kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Dank für Golgatha 22. Dezember 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:10

 

 

Der Text des Liedes:

Dort am Kreuz stirbt unser Leben, denn dort triumphiert der Tod.

Doch im Sterben unseres Erlösers, stirbt die Macht, die uns bedroht,

Dank für Golgatha. Dank für Golgatha. Du gehst in den Tod und erntest Spott und Hohn

Dank für Gogatha

Dort am Kreuz muss Jesus leiden. Dort stirbt er für unsere Schuld.

Gott trägt uns uns alle Menschen in unendlicher Geduld

Dank für Golgatha. Dank für Golgatha. Du gehst in den Tod und erntest Spott und Hohn

Dank für Gogatha

Dort am Kreuz hör’n wir den Aufschrei, der die Dunkelheit zerreißt.

Denn um unsertwillen leidet, den der Glaube lobt und preist.

Dank für Golgatha. Dank für Golgatha. Du gehst in den Tod und erntest Spott und Hohn

Dank für Gogatha

Lob sei Dir, Jesus Christ, der Du durch den Tod unser Leben bist.

 

 

 

Angesichts des Terrors, des Leides und der Schmerzen, den Menschen seit Beginn des Lebens hier auf Erden leiden müssen, ist die einzige und wahre Hoffnung der Kreuzestod und die Auferstehung unseres HERRN JESUS CHRISTUS.

Es ist zwar Advent. Aber das Leiden hört im Advent nicht auf, es hört Weihnachten nicht auf, nicht in der Fastenzeit, nicht Ostern, Pfingsten oder im sonstigen Kirchenjahr.

Das Verbrechen macht keine Pause. Gottlose Taten machen keine Pause. Terroristen machen keine Pause. Staatliche Unterdrückung, Verfolgung und Folter machen keine Pause.

 

 

Das Leid und die Not der Menschen hörte auch zur Zeit JESU nicht auf. Während SEINES öffentlichen Auftretens wurden viele Menschen von den Römern gekreuzigt, Sklaven wurden gefoltert und missbraucht und unterdrückt. Kinder wurden barbarisch ermordet, als Herodes von der Geburt eines Königs hörte, weil er dessen Konkurrenz fürchtete, also um seine Macht. Israel war von den Römern besetzt. Barrabas war nur ein Verbrecher und Aufrührer unter vielen, die auch irgendwann einen staatlich angeordneten gewaltsamen Todes zu sterben hatten.

 

 

JESUS hat Aussätzige geheilt, aber eben nicht alle.

JESUS hat Blinde geheilt, aber nicht alle.

JESUS hat Dämonen ausgetrieben, aber nicht alle.

 

 

„Arme habt ihr allezeit bei Euch“, sagte er einmal. Er sagte auch, dass diejenigen, die IHM nachfolgen, ihr Kreuz auf sich zu nehmen haben und verfolgt werden. JESUS war kein Schwärmer, kein Erlöser vom Leiden der Menschen. Das Leid rührte JESUS, aber ER hat das Leiden nicht abgeschafft, sondern realistisch und lebensnah uns mitgeteilt, dass Leiden ein immerwährender Begleiter der Menschheit sein wird.

 

So ist das Leid im Leben von Menschen eingebrannt, weil es das irdische materielle Leben gibt, welches ab der Zeugung auf den Tod des Irdischen ausgerichtet ist. Leben beginnt. Leben endet.

 

 

Darum sind wir natürlich nicht nur von Leid und Tod umfangen, sondern auch von Freude und Erlösung, aber nur, weil JESUS freiwillig SEIN Leiden für uns aufgeopfert hat und für uns auferstanden ist und uns somit auch die Gewissheit gegeben hat, dass der irdische Tod die Geburt eines neuen Lebens ist in SEINEM Reich, das eben nicht von dieser Welt ist.

 

 

„Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen“, sagt uns die Offenbarung und JESUS hat uns als GOTT persönlich diese Hoffnung in einer liebevollen Weise geschenkt, die einmalig ist.

So dürfen wir auch angesichts des Terrors, der Toten mit abgeschlagenen Köpfen, der Vergewaltigung von Frauen durch IS-Kämpfer, aller Krankheit, aller Katastrophen, aller Probleme, aller Verrohung selbst von Kindern, aller Missetaten danken, danken für Golgatha.

 

 

Auf Golgatha hat JESUS gezeigt, was aus Liebe für uns möglich ist.

 

Auf Golgatha hat JESUS als GOTTES SOHN gezeigt, dass GOTT selbst vor Krippe, Kreuz und Tod nicht zurückschreckt.

In JESUS auf Golgatha erkennen wir erst die große Liebe, die der DREIEINGE GOTT für uns Menschen empfindet

 

 

Weihnachten steht vor der Tür und wir dürfen mit allem Drum und Dran, mit Süßigkeiten und irdischen Traditionen feiern und fröhlich sein. Aber die Krippe ist ohne Kreuz nicht denkbar. Aus der Krippe heraus leuchtet das Sinnbild der Christenheit, nämlich das Kreuz, auf. Im Kreuz ist Heil. Im Kreuz ist Leben, ja Auferstehungsleben. Die Auferstehung ist ohne den Kreuzes- und Liebestod JESU nicht denkbar. Vor dem Kreuz und nach dem Kreuz. Ohne das Leiden JESU am Kreuz gäbe es kein Weihnachten und kein Ostern. Das Leiden ist also letztlich der Mittelpunkt des Lebens JESU, aber mit dem Ziel der Auferstehung, die er allen Menschen als Gewissheit und Hoffnungszeichen schenkt.

 

 

Darum ist es würdig und recht, dass wir uns bei IHM für Golgatha bedanken. Und wir sollten diesen Dank aus tiefster Seele und aus tiefstem Herzen tun, weil auch wir diejenigen sind, für die JESUS sein Leben vor 2000 Jahren hingab.

 

Seien wir Christen diejenigen, die JESUS für Golgatha in liebevollster Weise danken. ER hat es verdient.

 

3 Responses to “Dank für Golgatha”

  1. Joakim Says:

    Jesus Christus gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit. Jesus war ist und bleibt Sieger, ganz gleich wie sehr Satan auch tobt. Ja, Herr Jesus, komm bald!

  2. du brauchst Jesus Says:

    Titel: Ich steh an deiner Krippe hier
    Autor: Paul Gerhardt
    http://www.sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=11734&title=&biblevers=&searchstring=&author=0&language=0&category=0&play=6

    Dank für Golgatha


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