kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

23 Kopten in Libyen entführt – 10 gelang es die Flucht 5. Januar 2015

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 11:29

Das ist das Christentum und so erziehen wir unsere Kinder in der koptischen Kirche – Karla und Carol, die überlebenden Töchter dieses Massaker: „Papa, Mama und Kathrin sind im Himmel bei Christus. Wir vergeben den Mördern und beten für sie, dass Christus ihnen ihre Sünden vergibt„!

 

أسر المسيحيين المختطفين بليبيا – 10 من أبنائنا نجحوا فى الفرار

Familien der in Libyen entführten Kopten bestätigen, dass 10 ihrer Angehörigen es die Flucht gelungen ist. Weitere 13 Kopten befinden sich unter der Gewalt der islamischen Terroristen.

Badr Abd El-Atti, Sprecher des ägyptischen Außenministeriums, sagt: „Nur ein Kleiner Teil wird von der libyschen Regierung beherrscht. Viele Teile stehen unter Kontrollen der islamischen Milizen. Wir können keine Delegation hinschicken, weil es überaus gefährlich ist. Darum warnen wir alle Ägypter vor der Hinreise und bitten alle Ägypter, Libyen schleunigst zu verlassen“.

 

 

Die islamischen Terroristen erschossen Kathrin, weil sie ablehnte, das Kopftuch zu tragen!

 

 

23 koptische Christen sind am vergangenen 30. Dezember in der Nähe der Stadt Sirte entführt worden. Wie die kirchliche Agentur Fides meldet, sollen die bewaffneten Entführer dem islamistischen Netzwerk Ansar Al-Sharia angehören. Die Kopten waren auf dem Weg in ihre Heimatstadt Samalut bei Minya/Ägypten. Nach Angaben der Agentur soll die Freilassung einiger islamistischer Gefangener erpresst wordem. Kurz vor der Entführung war in Libyen ein christlicher Arzt und seine Familie brutal ermordet worden. Seit dem Krieg alliierter Streitkräfte gegen das Regime Ghaddafis versinkt das Land im Chaos. Rivalisierende islamistische Gruppen kämpfen um die Vormacht in dem Land.

 

 

Koptischer Arzt Magdy Sobhy in Libyen

Die islamischen Terroristen erschossen den koptischen Arzt und dessen Frau vor den Augen der Kinder

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Recht herzlichen bitteren und bösen Dank an die westlichen Alliierten, die den islamischen Milizen, die dieses Land jetzt in Schutt und Asche legen, immer bedacht auf ihre eigene kleinkarierte Machtposition, geholfen haben, solche Terroranschläge gegen unsere Glaubensgeschwister durchführen zu können.

 

Immerhin war unter Gaddafi ein gewisses christliches Leben – wenn auch stark eingeschränkt – möglich

https://koptisch.wordpress.com/2010/05/29/christenverfolgung-in-libyen/

Jetzt ist es dort für Christen genauso aussichtslos wie in Syrien und Irak. Christengemeinden und deren Lebensmittelpunkt, die Kirchen werden jetzt geschleift, Menschen bestenfalls vertrieben, schlechtestenfalls getötet.

Wieder ist ein islamistisches Netzwerk Ansar Al-Sharia vermutlich an diesem Verbrechen aus Glaubensgründen verantwortlich. Wie kürzlich ausgeführt, dürfen solche Gewalttäter ja nicht aus der edlen Gemeinschaft des Muslime ausgeschlossen werden, was einer Legitimiation ihrer Handlungen gleichkommt.

 

Wie lange sollen Kopten, sollen Christen, sollen Minderheiten im islamischen Machtbereich diese Torturen noch ertragen müssen. Die westliche Gemeinschaft schläft den Schlaf des Ungerechten und wir eines Tages sehr unsanft geweckt werden. Aber die Elite schläft weiter.

https://www.opendoors.de/verfolgung/laenderprofile/libyen/

 

 

Im Eingangstext zu diesem Länderprofil heißt es: Auf dem Weltverfolgungsindex 2014 hat Libyen 71 Punkte. Das sind 11 Punkte mehr als 2013 und liegt damit auf Platz 13. Die Lage der Christen war bereits zuvor extrem schwierig und hat sich nun weiter verschlechtert, so dass Libyen innerhalb von Nordafrika den schlechtesten Platz einnimmt. In einem Umfeld von Anarchie und fehlender Rechtsstaatlichkeit werden die Christen – einheimische wie auch Ausländer – zwischen fanatischen religiösen Gruppen und kriminellen Banden zerrieben.

