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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

40 Jahre „Fristenlösung“ in Österreich 10. Januar 2015

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 10:44

40 Jahre Fristenlösung
Weltweit werden jährlich ca. 46 Millionen ungeborene Kinder im Mutterleib getötet, davon 8 Millionen in Europa.

 

In beinahe allen europäischen Staaten wird dieser Suizid der eigenen Völker praktiziert und auch noch als Menschenrecht gefeiert. In den meisten Staaten wird aber insofern zumindest theoretisch am Lebensschutz für die ungeborenen Kinder festgehalten, als irgendwelche sozialen oder gesundheitlichen Probleme als Vorwand herangezogen werden, dieses straffreie Töten von Menschen zu erlauben. Meist ist auch noch eine Pflichtberatung gesetzlich vorgesehen wie in Deutschland, wo das Verfassungsgericht sogar daran festhält, dass das ungeborene Kind ab der Empfängnis von Gesetzes wegen zu schützen ist.

 

 

Wenn diese Grundsätze auch kaum praktische Bedeutung haben, so ist doch wenigstens noch ein  Rest von Unrechtsbewusstsein vorhanden, während bei der österreichischen „Fristenlösung“ eine solche innerhalb der 3-Monate-Frist gänzlich beseitigt wurde, weil nach der in Österreich geltenden gesetzlichen Regelung jede Art von Begründung innerhalb dieser Frist überflüssig ist. Solche Alibi-Begründungen gibt es allerdings, wenn eine Frau bis zur Geburt straffrei abtreiben will. Da genügt z.B. der Verdacht, es könnten Mutter oder Kind einen gesundheitlichen Schaden davontragen oder das Kind könnte behindert sein.

 

Die Befürworter dieser „ Fristenlösung“ finden es geschmacklos und empörend, wenn Parallelen zur national-sozialistischen „Endlösung“ gezogen werden, obwohl die Vergleichbarkeit auf der Hand liegt. Hier wie dort wurde bzw. wird eine Gruppe von Menschen rechtlos gestellt, sodass deren Angehörige problemlos getötet werden können. Und es lässt sich nachweisen, dass die Kinder im Mutterleib Angst vor den Instrumenten des Abtreibers empfinden  und ihr Zerfetztwerden  bewusst erleben.

 

 

Dieses verabscheuungswürdige Verbrechen der Abtreibung hat der österreichische Nationalrat vor 40 Jahren mit einer denkbar knappen Mehrheit legalisiert. Und obwohl damals Politiker von ÖVP und FPÖ eine Änderung dieses Gesetzes versprochen haben für den Fall, dass sich die Mehrheitsverhältnisse im Parlament ändern, hält heute die gesamte politische Kaste daran fest.
Es ist ein Gebot der Stunde, dieses Unrecht und diese Ungeheuerlichkeit aufzuzeigen. Es muss noch Menschen geben, die sich ihrer Verantwortung vor Gott und der Geschichte bewusst sind und sich nicht scheuen, ihr Staatsbürgerrecht auf Versammlungsfreiheit auch auszuüben. 

 

Allen, denen es in der Seele weh tut, dass allein in Österreich täglich hunderte Kinder bei lebendigem Leib zerfetzt werden, sind aufgerufen zur Teilnahme an der von der „Jugend für das Leben“ initiierten Kundgebung am

 

FREITAG dem 23. JANUAR 2015 in Wien
14.30 Uhr: Versammlung in Wien 1., Fleischmarkt (Kreuzung Laurenzerberg)
14.45 Uhr: Marsch zum Parlament
15.15 Uhr: Kundgebung vor dem Parlamentsgebäude

 

Von Dr. Alfons Adam – Rechtsanwalt und Bundesobmann des Vereins „PRO VITA – Bewegung für Menschenrecht auf Leben“.

 

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