kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Drohungen gegen Kopten in der Vorweihnachtszeit 23. Dezember 2014

Filed under: Koptenverfolgung,Moslembrüder — Knecht Christi @ 11:11

Reisebus der Marien-Kirche in Dakadous am 21.12.2014 vor der Kirche in Brand gesetzt

 

In Ägypten kommt es in der Vorweihnachtszeit wie bereits in der Vergangenheit im Internet zu Äußerungen gegen christliche Gemeinden.

 

Muslimische Internetportale rufen die Gläubigen auf jeder Art von Feier fern zu bleiben und auf Weihnachtsglückwünsche zu verzichten. Islamistische Blogs drohen sogar mit Mord und Attentaten auf Kirchen und insbesondere auf die christlichen Gemeinden in Minya, Alexandria und Fayyum.
 Diese Drohungen gegen Christen verurteilen muslimische Akademiker mit Nachdruck. Die Dozentin für Religion und Philosophie Amna Nosseir und ehemalige Dekanin für Islamstudien der al-Azhar-Universität bezeichnet islamistische Drohungen mit Blick auf das bevorstehenden Weihnachtsfests als Verrat am Islam. Sie fordert „Christen und Muslime“ auf, Kirchen gemeinsam zu schützen, damit ägyptische Christen unbesorgt an den Feiern teilnehmen können.  Auch Fawzi al-Zafzaf, ehemaliger Vorsitzender des Ständigen Rates der al-Azhar für den Dialog mit dem Heiligen Stuhl betont, dass Aufrufe zu religiösem Hass aus dem Munde von “Feinden des Vaterlands kommen” und den wahren Islam verleugnen. Er fordert dazu auf, die Drohungen ernst zu nehmen und angemessene Schutzmaßnahmen auf den Weg zu bringen.

“Solche Drohungen und Beleidigungen gibt es seit Jahren”, so der koptisch-katholische Bischof von Guizeh, Antonios Aziz Mina, “doch wir versuchen die Vorweihnachtszeit sorgenfrei zu verbringen. Wir lassen uns nicht einschüchtern. Auch weil die Bosheit und die Übergriffe von Fanatikern dazu führen, dass viele aufrichtige Muslime aus das Schweigen brechen und reagieren. Dies ist paradoxer Weise eine positive Folge solcher Drohungen. Fanatische Gruppen haben lange von der Passivität und vom Schweigen der anderen profitiert. Heute kommt es zu Reaktionen und Ablehnung. Viele wissen heute, dass solche fanatischen Abweichler allen schaden, sowohl Christen als auch Muslimen”.

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Durch den Putsch gegen die Muslimbrüder unter Mursi ist die Situation für koptische Christen in Äypten insgesamt besser und erträglicher geworden. Nun gibt es vermehrt auch Stimmen aus dem führenden Islamverbänden, die sich gegen die islamischen  Radikalen aussprechen. Dies ist eine  erfreuliche Entwicklung. Aber die Veränderung geht nicht schnell von heute auf morgen. Zu sehr ist auch in Teilen der ägyptischen Bevölkerung das islamisch-radikale Gedankengut, welches die Muslimbrüder unter das Volk gebracht haben, eingebrannt und verankert. Schließlich ist die Muslimbruderschaft in Ägypten entstanden durch Al Banna  1928 und hatte viel Zeit, ihre radikale Sichtweise unter das Volk zu bringen. Das kann nicht so leicht abgeschüttelt werden. Im Übrigen hat sie eine Volksbewegung in Gang gesetzt mit sozialen Projekten und war in den meisten  Städten und Gemeinden präsent.

http://de.wikipedia.org/wiki/Muslimbr%C3%BCder

 

 

Uns freut es sehr, das von dieser Seite der Schutz von Kirchen durch Christen und Muslime aufgefordert wird, was Muslime ja bereits auch in der Vergangenheit bewiesen haben.

http://www.shortnews.de/id/875919/aegypten-muslime-schuetzen-betende-christen

http://www.advent-verlag.de/cms/cms/front_content.php?idcat=349&idart=3864

 

 

