kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Interview mit Adonis 28. Dezember 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 14:43

Untergang des Morgenlands: „Das ist alles nur Theater“!

 

 

Adonis ist der bedeutendste Dichter der arabischen Welt. Beim Gespräch über den Niedergang der islamischen Kultur rechnet er mit dem Westen ab und sagt: „Das werden Sie nicht drucken“.

Von wegen!

{Weiterlesen: http://www.zeit.de/2014/51/adonis-dichter-syrien-arabische-laender}

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Ein äußerst lesenswertes Interview: Herr Adonis scheint Atheist zu sein und wir gönnen ihm dieses Recht. Wir können diesem Herrn in Vielem folgen, aber folgende Aussagen bedürfen des Kommentars.

 

 

1. Aussage:

ZEIT: In Deutschland demonstrieren im Augenblick Tausende gegen eine „Islamisierung des Abendlandes“. Muss man sich vor dem Islam fürchten, ist er an sich intolerant?

Adonis: Ja, aber das gilt für alle Monotheismen, den jüdischen eingeschlossen. Der Monotheismus überlässt seinem letzten Propheten jeweils die ultimative Wahrheit. Das heißt: Am Ende hat Gott nichts mehr zu sagen, es gilt nur noch das Wort des Propheten. Und jeder Monotheismus hält seinen Propheten für den einzig legitimen. Das religiöse Denken ist immer ein ausschließendes. Das Anderssein des anderen, die Grundfigur der arabisch-griechischen Philosophie, ist ihm fremd.

Falsch in mehrfacher Hinsicht.

Das Christentum findet in JESUS GOTT und GOTT hat das letzte Wort. JESUS ist vergöttlicht. ER wird angebetet und verherrlicht. In JESUS zeigt GOTT sein wahres Gesicht. Die Anfänge des Christentums waren Verfolgung, Not und Leid, aber sie waren auch Freude, weil JESUS seinen Jüngern die konkrete Hoffnung auf leibhaftige Überwindung des Todes hin zum jenseitigen Leben geschenkt hat, und zwar augenscheinlich und im wahrsten Sinne WUNDERbar. Wir denken, dass dies eine völlig andere Dimension des Glaubens ist, als wie sie der Islam oder das Judentum anbieten können. Wir denken und glauben, dass GOTT selbst sich  in JESUS  leibhaftig charakterlich geoutet hat, wie er wirklich ist, wie er denkt und handelt, nämlich vollkommen im Guten. ER ist nur allmächtig im Guten und ER lässt dem Menschen die Freiheit sich für oder gegen ihn zu entscheiden.

 

 

 

Die Antwort auf den Anwurf des Herrn Adonis:

JESUS ist eben kein Prophet,

sondern GOTT selbst im VATER und dem HEILIGEN GEIST.

 

 

 

Das ist z. B. im Islam anders. Da erlaubt dieser Gott niemandem, sich von ihm zu trennen und das wird dann auch staatlich-scharianisch durch Apostasie- und zum teil Blasphemiegesetze politisch durchgesetzt. Im Judentum ist ebenso die Abkehr vom JHWE möglich. Die Juden haben jedoch wie der Islam auch GOTT als Buch vor sich, während JESUS das lebendige Wort GOTTES ist. Ein jeweils völlig anderes GOTTESVERSTÄNDNIS. Im Judentum und im Islam bleibt Gott verborgen. Ja, er versteckt sich quasi vor den Menschen, um den Nimbus der Allmacht nicht zu verlieren, dem ihm patriarchalisch denkende Männer gegeben haben.  Im Islam tritt er selbst nicht einmal in Beziehung zum Menschen, sondern thront im Verhältnis Gott – Sklave  tyrannisch willkürlich über allen Dingen, sich nicht einmal an eigene Versprechen halten müssend. Er hinterlässt seinen Gläubigen ein Buch, ein Buch, welches auf verschiedene Art und Weise interpretiert werden kann, je nach Lesart und genau das macht dieses Buch so gefährlich, weil dieses Buch die Pforten  des blutigen Kampfes gegen Ungläubige eröffnet für alle Zeiten, die kommen werden.

 

 

 

Der Gott des Judentums ist treuer. ER ist einer, der auch eigene Entscheidungen ändert, weil sie IHM selbst zu grausam erschienen (Sintflut, Neuer Bund).

JHWE ist der GOTT, den wir als VATER ansehen dürfen.

DIESER GOTT zeigt nicht nur Härte, sondern auch Herz.

 

 

 

Während der Gott im AT sich selbst aus menschlicher Sicht einer Evolution unterzieht und durch Hinterfragung der Juden hinsichtlich SEINES Charakters bzw. seines Wesens eine positive Veränderung aus menschlicher Sicht erfährt, bleibt der Gott des Islams in seinen Wesenszügen in denen eines machtbesessenen männlichen Patriarchen stecken bis zum heutigen Tag.

 

 

JESUS jedoch sprengt das menschliche aus menschlichem Denken heraus entstandene oder kreierte unvollkommene Gottesbild, welches sich an der Macht der irdisch Herrschenden mehr oder weniger orientierte,  mit SEINEM Leben und Predigt der Feindesliebe, SEINEM Tod am Kreuz inklusive Vergebungsbitte seiner Feinde und SEINER Auferstehung und Himmelfahrt in Stücke und Scherben.

ER pflanzt ein für allemal die ALLMÄCHTIGE VOLLKOMMENHEIT im GUTEN in den CHARAKTERZUG GOTTES so ein, dass  alle anderen Gottesbilder gegen dieses JESUANISCHE Gottesbild als löcherig, halbwahr, als bemüht und letztlich als fehlerhaft verblassen und im Falle des Islam sogar als antigöttlich bezeichnet werden müssen. JESUS befreit letztlich sogar SEINEN VATER aus der Denksphäre der tyrannischen Allmacht, die seinem Gottesbild im AT – immer aus eingeschränkter Maulwurfsperspektive der menschlichen Sicht gesehen – noch anhaftete. Und SEIN VATER gab im NT öffentlich, wenn auch nur stimmlich, sich hinter einer Wolke versteckend, wie dies auch im AT für ihn üblich und charakteristisch war,  das Bekenntnis, dass JESUS sein SOHN sei und die Menschen IHM folgen sollten. „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.

Auf IHN sollt ihr hören“. Damit gibt der GOTT des AT den Staffelstab sozusagen an sich selbst in JESUS ab. Begleiter JESU ist in allem, was ER tat und lehrte, der HEILIGE GEIST, der schom immer bei JESUS und im VATER war, zu den Menschen aber erst noch gesandt werden musste zu Pfingsten.

