Ihr beiden Typen kopfkrank. Träumt weiter von Eurer Weltverschwörung…Wenn die Russen dann schon mit Panzern in Kiew stehen, dann nur wegen der ach so vielen Faschisten. Lächerlich. Ihr seid einfach nur dumm! Einfach nur dummer deutscher Pöbel!

  4. Peter Stange Says:

    an Andrew
    Ich hab‘ mal recherchiert, wer dieser Furz im Universum ist. „NVA Raketenexperte Oberst a. D. Bernd Biedermann“. Also ein roter Spinner der DDR-Streitkräfte, welcher anhand seiner überwiegenden Äußerungen eindeutig als Anhänger des alten DDR-Regimes einzustufen ist. Vielleicht war dieser außer Dienst gestellte „Experte“ sogar in der Stasi und bekommt jetzt eine hohe Pension. Wahrscheinlich hat man diesen Spinner beizeiten aus der Armee entfernt, weil er nicht tragbar war. Also wie glaubhaft ist, was so ein Furz im Universum so von sich gibt? Ich denke, dieser Typ ist selber ein KALTER KRIEGER und ANHÄNGER DES KALTEN KRIEGES. Er denkt und handelt nach seinem kruden Weltbild. Welcher einigermaßen gebildete Mensch, würde so einem geisteskranken DDR-Ideologen Glauben schenken?

  5. Peter Stange Says:

    an te’oma
    Was Gorbatschow anbelangt: Natürlich hat Herr Gorbatschow große Verdienste bei der Deutschen Wiedervereinigung und der europäischen Entspannungspolitik Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger Jahre. Aber hat er die Weisheit mit Löffeln gefressen? Im Gegenteil. Er ist Russe, geboren in der UdSSR, was heute die Russische Förderation ist. Er ist also wohl kaum unparteiisch. Er sieht die Dinge durch seine russische Brille. Nur ist Rußland derzeit der Agressor, der in der Ukraine einen Bürgerkrieg am Laufen hält und außerdem die Krim gewaltsam besetzt und annektiert hat. Wenn ein Japaner ein ähnliches Statement von sich geben würde, wäre das wohl weitaus glaubhafter. Ich bin auch nicht zufrieden, dass sich die Bundesrepublik allzuoft der US-Außenpolitik anbiedert. Was die Ukrainefrage allerdings anbelangt, so bin ich vollkommen auf Seiten der USA und der derzeitigen EU-Außenpolitik gegenüber der russischen Diktatur Putins. Wenn Rußland so weiter macht, sollte der Westen und die restliche freie Welt sich überlegen, ob man massiv Militär in der Ukraine gegen Rußland einsetzt. Was sollte Rußland da schon machen? Natürlich, wenn eine Ratte sich in die Enge getrieben fühlt, ist sie unberechenbar. So könnte Rußland vielleicht Atomwaffen einsetzen. Lächerlich. Die USA, Frankreich und Großbritannien könnten gleichfalls sofort Atomwaffen einsetzen. Es gibt also eine Pattsituation. Derzeit scheuen die westlichen Länder noch eine direkte militärische Konfrontation in der Ukraine, weil man EBEN NICHT einen Dritten Weltkrieg will. Aber wenn Putin weiter so macht, dann wird er schon in die Schranken gewiesen werden. Ich finde es auch richtig, dass die EU Sanktionen gegenüber Rußland erhebt – sie sollten eigentlich noch viel schärfer sein, schließlich hat Rußland jetzt ein freies Land (nämlich die Ukraine) militärisch teilweise besetzt und überfallen und schürt derzeit einen Bürgerkrieg in der Ukraine. Nicht, dass Du jetzt denkst, ich wäre Rußlandhasser. Im Gegenteil: Ich habe eine russische Urururgroßmutter, die hatte noch Leibeigene. Außerdem war ich schon längere Zeit in Rußland und spreche auch ein wenig Russisch, weshalb ich, wie ich denke, hier schon mitreden kann. Außerdem schätze ich einen Großteil der russischen Kultur. Auch liebe ich Land und Leute.
    Putin ist aber eindeutig ein DIKTATOR, der in seinem eigenen Land Menschenrechte mit Füßen tritt. Außerdem ist er ein Agressor, der mit seinem Militär die Ukraine und bereits weitere freie Länder überfallen hat. Hitler hat auch zuerst das Sudetengebiet annektiert, geendet hat das im Zweiten Weltkrieg. Putin träumt halt von seinem „Neurußland“. Dann lassen wir ihn aber nicht zu viel träumen…


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