kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ich bin NICHT „Charlie“ 12. Januar 2015

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 20:54

dn

„Je suis Charlie“, tönt es durch Frankreich und halb Europa. Eine Massenhysterie? Oder nur ein Eindruck, den uns die Medien vermitteln?

 

 An einem echten Trauermarsch bzw. an einer Solidaritätskundgebung für die Verletzten und Hinterbliebenen hätte ich vielleicht auch teilgenommen. Auch mir tun die Opfer der Terroranschläge von Paris leid. Aber identifizieren kann ich mich mit den Redakteuren und Karikaturisten von „CHARLIE HEBDO“ nicht. Als ich die Karikatur sah, mit dem das zentrale christliche Glaubensgeheimnis der Menschwerdung Gottes verhöhnt wird, ist mir spontan der Satz aus der Heiligen Schrift eingefallen: „Gott lässt seiner nicht spotten„. Ich wünsche diesen Spöttern ganz sicher nicht die ewige Verdammnis. Darüber entscheidet Gott allein.  Aber identifizieren: NEIN!

 

 

 

Warum marschieren Europas Politiker gegen den Terrorismus?

Ist das wieder einmal ein Indiz für die Verblödung unserer Gesellschaft?

Wenn die Politik wirklich ernsthaft den Terror bekämpfen will, muss man zuerst der Wirklichkeit ins Auge sehen.

Wie steht es denn mit der Meinungs- und Religionsfreiheit in den säkularen islamischen Staaten wie Ägypten, Türkei oder Pakistan?

Und wer hofiert Saudi-Arabien?

Wie geht es den Christen in diesen Staaten?

Sind die Muslime nicht etwa nur so lange friedlich, so lange sie in der Minderheit sind?

 

 

 

 

 

Und für welche Art Meinungsfreiheit marschieren Europas Politiker?

 

Die sogenannten Anti-Diskriminierungs-Richtlinien der EU sind doch nichts anderes als eine massive Einschränkung der Meinungsfreiheit. Wieder einmal die schon üblich gewordenen Verlogenheit und Heuchelei.

 

 

 In der „Kronen-Zeitung“ vom 11. Jänner 2015 schreibt der Caritasdirektor Michael Landau in seinem Kommentar „Was uns jetzt allen heilig sein sollte“, dass die Schüsse von Paris „mitten in unser aller Herz“ getroffen hätten. Getroffen worden seien Werte wie Mitmenschlichkeit, Toleranz und Nächstenliebe. Genau diese Werte kann ich aber den Satirikern von „Charlie Hebdo“ nicht zugestehen, so wie sie ihren Spott mit gläubigen Menschen getrieben haben. Man kann der Ansicht sein, dass auch gröbste Gotteslästerungen im Sinn der Meinungsfreiheit zulässig sein sollen. Und ganz sicher haben die Leute von „Charlie Hebdo“ kein todeswürdiges Verbrechen begangen, aber ihnen „Mitmenschlichkeit, Toleranz und Nächstenliebe“ zuzugestehen, ist grotesk.

Oder etwa nicht, Hochwürden Landau?

 

 

Ich persönlich habe allen Grund, für Meinungsfreiheit einzutreten, bin ich doch Opfer der dieses Grundrecht mit Füßen tretenden österreichischen Justiz. Bereits vor einem Jahr habe ich unter der Rubrik „Ohne Meinungsfreiheit kein Rechtsstaat“ unter http://www.provita.at meinen Strafakt öffentlich zugänglich gemacht. Das mir zum Vorwurf gemachte Verhetzungsdelikt bestand darin, dass ich wahrheitsgemäß über den tibetischen Buddhismus berichtet habe. Und das hat deshalb Anstoß erregt, weil einerseits die buddhistische Lobby kein Interesse an einer solchen Offenlegung hat und andererseits die von mir unterstützten Aktivitäten zur Verhinderung eines überdimensionierten Missionszentrums Erfolg hatten.

 

 

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 Wenn es um die Meinungsfreiheit geht, sollte vor der eigenen Tür gekehrt und bei uns die rechtsstaatliche Ordnung hergestellt werden. Ich denke dabei auch an den Stalking-Strafprozess gegen Mitarbeiter von HLI-Österreich in Graz, wo die Justiz eine Geschichte frei erfunden hat, um Lebensschützer zu Kriminellen machen zu können. Nicht einmal das angebliche Stalking-Opfer konnte diese Geschichte bestätigen. Alles nachzulesen unter http://www.provita.at im Pro Vita-Heft 1/2012.

Oder denken wir an die Verurteilung wegen Herabwürdigung religiöser Lehren, weil es bei uns jemand gewagt hat, die Tatsache anzusprechen, dass der „Prophet“ Mohammed eine Neunjährige in sein Bett genommen hat.

 

 

 

Michael Landau nennt Frankreich die „Wiege der Aufklärung“ und dazu die Werte „Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit (sic!)“. Weiß er nicht, dass es „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit – oder der Tod“ geheißen hat und dass unter dieser Parole eine Unzahl christlicher Märtyrer ihr Leben lassen mußte? Weiß er nicht, dass unter derselben Parole der erste Völkermord der Geschichte an papst- und königstreuen Franzosen in der Vendée verübt wurde? Im Koran muß Michael Landau noch nie gelesen haben, sonst könnte er ihn nicht ein Buch der Liebe nennen.

 

Oder sagt er etwa bewusst die Unwahrheit?

Und wenn ja, warum?