Herr Adonis möge uns doch  zeigen, vor welchen Christen man sich nun fürchten muss. Wenn Christen einen Sprengstoffgürtel umschnallen, handeln sie gegen die Weisungen JESU CHRISTI. Schnallen sich Muslime einen um, so gibt es Verse im Koran, die sie dazu ermächtigen und somit die Anweisungen Allahs befolgen, nämlich im Kampf gegen Ungläubige zu sterben.

Wenn Christen Kriege anzetteln, tun sie dies ausdrücklich gegen den Willen CHRISTI.

 

 

 

Zweite Aussage:

ZEIT: Ist diese Rückkehr in eine vorzivilisatorische Epoche ein erklärtes Ziel der Islamisten?

Adonis: Es entspricht der islamischen Zeitauffassung. Für den Islam war der Anfang das Absolute. Mit der Zeit entfernt man sich vom Anfang. Um Fortschritte zu machen, muss man den Anfang wiederholen, das heißt, man muss zurückkehren, um voranzukommen. Für die Muslime ist der absolute Fortschritt die Rückkehr zum Anfang.

 

 

ZEIT: Das Projekt des IS ist also gut verankert in der islamischen Heilsidee.

Adonis: Ganz und gar, obwohl viele Muslime das bestreiten. Aber es war immer so: Der Islam will zurück zum Anfang. Und es gab immer den Kampf um den wahren Islam.

 

 

Diesen Ausspruch Adonis‘ ist leider nur zu wahr. Und genau das will der Westen nicht wahrhaben und unsere rückgratlosen Politdarsteller eben auch nicht. Was aber bedeutet in diesem Zusammenhang: Zurück zum Anfang?

 

 

Zurück zum Anfang heißt hier: Zurück zu Mohammeds Zeiten. Und Mohammeds Zeiten waren Medinazeiten, waren Zeiten der Abrogation des Korans, die die letzten Reste von Friedlichkeit des Korans förmlich in den Kampf gegen Ungläubige absorbierten, sie  waren Unterdrückungszeiten, waren Ausgrenzungszeiten, waren Unterdrückungszeiten und Machtzeiten. Es floss Blut, welches Mohammed und seine Mitkämpfer mit dem Schwert, dem Zeichen des Islams, selbst im Auftrag seines Gottes, seinem Propheten die Hand  führend, von Beginn an verursachten. Diese Anfänge begründen im Islam die Lehre vom Dschihad gegen Nichtmuslime, zu denen natürlich auch Andersmuslime gehören.

 

 

Auch bei dieser Problematik gibt es gravierende Unterschiede zu den Anfängen des Christentums. Diese waren friedlich, zutiefst friedlich, zwar nicht frei von innerchristlichen, weil menschlichen Konflikten, aber immer im Namen unseres HERRN JESUS CHRISTUS friedlich. JESUS hat nicht einmal das Schwert ergriffen, um seine Jünger in den Kampf ziehen zu lassen. Im Gegenteil. ER wies Petrus an, sein Schwert zurück in seine Scheide zu stecken, um jedes weitere Blutvergießen zu vermeiden. ER tat selbst auf seinem Weg in die Gefangenschaft noch ein Wunder am abgeschlagenen Ohr des Malchus, einem römischen Knecht, also an einem zutiefst Ungläubigen.

 

 

Somit ist es letztlich unredlich, alle monotheistischen Religionen in einen Topf zu werfen.

Der Großteil des Interviews ist jedoch wahrheitsbelastet. Ja, im Zusammenhang mit dem Islam kann Wahrheit zur Belastung werden.

 

14 Responses to “Interview mit Adonis”

  1. te'oma Says:

    „Der Gott des Judentums ist treuer. ER ist einer, der auch eigene Entscheidungen ändert, weil sie IHM selbst zu grausam erschienen (Sintflut, Neuer Bund).
    JHWE ist der GOTT, den wir als VATER ansehen dürfen.
    DIESER GOTT zeigt nicht nur Härte, sondern auch Herz.“

    Wie kann man denn darauf kommen ,aus der Bibel kann man nicht s der Gleichen entnehmen.
    Gott erschien die Sintflut weder zu grausam , noch ändert er entgültig getroffene Entscheidungen.
    Gott hat die böse Menschheit ausgelöscht ,weil sie sich nicht ändern wollte ,Israel wurde schwer bestraft,
    weil es die Gebote Gottes ignorierte, Jesus wirft die meisten Menschen in die Verdammnis ,weil sie
    böse sind und sich nicht ändern und laut Offenbarung ,kommen bald schwere Gerichte über die
    Erde,weil die Menschen böse sind und Milliarden Menschen werden daran zugrunde gehen.
    Gott ändert sich also nie und ist in allem perfekt und Gerecht ,da brauch es keiner Veränderung.

    „Während der Gott im AT sich selbst aus menschlicher Sicht einer Evolution unterzieht und durch Hinterfragung der Juden hinsichtlich SEINES Charakters bzw. seines Wesens eine positive Veränderung aus menschlicher Sicht erfährt, “

    Ist demjenigen eigentlich klar, was er da geschrieben hat ?

    http://www.gotquestions.org/Deutsch/Gott-Meinung-andern.html

    http://bibelkreis-muenchen.de/?p=3183

    http://www.jesus.ch/information/glaube/fragen_und_antworten/bibel/altes_testament/109508-ein_gott_des_hasses_im_alten_testament_ein_gott_der_liebe_im_neuen.html

    http://www.reinholdyabo.de/blog/altes-testament-vs-neues-testament/

    Gott Bedarf keiner Evolution und die menschliche Sicht spielt in Gottes Plänen keine Rolle.
    Jesus war vor der Schöpfung von diesem Planeten als Sündenopfer auserwählt, somit war
    die Gründung des Christentums auch schon vorher bestimmt und keine Veränderung in Gottes
    denken und handeln.

    Zur Zeiten Abrahams ,hat sich Gott um die Nationen erst gekümmert ,wenn ein gewisses Sündenmaß
    überschritten wurde, ansonsten waren sie von Gott nicht von Interesse. Das gleiche gilt für die Zeit unter
    Mose. Gott bereitete dann ein israelisches Staatswesen vor ,hierzu waren Gesetze erforderlich ,unter
    König David erlebte Israel seine Blütezeit ,der Rest der Welt war für Gott nicht von Interesse. Unter Israel
    mußten Sünden durch Opfer gesündt werden ,durch christus ist dies für Gläubige nicht mehr notwendig.
    Jesus gründete das Christentum ,einen Gottesstaat gab es nun nicht mehr, sondern Gott wählt aus allen
    Nationen Gläubige aus ,die er selbst erwählt ,diese sollen Gemeinden gründen und eine Leuchte in der
    gottlosen Welt sein. Die gottlosen Nationen werden laut Offenbarung weiterhin von Gott gerichtet ,durch
    Krieg , Seuchen und Hungersnöte.

