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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

SPÖ: Saudi-Zentrum sehr bald schließen – Kardinal und Fischer dagegen 15. Januar 2015

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 22:52

Genug beschwichtigt!

 

 

 

Weil das König-Abdullah-Zentrum in Wien Folter nicht verurteilt, verlangt Kanzler Faymann von Außenminister Kurz einen Bericht. Minister Ostermayer legt die Schließung nahe. Fischer und Kardinal Schönborn warnen vor voreiligen Schlüssen.

 

 

Heute vom 15.01.2015

 

 

Raif

 

 

 

Für die Meinungsfreiheit riskiert Raif Badawi sein Leben. Der saudische Blogger wurde wegen Allahs Lästerung zu 1000 Peitschenhieben verurteilt:

Jeden Freitag 50 Schläge vor der Al-Jafali-Moschee in Jeddah; 20 Wochen lang – ein Todesurteil auf Raten.

Sein Vergehen: Er schrieb, dass Moslems, Juden, Christen und Atheisten gleichwertig seien.

 

 

 

Unter #freeraif wird im Web und auf Demos weltweit für seine Freilassung demonstriert. Nur das 2011 gegründete und von der Zahlung von Steuern befreite Abdullah-Zentrum in Wien distanziert sich nicht. „Das ist untragbar. Bei Menschenrechten sind wir nicht neutral“, sagt Faymann. Ostermayer will die Zusammenarbeit „schnell beenden“, Kurz Mitte 2015 entscheiden. Bundespräsident Fischer warnt: „Brücken sind rascher abgebrochen als wieder aufgebaut“! Und auch Kardinal Schönborn rät zu „Besonnenheit“: Zusprechen wäre gerade jetzt kontraproduktiv.

 

 

 

 

Eingebetteter Bild-Link

 

5 Responses to “SPÖ: Saudi-Zentrum sehr bald schließen – Kardinal und Fischer dagegen”

  1. w.a. Says:

    Die Eröffnung des Abdullah-Zentrums war der größte Bockmist, den die ÖVP mit ihren Außenministern je veranstaltet hat. Das war doch Spindeleggers Idee.
    Meine Mutter war oft mit Fischer (dem heutigen BP) auf sozialistischen Jugendlagern. Wenn sie von ihm sprach, beschrieb sie ihn mit mangelnder Intelligenz, wenig prägender Persönlichkeit, aalglatt, schleimig und dumm. Ich kann mir vorstellen, dass sie nicht so falsch lag. (Mann, da muss man sich vorsichtig äußern und darf nicht alles schreiben, wie sie ihn nannte, also die Begriffe waren etwas härter. Aber da auch Jugendliche mitlesen, verwende ich die abgeschwächte Form.)

  2. w.a. Says:

    Eine Ergänzung: Saudi Arabien hat die Carta für Menschenrechte nie unterzeichnet, weil Saudi Arabien grundsätzlich gegen Religionsfreiheit ist. Dort zählt bereits der Besitz einer Bibel als todeswürdiges Vergehen. Wenn man aus einem Sklavenland, wie Philipinen oder aus ähnlichen Ländern mit einer Mohnsemmel einreist kommt man auch in die Todeszelle, als Deutscher allenfalls in eine mehrtägige Haft und muss dann ausreisen.
    Das Land ist der Ursprung der Salafisten, die dort Wahabiten genannt werden. Allerdings hat sich SA mit der anfänglichen Unterstützung des IS ein Ei gelegt. Der IS hat angekündigt, dass sie die Kaaba zerstören wollen, weil sie deren Anbetung als Götzendienst innerhalb des Islams betrachten. Das kann noch interessant werden.
    Zudem hat der IS unlängst seine Kämpfer aufgefordert, sich mit Ebola anzustecken, um dann bei dichten Menschenmassen sich in die Luft zu sprengen. Das verteilte Blut würde eine unermässliche Seuche verbreiten. Leider sind diese Perversitäten nicht pervers genug, als dass sie nicht gemacht werden würden.

  3. Andrew Says:

    Erst Papst Franziskus, nun Kardinal Schönborn, die sich gegen die Schliessung des saudischen Propaganda-Instituts einsetzen!! Die Menschenrechtslage u. Religionsfreiheit speziel in den arabischen Ländern scheint ihnen nicht übermässig Kopfweh zu bereiten, wenns ums kirchendiplomatische „gute Beziehungen pflegen“ geht?..

  4. Neubauer Says:

    Nicht alle Probleme werden mit Diplomatie gelöst, hier muss man klare Position beziehen!

  5. Peter Stange Says:

    Es war schon ein riesengroßer Fehler, so einen Götzentempel in Österreich zu gestatten. Ein trojanisches Pferd wird man nicht mehr los. Der junge Mann aus Saudi-Arabien hat nur die Wahrheit gesagt: Alle Menschen sind gleich, ganz gleich welcher Religion. Und dafür wird er halt gefoltert. So wie das heutzutage wahrscheinlich auf der Welt nur noch bei einem einzigen „elitären“ Glauben der Fall ist.
    Ich selbst sage auch: Alle Menschen sind gleich. Ich sage aber außerdem: Jeder Glaube ist nicht gleich. Haßsekten wie den Islam sollten alle aufgeklärten Menschen bekämpfen. Dies macht mich nicht zum Rassisten, sondern eher nur zum aufgeklärten und selbstbestimmten Menschen. Ein Besserwisser will ich gar nicht sein, dass können ruhig die Jünger dieser einen Haßsekte, welche derzeit die Welt in Atem hält, ausfüllen.


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