 

 

 Und Hochwürden betätigt sich auch gleich als Muster-Demagoge ( und Gegner der freien Meinungsäußerung), wenn er prophylaktisch gegen PEGIDA anschreibt und von einer „vermeintlichen“ Islamisierung des Westens spricht. Kennt er die Geburtenstatistik nicht oder ignoriert er sie bewusst? Kann es sein, dass es einem katholischen Priester gleichgültig ist, wenn das Christentum aus Europa verschwindet? Von der unterschiedlichen Behandlung von Straftätern je nachdem, ob es sich um Zugewanderte oder Einheimische handelt, muss er nicht unbedingt wissen. Aber reine Demagogie ist es, von syrischen Kriegsflüchtlingen (also echten Flüchtlingen) zu sprechen und so zu tun, als gäbe es keine Einwanderer, die keine Flüchtlinge sind. Reine Demagogie ist die Unterstellung, es wären Demonstrationen zu erwarten mit dem Ziel, echten Flüchtlingen die Hilfe zu verweigern.

 

 

 Die Ausführungen des katholischen Priesters und Caritas-Direktors Michael Landau in seinem „Krone“-Kommentar sind ein Musterbeispiel für die herrschende Verwirrung  und für mangelnde Wahrhaftigkeit – eine adäquate Überleitung zum Hochfest der Heuchelei, welches am 11. Jänner 2015 nachmittags am Wiener Ballhausplatz stattgefunden hat.

 Das, wofür Michael Landau steht und womit er sich mit der herrschenden Kaste in voller Übereinstimmung befindet, dient weder dem demokratischen Rechtsstaat noch der Terrorbekämpfung. Und weil ich für echte Meinungsfreiheit und gegen jede Art von Demagogie (also Volksverführung) bin, deshalb sage ich:

Je ne suis pas Charlie!

 

Mit herzlichen Grüßen
Dr. Alfons Adam

 

4 Responses to “Ich bin NICHT „Charlie“”

  1. storchenei Says:

    Viele Bürger haben festgestellt, dass die Kirche und die Berliner Stadtväter nicht „heller“ sind, als Frau Merkel. Um dies noch zu untermauern legen sie die Lichtschalter auf Aus, um ihre impertinenten Unzulänglichkeiten und Intoleranz nicht sehen zu müssen. Macht alle Lichter aus, so müssen wir Eure verlogenen Köpfe nicht mehr sehen und die nicht abgeschobenen ausländischen Verbrecher und Scheinasylanten, dürfen dann mit Unterstützung der „Anständigen“ auf friedlich demonstrierende Bürger ungeniert, fast mit staatlichen Einvernehmen eindreschen. Jetzt wissen wir auch, warum die Polizei ausgedünnt wird. Das Sparen auf Kosten der Sicherheit kann als Gewollt eingestuft werden, um die „Anständigen“ bei ihrer Hatz auf verängstigte Bürger zu „unterstützen“. Sind wir wirklich schon so weit, dass nur noch Bürgerwehren dem gemeinen Fußvolk beistehen können? Der Staat hat das Gewaltmonopol an die „Anständigen“ abgegeben und die Folgen dürfen in naher Zukunft als katastrophal eingestuft werden. Die personalgebeutelte Polizei kann nicht überall sein und auch die werden sich fragen müssen, für wen oder was lohnt es sich, das Unrecht zu verteidigen. Die Polizei wird an allen Enden und Ecken im Stich gelassen. Zusätzliche Schichten, gewaltbereite Islamisten und organisiertes Verbrechen, skandalöse Richtersprüche und weisungsgebundene Staatsanwälte, machen die gefährliche Arbeit der Polizei zu einem permanenten Hürdenlauf. Der Dank des Vaterlandes läuft ihnen in der Folge ewig nach und der Lackierte ist wie immer der kleine Mann.
    „Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“ – Bertolt Brecht

  2. te'oma Says:

    Es gab auch einmal andere Politiker in Deutschland !

    Flugzeugentführung in Mogadischu

    Erinnern Sie sich noch an die Entführung des Flugzeuges “Landshut” im Oktober 1977 nach Mogadischu in Somalia (ja, damals gab es auch schon die Bedrohung durch islamische Terroristen). In der damaligen Notlage hat der deutsche Bundespräsident Walter Scheel das deutsche Volk dazu aufgerufen zu beten. Nebenbei: “Man fragte sie (gemeint sind die befreiten Geiseln; Anm. von mir), was sie denn in der Zeit der schrecklichen Gefangenschaft im Flugzeug am meisten getan hätten. Die Antwort war klar und deutlich. Die meisten der Passagiere sagten, daß sie innerlich zu Gott geschrien und gebetet hätten.” (aus “Fundamente des Glauben” von Wolfgang Wegert, Seite 58; Hamburg, 2000)

    Deutscher Bundespräsident rief die Bevölkerung zum Gebet auf: “Übrigens erinnere ich mich” — schreibt Wolfgang Wegert in seinem og. Buch auf Seite 58) — “bei dieser Geschichte mit großer Freude, daß der damalige Bundespräsident Walter Scheel unser ganzes Volk aufgerufen hatte, in dieser verzweifelten Lage doch zu beten. Ich bin fest davon überzeugt, daß Millionen Menschen gebetet haben und daß da der Grund für das gute Ende dieses Verbrechens war. Denn es ist und bleibt wahr: Gott lebt und erhört Gebet!”

  3. te'oma Says:

    Und so sieht gelebter Islam ,Korantreu ,in einem islamischen Land aus !

    http://www.lightwish.de/articles/christenverfolgung

  4. te'oma Says:

    http://www.heute.de/charlie-hebdo-mit-neuem-mohammed-titel-neue-drohungen-36725224.html

    Auch die Schmierfinken ,bei Charlie, haben nichts gelernt ! Es kann doch nicht seinen ,das ein
    paar Idioten ,die Welt in Aufruhr versetzen dürfen.


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