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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bremer Pastor beleidigt Orthodoxe und Katholiken 28. Januar 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 22:47

Mit einer Hasspredigt stellt sich ein evangelischer Pastor in Bremen gegen andere „Religionen“ – und stellt sich damit auch gegen seine Landeskirche, die für Vielfalt und Toleranz wirbt.

 

In einer Predigt hat der evangelische Pastor Olaf Latzel in der Bremer St.-Martini-Kirche andere Religionen massiv beleidigt.

Das islamische Zuckerfest bezeichnete Latzel als „Blödsinn“, Buddha als „dicken, fetten Herrn“ und den Segen des PapstesUrbi et Orbi“ als „ganz großen Mist“. Zum Umgang mit Reliquien in der orthodoxen und katholischen Kirche sagte der Pastor der konservativen evangelischen Gemeinde, „der ganze Reliquiendreck und -kult ist heute noch in der katholischen Kirche verbreitet“.

Bremens leitender Theologe Renke Brahms bezeichnete die Predigt Latzels als „geistige Brandstiftung“.

 

 

 

 

 

 

 

Die Predigt ist auf der Internetseite von St. Martini nachzuhören. Aktionen wie ein Friedensgebet unterschiedlicher Religionen, zu dem kürzlich Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) das Rathaus der Stadt geöffnet hat, verurteilte der landeskirchliche Pastor darin ebenfalls scharf. Dabei handele es sich um eine „abrahamitische Ökumene, die uns jetzt verkauft wird: Wir haben einen Gott, die Muslime, die Juden, die Christen„. Doch das sei „das Allerletzte, was wir jetzt brauchen. Wir brauchen klare Verkündigung von Jesus Christus„. Zu Götzen und anderen Göttern sage Gott „umhauen, verbrennen, hacken, Schnitte ziehen“. Zum Islam meinte Latzel, Muslime gehörten zu Deutschland, „der Islam nicht“. Das hieße nicht, dass Christen nicht in Nächstenliebe Muslimen begegnen sollten. Gott unterscheide auch zwischen Sünde und Sündern.

 

 

 

Brahms distanzierte sich entschieden von Latzel, der schon 2008 bundesweit Schlagzeilen gemacht hatte, weil er Frauen in der St.-Martini-Gemeinde die Kanzel verwehrte. „Die in der Predigt verwendeten Formulierungen sind unerträglich und dazu geeignet, Gewalt gegen Fremde, Andersgläubige oder Asylbewerbern Vorschub zu leisten“, warnte der leitende Theologe. Die Vielfalt der Religionen sei Teil der Wirklichkeit in Deutschland. „Wir treten für einen Dialog ein, der ernsthaft und ehrlich und in großem Respekt geführt wird“, sagte Brahms, der auch Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist. Die Bremische Evangelische Kirche distanziere sich von jeder Botschaft oder Weltanschauung, die im Namen des christlichen Glaubens andere Glaubensformen beleidige oder beschimpfe. Die bremische Kirche ist Mitinitiator eines Bündnisses in der Stadt, das vor dem Hintergrund fremdenfeindlicher Demonstrationen in Deutschland für Vielfalt und Toleranz wirbt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Disziplinarrechtlich kann die Kirchenleitung wohl nicht gegen Latzel vorgehen, das müsste der Kirchenvorstand der Gemeinde tun. Einmalig in Deutschland: Die 61 Gemeinden der Bremischen Evangelischen Kirche genießen laut Kirchenverfassung Lehr-, Glaubens- und Gewissensfreiheit. Latzel gehört mit anderen evangelisch-konservativen Theologen in Bremen zu den Unterzeichnern eines missionarischen Aufrufes gegen eine „Verwässerung“ zentraler christlicher Positionen. Unter dem Motto „Zeit zum Aufstehen“ fordern sie eine Orientierung für das Leben anhand des biblischen Zeugnisses. Sie sind beispielsweise der Auffassung, dass Homosexualität dem Willen Gottes widerspricht.

{Quelle: http://www.nwzonline.de/bremen/bremer-pastor-wettert-gegen-andere-religionen_a_23,0,978591267.html}

 

8 Responses to “Bremer Pastor beleidigt Orthodoxe und Katholiken”

  1. Ibrahim Says:

    FÜR EIN orthdoxes Ägypten! Orthodoxe Christen für Ägypten!

  2. Klabautermann Says:

    Endlich mal ein Pastor mit glasklar biblischer Einstellung.
    Schluß mit religiös Multikulti.
    Da hat er recht das ist BULLSHIT!!!

    • Andrew Says:

      ich find auch, dass er nicht so unrecht hat – Reliqienverehrung lehne ich ebenso ab, und der Satz, Moslems gehörten zu Deutschland, der Islam aber nicht ist zwar widersinnig, bringt aber die Sache auf den Punkt. So schizophren empfinden wohl die meisten, egal was Politiker u. Kirchenobere von der Gesellschaft einfordern…

    • Stimmt! Mir gefällt es auch nicht, wenn er gegen die RKK wettert, aber ich kann damit leben. Ich habe schon Predigten von ihm gehört, und die sind wirklich mitreißend.

  3. Kreationist74 Says:

    Ich muss für Olaf Letzel eine Lanze brechen. Den päpstlichen Segen „Urbi et Orbi“ bezeichnet er nicht als Mist. Er kritisiert nur, dass davon ein Ablass der Sünden ausgehen soll. Daran glaube ich ja auch nicht.

