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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

ACLU unterstützt Rechte für Redefreiheit anti-islamischer Gruppen 28. Dezember 2014

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 18:35

Die ACLU – American Civil Liberties Union – eine US-amerikanische Nichtregierungsorganisation, die sich für Bürgerrechte und für Anliegen des Liberalismus einsetzt!

 

 

 

Eine Bürgerrechtsorganisation verteidigt die Rechte für Redefreiheit einer christlichen Gruppe, die den Islam hasst, und teilt mit, dass deren Mitglieder unfairerweise vom Arab International Festival, das im Jahre 2012 in Dearborn stattfand, ausgeschlossen wurden.

 

In einem legalen Schriftsatz, der in diesem Monat eingereicht wurde, teilten Anwälte der Michigan-Filiale der  American Civil Liberties Union (ACLU) mit, dass Mitarbeiter des Büros Wayne County Sheriffs gegen den ersten Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten verstießen, indem sie einer Gruppe christlicher Evangelisten aus Kalifornieren, die sich The Bible Believers (bibelgläubige Christen) nennen, befahlen, zu gehen oder einer Vorladung wegen ordnungswidrigem Verhalten zuzustimmen. Beim jährlichen Festival im Juni 2012 brachten die bibelgläubigen Christen  einen an einem Pfahl aufgespießten Schweinekopf mit und mit Zeichen  islamfeindlicher Botschaft, das den islamischen Propheten verunglimpfte.  Gläubige Muslime betrachten Schweine als unrein.

 

 

 

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Sie schrien auch die Festivalbesucher, von denen viele Muslime waren, mit geschmacklosen  Worten  an. Als Antwort darauf warfen Mitglieder der Menschenmenge mit Wasserflaschen und Steine auf die christliche Gruppe, die dann wegging bzw. die Ferne suchte, um nicht getroffen zu werden. Als sie wegging folgten ihr einige der Menschen und bewarfen sie weiter. Wer sich in Gefahr begibt,  kommt darin um!“ (Buch Jesus Sirach 3, 26) … und ein starrköpfiger Mensch nimmt zuletzt ein schlimmes Ende. Anwälte der bibelgläubigen Christen reichten eine Klage gegen das Büro Wayne County Sheriffs ein, die im vergangenen Jahr von US-Bundesrichter Patrick Duggan in Detroit verworfen wurde, bei der er sagte, dass Mitarbeiter dies rechtfertigten, indem sie die Evangelisten „wegen der Wirkung, die die Ansprache auf die  Menschenmenge auslöste,“ beseitigten.

 

 

 

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Im August bestätigte ein Gremium von drei Richtern des 6. US-Bundesberufungsgericht die Entscheidung Duggans. Doch im Oktober annullierte das Plenum diese Entscheidung und teilt mit, dass die 15 Richter den Fall noch einmal im März überdenken werden. Es war ein seltener Schritt, einer, der von Rechtsanwälten des American Freedom Law Center, einer konservativen Gruppe, die von Ann Arbor Rechtsanwalt Robert Muise, geführt wird,  die die bibelgläubigen Christen vertritt, gelobt wird. Das Zentrum, das oft bekämpft, was es als islamischen Extremismus in den USA versteht, lässt verlauten, dass die gewalttätige Reaktion der Muslime auf dem Festival ein Versuch ist, Kritik am Islam zu unterdrücken.

 

 

Während die ACLU-Anwälte der Botschaft der bibelgläubigen Christen nicht zustimmen, sind sie sich einig,  dass ihre Rechte verletzt wurden. Mit dem Befehl an die bibelgläubigen Christen, das Festival zu verlassen, anderenfalls wegen ordnungswidrigem Verhalten vorgeladen zu werden,  verstießen Mitarbeiter des Büro Wayne County Sheriffs gegen die Rechte der Redefreiheit der bibelgläubigen Christen, unter dem ersten Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, äußerte sich die  ACLU in ihrem kurzen Amicus Brief (Rechtsgutachten).  Wenn „sogar eine angreifende Rede in einem öffentlichen Forum stattfindet, muss die Polizei angemessene Schritte unternehmen, um den Redner vor gewalttätigem  Publikum zu schützen„.