    Wir halten also fest :“ Im alten Testament tötet und bestraft Gott ,Böse ,Gottlose und Namensjuden,
    im neuen Testament bestraft Gott , Böse , Gottlose und Namenschristen genauso “

    Zu keinem Zeitpunkt hat Gott sich der ganzen Menschheit zugewandt, weder im alten noch im Neuen
    Testament, sondern immer nur auserwählten und Berufenen.

    Im alten Testament tötet Gott,in der Sintflut, über eine Milliarde Menschen ,weil sie böse und gottlos sind, Jesus
    sagt, das er die meisten Menschen in die Verdammnis schickt ,weil sie böse und gottlos sind. Die
    Offenbarung heilt ganz schnell von einem falschen Gottesbild.

    Gott hat im alten Testament nie gesagt ,das er alle Menschen liebt , Jesus hat im neuen Testament nie
    gesagt ,das er alle Menschen liebt.

    Gott und sein Sohn Jesus Christus haben also nie ihr Verhalten gegenüber permanenten Dauersündern
    geändert. Gott lässt es zwar über die Bösen regnen und versorgt diese ,aber behält es sich vor diese zu
    vernichten ,wenn das Sündenmaß voll ist, dies ist das biblische Zeugnis im alten wie im Neuen Testament.
    Auch wenn für viele Böse ihre Strafe ,so Gott will, erst nach ihren Tod kommt, handelt Gott im alten
    Testament genauso wie im Neuen Testament. Gottes Pläne waren von Anfang an fertig und spiegeln
    somit keine Veränderung Gottes im Neuen Testament ,gegenüber dem Alten Testament wieder.

    Der Allmächtige Gott weiss alles und kann alles, seine Gerechtigkeit ,Liebe und Barmherzigkeit
    ist immer gleich ,im Neuen wie im alten Testament, handelt es sich um den gleichen Gott ohne
    Veränderung.

    Maranatha

    Thomas

    • Bazillus Says:

      2.Mose 32:14
      Also gereute den HERRN das Übel, das er drohte seinem Volk zu tun.

      1.Samuel 15:11,29
      Es reut mich, daß ich Saul zum König gemacht habe; denn er hat sich hinter mir abgewandt und meine Worte nicht erfüllt. Darob ward Samuel zornig und schrie zu dem HERRN die ganze Nacht.…

      2.Samuel 24:16
      Und da der Engel seine Hand ausstreckte über Jerusalem, daß er es verderbte, reute den HERRN das Übel, und er sprach zum Engel, zu dem Verderber im Volk: Es ist genug; laß deine Hand ab! Der Engel aber des HERRN war bei der Tenne Aravnas, des Jebusiters.

      1.Chronik 21:15
      Und Gott sandte den Engel gen Jerusalem, sie zu verderben. Und im Verderben sah der HERR darein und reute ihn das Übel, und er sprach zum Engel, dem Verderber: Es ist genug; laß deine Hand ab! Der Engel aber des HERRN stand bei der Tenne Ornans, des Jebusiters.

      Psalm 106:45
      und gedachte an seinen Bund, den er mit ihnen gemacht hatte; und es reute ihn nach seiner großen Güte,

      Jeremia 18:8-10
      Wo sich’s aber bekehrt von seiner Bosheit, dawider ich rede, so soll mich auch reuen das Unglück, das ich ihm gedachte zu tun.…

      Jeremia 26:19
      Doch ließ ihn Hiskia, der König Juda’s und das ganze Juda darum nicht töten; ja sie fürchteten vielmehr den HERRN und beteten vor dem HERRN. Da reute auch den HERRN das Übel, das er wider sie geredet hatte. Darum täten wir sehr übel wider unsre Seelen.

      Jona 3:10
      Da aber Gott sah ihre Werke, daß sie sich bekehrten von ihrem bösen Wege, reute ihn des Übels, das er geredet hatte ihnen zu tun, und tat’s nicht.

      • te'oma Says:

        Diese Bibelstellen zeigen ,ja wohl keine Veränderug von Gottes Charakter ,oder handlungsweise auf.
        Hier vollstreckt Gott seine gerechten Urteile nicht ,weil Menschen umkehren und sich ändern.
        Jahwe ändert aber nicht seine Einstellungen, gegenüber seiner Gerechtigkeit und Heiligkeit.

        Das Evangelium nach Lukas

        Umkehren oder umkommen

        131Zu dieser Zeit kamen einige Leute zu Jesus und berichteten ihm von den Galiläern, die Pilatus am Altar umbringen ließ und deren Blut sich auf diese Weise mit dem ihrer Opfertiere vermischte.

        2Da sagte Jesus zu ihnen: »Meint ihr, diese Leute seien größere Sünder gewesen als alle übrigen Galiläer, weil so etwas Schreckliches mit ihnen geschehen ist?

        3Nein, sage ich euch; wenn ihr nicht umkehrt, werdet ihr alle genauso umkommen.

        4Oder denkt an jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms von Schiloach den Tod fanden. Meint ihr, ihre Schuld sei größer gewesen als die aller anderen Einwohner Jerusalems?

        5Nein, sage ich euch; wenn ihr nicht umkehrt, werdet ihr alle ebenso umkommen.«

        Um 70 kamen durch den römischen Feldherren Titus ,weit über 1 Millionen Juden um ,so erfüllten
        sich die Aussagen von Jesus Chrustus.

        Gott bleibte immer gleich.

    • Bazillus Says:

      Werter Thomas,
      Der Gott des AT war ein Straf- und Rachegott, jedenfalls zum Teil. Schauen Sie mal die Strafvorschriften des Levitikus an.
      Die Mordanweisung der Midianiter scheint wohl der Höhepunkt der göttlichen Schandtat zu sein, die Gott angeblich befohlen hat, was ich persönlich nicht glaube. Die Midianieter ließ er töten, weil sie damals im gelobten Land lebten, in das die Juden einziehen sollten. Männertod war diesem Gott nicht genug. Er wollte auch noch Mädchen und Kinder töten lassen.

      Meinen Sie, dass dieser Gott der Vater Jesu sein kann? Ich nicht.

      Wir können nicht die Augen davor verschließen, dass der Gott des AT so manches Mal ähnlich reagierte wie Allah im Koran, jedoch mit gravierendem Unterschied.

      https://books.google.de/books?id=9dyce7kTe8gC&pg=PA5&lpg=PA5&dq=Mord+an+Midianiter&source=bl&ots=IsRq62ZiaD&sig=k6iuWRV-4h-XQMBbS8AQYXvRu4k&hl=de&sa=X&ei=vzOgVOiKCcfDPLPigYgJ&ved=0CFAQ6AEwCQ#v=onepage&q=Mord%20an%20Midianiter&f=false

      Es wäre falsch, die Augen davor zu verschließen.

