kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Rund 12.000 Menschen bei Kundgebung am Wiener Ballhausplatz 11. Januar 2015

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 21:48

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Bundesregierung und Glaubensgemeinschaften luden zu Gedenkveranstaltung – Burgtheater-Schauspieler verlasen Erklärung der Bundesregierung.

 

 

 

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Musikalisch wurde die Veranstaltung vom Chor der Wiener Staatsoper umrahmt

 

 

 

Über 10.000 Menschen haben am Sonntag in Wien im Rahmen der Gedenkveranstaltung „Gemeinsam gegen den Terror“ der Opfer der Terrorattacken in Paris gedacht. Die Kundgebung fand auf Initiative der Bundesregierung zusammen mit Vertretern aller Glaubensgemeinschaften statt.

 

Die größte Kundgebung des Landes gegen den islamistischen Terror fand am Nachmittag auf dem Wiener Ballhausplatz statt. In Anwesenheit von vielen Politiker und Würdenträgern, allen voran Bundespräsident Heinz Fischer, Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP), verlasen Elisabeth Orth und Peter Matic (Video links) vom Burgtheater-Ensemble eine Erklärung der heimischen Regierung: Man danke allen anerkannten Religionsgemeinschaften, dass sie an der Kundgebung mitwirken, hieß es vor rund 12.000 Teilnehmern.

 

 

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„Es lebe die Solidarität“!

 

 

„Unsere Antwort auf die feigen Attentate in Frankreich lautet: Unsere Demokratie, unsere Freiheit kann man nicht auslöschen! Es lebe die Solidarität in unserem Europa!“ Kardinal Christoph Schönborn bezeichnete die Initiative „Gemeinsam gegen Terror“ als Dauerauftrag für Politik, Kirchen, Religionen und die Gesellschaft: „Gewalt im Namen Gottes ist für Gläubige gleich welcher Religion die größte Blasphemie“. Anwesend waren auch Mitglieder der Bundesregierung sowie der dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer (FPÖ). Außerdem nahmen Vertreter aller Nationalratsparteien, mehrere Landeshauptleute, die Sozialpartner und Vertreter der Zivilgesellschaft teil.

Ebenfalls anwesend waren die höchsten Vertreter sämtlicher Religionsgemeinschaften. Neben Kardinal Christoph Schönborn von der katholischen Kirche waren dies Bischof Michael Bünker von der evangelischen Kirche, Fuat Sanac, Präsident der islamischen Glaubensgemeinschaft, Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Riza Sari von der Islamisch Alevitischen Glaubensgemeinschaft, ÖBR-Präsident Gerhard Weißgrab, Bischof Emanuel Aydin von der syrisch-orthodoxen Gemeinde in Österreich und Vertreter der Freikirchen, der griechisch-orientalischen Kirche, der Mormonen und der koptisch-orthodoxen Kirche.

 

 

Gedenkfeier für Terror-Opfer: 12.000 am Wiener Ballhausplatz

 

 

 

 

Mahnwache vor französischer Botschaft

 

Vor der Botschaft in Wien kamen rund 3.000 Personen zu einer Mahnwache zusammen. „Ich bin Franzose, aber das hier ist nicht nur für Frankreich und für die Demokratie, sondern gegen Terror und Angst auf der ganzen Welt“, erklärte Nathan de Arriba-Sellier, Veranstalter der Mahnwache am Wiener Schwarzenbergplatz. Die Demonstranten drückten ihre Anteilnahme mit Plakaten mit der Aufschrift „Je suis Charlie“, unterschiedliche Ausgaben des Satiremagazins, Bildern einer erhobenen Faust, die einen Stift umklammert und hochgehaltenen Bleistiften aus.

Der französische Botschafter kam gemeinsam mit den 3.000 Teilnehmern der Mahnwache vor der französischen Botschaft zu Fuß zum Ballhausplatz. Wie viele Beamte im Einsatz waren, wurde nicht bekannt gegeben. Es seien jedenfalls ausreichend Beamte vor Ort gewesen, um die Sicherheit der Teilnehmer zu garantieren, so ein Polizeisprecher.

 

 

 

Tausende gegen den Terror

Gedenkstunde am Wiener Ballhausplatz

 

 

 

 

Keine Zwischenfälle

 

Die Veranstaltung verlief friedlich und ohne Zwischenfälle. Fahnen und Spruchbänder mit politischen Botschaften waren bis auf wenige Ausnahmen nicht zu sehen. Stattdessen hielten zahlreiche Menschen Ausdrucke mit der Aufschrift „Je suis Charlie“. Während der Gedenkveranstaltung wurden die Fahnen am Bundeskanzleramt, auf der Hofburg und am Parlament auf Halbmast gesetzt.

Auch in Linz kamen zahlreiche Menschen zu einem Schweigemarsch zusammen. Der Schriftzug „Je suis Charlie“ fand sich auf zahlreichen weißen Ballons, die am Linzer Hauptplatz in den Himmel stiegen. Die französische Gemeinschaft in der oberösterreichischen Landeshauptstadt hatte den von einem Großaufgebot der Polizei begleiteten Schweigemarsch organisiert.

{Quelle: http://derstandard.at/2000010247462/Mehr-als-10000-bei-Gedenken-am-Ballhausplatz}

 

2 Responses to “Rund 12.000 Menschen bei Kundgebung am Wiener Ballhausplatz”

  1. Andrew Says:

    man liest von genau EINEM offiziellen islamischen Glaubensvertreter, und ich vermute, auch unter den tausenden Teilnehmern wird man eher wenig Kopf- u. Pali-Tücher gesehen haben?
    – geradezu schizophrän ist die Tatsache, das wir einerseits von Medien, Politikern u. Kirchenobrigkeiten nahezu täglich aufgefordert werden, uns mit Koran u. Islam gründlich zu beschäftigen, um (angebliche) Vorurteile abzubauen – andererseits scheint „man“ schiere Panik von gleicher Seite zu haben, dass die Bürger diesem Aufruf folgen und tatsächlich zu einem eigenen, unerwünschten Urteil gelangen könnten :
    wenn selbst die deutsche Kanzlerin anmahnt, jetzt bloß keine Islam-Debatten vom Zaun zu brechen, die europäischen Führungs-Eliten in Paris und anderswo eine Solidaritäts-Show zur Beruhigung der Massen inszenieren, die Medien/Politik täglich panisch-stereotyp auf zwei dutzend-tausend Islamisierungsgegner eindreschen, wohl wissend, das gerade die Islamgegner in der Regel beste Kenntnisse des Korans/Islams haben, kann man nur schlussfolgern, dass die größte Sorge offenbar darin besteht, das aus „Insider-Wissen“ ein „Mainstream-Wissen“ werden könnte?! Genau das fürchtet die islamische Welt-Umma am allermeisten, mehr noch als jeden Krieg mir den irrgläubigen u. agnostischen Kuffar – das die Welt dem Islam auf den Grund geht, ihn ganz „wissenschaftlich“ ent-deckt!!

  2. Rumstehen und betroffen gucken nütz gar nichts. Es müssen endlich die nakten Fakten über diese „Religion“ auf den Tisch und dann muss (Prof. Dr. Schachtschneider hat hier die nötige Vorarbeit bereits geleistet) die Religionsprivilegien aberkannt werden und dem ganzen Treiben systematisch und rigoros ein Ende gesetzt werden. Als erstes braucht Österreich mal einen echten Regierungswechsel ohne wenn und aber und Wien allerschnellsten einen Bürgermeister, der Herr der Lage wird: H.C. Strache und Team.


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