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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Papst Tawrados II: Satire ist beleidigend 16. Januar 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:05

Die Mohamed-Karikaturen, die das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ veröffentlicht, seien “beleidigend” und jede Art von Beleidigung müsse „auf allen Ebenen“ abgelehnt werden.

 

 

Kairo (kath.net/Fides): Die Mohammedkarikaturen, die das französische Satiremagazin “Charlie Hebdo” veröffentlicht, seien “beleidigend” und jede Art von Beleidigung müsse „auf allen Ebenen“ abgelehnt werden. Dies betont der koptisch-orthodoxe Patriarch Tawadros II. zum Vorgehen der Überlebenden der Redaktion der Zeitschrift nach dem Terroranschlag vom vergangenen 7. Januar, und der Veröffentlichung einer neuen Ausgabe – mit einer Auflage von 5 Millionen Exemplaren – und der Titelseite mit einer Darstellung eines weinenden „Propheten“ Mohammed, der ein Schild mit der Aufschrift “je suis Charlie” in den Händen hält, unter der Überschrift “tout est pardonné”.

 

 

En Turquie, médias et Internet à nouveau censurés

 

 

“Ich lehne jede Art von persönlicher Beleidigung ab”, so der Patriarch, “und wenn es sich um Beleidigungen des religiösen Empfindens handelt, dann dürfen sie auf keiner menschlichen, moralischen und sozialen Ebene gebilligt werden. Dies trägt nicht zum Frieden in der Welt bei und ist für niemanden förderlich“, so der Patriarch gegenüber Journalisten am Rande eines Besuchs des äthiopischen orthodoxen Patriarchen Mathias in Ägypten.

“Die Karikaturen”, so betont auch der koptisch-katholische Bischof von Guizeh, Antonios Aziz Mina, „werden als Ausdruck von Freiheit betrachtet. Doch wahre Freiheit ist sich auch ihrer Verantwortung bewusst: sie beleidigt nicht, macht nicht lächerlich und verletzt nicht, indem sie anderen in ihrem Empfinden trifft, insbesondere wenn es um Religion und Glauben geht. Vielleicht sollte man diesen Veröffentlichen nicht zu viel Bedeutung beimessen und nicht darauf reagieren, denn dies wird als Instrumentalisierung und Obskurantismus fehlinterpretiert. Denn für uns Christen ist der Glaube ein Geschenk Gottes. Wer dieses Geschenk empfängt, kann es anderen nicht aufzwingen, doch er wird es auch nicht vor Beleidigungen schützen müssen. Denn dafür wird der Herr sorgen”.

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Papst Tawrados II. hat für Christen die einzige Antwort parat, die für Christen, die ihren Glauben bewusst leben, aus christlicher Sicht die völlig richtige ist.

 

 

Aber in Europa gibt es eben nicht nur Christen. In Europa sind Christen eine aussterbende „Religionsethnie“. Aus moralisch-christlich-ethischer Sicht ist der Forderung unseres Koptischen Papstes eindeutig zuzustimmen. Zu Recht sagt er, dass Mohammed-Karikaturen beleidigend sind. Religiöse Gefühle von Muslimen wurden verletzt.

 

Für Christen ist somit jede Satire-Äußerung über Mohammed wie auch über das Judentum oder andere Religionen oder Ideologien beleidigend und die religiösen Gefühle herabsetzend. Wir unterstützen diese Forderung für Christen eindeutig.

 

 

Darf aber diese Forderung Teil der staatlichen Kontrolle und Gesetzgebung werden, z. B. in Form von Blasphemievorschriften?

 

 

Und da sagen wir eindeutig: Nein! Hier sind Politik und Religion getrennt zu halten. Sollen somit, nur weil religiöse Gefühle verletzt werden können, z. B. Atheisten keine Satire mehr über Mohammed oder Jesus oder Papst und Kirche veröffentlichen dürfen? Sollte der Staat wegen dieser Veröffentlichungen die Meinungsfreiheit einschränken und Blasphemiegesetze einführen?