      Aber darum schreibt Knecht Christi des Öfteren sinngemäß und das ist nachvollziehbar, dass Jesus seinen Vater vom Image des Straf- und Rachegottes befreit hat durch seine Erlösungstat. Er hat eben nicht nur die Menschen erlöst, sondern auch seinen Vater von diesem Image.

      Wir können davon ausgehen, dass das AT der Bibel, die ja von verschiednen Autoren stammt, die Kriegslegitimation von den Stammesoberen immer gern in den Mund Gottes gelegt worden ist, um eine göttliche Rechtfertigung für die Kriegsherren einzuholen in natürlich kriegerischer und archaischer Zeit, ähnlich wie im Koran. Der Unterschied zum Koran ist der, dass die Gewaltlegitimaiton sich auf jeweils abgeschlossene Vorgänge bezieht und in erzählerischer Weise schriftlich niedergelegt ist, nicht jedoch strukturiert in die Zukunft weist im Gegensatz zum Koran. So wie Mohammed das strukturierte Morden an Ungläubigen in den Mund Allahs gelegt hat, so wird in erzählerischer Weise dem Gott des AT auch jeweils Kriegslegitimation in den Mund gelegt, jedoch für Vorfälle, die Gott untergeschoben wurden und abgeschlossen sind.

      Jesus zeigt uns aber einen ganz anderen Gott, nämlich den, der Vergebung und der Liebe. Wer sich hier von Gott zurückzieht, wird im Jenseits die Folgen zu tragen haben. Dafür braucht er noch nicht einmal einen Strafausspruch Gottes, den er erst am Jüngsten Tag erhält. Er weiß selbst wohin er mit seinen Sünden gehört. Erkenntnis kann Strafe und Konsequenz genug sein für den Einzelnen.

      Die Offenbarung ist zunächst nur eine Vision. Ich halte mich lieber an die Worte Jesu. Die Offenbarung spielt für meinen Glauben eine untergeordnete Rolle. Jeder ist selbst für sich persönlich vor Gott verantwortlich. Da hilft m. E. die Offenbarung dem Einzelnen auch nicht weiter. Sie fördert nur Angst, die im Glauben wenig zu suchen haben sollte.

  2. te'oma Says:

    „Meinen Sie, dass dieser Gott der Vater Jesu sein kann? Ich nicht.“

    Ich meine das aber ,weil es biblisches Zeugnis ist.

    „Wir können davon ausgehen, dass das AT der Bibel, die ja von verschiednen Autoren stammt, die Kriegslegitimation von den Stammesoberen immer gern in den Mund Gottes gelegt worden ist,“

    Sie können davon ausgehen ,ich gehe nicht davon aus. Jesus bezog sich oft auf das sogenannte
    alte Testament und bestädigte so seinen Wahrheitsgehalt. Die Heilige Schrift ist das Wort Gottes
    in seiner Gesamtheit ,wer hieran nicht glaubt ,dem bleiben nur seine eigenen Ansichten und Meinungen
    und so haben wir dann tausende von Meinungen über Gott ,die man sich zusammenzimmert , so kann
    der sündige Mensch sich einen Gott entwerfen, der alle Sünder letzendlich verwöhnt und unbestraft lässt.
    Der Allmächtige Gott ist durchaus in der Lage seinem Volk ein unverfälschtes Wort zur Verfügung zu stellen,
    was er mit der Heiligen Schrift getan hat, wer diese nun als Steinbruch nimt ,um seine Meinung bestädigt
    zu kommen ,der wird scheitern.

    http://www.wort-und-wissen.de/index2.php?artikel=disk/d97/3/d97-3.html

    http://www.wort-und-wissen.de/index2.php?artikel=disk/d06/4/d06-4.html

    http://www.horst-koch.de/gottes-wort-die-bibel.html

    Klicke, um auf Wahrheit.pdf zuzugreifen

    http://www.wort-und-wissen.de/index2.php?artikel=info/rezens/b48.html

    Herr Bazillus,

    auch wenn sie hier mit dem religiösen Presslufthammer, in den Steinbruch der Beliebigkeit
    eintauchen und sich einen eigenen Gott zusammenhämmern ,wird dieser niemals von seiner
    “ Heiligen Schrift “ abweichen. Auch die heutigen Zeichen der Endzeit ,in der Bibel seit tausenden
    von Jahren vorhergesagt, kristallisieren die Bibel als ein Buch der Wahrheit heraus.

    Im übriegen bekennt sich Jesus Christus persönlich ,zur biblischen Offenbarung (Offenb.1)
    und es sind die Worte von Jesus und diese sind meistens klar und deutlich zu verstehen.
    Sie möchten jetzt die Bibel vollständig auflösen und nur das stehen lassen was ihnen passt,
    dann befinden sie sich auf den Pfaden Evas ,aber die Schöpfungsgeschichte ist für sie bestimmt
    auch nur ein Mythos. Unter diesen Umständen sollten sie ihren selbstentworfenen Glauben
    vieleicht ganz aufgeben ,das wäre nur konsequent.

    Maranatha (der Herr kommt)

    Thomas

  3. Bazillus Says:

    Werter Thomas,
    nun, ich werde beim Lesen der heiligen Schrift meine eigenen Gedanken nicht außer Kraft setzen.
    Gott hat für Menschen die 10 Gebote erlassen, u. a. Du sollst nicht töten. Wir haben uns danach absolut zu richten (außer Notwehr) Selbst ordnet er Tötung der Midianiter an. Das ist doch wohl der größte Widerspruch in sich, oder? Was denn nun, dürfen wir oder dürfen wir nicht töten oder erteilt unser Gott Ausnahmetötungen je nach seinem Gutdünken?

    Jesus sagt bei Mathhäus, Bergpredigt: Liebet Eure Feinde, an anderer Stelle. Betet für die, die Euch verfolgen und bringt dies in den Zusamenhang mit der Vollkommenheit des Vaters. . Diese Vollkommenheit des Vaters mit der Feindesliebe verbunden zeigt sich jedoch garantiert nicht in seine volkermordenden Strafaktionen. Das ist für mich bindender und ist auch mit der GEnesis, der Ersdchaffung des Menschen, den Gott segnet, stimmiger als der Gott, von dem Mordbefehle ausgehen.

    Das ist mir genug. Wenn ich als Christ danach tatsächlich handle, handle ich besser als der Gott des AT, der Tötungsauftrag gegen die Midianiter und Lealisierung von Krieg im Einzelfall gegeben hat oder wie Elias der x Baalspriester allegemacht hat. Das sind doch ganz andere Maßsstäbe als die des AT.