 

 

Die ACLU sagte, dass die Festivalbesucher die Schuld an der Gewalt tragen und nicht die bibelgläubigen Christen, die friedlich waren und nicht zur Gewalt anstachelten, verantwortlich sind. Während die Rede der bibelgläubigen Christen höchst beleidigend und unnötig antagonistisch … unangenehm und störend … war, muss dies in einer freien und vielfältigen Gesellschaft wie die unsrige toleriert werden„, sagte die  ACLU. Die ACLU nahm den Präzedenzfall des Zwischenrufers des Vetos zur Kenntnis, das heißt, nur weil die Antwort auf die Rede einer Person provozieren kann, kann die Polizei  dies nicht als Entschuldigung verwenden,  die Ausübung der Redefreiheit zu stoppen. Wenn die Polizei das tat,  „könnte praktisch jede gewalttätige Reaktion  einer wütenden Menge verwendet werden, eine inhaltsbasierte Beschränkung in Bezug auf Rede zu rechtfertigen“.

 

 

Nabih Ayad, Anwalt des Büros Wayne County Sheriff und Vorsitzender des Arab American Civil Rights League (ACRL)  – die arabisch-amerikanische Bürgerrechtsliga – sagte, dass er von dem Schriftsatz  der ACLU enttäuscht  war. Dies ist kein Problem oder Thema der Redefreiheit  sondern ein Problem der öffentlichen Sicherheit“, sagte Ayad, ein ehemaliger Beauftragter für das Staatsbürgerrecht. „Ich verstehe das First Amendment (1. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten) nicht. Ich bin für die Redefreiheit, aber wenn es einen Aufstand gibt,  auszubrechen, muss die Meinungsfreiheit in den Hintergrund, treten, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten„.

 

Rana Elmir, stellvertretende  Direktorin für die Michigan-Filiale der ACLU, sagte die Organisation stellt folgendes fest: „Die hasserfüllte Rede und gemeine und beleidigende Taktik der bibelgläubigen Christen können wir jedoch als Präzedenzfall bei einem Gerichtshofbeschluss nicht zulassen, dass die Regierung genehmigt, eine Rede von Menschen aufgrund Reaktionen anderer abzubrechen. Anderenfalls wird ein gefährlicher Präzedenzfall geschaffen, bei dem die Mehrheit immer die Äußerung von Ideen, die sie nicht mögen, verhindern kann“.

 

 

Der Schriftsatz der ACLU stellt dies auf die Seiten der Gruppen, deren Gesamtansichten nicht damit übereinstimmen, aber „Zensur ist nicht die Antwort“, sagte sie. Die ACLU hat dafür gekämpft, die Rechte von anti-islamischen Rednern  in Dearborn zu schützen. Im Jahre 2011 hatte die ACLU starke Einwände gegen die Inhaftierung von Pastor Terry Jones, der den Koran verbrannte,  nachdem er vor einer Gerichtsverhandlung für den Versuch angeklagt wurde, draußen vor dem Islamic Center of America – einer Moschee in Dearborn – zu protestieren. Die ACLU hat auch dafür gekämpft, die Rechte arabischer Amerikaner und anderer zu verteidigen, um Kundgebungen in Dearborn für pro-arabische Anlässe zu halten, erwähnte Elmir. Das jährliche arabische Festival endete im Jahr 2013 wegen höherer Versicherungsprämien der religiösen Spannungen auf dem Festival einschließlich des Ereignisses im Jahre 2012 der bibelgläubigen Christen.

 

 

Original: Detroit Free Press – Übersetzung von „Kopten ohne Grenzen

Bibelwort für den Neujahrsgottesdienst 2015:

Aber ich will mich freuen des Herrn und fröhlich sein in Gott, meinem Heil„.

(Habakuk 3,18)

 

One Response to “ACLU unterstützt Rechte für Redefreiheit anti-islamischer Gruppen”

  1. Erich Foltyn Says:

    das ist eine Haarspalterei, weil wenn man einen Schweinskopf nicht mehr zeigen darf, hört sich alles auf.


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