 

 

Wir sehen: Das sind zwei Paar verschiedene Schuhe.

Wer als Christ Mohammed satirisch beleidigt, sündigt.

 

 

 

Wer als Atheist Mohammed satirisch beleidigt, sündigt nicht, weil der Begriff „Sünde“ aus Sicht von Atheisten keinerlei Rolle spielt. Sünde ist nicht immer staatlich gesetzlich durch das Strafrecht geschützt. Sünde ist in erster Linie ein religiöser Begriff. Einige Sünden gehen mit den Vorschriften des Strafgesetzbuches von der Definition her durchaus konform, z. B. Diebstahl, Mord, Tötung oder Raub. Für diese Delikte sind Strafsaktionen vorgesehen. Andere Sünden sind im Bereich der religiösen Charaktereigenschaften zu verorten wie z. B. Neid, Hochmut, Stolz, Hass usw. Diese Sündenbegrifflichkeiten können nicht in Strafgesetzbüchern ihren Widerhall finden. Ehebruch und Homosexualität ist nach christlichem Verständnis Sünde. Diese dürfen aber nicht in staatlichen Gesetzen ihren Niederschlag finden. Das ist auch gut so!

 

 

Der Staat hat Gott nicht zu verteidigen. Das kann GOTT allein. Das können Religionen allein, aber niemals mit der Rechtfertigung von Gewalt im Namen Gottes. 

 

 

Die zweite Frage ist,

wann beginnen Beleidigungen und wann sind sie auch im christlichen Sinn Sünde?

Herabsetzende Satire wie Charlie Hebdo sie veröffentlicht hat,  ist für Christen Sünde, aber selbst sachliche Mohammedkritik wird bereits als Beleidigung  islamreligiöser Gefühle von Muslimen empfunden und angesehen. Dürfen wir deshalb den Propheten nicht mehr wahrheitsgemäß darstellen? Und die Wahrheit ist eben für diesen Religionsführer wenig schmeichelhaft.

Müssen sich Nichtmuslime an das Bilderverbot Mohammeds halten?

Müssen sich Nichtmuslime an islamische Regeln halten?

Eindeutig nein!

 

 

 

Welche Zielsetzung hat das strategische Beleidigtsein der Muslime, wenn es um Mohammed geht?

Soll mit diesem Dauerbeleidigtsein politisch ein Blasphemiegesetz durchgedrückt werden und damit jede Islamkritik im Keim erstickt werden?

Soll damit ein Islamkritikverbot staatlich eingeführt werden unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit?

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Abwägungen sind  wohl zu überlegen. Wir in Europa leben in einer pluralistischen Gesellschaft der Extreme. Letztlich denken wir, dass auch Muslime Satire, seien sie auch noch so schlecht, aushalten müssen. Sie können den Rechtsweg des jeweiligen Landes beschreiten und sich so gegen allzugroße Beleidigungen wehren. Sie müssen aber auch akzeptieren, dass Europa noch nicht islamisch ist und so sind Spielregeln einzuhalten, die durch Gerichte der ordentlichen Justiz – nicht etwa durch Schariagerichte in einer islamischen Paralleljustiz – angewandt und rechtlich geschützt werden sollten.

 

 

Deshalb ist es notwendig, dass Staat und Religion getrennt werden. Muslime müssen lernen, auch ohne Terror, Gewalt und Hass, gegen Satiriker auszukommen. Christen müssen lernen, herabsetzende Beleidigungen zu vermeiden, dürfen aber unseres Erachtens Islamkritik in jeweils fundierter und sachlicher Form üben, so wie das auch Muslime und Juden gegenüber dem Christentum tun dürfen. Zu den Grundsätzen der Zivilistion gehört auch das Aushalten von Meinungen, selbst wenn sie noch so beleidigend sind.