    Wo, werter Thomas, bleiben Gottes STrafaktionen heute in den Sündenpfuhlen der Erde, gegen die Sodom und Gomorrha wohl eher Kindergärten waren und nie die Ausdehnung hatten wie heute? Da wird gesündigt und die Katastrophen passieren Menschen, die nichs zu beißen haben, die aus Armut an Flussufern wohnen, obwohl jährlich mit Monsun zurechnen ist oder an tektonischen Plattenrändern leben, die häufig mit Erdbeben konfrontiert werden . Deshalb muss ich auch das AT in Beziehung setzen zum Jetzt. Da passiert aber nichts. Da geschieht nur Unrecht an Christen oder an anderen Unschuldigen. Strafen Gottes hier auf Erden gibt es in der Regel nicht. Eine solche Aussage würde ich für das Jenseits nicht machen, weil dies letztlich niemand weiß, sondern wir uns nur auf die Worte Jesu verlassen dürfen. Endgericht, Lazarus, usw.

    Ich löse nichts auf. Ich sehe nur angesichts dieser Worte Jesu viel menschliche, weil rache- und strafende Charakterzüge im Charakter Gottes des AT, welche Jesus für mich aufgehoben hat. Hier und da hat er sich über die Gesetze des AT hinweggesetzt, z. B. Tod der Ehebrecherin und Arbeit am Sabbat. Und die Pharisäer, die als AT-Gesetzeslehrer galten, macht er verbal ganz schön runter. Also ich sehe da völlig andere rote Fäden im NT. Ich versuche nur, den roten Faden nicht als Jude, sondern als Christ zu erkennen. Vielleicht sind einzelne Worte mit anderen Worten aus der Bibel zu neutrlisieren. Der rote Faden Jesu ist einfach und klar. Da gebe ich IHnen völlig recht. Und das NT allein ist revolutionär im Jesu-Sinne genug.

    Wer nicht umkehrt, ist bereits bestraft. Das ist die Regel, die für Christen gilt. Jesus hat die Gesetze bestätigt, nicht jedoch die Tötungsbefehle seines Vaters im konkreten Fall, soviel ich weiß. Und im Judentum sind die Todesstrafengesetze auch aufgehoben, wie Steinigung und Co.

    Ich habe noch nie behauptet, dass der Gott der Liebe alles mit dem Mantel der Liebe zudeckt. Derjenige, der nicht umkehrt, obwohl er von Jesus und seiner Lehre weiß, hat mehr als schlechte Karten. Da zeugen die meisten Gleichnisse Jesu von, vom verlorenen Sohn bis zu den Arbeitern im Weinberg, die alle den gleichen Lohn bekommen. Gott braucht da m. E. keine große Strafaktion zu veranstalten, da der Erkenntnisprozess die Bestrafung bereits ins sich trägt, außer am Jüngsten Tag. Ebenso halte ich am Ort der Gottesferne fest, die Hölle genannt wird. Also ist das ein Entfernen vom christlichen Glauben? Ich versuche den Vater nur mit den Augen Jesu zu sehen und dieser Vater kommt erheblich besser dabei weg, als er im AT dargestellt wird. Das Mathäussche Endgericht ist klar und eindeutig: Hier ist noch nicht einmal der Glaube entscheidend, sondern das Tun oder eben das Nichttun von Gutem, welches bestimmt, in der Hölle oder im Himmel zu landen.

    Ich gebe zu, dass mich das AT eher abgestoßen hat, als das es mich hin zu Gott geführt hätte. Dafür liebe ich Jesus. Und das ist genug. Ich fühle mich als Christ auch mit meiner Einstellung. Im Übrigen verteidige ich Gott als den Gott der Liebe. Wäre er das nicht, gäbe es kaum einen Unterschied zum Gott des Koran, oder?

  4. te'oma Says:

    „Das ist mir genug. Wenn ich als Christ danach tatsächlich handle, handle ich besser als der Gott des AT, der Tötungsauftrag gegen die Midianiter und Lealisierung von Krieg im Einzelfall gegeben hat oder wie Elias der x Baalspriester allegemacht hat. Das sind doch ganz andere Maßsstäbe als die des AT.“

    Ein sündiger Mensch ,soll besser handeln ,als der heilige sündlose Gott ! Gott legt fest was Sünde ist,
    oder heute könnte man sagen ,was ein Straftat ist und auch das Strafmaß ,hierbei richtete er sich
    nicht nach einem sündigen Gesellschaftsystem aus.

    http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=3012

    Auch das Gott Hunger ,Kriege und Seuchen zulässt ,sind Gerichte Gottes über eine sündige böse
    Menschheit ,die fortgesetzt die Gebote Gottes bricht und sich Jesus christus verweigert. Vieleicht
    meinen sie Jesus muß ihnen eine E-mail schicken ,um Katastrophen weltweit, als Gerichte Gottes
    zu identifizieren ,dies wird er aber nicht tun, denn hierfür müßen sie einfach mal die Bibel richtig lesen.
    Jesus und die Heilige Schrift ,sind nicht zu trennen. Die ganze Welt versinkt im chaos ,in Hunger,Armut,
    Bürgerkrieg, Umweltzerstörung ,in nie dagewesenen Außmaß ,genauso wie es in der Bibel steht und
    sie wollen kein Gerichtshandeln Gottes erkennen, Herr Bazillus, Gott könnte alle Katastrophen verhindern,
    wenn er das wollte ,warum er das nicht macht steht in der Bibel. Im Gegenteil ,in dieser Endzeit löst
    der Allmächtige Gott sogar viele Katastrophen aus. Er ist auch Herr über die tektonischen Platten.

    http://www.bibelstudien-institut.de/bibelfragen/detail/bq/altes-testament/wie-kann-gott-liebe-sein-und-gleichzeitig-ausrottungsfeldzuege-befehlen-oder-selbst-in-der-sintflut/

    http://www.johannes-3-16.de/artikel/gerichtegottes.html

    http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2018/Die+drei+Gerichtsserien+in+der+Offenbarung

    Sie sollten ihr Gottesbild überdenken Herr Bazillus, laut Bibel sind die meisten Menschen in Gottes
    Augen böse,nicht nur Mörder und Kinderschänder.

    Maranatha ( der Herr kommt bald)

    Thomas

    • Bazillus Says:

      Werter Thomas,
      ich sehe Hunger, Kriege und Seuchen absolut nicht als Gericht Gottes an, sondern als Menschenwerk. Das „Zulassen“ ist nur eine Ausrede und ist auch Gottes GEbot der Freiheit, sich zu entscheiden. Da der Mensch für sein Tun verantwortlich ist, so sind Kriege und Hungersnöte, aber auch teilweise Seuchen, Gräueltaten des Menschen, einer Elite, die solches über andere Menschen hereinbrechen lässt und nicht Gerichte Gottes. Der Mensch ist für das Böse allein verantwortlich, nicht Gott. Wer sich nun einmal nicht an die Gebote der Nächstenliebe hält in allem, wird eben zur Geisel andere Menschen.