Die Menschen haben die Fanatiker satt, die nur Unfrieden und Hass verbreiten. Allerdings geht das nicht ohne eine rigide Politik gegen diese Fanatiker, gegen Muslimbrüder und Salafisten. Erst wenn diese Führer inhaftiert werden und ihr Gift nicht mehr so ohne Weiteres in die Gesellschaft hineintragen können, trauen sich auch Muslime, die eine moderate Sichtweise auf das ägyptische muslimische Zusammenleben mit Christen haben aus der Deckung und sprechen sich gegen die Radikalen aus. Dazu musste die Muslimbruderschaft jedoch erst offiziell als Terrororganisation eingestuft werden.

http://www.sueddeutsche.de/politik/aegypten-zwoelf-menschen-sterben-bei-anschlag-1.1850734

 

 

Die Gefahr, dass Muslimbrüder und Salafisten nach wie vor Terroranschläge begehen ist natürlich groß. Aber mit jedem Terroranschlag in Äypten disqualifizieren sie sich mehr und mehr selbst. Die Zahl der Ägypter wird größer, die in den Radikalen eine Gefahr sehen. Und das Wirken des IS in Irak und Syrien  trägt nicht unerheblich dazu bei, die Radiaklen abzulehnen. Denn das äußerst brutale und gewaltsame Vorgehen dieser Terrorbande stößt selbst in konvervativen Muslimkreisen  auch in Ägypten auf Ablehnung. Und diese Verhalten, dass nicht nur Christen, sondern auch Jesiden und Muslime selbst zu deren Opfern gehören, schreckt auch Muslime auf.

 

 

Nur eine starke Regierung, die Salafisten und Muslimbrüder in Schach hält, erhöht die Chancen, das Zusammenleben zwischen Muslimen und Christen und anderen Religionsgemeinschaften sichernd  zu erhöhen. Jedoch halten wir es für falsch, dass Muslimbrüdern ein Massenprozess gemacht wurde und viele teils in Abwesenheit zum Tode verurteilt wurden. Wir sind gegen die Todesstrafe.

 

 

 

Europa können wir ins Stammbuch schreiben:

Wer Salafisten  und Muslimbrüder nicht als Terrorbande einstuft und gewähren lässt unter dem Deckmantel demokratischer Grundrechte wird auf Dauer eine Terrorclique heranzüchten, die immer schwerer zu kontrollieren ist.

 

Aber das Erkennen, dass diese radikalen Islamisten eine Gefahr für Europa darstellen, ist einfach noch nicht ausgeprägt  genug  in den Köpfen der Politiker vorhanden. Wir haben nicht vergessen, wer dem Muslimbruder Mursi nachgetrauert hat:

Westerwelle und seine Regierung und Erdogan. Leider ist es wohl so, dass Menschen, die radikalem Gedankengut erlegen sind, kaum mehr aus diesem geistigen Gefängnis herausgelangen können, zu tiefgreifend kann sich der Hass auf Andersdenkende einbrennen.

 

 

Auch wenn Frau Amna Nosseir das Vorgehen der Radikalen als Verrat am Islam betrachtet, so sind doch der Islam, der Koran und der Prophet Mohammed selbst, die Grundlage dafür, dass die Radikalität in dieser Religion immer wieder und auch dauernd, wenn nicht politisch konsequent eingeschritten und gegengesteuert wird, auf-  und durchbricht.  Das ist das Gefährliche an dieser Religion.  

Der Koran  bietet den Radikalen keine Hemmschwelle gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, im Gegenteil. Sie brauchen nur auf ihren Propheten zu schauen, wie er gehandelt hat und schon ist die Radikalität von Muslimen, die das Handeln ihres Propheten als vorbildhaft ansehen, als für sie wahrer Religionsinhalt gegeben.

 

 

Das kann jeder Zeit wie eine Vulkan hochkochen und explosiv wieder aufbrechen. Hätte die jetzige Regierung nicht hart gegen Muslimbrüder durchgegriffen, so  wäre Ägypten jetzt ein Staat des Terrors und der Ausgrenzung. Ja, Muslimbrüder müssen ausgegrenzt werden, sonst terrorisieren sie alle Minderheiten im Land mit dem für sie  wörtlich auszulegenden Koran.

Darum ist es immer wichtig, die Ideologie des Islams von den Muslimen strikt zu trennen. Wir müssen erkennen, auch wenn es uns schwerfällt, dass gerade die Radikalen Opfer ihrer eigenen Religion geworden sind. Die schweigende Mehrheit traut sich auch in Ägypten noch vereinzelt, aber wir hoffen auf stetige Zunahme, aus der Deckung.