 

 

Eine schwer sündhafte noch so schwere religiöse Beleidigung rechtfertigt niemals Gewalt und schon garnicht im Auftrage Gottes. Dieser Grundsatz muss in jedes menschliche Gehirn unter allen Umständen Einlass finden.

 

 

Christen haben sich an das Gebot der Nächstenliebe JESU zu halten und damit ist letztlich aktive Satirebeleidigungen für Christen tabu, nicht jedoch für Nichtreligiöse.

 

Und wenn wir schon von Beleidigungen sprechen: Dann dürfen wir aber auch nicht vergessen, dass der Koran voll von Beleidigungen gegenüber Christen und Juden und Ungläubigen ist, die Ewigkeitscharakter haben. Die Leserschaft ist darüber bestens informiert.

 

 

Wir würden uns wünschen, dass die koranischen Beleidigungen, die koranischen Ausgrenzungsverse und Gewaltverse auf den islamischen Index verbannt werden würden, damit endlich eine Kultur des echten Respekts, nicht des islmamisch-koranischen Respekts der Überlegenheit, eine Kultur des echten Miteinanders auf Augenhöhe, z. B. mit der Aufhebung des Heiratsverbots und Co., ein Kultur der Gleichwertigkeit, nicht der Überlegenheit der anderen gegenüber entstehen kann.

 

Wäre dies gegeben, würden Satiriker die Lust an der Schöpfung neuer Satirebildern herabsetzenden und beleidigenden Inhalts verlieren. Wenn jedoch eine Religion in aller Welt so negativ auffällt, wie dies beim Islam der Fall ist, so darf sich niemand wundern, dass solche Satiren die mediale Runde machen.

 

 

 

Der einzige Weg, beleidigenden Satirebildern aus dem Weg zu gehen, ist für alle Religionen das Streben nach Vollkommenheit im Guten. Wenn das vorgelebt wird, hat beleidigende Satire keinen Platz mehr. Denn in Satirebildern und Texten steckt immer ein Körnchen Wahrheit, die allerdings satirisch aufbereitet wird und weit provokativ überzogen dargestellt wird.

 

Das müssen wir aushalten können.

 

16 Responses to “Papst Tawrados II: Satire ist beleidigend”

  1. Erich Foltyn Says:

    die Karikaturen sind ein konstruktiver Beitrag zum Weltgeschehen, sie regen an, dass der Islam dass der Islam sich auf sich selbst besinnt.

    • Augustinus Says:

      Ich kann dieses ständige Beleidigtsein vieler Muslime nicht mehr nachvollziehen.. In Paris stand auf einem Plakat: vos trous de balles ne nous ferons pas peur (Eure Gewehre machen uns keine Angst)

    • wga Says:

      Konstruktiver Beitrag? So konstruktiv, wie die Bomben im zweiten Weltkrieg, auf deutsche Städte.
      Sie regen an? Wenn man darunter aufregen versteht, dann ja.
      Islam auf sich selbst besinnen? Was soll dabei raus kommen?

    • Maria Says:

      Ich als Christ habe es auch nicht gern, wenn man meinen Gott oder andere Personen in der Bibel ins Lächerliche zieht. Aber deswegen muss man nicht gleich ein Attentat ausüben und Menschen töten. Sämtliche Karikaturen diesbezüglich finde ich auch sehr beleidigend. Aber daran sieht man eben, wie dumm und krank die Menschheit ist. Menschen stehen früh auf, um noch die letzte Ausgabe von Charlie Hebdo zu kaufen. Es muss doch erst ein Attentat geschehen und Menschen getötet werden, damit Zeitungen verkauft werden. Wie verrückt ist eigentlich unsere Welt und wie wird das wohl noch weitergehen.