      Krankheiten sind im Lebensprogramm des Menschen eingepflegt. Tod ist im Menschen seit der Vertreibung aus dem Paradies eingepflegt.

      Wenn wir tatsächlich glauben, dass Jesus Gott ist und und das Antlitz des Vaters zeigt und dies in Beziehung zu seiner Lehre und seinem Verhalten stellt, so sehe ich keinen Rächer, keinen Bestrafer, sondern er hält dem Menschen nur die Bestrafung für sein Tun in der Hölle vor Augen, mehr nicht.

      Glauben Sie wirklich, dass der DREIEINGE Gott, wie Sie sagen ,in dieser Endzeit löst der Allmächtige Gott sogar viele Katastrophen aus.

      Und die Erdbeben im 13. Jahrhundert hat er nicht ausgelöst, nur, weil wir jetzt in Endzeit leben, löst er sie aus? Entspricht dies wirklich dem Jesusbild? Hat gerade Jesus nicht von unendlichem Verzeihen gesprochen. Würde Jesus akitv Kinder töten, weil Jesus dann ja diese Katastrophen selbst einleiten würde? Würde Jesus Menschen umbringen? Ist das Ihr Bild von Gott?

      WEnn ich allen Ernstes glaube, dass Jesus Gott ist, so ist der das Gegenteil dessen, was Menschen aus dem Gott des AT gemacht haben.
      Aber, werter Thomas, wir werden uns da wohl nicht näherkommen und uns dann im Kreise drehen.

      Ich glaube fest daran, dass der Gott des AT vielfach für Kriegs- und Mordlegitimationen herhalten musste. Da ich mir nicht im Entferntesten vorzustellen wage, dass Jesus, der ja auch der Gott des AT ist (Ehe Abraham ward, bin ich) auch nur einen Menschen aktiv ermorden könnte, so wird mir niemand den Glauben nehmen, dass wir es in Jesus mit einem Gott der vergebenden Liebe zu tun haben. Nur Menschen können ihn ablehnen und so ihre Konsequenzen im Jenseits herbeiführen.

      Der Mensch lebt nicht an Marionettenfäden Gottes. Er lässt dem Menschen die Wahl der Freiheit. Nur Menschen bringen Unheil über andere Menschen mit ihrem Egoismus und ihrem Machtwillen. Das Sklavensystem ist ein rein menschliches Problem. Schauen Sie sich das Böse an. Es hat immer mit missbrauchter Machtfülle, mit Egoismus, mit Sünde zu tun. Das alles sind jedoch keine Gerichte Gottes. Wer wirklich glaubt, dass Gott Erdbeben, Tsunamis und andere Naturkatasprophen bewusst herbeiführt, hat Jesus m. E. nicht verstanden.

      Naturkatastrophen sind letztlich nichts anderes als das System Leben-Tod auf dieser Erde im materiellen Sinn, was wir uns mit der Vertreibung aus dem Paradiese selbst eingebrockt haben. Richtig ist aber, dass Menschen solche Katastophen immer als Strafe Gottes angesehen haben, was m. E. dem Gottesbild des strafenden und rächenden Gottes Nahrung gegeben hat, weil die Menschen sich damals nicht erklären konnten, wie Blitze, Donner, Tsunamis und Erdbeben entstehen konnten. Sie sind nichts anderes als natürliche Vorgänge auf der Erde, wie sie alle Planeten in sich tragen. Venus und Jupiter haben lebensfeindliche Strukturen, so gibt es auch auf Erden lebensfeindliche Strukturen am Süd- und Nordpol, im Meer und im Feuer. Jede Krankheit, die erleiden ist, jede Unannehmlichkeit wird als Strafe Gottes angesehen, was m. E. zwar sehr menschlich verständlich ist, aber bei genauer Betrachtung sich in Nichts auflöst, weil Kranheiten nun einmal leider natürlich sind.

      Jesus ist für mich kein Romantiker. Arme habt ihr allezeit bei Euch, deutet auch nicht darauf hin, dass dies Gottes Wille ist, sondern, dass Jesus die Menschen in ihrem Egoismus kennt.

      Nun, wir werden wohl nicht in unserem religiösen Denken zueinander finden. Ich finde es aber äußerst fruchtbar, ohne böse Worte und ohne überflüssige Angriffe ein Streit“gespräch“ schreiben zu können. Dafür danke ich Ihnen.

      Bleiben Sie Ihrem Blick auf Gott treu und ich bleibe meinem Blick auf Gott treu, zumindest versuche ist es. Ich glaube, dass wir beide uns dann wohlfühlen und das Wissen um das christliche Handeln in der Tat unterscheidet uns m. E. eh nicht.

      • te'oma Says:

        Dann vergessen sie aber nicht ,das die Bibel von Gott inspiriert wurde und somit maßgeblich ist,
        für die christliche Lehre .Aus ihren Kommentaren merke ich auch das sie absolut“ Wissenschaftgläubig“
        sind ,das war ich früher auch mal ,bevor ich gläubig wurde und mich mit vielen wissenschaftlichen
        Aussagen auseinandergesetzt habe ,ob nun medizinischer Art ,oder Biologisch Evolutionistischer Art
        und vielen anderen Denk und Fachrichtungen. Ich bin sehr oft auf Halbwahrheiten , und unbewiesene
        Thesen gestossen ,die viele Wissenschaften durchdringen ,gerade wenn es darum geht Gott zu verdrängen. Mein erster Denkansatz beginnt heute in der Bibel ,zu Themen die dort beschrieben
        werden und in der Bibel steht ,das Gott die Naturgewalten (gerade in der Offenb.) einsetzt um die
        sündige Menschheit zu bestrafen ,aber nicht jede Katastrophe wird durch Gott ausgelöst ,weil Gott
        die gefallene Schöpfung auch laufen lässt .Weiterhin verkennen sie die Macht und die tatsächliche Realität
        von Satan und Millionen gefallener Engel ,die sich bewußt der Naturwissenschaft entziehen.

  5. Johannes Says:

    Bazillus: In früheren Kommentaren erschienen Sie immer als einer, der vermittelnd über den Dingen steht und gute Ratschläge gab. Nun aber sehe ich Ihre Herangehensweise an GOTTES WORT – sie ist zutiefst menschlich, also humanistisch. Der HERR JESUS selbst hat den „Gott des Alten Testaments“ als Seinen VATER bezeichnet und IHN so angeredet. JESUS hat auch die THORA, die PROPHETEN, PSALMEN und alle Bücher des so genannten AT bestätigt. Nicht mal ein „Tüttelchen“ sollte davon wegfallen (Mt 5,18). AT und NT sind eine wunderbare Einheit. Bitten Sie den HEILIGEN GEIST, dass ER Sie in alle Wahrheit leiten möge, damit Sie GOTTES WORT besser verstehen und zum Glauben an JESUS CHRISTUS kommen.

