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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Japaner von ISIS enthauptet 25. Januar 2015

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:02

Second hostage Kenji Goto

Video von Tod der IS-Geisel wahrscheinlich authentisch

 

Die Terrormiliz Islamischer Staat (ISIS) soll eine der beiden japanischen Geiseln in ihrer Gewalt getötet haben. Im Internet wurde am Samstag ein Video verbreitet, in dem einer der Entführten zu sehen ist, der ein Foto seines mutmaßlich getöteten Kollegen Haruna Yukawa hochhält. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe zeigte sich erschüttert. Er sei „sprachlos”, sagte er am Sonntagmorgen dem TV-Sender NHK. Zudem drücke er der Familie und den Freunden von Haruna Yukawa sein Beileid aus. Der 42-Jährige war im vergangenen Jahr in Syrien entführt worden. Auch der Journalist Kenji Goto geriet in die Gewalt der Dschihadisten.

 

 

Die IS-Miliz hatte der Regierung in Tokio bis Freitag Zeit gegeben, 200 Millionen Dollar (rund 176 Millionen Euro) Lösegeld zu zahlen. Ansonsten würden die Geiseln getötet. Das Ultimatum verstrich, am Samstag tauchte das schockierende Video auf. Doch kamen an der Echtheit Zweifel auf. Die Regierung in Tokio erklärte, sie prüfe die Aufnahme. Abe sagte später, das Video sei wahrscheinlich authentisch.  Zuvor hatte schon US-Präsident Barack Obama den Tod Yukawas indirekt bestätigt und von einem „brutalen Mord” gesprochen. Er stehe Seite an Seite mit Japan, um Gotos Freilassung zu erreichen, sagte Obama weiter. Auch Abe versprach, den Journalisten zu retten. Zu dem im Video geforderten Gefangenenaustausch für Goto wollte er sich nicht äußern.

 

 

 

 

 

Junko Ishido, die Mutter des entführten Journalisten Goto (47), fleht um die Freilassung ihres Sohnes

Mutter von ISIS-Geisel fleht um Gnade

Kurz vor dem Ablauf eines Ultimatums für zwei Japaner in den Händen von ISIS hat die Mutter einer Geisel um Gnade gefleht.

 

 

 

 

In dem Video heißt es, ISIS wolle kein Geld mehr, sondern fordere die Freilassung einer in Jordanien inhaftierten radikalen Islamistin. Bei der namentlich genannten Frau – Sadschida al-Rischawi – handelt es sich um eine Extremistin, die im Jahr 2005 mit einem Selbstmordattentat gescheitert war. Die Dschihadisten hatten Anfang der Woche im Internet ein Video der beiden gefangenen Männer verbreitet. Darin verlangte ein ISIS-Kämpfer von der japanischen Regierung, 200 Millionen Dollar Lösegeld innerhalb von 72 Stunden zu zahlen. Die japanische Regierung geht davon aus, dass die Frist am Freitag abgelaufen ist. Die Regierung in Tokio hatte versprochen, alles für die Rettung der beiden entführten Landsleute zu tun. Sie hatte aber nach eigenen Angaben keinen direkten Draht zu den Kidnappern. Am Freitagnachmittag hatten Sympathisanten der Dschihadisten im Internet einen „Countdown” veröffentlicht und erneut mit der Ermordung der beiden Japaner gedroht. Am Samstag berief Regierungschef Abe seinen Nationalen Sicherheitsrat zu einem Krisentreffen ein. Zudem wurde Vize-Außenminister Yasuhide Nakayama nach Amman in Jordanien entsandt, um Bemühungen zur Rettung der Geiseln zu koordinieren.

 

 

 

 

 

 

harun1-copy-2

 

 

 

 

Wer sind die japanischen Geiseln?

Bei dem einen Mann handelt es sich um Haruna Yukawa (42), den die Extremisten im August in Syrien entführt hatten.  In einem Video gab er damals an, er sei Fotograf, Journalist, ein „halber Arzt“ und trotz des Besitzes einer Waffe „kein Soldat”. Später tauchte ein Internet-Video auf, in dem ein Mann, bei dem es sich vermutlich um Yukawa handelt, zu sehen ist, wie er in Syrien mit einem Sturmgewehr in die Luft schießt. Der zweite Japaner, Kenji Goto (47), gründete im Jahr 1996 eine Videoproduktionsfirma. Der Kontakt zu dem freien Journalisten brach Ende Oktober ab, als er nach Aufnahmen in Syrien nach Japan zurückkehren wollte.

{Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/isis/isis-enthauptet-offenbareine-geisel-aus-japan-39482096.bild.html}

 

 

 

Haruna Yukawa with Abu Tamim Al-Mari’i

 

 

 

Another unknown Japanese serving with Jihadist code named Yo Zareef Al-Har

 

10 Responses to “Japaner von ISIS enthauptet”

  1. Andrew Says:

    Countdown gegen Syrien?!
    >> Derzeit finden unter dem Kommando des U.S. CENTCOM in Syrien und im Irak Luftangriffe statt, mit denen der IS militärisch geschwächt werden soll.
    An dem Luftkrieg sind auch Koalitionspartner aus dem Mittleren Osten und aus Europa beteiligt.
    Nach Angaben von Pentagon-Mitarbeitern wollen sich einige Staaten dieser
    Koalition auch mit eigenen Trainern an der Ausbildung gemäßigter syrischer Rebellen
    beteiligen. Kirby sprach von Saudi-Arabien, der Türkei, Katar und zwei weiteren
    Staaten, deren Namen er nicht nennen wollte, weil ihre offizielle Zustimmung noch nicht
    vorliege.
    Col. Thomas ergänzte, wie viele US-Ausbilder letztlich entsandt würden, hänge von der
    Zahl der Ausbilder ab, die aus anderen Staaten kämen.
    Rear Adm. Kirby sagte, die anderen Mitglieder der Koalition hätten „Hunderte“ von
    Ausbildern versprochen, genaue Zahlen lägen aber noch nicht vor.
    Das Pentagon hofft, je nach Entwicklung des Konfliktes jährlich bis zu 5.000
    gemäßigte syrische Rebellen ausbilden zu können. Die ausgebildeten gemäßigten
    Rebellen sollen nicht nur den IS, sondern auch radikale syrische Rebellengruppen und
    das Assad-Regime bekämpfen.
    „Ziel des Ausbildungs- und Ausrüstungsprogramms für gemäßigte syrische Rebellen sei
    die Befreiung des syrischen Volkes, die Stabilisierung der unter Kontrolle der syrischen
    Opposition befindlichen Gebiete und die Schaffung der Voraussetzungen für eine
    Verhandlungslösung des Syrien-Konflikts; zuerst müssten die Ausgebildeten aber eine Offensive gegen den IS starten, betonte Frau Smith.
    Kirby teilte mit, die für die Ausbildung vorgesehenen Rekruten seien noch nicht
    ausgewählt, darüber werde noch mit den Rebellenführen verhandelt. Außerdem
    würden alle Rekruten vor Beginn der Ausbildung noch einmal gründlich überprüft.
    Die Ausbilder sollen von bewaffneten US-Soldaten vor Insider-Angriffen, wie sie in
    Afghanistan vorkamen, geschützt werden.
    „Wir wissen, dass wir eine schwierige Aufgabe vor uns haben und immer wachsam sein
    müssen,“ gab Kirby zu bedenken.
    Die Ausbildung der Rekruten werde mehrere Monate dauern, bevor man sie in
    Kampfeinsätze schicken könne, ergänzte er.(…)

  2. ho Says:

    Die beiden sind zum Islam konvertiert und kämpften in einer mit dem IS verfeindeten Gruppe!

    Zum Glück sind die Japaner nicht so blöd und zahlen für solche Leute auch noch Lösegeld wie die USA.
    In Japan trauert auch keiner sondern man macht sich lustig über diese Typen-sie seien selbst Schuld so die Meinung.

    http://www.barenakedislam.com/2015/01/24/islamic-state-isis-claims-to-have-beheaded-one-japanese-hostage-haruna-yukawa/

  3. Garfield Says:

    Diese ganzen Enthauptungsvideos (in denen man den Vorgang selbst nicht zeigt) sind gestellt und alle diese „Geiseln“ sind zum Islam konvertierte, die an der Seite dieser Terroristen mitkämpfen…!

  4. ThomasD Says:

    Daß mir bloß niemand auf die Idee kommt, daß das etwas mit dem Islam zu tun haben könnte …


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