  2. te'oma Says:

    Die Satire von Charlie, kann man nur als übelste Beleitigung auffassen und wer immer nur
    provoziert, muß sich nicht wundern.

    http://www.vineyardsaker.de/analyse/ich-bin-nicht-charlie/

  3. te'oma Says:

    Was ist eigentlich in der ukraine los ? Sollten wir nicht lieber alle Ukraine sein, oder nicht vieleicht
    alle Putin ?

    http://www.vineyardsaker.de/ukraine/je-suis-donbass/

  4. w.a. Says:

    Als Christ lehne ich die Karikaturen zutiefst ab. Mich ekelt richtig vor manchen Satirikern, wie Charlie H. oder Titanic oder entsprechenden Fernsehsendungen. Ich lehne auch den Islam und Mohamed ab, es ist eine antichristliche Irrlehre. Mich erinnert das Verhalten der Satiriker an diese Bibelstelle: „Sie leugnen Gott als ihren Herrn und lästern alle höheren Mächte. Das wagte nicht einmal Michael, und er ist doch ein Fürst der Engel. Als der Teufel ihm den Leichnam des Mose streitig machen wollte, sagte er nur:»Der Herr soll dich bestrafen!« Er beschimpfte und verurteilte den Teufel nicht. Diese Leute aber spotten über Dinge, die sie überhaupt nicht kennen. Ohne jede Vernunft, wie die Tiere, folgen sie nur ihren Trieben. Damit richten sie sich selbst zugrunde. Wehe ihnen! Sie folgen dem Beispiel Kains, der seinen Bruder umbrachte. Wie Bileam sind sie für Geld zu allem bereit. Und wie Korach gehen sie an ihrer Aufsässigkeit zugrunde.” (Jude 1:8-11 HFA)
    Niemand gibt uns das Recht über Dämonen zu spotten, auch wenn wir als Christen wissen, dass sie auf der Verliererseite stehen.
    Leider werden diese Menschen in der islamischen Welt als Christen betrachtet, ihre Untaten werden ergänzt durch noch schlimmere Vorwürfe (indem noch mehr Abscheulichkeiten von Volksverhetztern ihnen und auch Christen angedichtet werden).
    Wir müssen bedenken, dass diesen Hass, der sich da entlädt, nur in seltenen Fällen die Schreiber in den Medientürmen ausbaden müssen, auch nicht die gut gekleideten Käufer in Europa oder USA dieser Zeitungen. Wer drunter leidet, sind die Christen in den islamischen Ländern, die von den aufgebrachten Mengen für Sachen bestraft werden, die sie nie gemacht haben und nie im Leben gut heißen würden.
    Wir Christen, hier in Europa und den USA, aber auch in der islamischen Welt, wollen nicht den Tod der Muslime noch der Gottlosen. Wir wollen, dass sie mit dem HERRN versöhnt werden und durch das Blut Christi rein gewaschen werden. Diese Zeugnis wird in beide Richtungen – zu den Muslimen hin und zu den gottlosen Europäern und Amerikanern hin – erschwert und behindert. In den islamischen Ländern steigt das Temperament, was uns ein sachliches Zeugnis unmöglich macht, in der westlichen Welt kommt ein Jetzt-erst-recht! an den Tag. Dann siegt auch noch ein Verhalten, das durch Dummheit und Ignoranz geprägt wird und eine Solidarisierung von Christentum und Islam verlangt, die Gleichmacher sind unterwegs. All das erschwert in der nächsten Zeit das Zeugnis und führt zu einer Verhärtung der Herzen. Jeder sieht sich in seinen Vorurteilen bestätigt und jeder verfestigt seinen Irrweg.
    Diese Auswirkungen zeigen uns, wessen Kind die Karikaturen sind. Ich wünschte mir, dass mehr dieser Menschen sich offen als Nichtchristen – Atheisten, Spötter, Agnostiker, Kommunisten – outen und bekennen täten und nicht als Pfarrer und Schwul, Christ und Karikaturist und und und. Sie sind keine Christen und sollen das endlich bekennen. Das würde unsere Brüder in der islamischen (und auch hinduistischen und buddhistischen) Welt vor Strafangriffen wegen deren Fehlverhalten ein wenig schützen.