 

 

Beten wir für Ägypten, dass sich dort die Harmonie zwischen Muslimen und Christen und anderen Minderheiten intensiviert und mit GOTTES Hilfe auf eine solide Grundlage gestellt werden kann, die für alle Zuverlässigkeit und gegenseitige Achtung bedeutet. Das, was früher in Syrien, aber auch im Irak möglich war, kann auch in Ägypten wieder besser zum Tragen kommen. Ägypten könnte ein Land werden, welches auf Dauer beweisen könnte, dass Muslime und Christen friedlich zusammenleben können. Dazu ist es aber notwendig, die radikalen Kräfte aus dem Islam zu verbannen, und zwar ein für allemal. Dazu braucht es dringend Reformen innerhalb des Islams.

 

 

Der Mensch lebt von der Hoffnung.

Wir dürfen doch einmal träumen oder nicht?

 

Bitten wir den HEILIGEN GEIST in JESUS CHRISTUS und dem VATER, dass er die verhärteten Seelen der Muslimbrüder und anderer Radikaler aufbricht und sie JESUS als den SOHN GOTTES finden lässt.

 

5 Responses to “Drohungen gegen Kopten in der Vorweihnachtszeit”

  1. Erich Foltyn Says:

    Weihnachten war ja immer ein paar Tage des Friedens, aber wenn sie alle das nicht mehr wollen, beim „friedlichen“ Islam gibt es diese friedlichen Tage nicht.

    • Erich Foltyn Says:

      es sollte einmal ein Weltkrieg auf ihrem Boden stattfinden, dann würden sie schon mehr Frieden wollen als heute. Weil solange so viele den Islam gut finden, haben sie noch keinen Weltkrieg erlebt.

  2. rhendark0007 Says:

    Ich kann es hier in Europa auch beobachten. Besonders die Angriffe gegen Christen in muslimischen Staaten sorgt hier in Europa für neuen Hass. Wenn in Europa ein Frieden zwischen Muslime und Christen einkehren soll, muss die Christenverfolgung durch Muslime bekämpft werden, sonst ist alles nur ein Lippenbekenntnis.
    Frieden fängt immer im eigen Haus an. Hier heißt das Haus islamische Länder. Keiner kann verlangen, dass in Ägypten, in der Türkei, im Irak, oder in Syrien Christen verfolgt, vertrieben und getötet werden, dass wir dann den Anhängern dieser Mordideologie die Hand reichen.
    Dass, was unseren Brüdern und Schwestern angetan wurde, könnte man vergeben, so wie Jesus dass auch gebietet, doch vergessen, nein in 1001 Jahr nicht mehr. Zuviel unschuldiges Blut ist geflossen.
    Das muslimische „Abschlachtfest“ hat wohl sehr viel neue christliche Märtyrer hervorgebracht, zu deren Gedenken ich jeden Tag Kerzen anzünde, solange ich lebe.
    Da ich auch in Öl und Acryl arbeite, werde ich ein Bild malen, dass auch über meinen Tod hinaus immer an das muslimische heimtückische und feige Morden erinnern wird.
    Nacht für Nacht höre ich im Schlaf die Schreie der unschuldigen Kinder. Der Herr möge mir den daraus aufkeimten Hass vergeben.

    • Bazillus Says:

      Werte(r) rhendark0007,
      es ist wunderbar und anerkennenswert, dass Sie sich das Leid und die Sorgen, die existenziellen Nöte der unschuldigen Kinder so zu Herzen nehmen und in der Lage sind, deren Situation und Ihre persönlichen Gefühle dazu in Bildern Ausdruck zu verleihen. Das ist eine Gottesgabe, aber lassen sie den in Ihnen „aufkeimenen“ Hass nicht zu stark werden. Er vergiftet die eigene Seele zu sehr. Ich glaube nicht, dass Jesus das will. Vielleicht schaffen Sie es ja und gebe zu, dass es sehr schwer ist. Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg. Das geht wohl nur, wenn man gegen aufkeimend Hassgefühle anbetet.

  3. Kreationist74 Says:

    Herr, erbarme dich über die Muslimbrüder. Auch sie können nur das tun, was du erlaubst. AMEN


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