    Dazu möchte ich Ihnen zwei Bücher empfehlen:

    1. David H. Stern (ein messianischer Jude): Zurück zum Jüdischen Evangelium – eine Botschaft für Christen, Hänssler Verlag, Stuutgart

    2. Arno C. Gaebelein, Kommentar zur Bibel, CLV Verlag Dillenburg

    • Bazillus Says:

      Werter Johannes,
      danke für Ihren Wunsch, die Wahrheit zu erkennen. Ich sehe Gott nicht menschlich, sondern ehrer aus jesuanischer Sicht. Ich mache JESUS zum GOTT meines Glaubens. Auch wenn Jesus kein I-Tüpfelchen am AT verändert sehen möchte, so hat Jesus doch völlig anders hier auf Erden gehandelt als der Gott des AT, der uns die 10 Gebote gegeben hat. Hat Jesus nicht gerade die Pharisäer gescholten, weil sie die Gesetze auf so leere Art und Weise behandelt hat, weil sie Gesetz über das Menschliches gesetzt haben und sich selbst durch die Gesetze erhöht haben?

      Wenn Sie aber die Gesetze des Levitikus in einer Gesellschaft Wort für Wort anwenden wollen (Lesen Sie sie bitte durch), dann erkennen Sie Jesus in Bezug auf die Ehebrecherin und auch in Bezug auf so viele Dinge, an die sich nicht einmal Juden mehr halten, nicht wieder.

      Wenn einige Kommentatoren hier meinen, dass das AT in diesen Gesetzen (die 10 Gebote nehme selbstverständlich aus!!!!) JESU Wort und Lehre beinhaltet, so bleibt ihnen das unbenommen. Ich jedenfalls sehe Jesus so, wie im NT dargestellt wird.

      Zu Ihrem Einwand, dass ich den Glauben nur als menschlich-humanistischer Sicht sehen würde: Nur Theologen, die den verkündeten Jesus verkünden, nämlich den Jesus, der losgelöst von seinen Wundertaten, seinem Sterben und seiner Auferstehung gedanklich existieren kann, der glaubt menschlich und aus menschlicher Perspektive, glauben diesen menschlich-humanistischen Glauben. Ich nehme die historische Existenz Jesu sehr ernst und im Zusammenhange gesehen mit AT erkenne ich, dass Jesus mit diesem Vater und dem hl. Geist eine Einheit bildet und diese Einheit erzählt nicht die Rache und Strafaktionen des Gottes des AT, sondern die Gottesbildfassung Jesu.

      Wir wissen genau, dass Jesus und der Vater des AT nicht eine identische Person sein können, zumindest nicht nach dem Lesen des AT in allen Grausamkeiten. Wenn wir sie zusammenbringen wollen und sie sind eine Einheit – davon bin ich zutiefst überzeugt – müssen wir am AT Abstriche machen. Die mache ich an den Dingen fest, die Menschen als Strafe Gottes ansehen können.

      Jesus hätte nie Midianiter ermorden lassen
      Jesus hätte die Sintlut nie über Menschen kommen lassen.
      Jesus hätte solche rigorosen Strafgesetze des Levitikus nicht erlassen.

      Jesus hat nicht einen Menschen ermordet oder ermorden lassen durch seine Jünger. Das passt nie und nimmer mit der Identität mit dem Vater des AT überein.

      Also, man möge mir erklären, wie der Vater des AT, den wir ja auch nur nach Taten, die im AT stehen beurteilen können (gute Taten hat er ja auch genug getan) die Identität mit seinem Sohn Jesus in Einklang bringen könnte. Da es mir verstandesmäßig gelingt, Rückschlüsse zu ziehen, so glaube ich zutiefst, dass die Straf- und Racheaktionen und die Rechtfertigungen von Kriegen dem Vater von Menschen diesem in den Mund gelegt wurden. Anders kann ich diese Grundverschiedenheit zwischen Vater und Sohn nicht erklären.

      Ich tendiere immer zu einem Gottesbild, welches vollkommen ist. Ich kann doch nur ehrlichen Herzens einen Gott anbeten, der nicht Mord befiehlt. Wenn er das täte, ist er ja schlechter selbst als ich. Bislang habe ich noch keinen begangen. Ich wehre mich dagegen, einen Gott anzubeten, der rächt, der hier im Diesseits straft, der Sklaverei gutheißt, usw. Dann wäre jeder Taufscheinchrist, jeder Muslim, jeder Mensch, der nicht gerade gegen die Gesetze verstoßen hat, besser als so ein Gott. Ich glaube nur an einen Gott, der selbst in der Feindesliebe so „vollkommen ist wie der Vater“, also an eine Allmacht, die niemals ein Menschenleben beenden könnte, würde das irdische Leben dies nicht selbst tun, weil dieser Gott nichts Böses kennt und keinerlei Makel an sich hat. Für mich ist der beste Beweis, dass er niemals seine eigenen menschlichen Geschöpfe töten würde, ist die Existenz Satans. Selbst diesen als sein ursprünglich gutes Geschöpf vernichtet und tötet er nicht. Er verbannt ihn nur bzw. dieses Verbannen ist in der Erkenntnis Satans in seiner Feindschaft zu Gott selbst gereicht. Wie soll ich da glauben, dass der Gott, den Jesus als den der Liebe auswieist, Menschen töten könnte.

      Das mag mir erklärt werden. Ich glaube aber schon jetzt, dass ich es nicht verstehen würde.

      Diesen Gott, der keines seiner Geschöpfe in Menschenform tötetn könnte, sehe ich in Jesus persönlich verwirklicht. Der Gott des AT ist identisch mit Jesus; das glaube ich zutiefst. Ich kann aber keine Identität im Handeln dieser beiden Persönlichkeiten erkennen. Da entscheide ich mich lieber für Jesus. Und weil Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist und die kann ich erkennen im Handeln Jesu (keine Gewaltanwendung, Verzeihen, Sünden vergeben), in der Lehre Jesu (Feindesliebe, Aufforderung zur Vergebung in unendlichem Maße) und in seiner Glaulbhaftmachung dieses Handelns, dieser Lehre in seinem Tod und seiner Auferstehung hin zu seiner Himmelfahrt, darum kann ich auch Christ sein und Jesus nachfolgen und jedes Gebet mit „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des hl. Geistes beginnen. Glaubwürdigkeit hat Jesus mit seinem Leben zur ultlimativen Charaktereigenschaft erhoben und damit glaube ich nicht an die Gräueltaten des Vaters im AT.