  5. wolfsattacke Says:

    Das gerade der koptische Papst seine Peiniger, die Muslime in Schutz nimmt, ist grotesk. Ich sehe das als peinlichen Kniefall vor den Menschen an, denen gerade die Kopten unendliches leid verdanken. Anstatt sich mit dem nichtmuslimischen Rest der Welt zu verbünden, fällt uns Papst Tawrados II. in den Rücken. meint er auf diese Weise „besseres Ansehen“ der koptischen Christen zu erlangen, welche von Muslimen gedemütigt, ermordet und als Ungläubige verachtet werden?
    In der Frühzeit des Islam haben Kopten sich schon einmal in Ägypten den muslimischen Eroberern ergeben und sich als Dhimmi´s vor den karren der muslimischen Peiniger spannen lassen. Will Papst Tawrados ernsthaft diesen fehler wiederholen, nur um fragwürdige Ruhe zu bekommen, welche die Muslime ohnehin nicht einhalten.

    • wga Says:

      Wenn man den Spott ablehnt, heißt noch lange nicht, dass man den Verspotteten für gut hält. Die Kommunikation mit dem Islam muss auf einer anderen Weise stattfinden, als es hier im Westen praktiziert wird:
      Nicht verboten, sondern ernst nehmen.
      Nicht verachten, sondern sich vor Gott (und nicht vor einem Menschen oder einer falschen Religion) demütigen.
      Nicht gleichmachen, sondern das scharfe Schwert, das Wort Gottes zur Unterscheidung zwischen Islam und Christentum heranziehen.
      Nicht Appeasement, sondern Bekenntnis.

      Vor allem Menschen, die Jesus nicht als Gott und Herrn kennen, für IHN gewinnen.

      • wga Says:

        statt „Nicht verboten“, sollte „Nicht verspotten“ stehen, war ein Problem der Autokorrektur.

    • Maria Says:

      „Liebt eure Feinde …, damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel.“ Der Herr unterstreicht diesen Anspruch noch, indem er hinzusetzt: „Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben?

      Zur Zeit des Herrn taten sich besonders die Pharisäer hervor, die sich scharf gegen die Sünder und Zöllner abgrenzten. Das war zum Teil im Denken des Alten Bundes begründet: Die Pharisäer wollten die Gesetze des Alten Testaments besonders streng einhalten, um so das Wohlgefallen Gottes auf sich zu ziehen. Diesem Vorhaben hält der Herr entgegen: „Liebt eure Feinde!“ Das ist ein ganz anderer Ansatz: Solche, die uns Mühe machen und uns vielleicht sogar ablehnen, wollen wir gerade nicht ausgrenzen. Wir wollen sie annehmen und ihnen besondere Zuwendung schenken.

      LG
      Maria

  6. ft16a Says:

    @wolfsattacke:“Das gerade der koptische Papst seine Peiniger, die Muslime in Schutz nimmt, ist grotesk“

    Das tut er sicher nicht.

    Die Karikaturisten von Charlie Hebdo und etliche Zeitungsredakteure, die es ihnen gleichtun, sind auch für für mich, einen (christlich erzogenen) Atheisten, und ganz sicher nicht islamfreundlich, die allerunterste Schublade.

    Da sich nun überall Menschen wegen des Terrorangriffs mit Charlie Hebdo solidarisierten, halten diese Leute das für einen Freibrief, JEDEN JEDERZEIT BELEIDIGEN zu können, selbst diejenigen, die ihnen beistehen.
    Und das tun sie genüßlich, wohl wissend, daß sie im Moment weltweit beachtet werden, wissend, daß sie damit „Öl ins Feuer gießen“; wissend, daß dies bei gewaltsamen Protesten vielleicht unschuldige Menschenleben kostet- was bereits so ist, es gab in Afrika Tote bei Protesten.