    Gott segne diesen glaubensstarken Mann!

  4. schwebchen Says:

    Er hetzt nicht, er sagt, dass man Menschen muslimischen Glaubens mit Liebe und Barmherzigkeit begegnen muss. Er lehnt den Islam als Lehre entschieden ab und sagt, dass Allah nicht mit dem Gott der Bibel identisch ist. – Dass er gegen einige Dinge – wie Reliquien – ist, die für viele Katholiken eine Rolle spielen, sollten unsere katholischen und so weit betroffen orthodoxen und koptischen Glaubensgeschwister großzügig nehmen. Ich fürchte auch, dass nicht jeder Gläubige, die Verehrung dieser Gegenstände vergeistlicht sieht, sondern sich durchaus Aberglaube mit solchen Gegenständen verbinden kann. Wichtig ist, dass ein evangelischer Pfarrer es wagt, gegen die Islamophilie und Vermischung unseres Gottes mit Allah anzutreten.

    • Andrew Says:

      und ich bin geschockt, wie nun auf ihn ein-getreten wird – in Namen der Christenheit?!
      Aber der Papst hat da ja eine Steilvorlage geliefert mit seiner Beschwichtigungsrhetorik u. den vielen anbiedernden Gesten, die den Glaubenszorn der islamischen Geistlichkeit ein wenig dämpfen soll. Was wohl Hochwürden über diesen bekennenden evangelischen „Jesuiten“ denkt? Solche Bibeltreuen Glaubens-„Sturköpfe“ wie ebendieser Pfarrer waren weit über tausend Jahre die ultimativen Vorbilder für Katholiken wie Protestanten, bei Armen wie beim Adel! Sämtliche Aufklärer (einschliesslich der Agnostiker) bis ins tiefe 20.Jhd. würden die Ansichten dieses Pfarrers insofern teilen, als das der exotisch-fernfremde Islam, dessen Gottheit niemals als Teil der europäischen Glaubenskultur empfunden worden wäre – der Islam war seit 1400 Jahren in JEDER Hinsicht die Antithese zum abendländischen Christentum, auch wenn es vielerlei lokale Berührungspunkte u. Überschneidungen gab. Seit Cordoba, Byzanz, später Belgrad und beinahe Wien wissen wir auf unserem Kontinent, was Islam konkret bedeutet!!
      Eine mehrwöchige Urlaubsreise nach Bosnien, Kosovo, Albanien o. besser noch Tschetschenien sollte jeder Islambeschwichtiger aus Politik u. Kirche zwingend absolvieren, bevor er/sie leichtsinnig-vorlaut über „Chrislam“ öffentlich schwätzen darf – und da zähle ich sogar Papst Franziskus dazu!…

  5. Peter Stange Says:

    Ich selbst bin überzeugter Christ. Weder besonders „religiös“, noch besonders spirituell, auch glaube ich nicht an die genaue Exegese der heiligen Schrift. Wohl aber an die christlichen Werte des Abendlandes. Christliche Haßprediger und Sekten sind mir auch suspekt. Wir Christen hatten aber halt den weitaus besseren „Ghostwriter“ als diese unterentwickelten Muselmanen, die einen Kinderficker, gewalttätigen und verhaltensgestörten Typen wie Mohammed anbeten. Ein Götze! Ich finde es gut, dass ein Pfarrer in der heutigen Zeit Klartext spricht und sich nicht dem menschenverachtenden Islam anbiedert. Ich achte jede große Weltreligion. So etwa das Judentum, den Buddhismus, den Hinduismus oder den Taoismus. Auch schätze ich alle kulturellen Errungenschaften dieser Weltreligionen. Der ISLAM ist KEINE WELTRELIGION, sondern eine HAßSEKTE! Für einen aufgeklärten Menschen gibt es nur einen Weg: Der Islam, weil er eine faschistoide Weltanschauung ist, MUSS mit allen Mitteln bekämpft werden! In Deutschland und in Resteuropa hat sich mittlerweile ein Islamistenpack breitgemacht. Diese spucken und „scheißen“ auf unser Wertesystem. Man sollte all diese Spinner, nach Möglichkeit, ausweisen. Sie können ja in islamische Diktaturen wie etwa die Türkei auswandern. Dort können sie sich selbst in die Luft sprengen. Islamistische Mörder sollte man an die Wand stellen, verbrennen und die Asche im Ozean verklappen, damit keine Pilgerstätte entsteht…
    Ansonsten denke ich: Jedem Menschen sollte es freigestellt sein, welche Religion er für sich als die richtige ansieht. Oder ob er etwa an keine Religion glaubt (- eigentlich ist mir noch kein Mensch begegnet, der an nichts glaubt. Der eine glaubt halt an Horoskope, der andere an die Bundesliga usw. Selbst ein Nihilist hat einen Glauben.)
    Für den Islam gilt das natürlich nicht: Er ist verfassungsfeindlich und auch keine Religion sondern wie gesagt eine Haßsekte!
    Hitler hat auch so einen Stuß geschrieben. Er nannte es „Mein Kampf“. Der Koran ist keinen Deut besser. Dem Pfarrer zolle ich jedenfalls Respekt. Was der Papst oder übergeordnete kirchliche Stelllen in der evangelischen Kirche dazu sagen, ist mir egal.


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