 

Aber nicht nur das. Die politische Großwetterlage hat sich nach dem Sturz Gaddafis wesentlich verschlechtert. Immer wieder fallen libysche Terrorgruppen in die Nachbarstaaten Ägypten und Algerien/Tunesien ein. Die Sicherung der Grenzen ist bei der geografischen Länge nicht möglich. Zeitungsartikel sprechen schon von einer Intervention Ägyptens und Algeriens in Libyen aus reinen Sicherheitsgründen.

 

 

 

Attacken libyscher Islamisten:

Ägypten und Algerien bleibt nur Intervention

 

 

Es scheint so, als ob der Westen den gesamten Nahen Osten und Nordafrika zusammen mit den typischen Terrorfinanziers aus Saudi Arabien ins Chaos stürzen wollten.

 

Auszubaden haben dies Christen in Libyen wie diese bedauernswerten Glaubensgeschwister des oben veröffentlichten Artikels und auch in den Nachbarländern, wenn diesmal libysche Allahgläubige mal wieder Schandtaten im Namen ihres Gottes der Umma aufbürden, die diese offensichtlich nur zu gern in ihre Geschichtsannalen eingehen lässt, um den Sieg des Islams zu feiern. Jedes islamische Verbrechen im Namen Allahs wird als Schreckenstat, welche in die Herzen der Ungläubigen geworfen wird, gefeiert. Und der Westen macht mit. Das ist noch erschreckender.

 

 

Wir wissen nichts Näheres darüber. Aber wollen wir nicht aufhören zu beten:

Im Namen des HEILIGEN GEISTES, des VATERS und des SOHNES,

wir bitten DICH in aller Demut und mit all unserer kleinen Kraft

um die Hilfe zur Befreiung unserer Glaubensgeschwister.

Wir bitten DICH, sorge DU dafür, dass die Entführer sie wenigstens menschenwürdig behandeln.

GIB den Familienangehörigen Kraft, diese Gefühlstorturen durchzustehen und

GIB ihnen den Mut zu glauben, dass diese Entführung gut für die Opfer ausgehen wird.

GIB ihnen aber auch die Kraft, DIR weiterhin vertrauen und an DICH glauben zu können,

wenn sie für CHRISTUS werden sterben müssen.

SCHENKE  den Familienangehörigen Menschen, die ihnen

liebevoll und in ermutigender Weise beistehen.

Schick DEINE Engel als Helfer für die Opfer aus, dass sie DEINE Gegenwart spüren dürfen.

Darum bitten wir DICH durch JESUS CHRISTUS, unseren BRUDER und HERRN,

der mit DIR lebt und herrscht in Ewigkeit

Amen.

 

6 Responses to “23 Kopten in Libyen entführt – 10 gelang es die Flucht”

  1. Ibrahim Says:

    Bitte Betet für die Koptischen Christen!

    In Ägypten und überall mit dieser Hymne!

  2. Ibrahim Says:

    Koptisch-orthodoxe Christliche Gesänge!

    Aus Ägypten!

  3. Ibrahim Says:

    Hier die Gesänge aus Ägypten!

  4. Ibrahim Says:

    Hier!