    Mir geht jedes Verständnis dafür ab.

    Liebe Mitleser, was ist IHRE Antwort:
    Wenn jemand genau weiß, was SIE PERSÖNLICH verletzt, und ständig und immer wieder, unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit oder Pressefreiheit, dies ausnutzt, um Sie zu beleidigen und zu provozieren, ohne Rücksicht auf andere Menschen, die in Mitleidenschaft gezogen werden könnten…
    …Wie würden SIE das nennen ?

    Nein, keiner hat dieses Recht, kein Gläubiger, kein Nichtgläubiger.

    Täglich neue Mohammed- Karikaturen, oft bar jedes Anflugs von Niveau, in allen möglichen Medien, das ist inzwischen nervend.

    Leider muß ich das mal so sagen: Menschen, die einer brutalen, patriarchalischen Steizeitordnung eines Räubers und Kriegsfürsten folgen, und Leute, die andere Menschen ohne Rücksicht auf Verluste beleidigen- sind für mich gleich.

    • Maria Says:

      Sie haben Recht. Eine Karikatur von Jesus würde ich als Christ auch nicht akzeptieren. Es ist schon zutiefst beleidigend. Aber man hat trotzdem kein Anrecht, einem Menschen das Leben zu nehmen.

      „Wenn wir unsere Feinde hassen, geben wir ihnen eine große Macht über unser Leben: Macht über unseren Schlaf, unseren Appetit, unsere Gesundheit und unsere Geistesruhe.“ (Andrew Carnegie)

      LG
      Maria

  7. ft16a Says:

    @Maria: „Sie haben Recht. Eine Karikatur von Jesus würde ich als Christ auch nicht akzeptieren. Es ist schon zutiefst beleidigend. Aber man hat trotzdem kein Anrecht, einem Menschen das Leben zu nehmen.“

    Das steht auch nirgends.

    Allein der Umstand, daß Menschen demonstrieren, und es dabei zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen kann (und das tut es mit Sicherheit immer), wäre m. E. Grund genug, solchen Mist, wie „Charlie Hebdo“, zu verurteilen.

    Es ist bedrückend, wie sehr dieser jetzt -unter dem Schutz der Pressefreiheit.- genüßlich verteilt wird, wie sich die Leute auf die Ausgaben des neuen Heftes stürzen…

    Es ist das Interesse vieler islamischer Führer, den Islam gewaltsam zu verbreiten und zu erhalten, jedes Mittel ist dazu recht- gegen jedes Gesetz (anderer Länder/ Ordnungen), nötigenfalls auch gegen jede Menschlichkeit.
    Übrigens: Falls es jemand noch nicht aufgefallen ist: Die Führer, die dies zu verantworten haben, sind niemals diejenigen,. die sich selbst als Martyrer opfern. SIe sind Erzieher, Aufpasser, Richter, aber auch Nutznießer- jeder ein „kleiner Kalif“.

    Das Verbreiten des Islams, einer steinzeitlich- patriarchalischen Ideologie, einer Hinterlassenschaft der Bande eines hemmungslosen, unmoralischen Karawanenräubers und Kriegsherrn, eine dementsprechende Erziehung von Kindheit an, die Schaffung einer brutalen Pseudomoral als Hintergrund des Zusammenlebens im Islam…
    …erklärt die erschreckend hohe Gewaltbereitschaft von Menschen, auch jener, die es nicht betrifft, weil sie am anderen Ende des Planeten leben, wo solche „Zeitschriften“ gar nicht vorkommen.

    @Andrew: „die Atheisten hassen Gott…“
    ???
    Atheisten erkennen keine Gottes- Existenz an, auch nicht andere geistige Wesen- Engel, Teufel, usw.,
    Ein nichtexistentes Wesen… kann man nicht hassen.
    Atheisten sehen Religion(en) als menschengemacht an.

    ft16a, stop-islam.de.vu


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