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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christen in der Türkei: nur noch 0,2% 15. Januar 2015

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 19:42

Hagia Sophia

 

Die heutige Türkei zählt zu den wichtigsten Regionen des frühen Christentums. Noch bis ins 20. Jahrhundert stellten die Christen im Kernland des damaligen Osmanischen Reiches eine bedeutende Minderheit von etwa 30% der Bevölkerung.

Bis heute sank ihre Zahl auf geschätzt nur noch etwa 100.000 bis 150.000.

Bei rund 75 Millionen Bürgern insgesamt, die zu über 99% Muslime sind, ist das ein Anteil von circa 0,2%.

 

Ursachen für den drastischen Rückgang des Christentums sind unter anderem die Massenmorde an den Armeniern während des Ersten Weltkriegs, der griechisch-türkische Bevölkerungsaustausch im Zuge des Vertrags von Lausanne 1923 und eine für Christen über Jahrzehnte ungünstige Religionspolitik. Die Griechisch-Orthodoxen, neben den Armeniern und den Juden die einzige offiziell anerkannte nicht-muslimische Religionsgemeinschaft der Türkei, sind in den vergangenen vier Jahrzehnten allein in Istanbul von 85.000 auf etwa 2.000 geschrumpft. Die stärkste christliche Gruppe stellen nach wie vor die Armenier mit 50.000 bis 60.000. Manche Kirchenvertreter gehen allerdings zusätzlich von Zehntausenden sogenannter Krypto-Armenier aus, die ihr Christentum nicht öffentlich leben. Das Päpstliche Jahrbuch verzeichnet für die Türkei rund 53.000 Katholiken, wobei die römisch-katholischen Christen zumeist zugereiste Ausländer sind.

 

 

Das Prinzip des Laizismus in der türkischen Verfassung sieht eine strikte Trennung zwischen Religion und Staat sowie Religions- und Kultfreiheit vor. In der Praxis kontrolliert jedoch eine staatliche Behörde für Religiöse Angelegenheiten alle Aktivitäten, die mit dem Islam in Verbindung stehen. Unter der Regierung des heutigen Staatspräsidenten Erdogan hat sich die Lage der Christen in einigen Punkten verbessert; die christlichen Kirchen werden jedoch weiterhin nicht als juristische Person anerkannt.

{Quelle: http://www.rp-online.de/panorama/ausland/tuerkei-anteil-der-christen-nur-noch-bei-02-prozent-aid-1.4798197}

 

 

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Davutoglu: Pegida ist wie IS

 

Es reicht anscheinend nicht, dass die Bürgerbewegung PEGIDA schon von nahezu allen deutschen Politikern und Medien verunglimpft wird. Nun meint auch das türkische Großmaul Davutoglu, seines Zeichens Ministerpräsident der Türkei, mithin sicher ein lupenreiner Demokrat, in einem Interview mit der „FAZ“ die PEGIDA auf eine Stufe mit den mohammedanischen Mörderbanden des IS stellen zu müssen: [mehr]

 

 

 

 

Charlie Hebdo 1/14

Türkei sperrt Seiten, die neues «Charlie Hebdo» zeigen

 

2 Responses to “Christen in der Türkei: nur noch 0,2%”

  1. Johannes Says:

    Der im Januar 2008 verstorbene hoch angesehene und wegen seiner intellektuellen Brillanz gefürchtete griechische Patriarch Erzbischof Christodoulos stellte einige Monate vor seinem Tode bei einer Konferenz über den Islam fest: Der Dialog zwischen Islam und Christentum sei nur sinnvoll, wenn sich niemand zu dem Irrtum versteige, dass Juden und Christen einerseits und Muslime andererseits über denselben Gott sprächen. Muslime forderten für sich Rechte ein, wo sie in der Minderheit sind, gewährten diese aber nicht, wo sie die Mehrheit stellen: „Das moderne Kolosseum, also der wichtigste Ort des Märtyrertums und Opfers der Christen, sind heute leider die islamischen Länder.“ Er kritisierte den Trend, Geschichte umzuschreiben, in der die islamische Welt als Bastion religiöser Freiheit und Toleranz erscheine. Diese „Geschichtswäscherei“ vermittle eine angebliche Toleranz des Islam. Allein im ottomanischen Reich wurden 6000 griechische Geistliche, etwa 100 Bischöfe und elf Patriarchen ermordet.
    Gewiss hätten auch Muslime unter Christen gelitten, doch es gebe einen Unterschied: Wenn christliche Herrscher ihre Untertanen unterdrücken, ob Muslime oder Christen, so können sie nicht gleichzeitig auch die Gebote des Glaubens einhalten, „wohingegen Muslime unterdrücken und vernichten, während sie den Koran, die Scharia beschwören. Dies ist so, weil es im Islam keinen Unterschied gibt zwischen Caesars Königreich und Gottes Königreich“ (FAZ v. 29.1.2008).

  2. Johannes Says:

    Die Islamisierung erfolgt gemäß Koran und dem Vorbild des Propheten in drei Stufen:

    1. Predigt von Toleranz und Frieden in Zeiten der Schwäche als Minderheit.

    2. Abwehr der „Ungläubigen“ und ihrer Einflüsse verbunden mit immer neuen

    Forderungen an die Mehrheitsgesellschaft.

    3. Schließlich der Kampf gegen die „Ungläubigen“, die entweder auch Muslime werden

    müssen oder aber als tributpflichtige Bürger zweiter Klasse (Dhimmis) bestenfalls

    geduldet sind. Einführung der Schari´a.

    Diese Etappen der Islamisierung sind gut nachzuverfolgen in der Geschichte der einst christlichen Türkei.


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