      Das sind meine Motive, die ich meinem Glauben zugrundelege. Dieser mag streng theologisch nicht konsequent sein. Aber diese Widersprüche kann ich in meinen Gottesglauben nicht unterbringen. Dieses würde in meinen Augen den dreieinigen Gott beleidigen. Ein Gott, der tut, was er seinen Geschöpfen verboten hat, ist unglaubwürdig.

      Mordbefehle an Midianitern und andere Grausamkeiten kann und mag sich der Islam ins Gottesbild integrieren. Die brauche ich nicht. Ich erkenne weder im AT noch im Koran irgendeine Situation, die Hass, Rache und göttliche Strafe an irdischen Menschen in der Tötung derselben rechtfertigt, wenn es Himmel und Hölle gibt, in der die Strafen ja verhängt werden können und auch werden in welcher Form auch immer. Wer Mord als Gott gutheißt, der nimmt dem Geschöpf Zeit, sich zu Gott hinwenden zu können. Das ist für mich einfach unlogisch und wenig christlich und göttlich zu gar nicht und mit sündloser Vollkommenheit erst recht nicht in Einklang zu bringen. Ich halte mich da sehr stark an Jesus, nicht an Menschen, die das AT geschrieben haben und auch nicht an den Jesus, den die Menschen gern sehen wollen.

      Ich hoffe, ich konnte meine Motive Ihnen offen darlegen, werter Johannes. Ich bin sicher, dass ich damit auf Widerstand stoße. Aber mir persönlich bleibt keine andere Wahl als einen Gott anzubeten ohne Makel, ohne Fehl, ohne Tadel, ohne irgendeinen Fleck auf weißer Weste. Das ist der dreieine Gott für mich.

      Gott hat keine Makel, Menschen schon. Und diese können auch in die Hölle führen. Daran glaube ich selbstverständlich auch. Aber ich empfinde es als Sünde wider den Heiligen Geist, den Dreieinen Gott in irgendeinen Zusammenhang mit Mord und Totschlag gedanklich und religiös zu bringen. Das ist mein Credo.

  6. te'oma Says:

    Satan wird nur eine beschränkte Zeit am leben gelassen ,dann wird er für seine Sünden schwer
    bestraft, Menschen die sich ihrem Gott gegebenen Gewissen verweigern und ihr ganzes Leben,
    vor sich her sündigen ,landen genauso in der Verdammnis und dies ist schlimmer als der Tod.
    Der Schöpfer dieser Welt ist der Eigentümer dieser Welt und hat somit das Recht Gesetze und
    Gebote zu erlassen und dies hat auch Jesus getan. Da alle Menschen Sünder sind ,haben auch
    alle den Tod verdient ,deswegen entgeht auch kein Mensch diesem Urteil ,dies wiederum hat zur Folge
    das sich kein Mensch über seinen Tod beschweren kann ,unabhängig davon wie dieser verursacht wird.
    Der Eigentümer und Schöpfer der Erde und aller Lebewesen ,ist somit auch der Herr des Todes und
    der Vollstrecker seiner Urteile ,gegen menschliche Gesetzesbrecher. Das Schlimmste was einen
    Menschen erwarten kann ,ist auch nicht der Tod ,sondern die Verdammnis. Gott muß regulierend
    eingreifen ,um die Verderbnis der ganzen Welt zu verhindern.
    Lesen sie einfach mal das neue Testament durch und zwar komplett und bitten sie Gott um Erkenntnis.

  7. te'oma Says:

    Hier noch etwas für sie zum lesen , Herr Bazillus . Ich hoffe sie haben diese dumme, einfältige
    Silvesterballerei unbeschadet überstanden.

    http://www.jesus-im-klartext.keepfree.de/0zz-137-gnade.html

    • Bazillus Says:

      Werter te´oma,
      danke für die netten Zeilen. Ich habe die Silvesterballerei überstanden und noch nicht mal hingeschaut. Ich denke, dass Jesus uns die 10 Gebote gegenüber dem reichen Jüngling, der ihm nachfolgen wollte, klar gemacht hat. Die 10 Gebote des AT sind für mich bindend, ebenso wie JESU Gebote, der diese Gebote bestätigt hat.

      Wenn ich die Kommentatoren richtig verstehe, denn müssten wir ja wie die Juden die Reinlichkeitsgesetze, die Beschneidung und die Jüdischen Feste alle noch befolgen. Aber wenn Christen diese speziellen Gesetze nicht mehr befolgen müssen, verstoßen wir dann nicht gegen die ewigen Gesetze Gottes?

      Ich habe mich nicht gegen das AT als Gesamtwerk gewandt und ich habe mich auch nicht gegen Strafen Gottes im Jenseits gewandt, sondern einfach nur ein anderes Verständnis entwickelt, wie ich das AT zu begreifen habe. Das Beispiel am folgenden Link mag dabei helfen:

      Der Vorfall der Bibel über Sodom und Gomorrha scheint sogar vom äußeren Ablauf her wissenschaftlich erwiesen. Somit hat Jesus selbstverständlich recht, dass der Vorfall so passiert ist. Aber an diesem Beispiel wird doch deutlich, dass die „Strafe Gottes“ Städte getroffen hatten, die nicht sündiger waren als andere Städte. Es wird an diesem Beispiel aber auch deutlich, dass die geschilderten Geschehnisse des AT auf Fakten beruhen.

      Die Sünde bestand wohl darin, dass die Gastfreundschaft in der Städtegemeinschaft wesentlich schlechter ausgeführt wurde als in Kreisen der Nomaden. Von der Strafe Gottes bleibt für mich da nicht viel übrig. Und wenn diese Strafe, warum dann nicht für alle.

      Ich bezweifle selbstverständlich nicht, was im AT als Historien beschrieben wurde. Ich bezweifle nur das Verständnis, wie diese Tatsachen als Strafe oder Rache Gottes angesehen werden konnten.

      Den Text, den Sie verlinkten habe ich durchgelesen. Was bitte steht denn da meiner Einstellung entgegen? Ich habe nie behauptet, dass wir den Himmel für lau bekommen, nämlich nur mit dem Tun im Schlüssel des Weges, der Wahrheit und des Lebens Jesu. Das verlangt nicht nach Untätigkeit, sondern nach christlichem Handeln in Barmherzigkeit, Güte und wenn möglich Liebe. Das versuche ich, wenn auch recht mangelhaft.

      Der rote Faden des AT hat mich gelehrt, dass das Volk Israel immer dann in Schwierigkeiten geraten ist, wenn es vom Wege der Gesetze Gottes abgeirrt ist. Und das reicht mir.

      Ihnen und allen Kommentatoren und dem Knecht Christi, der so viel Geduld mit uns hat, ein gesegnetes, gesundes neues Jahr.


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