  5. Ibrahim Says:

    Kämpfe um Häfen in Libyen – 13 Ägypter in Sirte entführt

    04.01., 12:44 Reuters
    Berlin (Reuters) – In Libyen haben sich Truppen der beiden rivalisierenden Regierungen am Wochenende heftige Gefechte um die Hafenstadt Misrata geliefert sowie um Al-Sider, den größten Ölhafen des Landes.
    Kämpfe um Häfen in Libyen – 13 Ägypter in Sirte entführt
    Erneut hätten seine Kampfjets den Handelshafen von Misrata angegriffen, teilte ein Luftwaffenkommandeur der international anerkannten Regierung unter Ministerpräsident Abdullah al-Thinni mit. Fast vier Jahre nach dem Beginn der Revolution gegen den langjährigen Machthaber Muammar Gaddafi herrscht in Libyen Chaos. Das Land steht vor der Spaltung. In Sirte, Gaddafis Geburtsstadt, wurden 13 Ägypter verschleppt. Es seien koptische Christen, berichtete die staatliche ägyptische Nachrichtenagentur Mena. Zudem töteten Anhänger der radikalislamischen IS-Miliz im Süden Libyens nach Angaben der Al-Thinni-Führung 14 Soldaten.
    In Misrata, das im Westen des Landes liegt, wurde nach Angaben der loyal zu Al-Thinni stehenden Luftwaffe zudem eine Militärakademie getroffen. Auch eine Nachrichtenagentur der Gegenregierung berichtete über die Luftangriffe. Raketen seien in ein Hafengebäude eingeschlagen, mehrere Menschen seien verletzt worden.
    Misrata liegt rund 200 Kilometer östlich der Hauptstadt Tripolis und hat einen großen Hafen sowie eine Freihandelszone. Die Stadt ist mit der Miliz Libysche Morgenröte verbunden, die die Regierung Al-Thinni und das gewählte Parlament aus Tripolis vertrieben hat. Die Al-Thinni-Führung ist nach Tobruk im Nordosten geflohen.
    Einheiten, die loyal zu Al-Thinni stehen, haben zudem rivalisierende Truppen angegriffen, die vor drei Wochen versucht hatten, den Ölhafen Al-Sider im Osten Libyens zu übernehmen. Ein Sprecher der Al-Thinni-Truppen sagte, die Soldaten seien gegen Kämpfer vorgegangen, die Stellungen in Ben Dschawad, rund 40 Kilometer westlich des Hafens, hielten. Al-Sider und der benachbarte Ölhafen Ras Lanuf sind seit Beginn der Kämpfe geschlossen.
    Ziel von Gewalt waren wiederholt auch ägyptische Kopten in Libyen. Bereits seit vergangener Woche werden sieben Kopten vermisst. Die nun entführten 13 Kopten wurden nach Angaben christlicher Aktivisten von bewaffneten Männern aus einer Wohnanlage für Ausländer in Sirte verschleppt.
    Dass sich im Internet Anhänger der Miliz Islamischer Staat (IS) zur Tötung von Soldaten in Libyen bekannten, nährte die Sorge, die Extremisten, die weite Teile des Iraks und Syriens unter ihrer Kontrolle haben, nun das Machtvakuum in Libyen ausnutzen könnten. Die Al-Thinni-Regierung forderte, die Staatengemeinschaft müsse nun das Waffenembargo lockern, damit sich Libyen besser gegen Extremisten wehren könne.
    Copyright 2015 Thomson Reuters.

  6. Ibrahim Says:

    Polizisten vor koptischer Kirche in Ägypten erschossen

    heute, 14:07 Reuters
    Minja (Reuters) – Kurz vor dem Weihnachtsfest der koptischen Christen in Ägypten sind vor einer Kirche zwei Polizisten erschossen worden.
    Maskierte Männer hätten in der Stadt Minja südlich von Kairo das Feuer eröffnet, berichteten Zeugen am Dienstag. Die Polizisten seien auf der Stelle tot gewesen. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte der amtlichen Zeitung „Al-Ahram“, die Tat sei nicht religiös motiviert und habe nur den Sicherheitskräften gegolten. Sie habe mit den Kopten nichts zu tun.
    Die koptischen Christen feiern am Mittwoch ihr Weihnachtsfest. Die Sicherheitsvorkehrungen vor den Kirchen wurden deshalb verschärft. Rund zehn Prozent der 85 Millionen Ägypter sind Kopten. Über Jahrhunderte lebte die Gemeinde mit der Mehrheit der sunnitischen Muslime weitgehend friedlich zusammen. Nach dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi 2013 wurden aber viele Kirchen in Brand gesetzt. Die Muslimbrüder erklärten damals, sie hätten mit den Übergriffen nichts zu tun. Nach ihrer Darstellung nutzte die Armee die Situation aus, um gegen die Muslimbrüder vorzugehen.
    Copyright 2015 Thomson Reuters.


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